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Die EBRD plant die Bewilligung eines Kredits von bis zu 15 Mio. EUR für Charkiw

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) plant, am 12. Juni einen Kredit von bis zu 15 Mio. EUR für Charkiw zu bewilligen, um die Wärmeversorgung nach der schweren Beschädigung des größten Heizkraftwerks der Stadt, TETS-5, im Februar 2026 wiederherzustellen.

Nach Angaben der Bank soll die Finanzierung für den Kauf von bis zu 22 kleinen und mittleren modularen Gasheizwerken mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie fünf kleinen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen für bestehende Heizwerke verwendet werden.

Der Kredit ist Teil eines umfassenderen Pakets in Höhe von 32 Mio. EUR, das auch einen Investitionszuschuss der Europäischen Union (EU) von bis zu 17 Mio. EUR vorsieht.

Angesichts der Kriegsrisiken soll der EBRD-Kredit zudem eine Teilgarantie der EU zur Deckung des Erstverlusts erhalten.

Nach Schätzungen der EBRD wird das Projekt eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 19,1 Tausend Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr bewirken.

Es wird darauf hingewiesen, dass das Projekt den Zugang zu grundlegenden Wärmeversorgungsleistungen für eine breite und schutzbedürftige Verbrauchergruppe wiederherstellen soll, darunter 99.300 Einwohner, darunter mehr als 16.500 Binnenvertriebene (BV), sowie 23 Bildungseinrichtungen und sieben medizinische Einrichtungen.

Nach Angaben der EBRD waren Anfang 2026 in Charkiw offiziell 212.000 BIP registriert.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms zur Sicherung der Lebensgrundlagen und der Existenzsicherung (RLF) umgesetzt.

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