Business news from Ukraine

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Die Generalsekretärin von „UN Tourism“ kündigte eine Reihe internationaler Initiativen zur Förderung des Tourismus in der Ukraine an

Die Generalsekretärin von „UN Tourism“ (UN Tourism), Scheicha Nasser Al-Nuwais, bekundete während ihres eintägigen Besuchs am 15. August ihre Unterstützung für das ukrainische Volk und kündigte eine Reihe internationaler Initiativen zur Förderung des Tourismus in der Ukraine an; als vielversprechende Entwicklungsbereiche nannte sie den Medizintourismus, IT und digitale Technologien, wie die Pressestelle der Staatlichen Agentur für Tourismusentwicklung der Ukraine (GART) der Nachrichtenagentur „Interfax-Ukraine“ mitteilte.
„Die Ukraine muss ihre Stärken nutzen, wie zum Beispiel den Medizintourismus, IT und digitale Technologien, denn genau diese bieten die Möglichkeit, sich eine solide Position zu sichern, um in Zukunft ausländische Touristen anzuziehen. Die Zusammenführung aller Akteure der Tourismusbranche und des Staates unter einem Dach birgt großes Potenzial“, erklärte Scheicha Al-Nuwais, deren Worte in der Mitteilung zitiert werden.
Sie erinnerte daran, dass seit dem letzten Besuch des Generalsekretärs von UN Tourism in der Ukraine zehn Jahre vergangen sind und dieser Besuch eine Chance darstellt, die Partnerschaft wiederzubeleben „und gemeinsam einen Blick in die Zukunft zu werfen“.
„Die Wiederaufbauarbeit kann nicht auf den Frieden warten. Sie beginnt bereits jetzt. Die UNESCO und UN Tourism. Kultur und Tourismus. Seite an Seite mit der Ukraine. Der Weg in die Zukunft gehört der Ukraine. Aber die Ukraine wird ihn nicht alleine bewältigen. UN Tourism wird an ihrer Seite stehen. Und unsere Arbeit beginnt bereits jetzt“, betonte Scheicha Al-Nuwais.
Besondere Aufmerksamkeit widmete die Generalsekretärin von UN Tourism bei ihrem Treffen mit Vertretern der Branche und der Innovations- und Technologiegemeinschaft der internationalen Koordination und dem Erfahrungsaustausch hinsichtlich des Wiederaufbaus der Tourismusbranche nach der Krise. Zu den potenziellen Bereichen der Zusammenarbeit zählen die Sicherheit von Reisezielen, Barrierefreiheit und Inklusion.
Die Vorsitzende der GART, Natalia Tabaka, betonte ihrerseits, dass dieser Besuch ein Beweis dafür sei, dass die Ukraine weiterhin im weltweiten Tourismus-Informationsfeld präsent sei und dass ihr Wiederaufbau im Fokus der internationalen Agenda stehe.
„Für uns bedeutet Tourismus heute in erster Linie, Menschen zu schützen und ihnen wieder auf die Beine zu helfen, ihre emotionale und körperliche Gesundheit zu erhalten, ihre Identität zu stärken und Gemeinschaften zu unterstützen. Und wir danken für die Unterstützung der Ukraine und für die Bereitschaft, uns in dieser für uns historischen Zeit zur Seite zu stehen“, erklärte Tabaka.
Während des Besuchs kündigte UN Tourism eine spezielle Kategorie der UN-Tourismus-Initiative „Safe Destinations Challenge“ für die Ukraine an. Dabei handelt es sich um technische Unterstützung für Mitgliedstaaten in fünf verschiedenen Regionen, zu denen auch die Ukraine gehört. Die Initiative zielt darauf ab, innovative Lösungen für die Sicherheit, Nachhaltigkeit und den Wiederaufbau von Reisezielen zu finden, insbesondere nach Krisenzeiten und Katastrophen, heißt es in der Mitteilung.
„Angesichts eines umfassenden Krieges hat der ukrainische Tourismussektor gelernt, unter ständigen Risiken zu arbeiten – von Luftangriffswarnungen und Raketenangriffen bis hin zu Evakuierungen, Krisenkommunikation und der Gewährleistung der Sicherheit der Menschen. Genau diese umfassende Erfahrung kann die Grundlage für neue internationale Lösungen im Bereich des sicheren und nachhaltigen Tourismus bilden“, betonte Scheicha Al-Nuwais.
Im Rahmen ihres Besuchs besuchte die Generalsekretärin von UN Tourism zwei UNESCO-Welterbestätten – die Sophienkathedrale und die Kiewer Höhlenkloster, wo sie an den Feierlichkeiten zum 975-jährigen Jubiläum teilnahm.
Außerdem überreichte Scheicha Al-Nuwais den Gewinnern des UN-Tourismus-Wettbewerbs „Die besten Tourismusdörfer der Ukraine“ der Jahre 2024 und 2025 ihre Auszeichnungen. Dazu gehörten insbesondere die Gemeinden Kolochava (Oblast Transkarpatien) und Urych (Oblast Lemberg).

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