Zürich und Madrid verzeichneten im ersten Quartal 2026 unter den europäischen Städten die höchsten Preissteigerungsraten bei Premium-Wohnimmobilien, wie das internationale Beratungsunternehmen Knight Frank mitteilte.
In beiden Städten verteuerten sich Luxusimmobilien im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 4,8 %. Zürich belegte im globalen Ranking den zehnten Platz, Madrid den elften.
In Genf stiegen die Preise um 4,2 %, in Lissabon um 3,4 %, in Frankfurt um 3,2 % und in Berlin um 2,9 %.
Die Preise für Luxusimmobilien stiegen in Dublin um 2,5 %, in Monaco um 2,3 %, in Paris um 1,5 %, in Bukarest um 1 % und in Wien um 0,3 %.
Preisrückgänge wurden in Stockholm um 0,7 %, in Mailand um 0,9 % und in London um 4 % verzeichnet.
Knight Frank führt die Stabilität der Märkte in der Schweiz auf den Kapitalzufluss, ein relativ stabiles steuerliches Umfeld und die Nachfrage seitens vermögender internationaler Käufer zurück. Das Wachstum in Madrid und Lissabon wird durch vergleichsweise attraktive Preise, das Klima und das große Interesse ausländischer Investoren gestützt.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren hat sich Mailand zum europäischen Spitzenreiter entwickelt, wo die Preise für Premium-Immobilien um 36,2 % gestiegen sind. Es folgen Madrid mit einem Anstieg von rund 29,7 % und Zürich mit 27,5 %.
London war der einzige der untersuchten europäischen Märkte, auf dem die Preise innerhalb von fünf Jahren gesunken sind – um etwa 5 %. Knight Frank führt dies auf hohe Transaktionssteuern, die Aufhebung der Sonderregelung für nicht in Großbritannien ansässige Steuerzahler und gestiegene Kreditkosten zurück.
Zum europäischen Teil des Index gehören Berlin, Bukarest, Dublin, Frankfurt, Genf, Lissabon, London, Madrid, Mailand, Monaco, Paris, Stockholm, Wien und Zürich.
Kiew und andere ukrainische Städte sind in dieser Studie nicht vertreten.