Tokio belegte im ersten Quartal 2026 weltweit den ersten Platz hinsichtlich des Preisanstiegs bei Luxusimmobilien, wie aus dem „Prime Global Cities Index“ von Knight Frank hervorgeht.
Innerhalb von 12 Monaten verteuerten sich Luxusimmobilien in der japanischen Hauptstadt um 44,4 %. Im Vergleich zum Vorquartal sanken die Preise jedoch um 8,6 %, was das schwächste Quartalsergebnis unter den untersuchten Städten darstellte.
Den zweiten Platz belegte Manila, wo die Preise für Premium-Wohnimmobilien im Jahresvergleich um 19,9 % und im Quartalsvergleich um 3,3 % stiegen.
Dubai belegte mit einem Jahreswachstum von 13 % den dritten Platz. Gleichzeitig sanken die Preise im Emirat im ersten Quartal um 0,8 %.
Es folgten Seoul mit einem Anstieg von 11,3 %, Singapur mit 9,8 %, Mumbai mit 8,2 %, Nairobi mit 7,1 %, Perth mit 6,2 %, Bangalore mit 5,2 % und Zürich mit 4,8 %.
Die stärkste vierteljährliche Entwicklung verzeichnete Seoul, wo Premium-Immobilien innerhalb von drei Monaten um 5,4 % teurer wurden. In San Francisco stiegen die Preise um 5 %, in Manila um 3,3 %, in Bangalore und Miami um jeweils 3 %.
Asiatische Städte belegten fünf der ersten sechs Plätze im Ranking, was auf eine stabile Nachfrage nach Premium-Immobilien seitens vermögender lokaler und internationaler Käufer hindeutet.
Dubai bleibt auch langfristig an der Spitze. Innerhalb von fünf Jahren, vom ersten Quartal 2021 bis zum ersten Quartal 2026, stiegen die Preise für Premium-Wohnimmobilien im Emirat um 180,7 %. In Tokio betrug der Anstieg 126,4 %, in Manila 91,8 %, in Seoul 71,5 % und in Miami 64,4 %.
Kiew und andere ukrainische Städte sind in der Studie nicht vertreten.