Die Aktiengesellschaft „Ukrzaliznytsia“ (UZ) beförderte vom 13. bis zum 19. Juli 647.100 Fahrgäste. Der meistgenutzte Zug der vergangenen Woche war die Strecke Kiew–Przemyśl, auf der 13.800 Menschen befördert wurden, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens auf seinem Telegram-Kanal hervorgeht.
Den veröffentlichten Daten zufolge lag die durchschnittliche Fahrgastzahl pro Waggon im Berichtszeitraum bei 378 Personen.
Die Zahl der Fahrgäste in Kindergruppen belief sich in dieser Woche auf 21.600 Personen.
„Die beliebteste Reisezielregion sind die Karpaten. Die überwiegende Mehrheit der Kinder fuhr nach Tatariv, Vorokhta und Yasinya. Die Bereitstellung von Plätzen für organisierte Kindergruppen hat oberste Priorität, daher erhalten gerade diese bei der Ticketausstellung für die Fahrten vorrangig Fahrkarten“, betonte „Ukrzaliznytsia“.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Zahl der über die Sonderreserve beförderten Soldaten vom 13. bis zum 19. Juli bei 3.600 Personen lag.
Nach den von der „Ukrzaliznytsia“ vorgelegten Daten war vom 13. bis 19. Juli die größte Nachfrage auf der Strecke Kiew–Lemberg zu verzeichnen, wo 173.200 Anfragen registriert und 32.700 Fahrgäste befördert wurden.
Auf der Strecke Kiew–Odessa lagen die Zahlen bei 107.900 bzw. 23.500 Personen, auf der Strecke Kiew–Przemyśl bei 76.600 bzw. 14.700, auf der Strecke Kiew–Charkiw bei 66.900, wobei 20.200 befördert werden konnten, und auf der Strecke Kiew–Dnipro 57,1 Tausend bzw. 15,6 Tausend
Die „UZ“ präzisierte, dass sich auf den Strecken Kiew–Lemberg, Kiew–Odessa und Kiew–Przemyśl fünf Fahrgäste um einen Platz bewarben, auf der Strecke Kiew–Dnipro vier und auf der Strecke Kiew–Charkiw drei.
Unter anderem führte das Unternehmen in dieser Woche die Evakuierung von 243 Menschen aus den Regionen Donezk und Dnipropetrowsk durch sowie Fahrten für Vertreter von 15 diplomatischen Delegationen.
Anfang Juni teilte die „UZ“ der Agentur „Interfax-Ukraine“ mit, dass die diesjährige Sommersaison im Personenverkehr aufgrund der steigenden Nachfrage und der geringeren Anzahl an Waggons schwieriger werden würde als im Vorjahr.