Die AG „Ukrzaliznytsia“ gab bekannt, dass die Anzahl der Personenwagen in Zügen auf weniger frequentierten Strecken reduziert und diese auf die Strecken mit der höchsten Nachfrage umverteilt werden.
„Dies ermöglicht es, angesichts des Wagenmangels zusätzliche Züge einzusetzen und die Anzahl der Wagen auf den am stärksten frequentierten Strecken zu erhöhen“, heißt es in einer Mitteilung von „Ukrzaliznytsia“ auf Telegram am Freitag.
Es wird darauf hingewiesen, dass in Kürze gleich sieben Zugpaare in den täglichen Fahrplan aufgenommen werden. Konkret handelt es sich um die Züge Nr. 4/3 Uschhorod – Dnipro, Nr. 86/85 Lemberg – Saporischschja, Nr. 128/127 Lemberg – Krywyj Rih, Saporischschja, Nr. 78/77 Kowel – Odessa, Nr. 88/87 Kowel – Dnipro sowie die Züge Nr. 7/8 Charkiw – Odessa und Nr. 121/122 Mykolajiw – Kiew.
Unter anderem nimmt das Unternehmen den Zug Nr. 143/144 Sumy – Rakhiv wieder in den Fahrplan auf. Damit verbindet diese Verbindung den Norden der Regionen Slobodschanschi und Siwerschi mit dem Westen des Landes und gewährleistet eine direkte Verbindung zwischen Sumy, Bilopillia und Konotop mit Winnyzja, Chmelnyzkyj, Ternopil, Lemberg, Iwano-Frankiwsk, Jaremche und Worokhta.
Darüber hinaus hat „Ukrzaliznytsia“ zwischen der Hauptstadt und der Bukowina den zusätzlichen Zug Nr. 227/228 Kiew – Tscherniwzi eingesetzt, der jeden zweiten Tag über Winnyzja, Chmelnyzkyj, Ternopil, Lemberg, Iwano-Frankiwsk und Kolomyja verkehren wird. Der Zug wird aus Platzkart-, Abteil- und SV-Wagen bestehen.
„Der Ticketverkauf für die vorgesehenen Fahrten wird entsprechend den Fahrplänen der Züge eröffnet. Der Vorverkaufszeitraum hängt von der jeweiligen Strecke ab und beträgt 20 bis 5 Tage vor dem Abfahrtsdatum“, erklärte das Unternehmen.