Die AG „Kiewer Elektrowagenreparaturwerk“ (KEVRZ), die zur „Ukrzaliznytsia“ gehört, verzeichnete im Zeitraum Januar bis Juni 2026 einen Verlust in Höhe von 4,48 Mio. UAH, was 4,2-mal weniger ist als im ersten Halbjahr 2025.
Laut dem im Informationssystem der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) veröffentlichten Zwischenfinanzbericht des Unternehmens sank dessen Nettoumsatz um 8,8 % auf 631,73 Mio. UAH.
Das Werk verzeichnete einen Rückgang des Bruttogewinns um 27,6 % auf 33,3 Mio. UAH und erzielte aus der operativen Geschäftstätigkeit einen Gewinn von 7,4 Mio. UAH gegenüber 24,6 Mio. UAH im Vorjahr.
Das Unternehmen gibt an, im Berichtszeitraum 19 überholte Sektionen von Elektrolokomotiven im Wert von 546 Mio. UAH, 61 Radsätze im Wert von 24,4 Mio. UAH sowie 230 Traktionsmotoren und Hilfsaggregate im Wert von 37,8 Mio. UAH verkauft zu haben.
Wie bereits berichtet, schloss das Werk das erste Quartal des laufenden Jahres mit einem Verlust in Höhe von 20,2 Mio. UAH ab, gegenüber einem Nettogewinn von 0,48 Mio. UAH im gleichen Zeitraum des Jahres 2025, bei einem Anstieg des Nettoumsatzes um 14,6 % auf 250,5 Mio. UAH.
Das KEVRZ wurde 1868 gegründet. Es ist spezialisiert auf die Generalüberholung von Elektrozügen für die ukrainischen Eisenbahnen, die Reparatur von Baugruppen und Aggregaten, Elektromaschinen, Elektromotoren und Radsätzen sowie die Herstellung von Ersatzteilen.
Das Werk schloss das Jahr 2025 mit einem Nettogewinn von 70,2 Mio. UAH ab – das ist 4,4-mal mehr als im Vorjahr –, bei einem Anstieg des Nettoumsatzes um 34,2 % auf 1 Mrd. 703 Mio. UAH. Es wurden 51 Elektrosektionen, 223 Radsätze, 538 Traktionsmotoren und Hilfsaggregate instand gesetzt.
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