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Die FAO hat ihre Prognose für die weltweite Getreideproduktion im Jahr 2026 auf 2,98 Milliarden Tonnen gesenkt

8 September , 2026  

Die weltweite Weizenproduktion könnte im Jahr 2026 im Vergleich zu 2025 um 3,8 % auf 810,7 Millionen Tonnen zurückgehen, prognostiziert die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen).
Nach den Ergebnissen vom August hat die FAO ihre Prognose für die weltweite Weizenernte um 0,5 % angehoben, doch trotz dieser Korrektur könnte die Produktionsmenge um 3,8 % unter dem Vorjahreswert (798,5 Mio. Tonnen) liegen, heißt es in der Mitteilung.
Der Anstieg der August-Prognose ist vor allem auf nach oben korrigierte Schätzungen für Kanada, Marokko, Russland und die Ukraine zurückzuführen. Diese Anhebungen glichen die Senkung der Prognosen für die EU und Großbritannien mehr als aus, wo Niederschlagsdefizite und hohe Temperaturen zu Ertragseinbußen geführt haben.
Die FAO-Prognose vom August für die weltweite Getreideernte wurde gegenüber dem Stand vom Juli um 3,4 Mio. Tonnen auf 2,98 Mrd. Tonnen gesenkt. „Unter Berücksichtigung der jüngsten Anpassungen könnte die Produktionsmenge im Jahr 2026 um 2 % unter dem Vorjahresniveau liegen, was den stärksten jährlichen Rückgang seit 2018 darstellen würde“, heißt es in der Mitteilung.
Die Anpassung der Gesamtprognose ist weitgehend auf die Senkung der Schätzung für die Maisernte um 0,6 % auf 1,309 Mrd. Tonnen zurückzuführen. Dies ist vor allem auf die verschlechterten Ernteprognosen in der EU zurückzuführen, wo heiße und trockene Wetterbedingungen in den wichtigsten Anbauregionen, insbesondere in Frankreich und Polen, zu einer Verschlechterung des Zustands der landwirtschaftlichen Kulturen geführt und die erwarteten Erträge auf ein Niveau unter den Durchschnitt der letzten fünf Jahre gesenkt haben, wie die FAO-Experten anmerken.
Darüber hinaus wurden die Produktionsprognosen für Indien und Paraguay unter Berücksichtigung der jüngsten offiziellen Schätzungen nach unten korrigiert. Dieser Rückgang hat die angehobenen Prognosen für Argentinien und Brasilien mehr als ausgeglichen, wo die Ernte im Jahr 2026 deutlich über dem Durchschnitt liegen könnte.

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