Forbes hat die Liste 50 Over 50: Innovation 2026 veröffentlicht, in die 50 Frauen über 50 aufgenommen wurden, die weiterhin einen bedeutenden Einfluss auf Wissenschaft, Medizin, künstliche Intelligenz, Robotik, Biotechnologie, Weltraumforschung, Industrie und Technologiegeschäft ausüben. Das Ranking wurde am 11. August 2026 veröffentlicht und ist Teil des umfassenderen Projekts Forbes 50 Over 50, das insgesamt 200 Frauen in vier Kategorien umfasst — Innovation, Impact, Investment und Lifestyle.
Dabei ist eine wichtige Klarstellung notwendig: Forbes vergibt an die 50 Teilnehmerinnen keine Plätze von 1 bis 50. Auf der Hauptseite von Innovation sind die Nachnamen alphabetisch angeordnet. Eine faktische Ausnahme ist die Gründerin des Transport-Start-ups Zum, Ritu Narayan, die sowohl vom Unternehmen als auch von der Unternehmerin selbst als „No. 1 honoree“ der Kategorie Innovation und als Gesicht des Titelblatts der Ausgabe bezeichnet wird. Eine vollständige Nummerierung der übrigen 49 Positionen hat Forbes jedoch nicht veröffentlicht.
Narayan, die in Indien aufwuchs und ihre Karriere im Silicon Valley aufbaute, gründete Zum — eine Technologieplattform, die das Schulbussystem in den USA mithilfe von künstlicher Intelligenz, GPS und Elektrofahrzeugen modernisiert. Forbes bewertet das Start-up mit rund 1,7 Mrd. US-Dollar, seinen Umsatz für 2025 mit 333 Mio. US-Dollar.
Zu den 50 Preisträgerinnen gehören außerdem die Stanford-Professorin Zhenan Bao, die sich mit elektronischer Haut und tragbarer Elektronik beschäftigt; die Nobelpreisträgerin des Jahres 2025 Mary Brunkow; die Leiterin wissenschaftlicher Programme der NASA Nicola Fox; die Dekanin der Ingenieursschule des MIT Paula Hammond; die MIT-Professorin und Entwicklerin drahtloser Medizintechnologien Dina Katabi; die Takeda-Chefin Julie Kim; die Astrophysikerin und Dekanin der School of Science des MIT Nergis Mavalvala; die ehemalige Yahoo-Chefin und Gründerin von Dazzle AI Marissa Mayer; die HubSpot-Chefin Yamini Rangan; die Cummins-Chefin Jennifer Rumsey und viele andere.
Eine Analyse von Experts.News zeigt eine interessante geografische Struktur der Liste. Forbes selbst veröffentlicht keine gesonderte Statistik nach Nationalitäten, daher ist es korrekter, von den Geburts- und Herkunftsländern der Teilnehmerinnen zu sprechen. Nach diesem Kriterium dominieren die USA eindeutig: Die Mehrheit der Frauen aus den Innovation-50 wurde in den Vereinigten Staaten geboren und baute ihre Karriere gerade im amerikanischen Wissenschafts- und Unternehmensumfeld auf.
Unter den außerhalb der USA geborenen Teilnehmerinnen sind mehrere Länder besonders deutlich vertreten. Serbien ist mit zwei dort geborenen Frauen vertreten — Vunjak-Novakovic und Matarić. Indien — Ritu Narayan und Yamini Rangan. China — Zhenan Bao und Michelle Zhou. Marokko — Bahija Jallal und Wafaa Mamilli. Damit gehört Serbien zu einer kleinen Gruppe von Ländern, aus denen gleich zwei Teilnehmerinnen der Innovation-50 stammen. Zhous Herkunft aus China wird von der Association for Computing Machinery bestätigt, während Mamilli selbst Casablanca als ihren Geburtsort angibt; Roche nennt bei ihr die Staatsangehörigkeiten Frankreichs, Marokkos und der USA.
Jeweils eine Teilnehmerin auf der Liste stammt unter anderem aus Pakistan, Syrien, Südkorea, Thailand, Frankreich, Großbritannien und Israel. So wurde Nergis Mavalvala in Lahore in Pakistan geboren, Dina Katabi in Damaskus, Julie Kim in Seoul, Thai Lee in Thailand, Aude Oliva in Frankreich, Nicola Fox im englischen Hitchin und Daphne Zohar in Israel.
Die wichtigste geografische Schlussfolgerung der Liste betrifft jedoch weniger die Pässe als vielmehr die Konzentration von Talenten im amerikanischen Innovationsökosystem. Selbst die meisten Frauen, die in Serbien, Indien, China, Pakistan, Syrien, Südkorea oder Frankreich geboren wurden, arbeiten heute an amerikanischen Universitäten und in Unternehmen — MIT, Stanford, Columbia, USC, Berkeley, HubSpot, Cummins und anderen Organisationen. Allein vier Teilnehmerinnen der Liste sind mit dem MIT verbunden — Paula Hammond, Dina Katabi, Nergis Mavalvala und Aude Oliva.
Für das ukrainische Publikum ist bemerkenswert, dass es in der Kategorie Forbes 50 Over 50: Innovation 2026 keine in der Ukraine geborenen Frauen gibt. Die Struktur der Liste selbst zeigt jedoch ein Modell, das auch für die Ukraine relevant ist: Ein erheblicher Teil der erfolgreichsten Wissenschaftlerinnen und Technologieunternehmerinnen sind Migrantinnen oder stammen aus anderen Ländern und konnten ihre Entwicklungen nach der Integration in große internationale Universitäten, Forschungszentren und Venture-Ökosysteme verwirklichen. In dieser Hinsicht ist das Beispiel der beiden in Belgrad geborenen Frauen für die Länder Osteuropas besonders aufschlussreich.
Die vollständigen Innovation-50 umfassen Maya Ajmera, Lauren Antonoff, Katrina Armstrong, Zhenan Bao, Wendy Barnes, Charlie Blackwell-Thompson, Karen Blanks Ellis, Marsha Anderson Bomar, Christine Brown, Mary Brunkow, Jennifer Tour Chayes, Karen S. Carter, Margaret Dawson, Cindy Eckert, Karen Eng, Katie Farmer, Nicola Fox, Paula T. Hammond, Lisa Harris, Lisa Gelobter, Jacqueline Hinman, Colette D. Honorable, Janice Bryant Howroyd, Bahija Jallal, Sabrina Martucci Johnson, Dina Katabi, Julie Kim, Debra Laskin, Tessa Lau, Thai Lee, Emily Liman, Wafaa Mamilli, Christina Maslach, Maja Matarić, Nergis Mavalvala, Marissa Mayer, Vivienne Ming, Aude Oliva, Ritu Narayan, Yamini Rangan, Shubhi Rao, Jennifer Rumsey, Heather Shoemaker, Ellen Stofan, Gordana Vunjak-Novakovic, Susie Wee, Beth Wozniak, Laura Yecies, Michelle Zhou und Daphne Zohar.
Damit zeigt die Forbes-Liste 2026 zwei Trends gleichzeitig. Erstens setzt sich eine Innovationskarriere nach dem 50. Lebensjahr immer häufiger über Jahrzehnte fort und kann auch nach dem traditionellen Karrierehöhepunkt zu größten wissenschaftlichen und unternehmerischen Erfolgen führen. Zweitens bleiben die USA das wichtigste Anziehungszentrum für solche Spezialistinnen und nutzen zugleich die Talente von Wissenschaftlerinnen und Unternehmerinnen, die in Dutzenden anderen Ländern geboren wurden.
Originalquelle: Forbes — 2026 50 Over 50: Innovation
Montenegro und Albanien wurden in die von Forbes erstellte Liste der besten Auslandsdestinationen für den Ruhestand im Jahr 2026 aufgenommen, wie das Informations- und Analysezentrum Experts Club berichtet.
Forbes veröffentlichte seinen jährlichen Überblick The Best Places To Retire Abroad In 2026 am 31. Juli und aktualisierte ihn später am 5. August. Das Magazin wählte 96 empfohlene Orte in 24 Ländern auf fünf Kontinenten aus, wobei sich die Hälfte der vertretenen Staaten in Europa befindet.
Bei der Zusammenstellung der Liste berücksichtigte Forbes die Lebenshaltungskosten, die Qualität und die Kosten der medizinischen Versorgung, Steuern, das Kriminalitätsniveau und die politische Stabilität, die Verkehrsanbindung, die Möglichkeit, einen langfristigen Aufenthaltsstatus zu erhalten, die Verbreitung der englischen Sprache sowie Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel und Naturkatastrophen.
Dabei wurde keine Rangliste von Platz eins bis Platz 24 erstellt – die Länder werden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Daher bedeutet beispielsweise die Platzierung Albaniens am Anfang der Liste nicht, dass Forbes das Land als das beste Land für Rentner anerkannt hat.
In die Liste aufgenommen wurden Albanien, Argentinien, Österreich, Belize, Kanada, Kolumbien, Costa Rica, Zypern, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Malaysia, Malta, Mauritius, Mexiko, Montenegro, Panama, Portugal, Slowenien, Spanien, Thailand, Uruguay und Vietnam. Mauritius und Vietnam wurden erstmals in die jährliche Liste aufgenommen.
In Montenegro hob Forbes Podgorica, Bar, Perast und Tivat hervor. Die Lebenshaltungskosten im Land bewertet das Magazin als weniger als die Hälfte des amerikanischen Durchschnitts, das Niveau schwerer Kriminalität als niedrig und die politische Lage als stabil.
Die Qualität des Gesundheitswesens bewertet Forbes als ausreichend, weist jedoch darauf hin, dass sich Ausländer mit komplexen medizinischen Problemen häufig an Spezialisten in Italien oder Deutschland wenden.
Als besonderer Vorteil Montenegros wird die Möglichkeit genannt, durch den Erwerb von Immobilien eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Nach den von Forbes genannten Bedingungen für amerikanische Rentner beginnt der Weg zum dauerhaften Aufenthalt mit einer verlängerbaren einjährigen Aufenthaltserlaubnis, für die ein Renteneinkommen von mehr als 19.000 US-Dollar pro Jahr nachgewiesen werden muss.
Gleichzeitig weist Forbes auf die Risiken von Waldbränden, Überschwemmungen und Erdbeben hin – ein besonders aktueller Faktor vor dem Hintergrund der großen Brände an der Adriaküste im Sommer 2026.
Im benachbarten Albanien empfiehlt Forbes, Tirana, Durrës, Sarandë und Vlorë in Betracht zu ziehen.
Nach Einschätzung des Magazins betragen die Lebenshaltungskosten dort etwa die Hälfte des amerikanischen Niveaus. Zu den Vorteilen werden das mediterrane Klima, die Meeresküste, ein vergleichsweise niedriges Kriminalitätsniveau und ein relativ einfaches Verfahren zur Legalisierung des Aufenthalts gezählt.
Für Amerikaner ist besonders praktisch, dass sie sich bis zu einem Jahr als Touristen in Albanien aufhalten können, was ausreichend Zeit für die Beantragung eines längerfristigen Status bietet. Forbes weist darauf hin, dass ein Paar für eine Einwanderung im Ruhestand anschließend ein jährliches Einkommen aus dem Ausland von etwa 20.000 US-Dollar nachweisen muss.
Unter den traditionellen europäischen Reisezielen behielt Forbes Portugal, Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland bei.
Portugal wird als ein Land bewertet, dessen Lebenshaltungskosten etwa ein Drittel unter dem amerikanischen Niveau liegen, mit relativ erschwinglicher medizinischer Versorgung und einem vergleichsweise einfachen D7-Programm für den Aufenthalt finanziell unabhängiger Ausländer.
In Spanien liegen die Ausgaben nach Einschätzung von Forbes etwa 30 % unter dem amerikanischen Niveau, während die medizinische Versorgung als hochwertig und kostengünstig beschrieben wird. Gleichzeitig richtet das Magazin besonderes Augenmerk auf Waldbrände, extreme Hitze und Überschwemmungen. Infolgedessen wurden in diesem Jahr einige Gebiete von der Liste der konkret empfohlenen Orte gestrichen, darunter die Costa del Sol, und in Frankreich Bordeaux.
Vietnam wurde zu einem der erschwinglichsten Reiseziele: Forbes schätzt die Lebenshaltungskosten auf etwa ein Viertel des amerikanischen Niveaus. Ein erheblicher Nachteil ist jedoch das Fehlen eines speziellen Rentnervisums, weshalb Ausländer auf aufeinanderfolgende elektronische 90-Tage-Visa zurückgreifen müssen.
Mauritius wurde erstmals in die Liste aufgenommen, dank relativ niedriger Lebenshaltungskosten, erschwinglicher medizinischer Versorgung und einer speziellen Genehmigung für ausländische Rentner. Forbes schätzt die Lebenshaltungskosten auf mehr als 50 % unter dem amerikanischen Niveau und nennt für ein Paar die Anforderung, ein Renteneinkommen von etwa 18.000 US-Dollar pro Jahr nachzuweisen.
Somit war eines der auffälligen Ergebnisse der Liste für den Balkan die gleichzeitige Aufnahme Albaniens und Montenegros, während Serbien nicht in die Forbes-Liste für 2026 aufgenommen wurde. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Magazin Serbien als weniger geeignet für Rentner eingestuft hat: Forbes erstellt eine redaktionelle Auswahl und keine vollständige vergleichende Rangliste aller Länder der Welt.
Die Studie richtet sich in erster Linie an US-Bürger – Forbes vergleicht die Ausgaben mit dem amerikanischen Niveau, berücksichtigt Steuerabkommen mit den USA, die Bestimmungen der Sozialversicherung (Social Security) sowie die Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Medicare. Für Bürger anderer Länder können die finanziellen, steuerlichen und einwanderungsrechtlichen Bedingungen erheblich abweichen.
Das Vermögen des Gründers und alleinigen Eigentümers von Telegram, Pavel Durov, ist laut einer neuen Schätzung von Forbes von 17,1 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 6,6 Milliarden Dollar gesunken. Damit hat sich das Kapital des Unternehmers um etwa 61 % oder das 2,6-Fache verringert.
Der Hauptgrund für die Neubewertung war die Verschlechterung der Marktlage. Ein weiterer Faktor, der Druck auf die Bewertung ausübte, waren die Verbindlichkeiten von Telegram. Laut Forbes muss das Unternehmen am 22. März 2026 den Rest der ersten Anleiheemission in Höhe von etwa 1,1 Milliarden Dollar zurückzahlen. Die Financial Times berichtete zuvor, dass Telegram bereits eine neue Anleiheemission in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar platziert habe, während die Pläne für einen Börsengang angesichts der rechtlichen Probleme Durovs in Frankreich weiterhin fraglich seien.
Die OTP BANK AG ist laut dem Magazin Forbes Ukraine unter die Top 3 der besten Banken für Unternehmen gekommen. Sie hat den zweiten Platz in den Bereichen Effizienz und Stabilität erreicht.
In dem Artikel wird OTP BANK als Vorbild für Ausgewogenheit bei den wichtigsten Kennzahlen des Rankings bezeichnet. „Zurückhaltende Dynamik, keine übermäßige Liquidität, was für viele Banken mit ausländischem Kapital charakteristisch ist, aber Effizienz in den Top 3 und gute Stabilität“, heißt es in dem Artikel von Forbes.
Insbesondere wurde OTP BANK in die Liste der Bankinstitute mit einem Vermögen von über 1 Mrd. USD aufgenommen, wo sie den dritten Platz belegte. Die Analyseabteilung des Magazins erstellte auch eine Liste der „zweiten Liga“ – der führenden Banken mit einem Vermögen von weniger als 1 Mrd. USD.
Insgesamt wurden 20 der größten und effizientesten Banken der Ukraine in das Ranking des Magazins aufgenommen. Ihre Tätigkeit wurde anhand eines integrierten Effizienzindikators (Rentabilität), ihrer Dynamik, Stabilität und Liquidität analysiert. Wie in dem Artikel angegeben, bestand die Hauptaufgabe darin, herauszufinden, welche Banker in drei Jahren eines umfassenden Krieges ein qualitativ hochwertiges Bankgeschäft aufgebaut (oder umstrukturiert) haben. Der Artikel ist in der gedruckten Ausgabe des Magazins Nr. 2 (35) vom April-Mai 2025 enthalten.
Zur Erinnerung: Im März wurde die OTP Bank vom Portal „Minfin“ unter die fünf führenden Banken im Bereich Stabilität gewählt.