Business news from Ukraine

Business news from Ukraine

DIE UKRAINE KAUFTE IM 1. QUARTAL OLPRODUKTE AUS RUSSLAND FÜR 283 MIO. USD

Die Ukraine importierte im Januar-März 2020 1 Mio. 811.959 Tonnen Erdölprodukte (Code nach der einheitlichen Warennomenklatur der Außenwirtschaftstätigkeit 2710: Benzin, Dieselkraftstoff, Heizöl, Düsentreibstoff usw.), das ist um 10,4 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (1 Mio. 641.522 Tonnen).
Nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes wurden Ölprodukte für 894,99 Mio. USD importiert, das ist um 8,2 % weniger als im Januar-März 2020 (975,061 Mio. USD).
Aus Belarus wurde Kraftstoff für 416,163 Mio. USD (Anteil von 46,5 %) importiert, aus Russland für 283,626 Mio. USD (31,69 %), aus Litauen für 85,767 Mio. USD (9,58 %), aus anderen Ländern für 109,434 Mio. USD (12,23 %).
Darüber hinaus exportierte die Ukraine 113.426 Tonnen (49,4 % gegenüber Januar-März 2020) Ölprodukte im Wert von 53,49 Mio. USD (17,4 %). Die Kosten für den an die Kontrahenten aus der Türkei gelieferten Brennstoff betrugen 12,338 Mio. USD, aus der Tschechischen Republik 11,778 Mio. USD, aus Lettland 10,936 Mio. USD und aus anderen Ländern 18,438 Mio. USD.

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DIE UKRAINE KAUFTE IM 1. QUARTAL KOHLE AUS RUSSLAND FÜR 286 MIO. USD

Die Ukraine erhöhte im Januar-März 2021 die Importe von Kohle und Anthrazit (Code nach der einheitlichen Warennomenklatur der Außenwirtschaftstätigkeit 2701) um 18,6 % (bzw. um 813.072 Tonnen) gegenüber dem gleichen Zeitraum 2020 auf 5 Mio. 193.559 Tonnen.
Nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes wurde Kohle für 474,508 Mio. USD importiert, das ist um 0,4 % mehr als im Januar-März 2020 (472,525 Mio. USD)
Die Russische Föderation lieferte Kohle in die Ukraine für 286,862 Mio. USD (60,45 % der Importe), die USA für 107,046 Mio. USD (22,56 %), Kasachstan für 56,851 Mio. USD (11,98 %) und andere Länder für 23,75 Mio. USD (5,01 %).
Die ukrainischen Kohleexporte lagen in den drei Monaten 2021 bei 204 Tonnen im Wert von 0,025 Mio. USD, während es im ersten Quartal des letzten Jahres keine gab. Darunter wurde Kohle nach Ungarn für 0,011 Mio. USD exportiert, nach Belarus für 0,007 Mio. USD und nach Bulgarien für 0,007 Mio USD.

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UKRAINISCHE KOHLEANKÄUFE IN RUSSLAND ERREICHEN IM JANUAR 100 MIO. USD

Die Ukraine steigerte die Importe von Kohle und Anthrazit (Code im Warenverzeichnis für den Außenhandel 2701) im Januar 2021 um 10,3 % (167.010 Tonnen) im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2020 auf 1 Mio. 794.783 Tonnen.
Nach Angaben der Staatlichen Zolldienstes beliefen sich die Kohleimporte auf 159,897 Mio. USD, das sind um 8,3 % weniger als im Januar 2020 (174,446 Mio. USD).
Die Russische Föderation lieferte Kohle im Wert von 100,608 Mio. USD (62,92 % der Importe), die USA lieferten Kohle für 43,96 Mio. USD (27,49 %), Kasachstan für 13,884 Mio. USD (8,68 %), andere Länder für 1,444 Mio. USD (0,9 %).
Die ukrainischen Kohleexporte betrugen im Januar 2021 0.089 Tonnen für 0,013 Mio. USD, während im Januar letzten Jahres gar keine Kohle exportiert wurde. Nach Ungarn wurde Kohle für 0.011 Mio. USD, nach Bulgarien für 0,002 Mio. USD exportiert.
Wie bereits berichtet wurde, importierte die Ukraine im Jahre 2011 Kohle und Anthrazit für 2 Mrd. 760,897 Mio. USD und exportierte für 775,109 Mio. USD, im Jahre 2012 für 2 Mrd. 637,028 Mio. USD bzw. für 609,392 Mio. USD, im Jahre 2013 für 1 Mrd. 973,751 Mio. USD bzw. für 737,009 Mio. USD, im Jahre 2014 für 1 Mrd. 773,195 Mio. USD bzw. für 521,017 Mio. USD, im Jahre 2015 für 1 Mrd. 632,478 Mio. USD bzw. für 53,651 Mio. USD, im Jahre 2016 für 1 Mrd. 467,091 Mio. USD bzw. für 44,762 Mio. USD, im Jahre 2017 für 2 Mrd. 744,062 Mio. USD bzw. für 105,494 Mio. USD, im Jahre 2018 für 3 Mrd. 349 Mio. USD bzw. für 8,649 Mio. USD, im Jahre 2019 für 2 Mrd. 816,12 Mio. USD bzw. für 0,724 Mio. USD, im Jahre 2020 für 1 Mrd. 690,541 Mio. USD bzw. für 0,229 Mio. USD.

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DIE MEISTBESUCHTEN LÄNDER DER UKRAINER 2020 WAREN POLEN, UNGARN UND RUSSLAND

Trotz der Quarantäne konnten mehr als 11 Mio. 250.000 ukrainischer Bürger letztes Jahr ins Ausland reisen, und zwar in die 123 Länder.
Wie die Verwaltung des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine mitteilt, waren die drei Länder am meisten besucht, die an die Ukraine grenzen: Auf dem ersten Platz lag Polen mit etwa 4 Mio. Menschen, auf den zweiten Platz landete Ungarn mit 1 Mio. 635.000 Menschen und auf dem dritten Platz lag die Russische Föderation mit 1 Mio. Bürger der Ukraine.
Unter den beliebtesten Zielländern der Ukrainer waren letztes Jahr auch die Türkei mit 965.000 Besuchern aus der Ukraine und Ägypten mit 730.000 Besuchern.
Über 626.000 Ukrainer reisten nach Rumänien, 496.000 nach Belarus, 336.000 in die Slowakei, 328.000 nach Moldau, 222.000 nach Deutschland und 100.000 Menschen besuchten die VAE.
Österreich war auch unter den Ukrainern beliebt. 68.000 Menschen reisten nach Österreich, fast 60.000 Menschen besuchten Italien, 53.500 Spanien, 44.500 Großbritannien, 42.000 Bulgarien, 41.000 Israel, 33.600 Georgien, 26.500 Griechenland, 24.000 Dänemark, etwa 20.000 besuchten Katar und 14.500 Menschen reisten in die Dominikanische Republik.
Die Balkanländer, Montenegro, Kroatien und Albanien wurden von 23.000 bzw. 16.200 bzw. 12.000 Ukrainern besucht.
Zur gleichen Zeit war im vergangenen Jahr die Zahl der Ausländer in der Ukraine fast dreimal weniger: etwa 3,4 Mio. Menschen aus 192 Ländern.
Die meisten kamen in die Ukraine aus den Grenzländern: Die Spitzenreiter waren die Bürger der Republik Moldau 933.000, 463.000 Menschen reisten aus Belarus, 390.000 aus Russland, 272.000 aus Polen, 229.000 aus Rumänien und 217.000 aus Ungarn. Es kamen auch 149.000 Bürger aus der Türkei, 74.000 aus Deutschland, 57.000 aus Israel und 42.000 aus den Vereinigten Staaten.
Die überwiegende Mehrheit der Ausländer hielt sich zu privaten und touristischen Zwecken in der Ukraine auf, während 70.000 Personen durch die Ukraine reisten.

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AUSLÄNDISCHE INVESTITIONEN IN DIE UKRAINE SIND 2019 UM $2,9 MRD. GESTIEGEN, UNTER GRÖSSTEN INVESTORLÄNDERN SIND DIE NIEDERLANDE, ZYPERN UND RUSSLAND

Der Umfang von ausländischen Direktinvestitionen (ADI) in die Ukraine in Form des Aktienkapitals beliefen sich nach dem Stand vom 31. Dezember 2019 auf $35,81 Mrd., dies ist um $2,9 Mrd (oder um 8,8%) höher gegenüber dem Jahresanfang, so der staatliche Statistikdienst.
Nach seinen Angaben betrug der Investitionszufluss im Vorjahr $2,53 Mrd., die Devestitionen – $1,28 Mio., dabei hat die Kursdifferenz wegen Hryvnia-Stärkung den wesentlichen Teil der Investitionszunahme ($0,95 Mrd.) sichergestellt.
Wie es zuvor berichtet wurde, sind die ADI in die Ukraine im ersten Quartal 2019 nur um $45,5 Mio. gestiegen. Ihr Zufluss betrug $0,59 Mrd., die Devestitionen – $0,5 Mrd., und der Beitrag der Kursdifferenz belief sich auf $0,06 Mrd.
Nach Halbjahr Ergebnissen erreichte der ADI-Zunahme $0,84 Mrd., dabei betrug Zufluss $1,26 Mrd., Devestitionen – $0,73 Mrd. bei einem Beitrag der Kursdifferenz in der Höhe von $0,52 Mrd.
Im Laufe der 9 Monate haben sich die ADI um $1,82 Mrd. erhöht, der Zufluss betrug $1,67 Mrd., die Devestitionen – $0,98 Mio., die Kursdifferenz – $1,14 Mrd.
Ein wesentlicher Zufluss von ADI im 4. Quartal ist mit dem Abschluss eines Kaufvertrages des Telekommunikationsgeschäftes in der Ukraine zwischen Aserbaidschaner Bakcell und “MTC” verbunden. Das Erwerbsgeschäft von “Vodafone Ukraine” wurde Ende Dezember 2019 abgeschlossen. Dabei wurden Investitionen von J.P. Morgan und RBI in Höhe von $734 Mio. (inklusiv anstehenden Zahlungen in Höhe von rund $84 Mio.) hineingezogen.
Wie es zuvor berichtet wurde, belief sich der Zufluss von ADI in die Ukraine auf $1,3 Mrd., im Vorjahr belief er sich auf $0,38 Mrd.
Nach Angaben des staatlichen Statistikdienstes stammte der größte Zufluss der ADI aus den Niederlanden – $1 Mrd. 182,7 Mio. (bis $8,3 Mrd.), Zypern – $824,4 Mio. (bis $10,37 Mrd.), Russland – $185,5 Mio. (bis $0,78 Mrd.), der Schweiz – $162,4 Mio. (bis $1,71 Mrd.) und Deutschland – $141,7 Mio. (bis $1,84 Mrd.).
Gleichzeitig haben sich die Investitionen aus Ungarn drastisch auf $184,4 Mio. (bis $0,38 Mrd.) und aus Großbritannien – auf $70,6 Mio. (bis $2,04 Mrd.) reduziert.
Zu den Industriebranchen, die einen Zuwachs ausländischer Investitionen aufweisen, gehören Finanz- und Versicherungsbranche – $916,5 Mio., Informations- und Telekommunikationsbranche – $738,5 Mio., Abbau- und Verarbeitungstätigkeit – $283,8 Mio. und $271,7 Mio. dementsprechend, Immobilienbranche – $237,5 Mio., Strom- und Gaslieferung – $216,8 Mio., Groß- und Einzelhandel – $182,3 Mio., fachliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten – $126,1 Mio.

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UM DEN FRIEDEN IM DONBASS LOHNT ES SICH DIE KOMPROMISSE MIT RUSSLAND EINZUGEHEN, MEINEN 72,9% DER BEFRAGTEN UKRAINER

Um den Frieden im Donbass lohnt es sich die Kompromisse mit Russland und den Chefs der sogenannten „LNR“ und „DNR“ einzugehen, meinen 72,9% der Ukrainer, die durch den Fonds „Demokratische Initiativen“ namens Ilko Kucheriva gemeinsam mit dem Internationalen Institut für Soziologie zu Kyiv befragt wurden.
Insbesondere, auf die Frage, ob man um den Frieden die Kompromisse mit Russland und den „Chefs der selbsternannten Donezk und Lugansk Republiken“ eingehen soll, antworteten 58,5%, dass man um den Frieden die Kompromisse eingehen soll, jedoch nicht alle, 14,4% halten für notwendig, jede beliebigen Kompromisse mit jedem Beliebigen und über alles Beliebigen einzugehen, 15,8% sind sicher, dass der Frieden im Donbass nur mit Macht herzustellen ist, wenn eine der Seiten gewinnt, 11,3% konnten nicht antworten.
Hinsichtlich dessen, welche Kompromisse die Befragten zur Beendung des Kriegs im Donbass für akzeptabel halten, so halten 29,9% die Bereitstellung und die Festsetzung in der Verfassung des „Sonderstandes“ für die einzelnen Territorien im Donbass für akzeptabel, 53,2% – für nicht akzeptabel, 16,9% konnten nicht antworten.
Unter anderem, die Annahme des Gesetzes über den neutralen und den blockfreien Status halten 36% für akzeptabel, 42,6% – für nicht akzeptabel, 21,5% konnten nicht antworten; die Eintragung der Änderungen in die Verfassung hinsichtlich der Verleihung der russischen Sprache des Status der staatlichen Sprache halten 36% für akzeptabel, 51,2% – für nicht akzeptabel, 12,8% konnten nicht antworten; die volle Amnestie für alle Beteiligten an den Kampfhandlungen gegen die ukrainische Armee halten 18,6% für akzeptabel, 62,7% – für nicht akzeptabel, 18,7% konnten nicht antworten. Die Durchführung der lokalen Wahlen zu den Bedingungen, welche die Kämpfer verlangen, halten 16,2% für akzeptabel, 66% – für nicht akzeptabel, 17,8% konnten nicht antworten.
Die Durchführung der direkten Verhandlungen mit der Leitung der selbsternannten „LDNR“ halten 40,5% für akzeptabel, 45,6% – für nicht akzeptabel, 13,9% konnten nicht antworten. Die Einstellung der Blockaden der Straßen und die Erneuerung des Handels mit „LDNR“ halten 40,4% für akzeptabel, 42,3% – für nicht akzeptabel, 17,3% konnten nicht antworten.
Außerdem, auf die Frage darüber, auf welche Weise der Frieden im Donbass herzustellen ist, antworteten 28,9%, dass mittels des internationalen diplomatischen Drucks auf Russland, der Stärkung der Sanktionen und der Anwendung der internationalen Rechtsmechanismen, 21,3% – mittels der Stärkung der ökonomischen und der militärischen Leistungen der Ukraine, 17,7% – mittels der Verhandlungen mit Moskau, indem man der Autonomie von Donbass zustimmt und über Krim vergisst, 13,4% – mittels der Verhandlungen mit den lokalen Politikern, indem man „LDNR“ als legitime Staatsbildungen bestimmt, 18,7% konnten nicht antworten.

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