Der Staatliche Notfalldienst (DSNS) hat aus Deutschland 10 Sätze Ausrüstung für Rettungs- und Bergungsarbeiten erhalten, wie der DSNS am Dienstag mitteilte.
„Die Ausrüstung ermöglicht es den Fachkräften des DSNS, Menschen schneller aus den Trümmern zu befreien sowie Metallkonstruktionen und Fahrzeuge aufzuschneiden. Diese Ausrüstung wird die Einsatzfähigkeit unserer Einheiten erheblich stärken und dazu beitragen, noch viele Menschenleben zu retten“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des DSNS der Ukraine, Wolodymyr Demtschuk.
Die Ausrüstung wurde von der deutschen Bundesregierung über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beschafft.
„Dies ist ein Beispiel für eine effektive Zusammenarbeit und ein Beweis für echte Partnerschaft und Freundschaft zwischen Deutschland und der Ukraine“, betonte die deutsche Geschäftsträgerin Katrin Buchholz.
Die Ausrüstung wurde im Rahmen des Projekts „Unterstützung des staatlichen und kommunalen Katastrophenschutzes in der Ukraine“ übergeben, das im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt wird und Teil des Programms zur Entwicklungshilfe in der Übergangsphase ist.
Dies ist nicht die erste Unterstützung für den Staatlichen Notfalldienst im Rahmen des Projekts, bei der ukrainische Rettungskräfte moderne Technik und Spezialausrüstung erhalten sowie Schulungen absolvieren.
AUSRÜSTUNG, DEUTSCHLAND, GIZ, Rettungskraft, Staatlicher Notfalldienst
Am vergangenen Wochenende sind 66 Menschen, darunter 10 Kinder, in den Gewässern der Ukraine ums Leben gekommen, berichtet der Staatliche Dienst der Ukraine für Notfallsituationen (SSES).
„66 Menschen, darunter 10 Kinder, starben am vergangenen Wochenende in den Gewässern der Ukraine. Glücklicherweise konnten 11 Menschen, darunter 4 Kinder, gerettet werden. Im Allgemeinen, seit Anfang 2024 auf den Gewässern der Ukraine getötet 672 Menschen, darunter 76 Kinder,“ – berichtet in der Telegramm-Kanal am Montag.
Es wird darauf hingewiesen, dass die meisten Opfer in den Regionen Kiew, Tscherkassy und Dnipropetrowsk gefunden wurden.
Der Staatliche Katastrophenschutz bittet die Bürgerinnen und Bürger, bei der Erholung am Wasser vorsichtig zu sein: ihre körperlichen Fähigkeiten einzuschätzen, nur zum Schwimmen geeignete Orte zu wählen, nicht zu weit zu schwimmen, vor allem nicht in unbekannten Gewässern, und auf Kinder aufzupassen.