Die Immobilienverkäufe an Ausländer in der Türkei gingen im März 2026 im Jahresvergleich um 20 % zurück – auf 1.353 Objekte, wobei ukrainische Staatsbürger nicht zu den drei größten ausländischen Käufern gehörten. Dies geht aus den März-Statistiken des Türkischen Statistikamtes (TÜİK) hervor.
Den Daten für März zufolge belegten russische Staatsbürger mit 229 Käufen den ersten Platz unter den ausländischen Käufern. An zweiter Stelle standen iranische Staatsbürger mit 130 Transaktionen, an dritter Stelle irakische Staatsbürger mit 84 Käufen.
Zuvor gehörten ukrainische Staatsbürger regelmäßig zu den größten ausländischen Immobilienkäufern in der Türkei. Wie das Portal Open4Business bereits berichtete, belegten die Ukrainer im Januar 2026 mit 77 Käufen den dritten Platz unter den ausländischen Käufern und mussten sich nur den russischen Staatsbürgern mit 219 Käufen und den iranischen Staatsbürgern mit 118 Käufen geschlagen geben. Auch im Gesamtjahr 2025 belegte die Ukraine den dritten Platz: Bürger der Ukraine erwarben in der Türkei 1.541 Immobilien, während Russen 3.649 Objekte und Iraner 1.878 kauften.
Insgesamt zeigte der türkische Immobilienmarkt im März eine gemischte Entwicklung. Die Gesamtzahl der Immobilienverkäufe im Land sank im Vergleich zum März 2025 um 2,1 % auf 113.367 Einheiten. Dabei stiegen die Verkäufe mit Hypotheken um 35,9 % auf 25.978 Einheiten, während die Verkäufe von Neubauimmobilien um 1,3 % auf 35.725 Einheiten zunahmen.
Die größten Märkte nach Anzahl der Transaktionen im März blieben Istanbul, Ankara und Izmir. Auf Istanbul entfielen 21.665 Verkäufe, auf Ankara 10.236 und auf Izmir 7.278.