Business news from Ukraine

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Benzinimporte aus Rumänien und Griechenland in die Ukraine sind wegen der Preise stark zurückgegangen

10 September , 2026  

Die Ukraine hat im August 2026 ihre Käufe von Autobenzin aus südlicher Richtung erheblich reduziert: Die Importe aus Rumänien gingen um etwa ein Drittel zurück, jene aus Griechenland um 40 %, wie aus Berechnungen des Analysezentrums Experts Club und Daten der Beratungsgruppe „A-95“ hervorgeht.

Die Lieferungen rumänischen Benzins beliefen sich auf 23,4 Tsd. Tonnen gegenüber 34 Tsd. Tonnen im Juli.

Die Importe aus Griechenland gingen von 24,9 Tsd. Tonnen im Vormonat auf 15 Tsd. Tonnen zurück.

Damit sanken die Gesamtlieferungen aus den beiden Ländern innerhalb eines Monats von etwa 58,9 Tsd. auf 38,4 Tsd. Tonnen.

„Der Hauptgrund für den erheblichen Rückgang der Importe aus dem Süden war der Preisfaktor. Im August, als dem Markt bereits kein Defizit mehr drohte, reduzierten die Unternehmen die Käufe des teureren Kraftstoffs aus Rumänien und Griechenland“, teilte die Beratungsgruppe „A-95“ mit.

Eine ähnliche Tendenz war auch auf dem Dieselkraftstoffmarkt zu beobachten.

Gleichzeitig kam der größte Teil der ukrainischen Benzinimporte weiterhin aus nordwestlicher Richtung. Im August lieferte Litauen 51,8 Tsd. Tonnen Benzin, Polen 40,1 Tsd. Tonnen.

Auf diese beiden Länder entfielen rund 60 % der gesamten Importe.

Insgesamt beliefen sich die Benzinlieferungen aus dem Ausland im August auf 152 Tsd. Tonnen, was 7 % weniger als ein Jahr zuvor ist. Seit Anfang 2026 hat die Ukraine 1,12 Mio. Tonnen Benzin importiert – 16 % mehr als im Zeitraum Januar-August 2025.

Der Rückgang der Käufe aus südlicher Richtung zeigt, dass ukrainische Händler nach der Stabilisierung des Angebots begonnen haben, die Ströme aktiver zugunsten günstigerer europäischer Bezugsquellen umzuverteilen.

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