Business news from Ukraine

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Kroatien schlägt Interkonnektor mit Serbien für Zugang zu LNG vor

Wie Serbski Ekonomist berichtet, wird in Kroatien ein Projekt für einen Gas-Interkonnektor mit Serbien diskutiert, der dem serbischen Markt über einen Terminal auf der Insel Krk Zugang zu Flüssigerdgas (LNG) verschaffen könnte. Der kroatische Wirtschaftsminister Ante Šušnjara erklärte, dass für die Verbindung der beiden Gassysteme „nur etwa 15 km Pipeline erforderlich sind” und Belgrad laut seinen Angaben Interesse an einer solchen Route zeigt.

Die serbische Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Jedović-Handaović, bestätigte, dass die Option von Lieferungen über Kroatien geprüft werde, wies jedoch aufgrund früherer Vorfälle mit Unterbrechungen der Öllieferungen über die JANAF-Pipeline auf Vorsicht hin.

Der serbische Ökonom interpretiert den möglichen Interkonnektor in erster Linie als Instrument zur Veränderung der Marktstruktur: Bei einem jährlichen Gasverbrauch in Serbien von etwa 2,7 bis 3,0 Milliarden Kubikmetern und einer hohen Abhängigkeit von einem einzigen Importkorridor über TurkStream können selbst relativ geringe Mengen an LNG die Verhandlungsposition stärken und eine echte „Option” beim Einkauf schaffen. Die ersten Lieferungen über die LNG-Route könnten 0,5 bis 1,0 Mrd. Kubikmeter pro Jahr (15 bis 35 % der Nachfrage) betragen, und ein realistischer Zeitrahmen für die Einführung der Infrastruktur wäre 2028 bis 2031.

Das Entstehen eines alternativen Zugangspunkts wird die Preisdiskussion innerhalb Serbiens allmählich an europäische Benchmarks binden, was jedoch gleichzeitig auch eine größere Sensibilität gegenüber der globalen Volatilität des LNG-Marktes bedeutet.

Hintergrund der Diskussion ist die anhaltende Suche der Länder der Region nach alternativen Lieferwegen und die Stärkung der Rolle von TurkStream als wichtigstem Pipeline-Kanal für russisches Gas nach Europa nach der Einstellung des Transits durch die Ukraine.

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In Kiew werden ukrainische Bekleidungskollektionen für die Präsentation in Mailand vorbereitet

Am Freitag, dem 13. Februar, fand im Säulensaal der Stadtverwaltung von Kiew das feierliche Finale des VIII. Allukrainischen Wettbewerbs für berufliche Meisterschaft „Fashion PRORYV for Freedom and Peace” statt, in dessen Rahmen Kollektionen von Sport- und Adaptivbekleidung vorgestellt und die Gewinner ausgezeichnet wurden.

Organisiert wurde der Wettbewerb vom nationalen Branchenverband der Leichtindustrie der Ukraine „Fashion Globus Ukraine” und dem italienischen Verband „VITAWORLD”.

Wie die Präsidentin des Wettbewerbs, Golda Vinogradska, mitteilte, hat sich das 2016 ins Leben gerufene Projekt „Fashion PRORYV“ während der Jahre des umfassenden Krieges zu einer Plattform für Kulturdiplomatie und internationalen Dialog entwickelt.

„In den Jahren des Krieges mit der Russischen Föderation haben wir eine Plattform für friedensstiftende Kulturdiplomatie geschaffen, auf der die Ukraine nicht mit der Sprache des Mitleids, sondern mit der Sprache der Würde, der Kreativität und der Kultur mit der Welt spricht. Wir haben einen Präzedenzfall geschaffen: Der Wettbewerb in der Modebranche wurde zu einer Erzählung über Menschlichkeit, Stärke, Widerstandsfähigkeit und Hoffnung. Dieser Wettbewerb war als Plattform für die Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Pädagogen in der Modebranche gedacht. Wir haben dafür gesorgt, dass wir in verschiedene Städte der Ukraine reisen konnten, um uns anzusehen, wie diese Einrichtungen funktionieren, ihnen zu helfen und ihnen die modernsten Verarbeitungsmethoden zu zeigen. Das ist wichtig, damit junge Menschen und ihre Ausbilder mit der Entwicklung der Branche Schritt halten können“, sagte Vinogradska.

Ihren Worten zufolge war der Wettbewerb von Anfang an als praktisches Format für die Zusammenarbeit zwischen Bildung und Industrie konzipiert, um Einrichtungen in den Regionen zu unterstützen und die Ausbildung von Fachkräften mit den Anforderungen des Marktes zu synchronisieren.

Präsidentin des Wettbewerbs Golda Vinogradska

Nach Angaben der Organisatoren fand der Wettbewerb in verschiedenen Jahren unter der Schirmherrschaft der Stadtverwaltungen von Lemberg, Charkiw, Chmelnyzkyj und Krywyj Rih statt. Sie teilten auch mit, dass das Projekt 2025 die Unterstützung der US-Botschaft in der Ukraine und 2026 die der Stadtverwaltung von Mailand erhalten habe.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass jedes Jahr 60 bis 100 Bildungseinrichtungen aus allen Regionen der Ukraine an dem Wettbewerb teilnehmen. Der diesjährige Wettbewerb ist der Zusammenarbeit mit Italien und dem Thema Sport gewidmet. Ihren Angaben zufolge nahmen im Jahr 2026 Studierende von 52 ukrainischen Einrichtungen der Modebranche und vier italienischen Universitäten (Venedig, Salerno, Mailand, Rom) an dem Projekt teil, und im Rahmen des Abschlussprogramms wurden „fast 100 Kollektionen” präsentiert.

Neben dem Finale in Kiew ist eine internationale Präsentation der Kollektionen für den 28. Februar 2026 in Mailand (Milan San Siro Hotel) im Rahmen der Veranstaltungen „Milano-Cortina 2026” und „Milan Fashion Week” geplant.

Die ukrainische Abgeordnete Julia Gryshyna, Vorsitzende des Unterausschusses für Hochschulbildung des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Innovation der Werchowna Rada der Ukraine, richtete eine Begrüßungsrede an die Teilnehmer. Sie betonte, wie wichtig es sei, Pädagogen und Studenten in Kriegszeiten zu unterstützen.

„Ich bin sehr dankbar, dass ich eingeladen wurde – das ist für mich wirklich wichtig. Ich möchte mich ganz besonders bei den Lehrkräften, Studierenden und jungen Menschen bedanken, die in diesen äußerst schwierigen Zeiten weiterarbeiten, lernen, kreativ sind und sich gegenseitig unterstützen. Ich danke Ihnen, Sie inspirieren andere und insbesondere mich”, sagte Gryshyna.

Nach Angaben der Organisatoren nahmen Vertreter des diplomatischen Corps, Olympiasieger, Persönlichkeiten aus Kultur und Sport sowie Vertreter der ukrainischen Modebranche an der Veranstaltung teil.

Der Jury gehörten laut Angaben des Organisationskomitees unter anderem Ivan Frolov, Katya Silchenko, Elena Golets, Taras Prytula, Katerina Miroshnichenko, Galina Yerk, sowie Emilia Ametrano, Walter Togni und Elena Kalencani an. Generalpartner des Wettbewerbs war das Unternehmen „SOFTORG“.

Die Gewinner des Wettbewerbs (laut Angaben der Organisatoren):

Nominierung „Durchbruch der Jugend“:

1. Platz – VSP Odessa Technical College ONTU;

2. Platz – Bila Tserkva College of Service and Design;

3. Platz – Podilsky Professional College.

Kategorie „Innovation und Inklusion in Sportbekleidung”:

1. Platz – DNTZ „Khmelnytskyi Zentrum für berufliche Bildung im Dienstleistungsbereich”;

2. Platz – Dmytro Kovalchuk (Kharkiv National University);

3. Platz – ZPTO Lviv Professional College of Beauty and Fashion Industry.

Nominierung „Kulturelle Synthese”:

1. Platz – Interregionales Zentrum für die berufliche Umschulung von aus dem Militärdienst entlassenen Soldaten (Krywyj Rih);

2. Platz – Berufskolleg für Mode und Stil in Saporischschja;

3. Platz – Berufskolleg für Modedesign und Gastronomie in Lemberg.

Den „Publikumspreis” erhielt die Staatliche Berufsschule für Dienstleistungen und Tourismus in Ternopil.

Autor: Olga Levkun

Quelle: https://interfax.com.ua/news/culture/1144521.html

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Serbien und Aserbaidschan vereinbaren Ausbau des Handels und der Energieprojekte

Wie Serbian Economist berichtet, haben die Präsidenten Serbiens, Aleksandar Vučić, und Aserbaidschans, Ilham Aliyev, die erste Sitzung des Rates für strategische Partnerschaft abgehalten und die Prioritäten des Wirtschaftsblocks festgelegt – von Energie und Investitionen bis hin zu Handel, Landwirtschaft und Tourismus.

Ein wichtiges praktisches Ergebnis war die Unterzeichnung einer Reihe bilateraler Dokumente. In Belgrad fand eine Zeremonie zum Austausch von sieben Abkommen und Memoranden statt, darunter Vereinbarungen über die Planung, den Bau und den Betrieb eines Gasturbinenkraftwerks in Serbien, die Zusammenarbeit im Bereich der Ernährungssicherheit, ein Memorandum zwischen den Wirtschaftsministerien sowie Dokumente zu Medien und Kommunikation, Kultur (für den Zeitraum 2026-2030), Sport und der Zusammenarbeit im Bereich der Krankenversicherung.

Die Staatschefs bezeichnen die Zusammenarbeit im Energiebereich ausdrücklich als Grundlage für den nächsten Schritt – die Stromerzeugung auf Basis von aserbaidschanischem Gas. Alijew erklärte, Baku habe beschlossen, die Erdgasexporte nach Serbien zu erhöhen, und dies mit den Plänen zur Stromerzeugung und potenziellen Exporte in der Zukunft verknüpft.

Nach serbischer Interpretation ist das Projekt eines Gaskraftwerks bereits an bestimmte Parameter gebunden: Vučić teilte mit, dass Srbijagas und SOCAR Gespräche führen und das Ziel darin besteht, bis 2029 ein Kraftwerk mit einer installierten Leistung von 500 MW in Betrieb zu nehmen (als Standort kommt die Region Niš in Frage).

Vor dem Hintergrund der politischen Annäherung kehren die Parteien erneut zum Thema Warenverkehr zurück. Nach Angaben des Republikanischen Statistikamtes Serbiens belief sich der Außenhandelsumsatz mit Aserbaidschan im Jahr 2024 auf 512,6 Millionen US-Dollar (ein Anstieg um das Fünffache), wobei der Hauptbeitrag durch den Kauf von Rohöl und Erdölprodukten geleistet wurde.

In Baku schätzt man den Warenumsatz für 2025 auf 135 Millionen Dollar und verzeichnet einen Anstieg der Importe serbischer Waren um 55 % – diese Daten wurden am Vorabend des Besuchs vom aserbaidschanischen Finanzminister Sahil Babajew genannt.

Auf der Sitzung des Rates wurde auch darauf hingewiesen, dass Direktflüge zwischen Baku und Belgrad im Mai 2026 aufgenommen werden sollen, was den Tourismus und die Geschäftsbeziehungen voraussichtlich stärken wird.

In den kommenden Monaten müssen die Regierungen und die zuständigen Minister die politischen Vereinbarungen in Form konkreter Projekte „auf den Boden der Tatsachen bringen”. Vucic und Aliyev erklären öffentlich, dass sie bis zum nächsten Besuch des serbischen Präsidenten in Aserbaidschan im Laufe dieses Jahres schnelle Ergebnisse erwarten.

https://t.me/relocationrs/2271

 

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HC „Kyivmiskbud“ hält am 19. Februar eine Hauptversammlung ab

Nach Angaben von Fixygen plant die PrJSC „HC „Kyivmiskbud“ (Kiew) am 19. Februar 2026 eine Hauptversammlung abzuhalten, wie aus einer Mitteilung des Emittenten im Informationssystem hervorgeht.

Die Versammlung ist für 18:00 Uhr geplant, das Datum der Erstellung der Aktionärsliste.

PrJSC HC „Kyivmiskbud“ (Marke „Kyivmiskbud“, EDRPOU 23527052) ist einer der größten Bauträger der Hauptstadt. Die Geschichte des Unternehmens wird auf offiziellen Ressourcen seit 1955 geführt; die Holdinggesellschaft wurde 1994 auf der Grundlage der Vermögenswerte der staatlichen kommunalen Baukorporation „Kyivmiskbud“ gegründet.

Die Mehrheitsanteile gehörten traditionell der Territorialgemeinde Kiew in Person des Kiewer Stadtrats (80 %); im Jahr 2025 begann die Stadt mit einer Kapitalaufstockung durch eine zusätzliche Emission, nach der der Anteil der Gemeinde laut einer Mitteilung der Kiewer Stadtverwaltung auf etwa 99,87 % steigen sollte. Im Dezember 2025 wurde berichtet, dass das Unternehmen eine Kapitalerhöhung in Höhe von 2,56 Mrd. UAH erhalten habe und zur nächsten Phase des Anti-Krisen-Plans für 2026 übergegangen sei.

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„Ukrposhta“ verkaufte 716 ausgemusterte Fahrzeuge bei einer Auktion für 9 Millionen Griwna

Der nationale Postbetreiber „Ukrposhta“ hat die zweite Auktion zum Verkauf von 716 ausgemusterten Fahrzeugen auf „Prozorro.Prozazhi“ abgeschlossen und 9 Millionen Griwna eingenommen. Nun bereitet sich das Unternehmen auf den Verkauf von weiteren rund 250 Fahrzeugen vor, wie der Generaldirektor des Unternehmens, Ihor Smiliansky, mitteilte.

„Im Austausch für diesen „Verlust“ erhielt „Ukrposhta“ 9 Millionen Griwna. Außerdem Tausende Quadratmeter freie Fläche und Millionen Griwna, die nun für die Lagerung, Erfassung und Wartung dieser Fahrzeuge eingespart werden“, schrieb Smilyansky am Montag auf seinem Telegram-Kanal.

Ihm zufolge wurden insgesamt 716 veraltete Fahrzeuge verkauft: vom GAZ-52 aus dem Jahr 1979 aus der Region Poltawa bis zum Lkw Volvo FH12. Die durchschnittliche Laufleistung jedes beim zweiten Auktionsverkauf angebotenen Fahrzeugs betrug etwa 470.000 km, und der physische Verschleiß des Fuhrparks erreichte 96 %.

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass ein Teil der Fahrzeuge von Organisationen erworben wurde und künftig als Ersatzteile für die Bedürfnisse der Armee und für Freiwilligeninitiativen verwendet werden soll.

Im vierten Quartal 2025 erzielte „Ukrposhta“ einen Nettogewinn von 257,9 Millionen UAH, was um 69,2 % über dem Wert des gleichen Zeitraums im Jahr 2024 liegt, dank zusätzlicher Einnahmen aus dem Verkauf von Unternehmensvermögen in Höhe von 168 Millionen UAH.

Der nationale Postbetreiber steigerte seinen Umsatz im vierten Quartal gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 2024 um 10,7 Millionen UAH auf 3 Milliarden 601,6 Millionen UAH.

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Die Tourismusabgabe in der Ukraine stieg im Januar um 14,3 % auf 28,4 Mio. UAH

Reisende zahlten im Januar 2026 28,4 Millionen UAH Tourismusabgabe an die lokalen Haushalte, was laut der Staatlichen Steuerdienststelle der Ukraine (DPS) einen Anstieg von 14,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Laut einer Veröffentlichung auf der Website der Behörde am Montag wurden die höchsten Beträge an Tourismusabgaben in der Region Lemberg eingenommen – 5,9 Millionen UAH, gefolgt von der Stadt Kiew und der Region Iwan-Frankiwsk mit jeweils 5,6 Millionen UAH. Den dritten Platz belegte die Region Transkarpatien mit 3 Millionen UAH.

Die DPS erinnerte daran, dass die Tourismusabgabe von ukrainischen Staatsbürgern, Ausländern und Staatenlosen als Vorauszahlung vor der vorübergehenden Unterbringung in Unterkünften (Hotels, Hostels, Ferienhäusern) zu entrichten ist.

Steueragenten sind Wirtschaftssubjekte, die Dienstleistungen im Bereich der vorübergehenden Unterbringung anbieten (Hotels, Hostels, Ferienhäuser usw.) und die eingenommenen Gelder an den lokalen Haushalt überweisen. Die Liste dieser Agenten wird auf den Websites der lokalen Räte veröffentlicht.

Die Abgabesätze werden von den lokalen Behörden für jeden Tag des Aufenthalts auf bis zu 0,5 % des Mindestlohns für ukrainische Staatsbürger und bis zu 5 % für Ausländer festgelegt.

Von der Tourismusabgabe befreit sind Personen/Kinder mit Behinderung, Begleitpersonen/Kinder mit Behinderung der Gruppe I sowie Kriegsveteranen.