Auf dem ukrainischen Markt für Getreide und Ölsaaten entwickelten sich die Preise innerhalb einer Woche unterschiedlich: Weizen blieb auf dem vorherigen Niveau, Sonnenblumenkerne wurden deutlich billiger, während Raps für den Export teurer wurde, wie das Maklerunternehmen Spike Brokers mitteilte.
Nach Angaben der Analysten, die im Telegram-Kanal veröffentlicht wurden, kostete Weizen mit einem Proteingehalt von 11,5 % zu CPT-Odessa-Bedingungen 195 $/Tonne, Futterweizen 185 $/Tonne. Zu FCA-Bedingungen in Chop wurde Weizen überwiegend zu 180–185 Euro/Tonne mit Verladung auf einen europäischen Zug gehandelt.
Der Preis für Mais zu CPT-Bedingungen in Odessa sank im Wochenverlauf um 5 $/Tonne auf 190 $/Tonne, während er zu FCA-Bedingungen in Chop bei 220 $/Tonne blieb. Die neue Ernte für Oktober bis März wurde an der Westgrenze zu 188–193 EUR/Tonne FCA Chop gehandelt.
Der Preis für Sonnenblumenkerne zu CPT-Bedingungen ab Werk sank innerhalb einer Woche um 110 $/Tonne auf 440 $/Tonne. Nach Angaben des Maklers stellt sich der Markt weiterhin auf die Preisbildung für die neue Ernte ein, und der externe Preisanstieg bei Sojaöl und Rohöl schlägt sich bislang nicht in den ukrainischen Rohstoffpreisen nieder.
Auf dem Rapsmarkt blieb der Preis zu CPT-Hafen-Bedingungen bei 500 $/Tonne, während er zu FCA-Chop-Bedingungen um 5 $/Tonne auf 550 $/Tonne stieg. Gleichzeitig sank der Preis für Raps zur inländischen Verarbeitung um 15 $/Tonne auf 485 $/Tonne. Somit beträgt die Differenz zwischen dem Exportpreis FCA Chop und dem Preis für die inländische Verarbeitung 65 $/Tonne.
Stand 10. August wurden in der Ukraine 3,22 Mio. Tonnen Raps von 1,191 Mio. ha, d. h. 89 % der Anbaufläche, mit einem Ertrag von 2,71 Tonnen/ha geerntet. Die aktuelle Preisbildung wird durch die Verteilung des Angebots zwischen der Westgrenze, den Häfen und der inländischen Verarbeitung bestimmt.
Der Preis für GVO-Soja auf CPT-Hafen-Basis lag bei 420 $/Tonne, FCA Chop bei 435 $/Tonne, für Nicht-GVO-Soja bei 440 $/Tonne bzw. 470 $/Tonne. Der Preis für GVO-Soja zur inländischen Verarbeitung stieg innerhalb einer Woche um 5 $/Tonne auf 425 $/Tonne.
„Somit passt sich Sonnenblumenöl an den Einkaufspreis der neuen Ernte an, bei Raps verschärft sich der Wettbewerb zwischen FCA Chop und der Verarbeitung, und Soja erhält einen externen Impuls durch die CBOT und die chinesische Nachfrage, der sich bislang nur schwach auf den ukrainischen Spotmarkt überträgt“, stellen die Analysten fest.
MAIS, PREIS, RAPS, SONNENBLUMEN, WEIZEN
Die Ukraine exportierte vom 1. bis 13. August 790,7 Tausend Tonnen landwirtschaftlicher Erzeugnisse gegenüber 1,849 Millionen Tonnen im gleichen Zeitraum des Juli, was einem Rückgang um 57,2 % entspricht, wie das Maklerunternehmen Spike Brokers mitteilte.
Ihren Angaben zufolge sank der Exportwert um 37,3 % – auf 478,8 Mio. US-Dollar gegenüber 763,8 Mio. US-Dollar im entsprechenden Zeitraum im Juli.
„Die Hauptursache für den Rückgang im August liegt im Getreidesegment. Gleichzeitig verändert sich die Logistikgeografie: Der Durchsatz über die Seehäfen ist deutlich geringer als im Juli, während die Straßenübergänge und die westlichen Eisenbahnkorridore intensiver genutzt werden“, heißt es in der Mitteilung.
Vom 1. bis 13. August wurden über die Straßengrenzübergänge 130,1 Tausend Tonnen Agrarprodukte exportiert, gegenüber 119,5 Tausend Tonnen in den entsprechenden 13 Tagen im Juli, was einem Anstieg von 8,9 % entspricht. Am stärksten stieg der Export über Ungarn – um 32,9 %, über die Slowakei – um 28 %, über Rumänien – um 14,1 % und über Polen – um 3,7 %. Der Warenfluss über Moldawien lag nahe am Juli-Niveau und ging um etwa 1,9 % zurück.
Gleichzeitig wurden per Bahn bis zum 12. August 435,8 Tausend Tonnen Getreide befördert, was einem Rückgang von 46,9 % gegenüber dem entsprechenden Zeitraum im Juli und von 52,1 % gegenüber August 2025 entspricht. Die durchschnittliche tägliche Verladung betrug in den ersten 11 Tagen des Augusts 31,3 Tausend Tonnen – das sind 38 % weniger als im Juli und 49 % weniger als vor einem Jahr.
Der Exportanteil der Getreidetransporte auf der Schiene ging gegenüber Juli um 72 % auf 201,7 Tausend Tonnen zurück. Dabei entfielen 63 % dieses Volumens auf die Grenzübergänge und 29 % auf die Häfen von Odessa. Über die Häfen von Odessa wurden im Berichtszeitraum nur 75,2 Tausend Tonnen Getreide befördert, gegenüber 656,4 Tausend Tonnen im Vergleichszeitraum im Juli (-88,5 %).
Gleichzeitig stieg der durchschnittliche tägliche Durchsatz an Getreidewaggons über die westlichen Grenzübergänge in den ersten 11 Tagen des Augusts auf 139,6 Waggons gegenüber 71,3 Waggons im Juli, was einem Anstieg von 96 % entspricht.
Nach Angaben von Spike Brokers wurde der größte Zuwachs durch die Richtungen Rumänien und Polen erzielt – auf 44,7 bzw. 44,4 Waggons pro Tag. In Richtung Slowakei stieg der Durchsatz auf 26,9 Waggons pro Tag, während er in Richtung Ungarn auf 23,6 Waggons zurückging.
Stand 12. August befanden sich 8.718 Tausend Waggons in Richtung der Grenzübergänge, gegenüber zuvor 7.858 Tausend. Insbesondere stieg die Zahl der Getreidewaggons von 369 auf 693 Waggons, was einem Anstieg von 87,8 % entspricht.
Die Exporttransporte von Pflanzenöl per Bahn beliefen sich auf 41,5 Tausend Tonnen, was einem Anstieg von 0,9 % gegenüber dem entsprechenden Wert im Juli entspricht, wobei 89 % des Volumens über Landgrenzübergänge befördert wurden.
Spike Brokers stellt fest, dass der Seebahnkanal nach wie vor das schwächste Glied in der aktuellen Logistikkette ist. Stand 13. August war die durchschnittliche tägliche Entladung in Richtung der Häfen von Groß-Odessa auf 146 Waggons zurückgegangen, während 262 Getreidewaggons in Richtung der Häfen unterwegs waren. In Richtung der Donau-Häfen befanden sich 1,32 Tausend Getreidewaggons.
Der ukrainische Innenminister Iwan Wygivskyi führte ein Telefongespräch mit dem aserbaidschanischen Innenminister Vilayat Eywazov, wie der Pressedienst des ukrainischen Innenministeriums mitteilte.
„Wir haben unsere Partnerschaft im Bereich der Strafverfolgung erörtert. Zu den wichtigsten Bereichen der Zusammenarbeit zählen die Bekämpfung der organisierten und grenzüberschreitenden Kriminalität, die Cybersicherheit und die Betrugsbekämpfung sowie die Intensivierung der praktischen Zusammenarbeit“, erklärte Wygivskyi im Anschluss an das Gespräch.
Während der Gespräche informierte der Leiter des ukrainischen Ministeriums seinen Amtskollegen zudem über die aktuelle Lage im Land, insbesondere über die erneuten russischen Beschüsse ziviler Infrastruktur und Angriffe auf die Zivilbevölkerung.
Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Seiten gemeinsamen humanitären Initiativen, insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen, Rehabilitation und soziale Unterstützung für die Familien ukrainischer Verteidiger.
„Allein im letzten Jahr hat die Republik Aserbaidschan zwei Gruppen von Schülern der Lyzeen des Innenministeriums aufgenommen. Die Kinder hatten die Möglichkeit, die Kultur und Geschichte des Landes kennenzulernen und ihren Horizont zu erweitern. Zudem erhielten unsere Einheiten in den letzten Jahren von Aserbaidschan Ausrüstung für die humanitäre Minenräumung sowie Technik, die einen unterbrechungsfreien Betrieb bei Stromausfällen gewährleistet. Wir danken der Regierung der Republik Aserbaidschan für die Unterstützung der Ukraine und die Hilfe für das Ministerium für Innere Angelegenheiten. Wir haben vereinbart, unsere Partnerschaft zu stärken“, fasste Vyhovskyi zusammen.
ASERBAIDSCHAN, Innenministerium, SICHERHEIT, UKRAINE, ZUSAMMENARBEIT
Montenegro und Albanien wurden in die von Forbes erstellte Liste der besten Auslandsdestinationen für den Ruhestand im Jahr 2026 aufgenommen, wie das Informations- und Analysezentrum Experts Club berichtet.
Forbes veröffentlichte seinen jährlichen Überblick The Best Places To Retire Abroad In 2026 am 31. Juli und aktualisierte ihn später am 5. August. Das Magazin wählte 96 empfohlene Orte in 24 Ländern auf fünf Kontinenten aus, wobei sich die Hälfte der vertretenen Staaten in Europa befindet.
Bei der Zusammenstellung der Liste berücksichtigte Forbes die Lebenshaltungskosten, die Qualität und die Kosten der medizinischen Versorgung, Steuern, das Kriminalitätsniveau und die politische Stabilität, die Verkehrsanbindung, die Möglichkeit, einen langfristigen Aufenthaltsstatus zu erhalten, die Verbreitung der englischen Sprache sowie Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel und Naturkatastrophen.
Dabei wurde keine Rangliste von Platz eins bis Platz 24 erstellt – die Länder werden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Daher bedeutet beispielsweise die Platzierung Albaniens am Anfang der Liste nicht, dass Forbes das Land als das beste Land für Rentner anerkannt hat.
In die Liste aufgenommen wurden Albanien, Argentinien, Österreich, Belize, Kanada, Kolumbien, Costa Rica, Zypern, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Malaysia, Malta, Mauritius, Mexiko, Montenegro, Panama, Portugal, Slowenien, Spanien, Thailand, Uruguay und Vietnam. Mauritius und Vietnam wurden erstmals in die jährliche Liste aufgenommen.
In Montenegro hob Forbes Podgorica, Bar, Perast und Tivat hervor. Die Lebenshaltungskosten im Land bewertet das Magazin als weniger als die Hälfte des amerikanischen Durchschnitts, das Niveau schwerer Kriminalität als niedrig und die politische Lage als stabil.
Die Qualität des Gesundheitswesens bewertet Forbes als ausreichend, weist jedoch darauf hin, dass sich Ausländer mit komplexen medizinischen Problemen häufig an Spezialisten in Italien oder Deutschland wenden.
Als besonderer Vorteil Montenegros wird die Möglichkeit genannt, durch den Erwerb von Immobilien eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Nach den von Forbes genannten Bedingungen für amerikanische Rentner beginnt der Weg zum dauerhaften Aufenthalt mit einer verlängerbaren einjährigen Aufenthaltserlaubnis, für die ein Renteneinkommen von mehr als 19.000 US-Dollar pro Jahr nachgewiesen werden muss.
Gleichzeitig weist Forbes auf die Risiken von Waldbränden, Überschwemmungen und Erdbeben hin – ein besonders aktueller Faktor vor dem Hintergrund der großen Brände an der Adriaküste im Sommer 2026.
Im benachbarten Albanien empfiehlt Forbes, Tirana, Durrës, Sarandë und Vlorë in Betracht zu ziehen.
Nach Einschätzung des Magazins betragen die Lebenshaltungskosten dort etwa die Hälfte des amerikanischen Niveaus. Zu den Vorteilen werden das mediterrane Klima, die Meeresküste, ein vergleichsweise niedriges Kriminalitätsniveau und ein relativ einfaches Verfahren zur Legalisierung des Aufenthalts gezählt.
Für Amerikaner ist besonders praktisch, dass sie sich bis zu einem Jahr als Touristen in Albanien aufhalten können, was ausreichend Zeit für die Beantragung eines längerfristigen Status bietet. Forbes weist darauf hin, dass ein Paar für eine Einwanderung im Ruhestand anschließend ein jährliches Einkommen aus dem Ausland von etwa 20.000 US-Dollar nachweisen muss.
Unter den traditionellen europäischen Reisezielen behielt Forbes Portugal, Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland bei.
Portugal wird als ein Land bewertet, dessen Lebenshaltungskosten etwa ein Drittel unter dem amerikanischen Niveau liegen, mit relativ erschwinglicher medizinischer Versorgung und einem vergleichsweise einfachen D7-Programm für den Aufenthalt finanziell unabhängiger Ausländer.
In Spanien liegen die Ausgaben nach Einschätzung von Forbes etwa 30 % unter dem amerikanischen Niveau, während die medizinische Versorgung als hochwertig und kostengünstig beschrieben wird. Gleichzeitig richtet das Magazin besonderes Augenmerk auf Waldbrände, extreme Hitze und Überschwemmungen. Infolgedessen wurden in diesem Jahr einige Gebiete von der Liste der konkret empfohlenen Orte gestrichen, darunter die Costa del Sol, und in Frankreich Bordeaux.
Vietnam wurde zu einem der erschwinglichsten Reiseziele: Forbes schätzt die Lebenshaltungskosten auf etwa ein Viertel des amerikanischen Niveaus. Ein erheblicher Nachteil ist jedoch das Fehlen eines speziellen Rentnervisums, weshalb Ausländer auf aufeinanderfolgende elektronische 90-Tage-Visa zurückgreifen müssen.
Mauritius wurde erstmals in die Liste aufgenommen, dank relativ niedriger Lebenshaltungskosten, erschwinglicher medizinischer Versorgung und einer speziellen Genehmigung für ausländische Rentner. Forbes schätzt die Lebenshaltungskosten auf mehr als 50 % unter dem amerikanischen Niveau und nennt für ein Paar die Anforderung, ein Renteneinkommen von etwa 18.000 US-Dollar pro Jahr nachzuweisen.
Somit war eines der auffälligen Ergebnisse der Liste für den Balkan die gleichzeitige Aufnahme Albaniens und Montenegros, während Serbien nicht in die Forbes-Liste für 2026 aufgenommen wurde. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Magazin Serbien als weniger geeignet für Rentner eingestuft hat: Forbes erstellt eine redaktionelle Auswahl und keine vollständige vergleichende Rangliste aller Länder der Welt.
Die Studie richtet sich in erster Linie an US-Bürger – Forbes vergleicht die Ausgaben mit dem amerikanischen Niveau, berücksichtigt Steuerabkommen mit den USA, die Bestimmungen der Sozialversicherung (Social Security) sowie die Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Medicare. Für Bürger anderer Länder können die finanziellen, steuerlichen und einwanderungsrechtlichen Bedingungen erheblich abweichen.
Das Analysezentrum Experts Club hat das aktuelle Ranking der weltweit führenden Universitäten, das Academic Ranking of World Universities 2026 (ARWU), bekannt als Shanghai-Ranking, analysiert. Festlandchina wurde zum größten Universitätssystem nach der Zahl der Hochschulen, die im ARWU, bekannt als Shanghai-Ranking, vertreten sind. Unter den Top 1.000 befinden sich 234 Universitäten aus Festlandchina gegenüber 187 Universitäten aus den USA.
Gleichzeitig sind die USA an der Spitze des Rankings nach wie vor deutlich stärker vertreten.
Die vollständige Liste der Länder und Gebiete nach der Zahl der Universitäten im ARWU 2026 (in absteigender Reihenfolge nach der Anzahl der Hochschulen):

Festlandchina, Hongkong, Macau und Taiwan werden hier entsprechend der territorialen Aufschlüsselung von ShanghaiRanking getrennt berücksichtigt.
Die Struktur des Rankings zeigt eine weitere Stärkung Asiens. Neben Festlandchina gehören Südkorea mit 29 Hochschulen und Japan mit 26 zu den Universitätssystemen mit der größten Vertretung. Taiwan ist mit 12 Universitäten, Hongkong mit acht und Macau mit zwei separat vertreten.
ARWU bewertet mehr als 2.500 Universitäten weltweit, veröffentlicht jedoch nur die ersten 1.000. Im Gegensatz zu einer Reihe anderer globaler Rankings konzentriert es sich hauptsächlich auf die wissenschaftliche und forschungsbezogene Leistungsfähigkeit und nicht auf Bewertungen von Studierenden, die Reputation bei Arbeitgebern oder die Qualität des Studentenlebens.
Die Gesamtbewertung setzt sich aus sechs Kriterien zusammen: Absolventen, die Nobelpreisträger oder Träger der Fields-Medaille sind, machen 10 % der Bewertung aus; solche Preisträger unter den Mitarbeitern – 20 %; die meistzitierten Forscher laut Clarivate – 20 %; Publikationen in Nature und Science – 20 %; in Science Citation Index Expanded und Social Sciences Citation Index indexierte Artikel – weitere 20 %; die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit im Verhältnis zur Zahl des akademischen Personals – 10 %.
Für den ARWU 2026 wurden die im Dezember 2025 veröffentlichte Liste der Highly Cited Researchers, Publikationen in Nature und Science aus den Jahren 2021–2025 sowie im Web of Science im Jahr 2025 indexierte Artikel verwendet.
Daher ist es zutreffender, das Shanghai-Ranking in erster Linie als Indikator für die Forschungsstärke von Universitäten und nationalen Wissenschaftssystemen und nicht als direkte Bewertung der Qualität der Ausbildung oder der Studienbedingungen für Studierende zu betrachten.
Keine ukrainische Universität schaffte es in diesem Ranking unter die 1.000 besten Universitäten der Welt.
Ukrainische Schüler gewannen eine Gold- und zwei Silbermedaillen bei der 38. Internationalen Informatik-Olympiade (IOI 2026), die vom 9. bis 16. August in Taschkent, Usbekistan, stattfand.
Insgesamt nahmen 375 Schüler aus 97 Ländern an dem Wettbewerb teil. Die Teilnehmer lösten während der beiden Wettkampftage komplexe Aufgaben zur algorithmischen Programmierung.
Das beste Ergebnis unter den Vertretern der Ukraine erzielte Vladislav Khalin. Er erreichte 398,32 Punkte, belegte den 16. Platz in der Gesamtwertung der Einzelwertung und erhielt eine Goldmedaille.
Ilja Schewtschenko belegte mit 336,44 Punkten den 58. Platz und erhielt eine Silbermedaille. Eine weitere Silbermedaille sicherte der Ukraine Daria Perekopskaja, die 333,01 Punkte erzielte und den 62. Platz belegte.
Die vierte Vertreterin des ukrainischen Teams, Daria Lobas, belegte mit 219,04 Punkten den 198. Platz.
Den ersten Platz in der Einzelwertung der IOI 2026 belegte der Vertreter Chinas, Qiwen Xu, der 498,27 von 600 möglichen Punkten erzielte.
Die Internationale Informatik-Olympiade (International Olympiad in Informatics) ist eine der renommiertesten internationalen Facholympiaden für Schüler. Die Wettbewerbe finden jährlich statt und dienen dazu, die Fähigkeiten im algorithmischen Denken, in der Programmierung und bei der Lösung komplexer rechnerischer Aufgaben zu prüfen. Im Gegensatz zu Mannschaftssportturnieren werden die offiziellen Ergebnisse der IOI in erster Linie in der Einzelwertung ermittelt.
Laut den offiziellen Statistiken der IOI haben ukrainische Schüler seit Beginn ihrer Teilnahme insgesamt 110 Medaillen gewonnen, darunter 14 Gold-, 44 Silber- und 52 Bronzemedaillen.
Die offiziellen Ergebnisse der IOI 2026 wurden vom Statistiksystem der International Olympiad in Informatics veröffentlicht.