Business news from Ukraine

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Ausländer machen 60% der Nachfrage nach Luxusimmobilien in Spanien aus, Ukrainer bleiben aktive Käufer

Ausländische Käufer machen etwa 60 % der Nachfrage nach Ultra-Luxusimmobilien in Spanien aus, und die Preise in diesem Segment sind in den letzten fünf Jahren um etwa 30 % gestiegen. Neben den traditionell aktiven Käufern aus Großbritannien und Deutschland zeigen derzeit vor allem Bürger aus den Niederlanden, Polen und den USA sowie vermögende Kunden aus den Golfstaaten die größte Aktivität. Auch Ukrainer gehören weiterhin zu den aktivsten ausländischen Käufern spanischer Immobilien.

Diese Einschätzungen gehen aus den im August veröffentlichten Daten von Hiscox zum spanischen Markt für Immobilien der Ultra-Luxusklasse hervor. Dabei handelt es sich in erster Linie um Objekte mit einem Wert ab 3 Mio. Euro.

Die Hauptnachfrage konzentriert sich auf nur wenige Regionen. Die Balearen, die Provinz Málaga, Madrid und Barcelona machen 83 % des Angebots an spanischen Immobilien im Wert von über 3 Mio. EUR aus.

Ein besonders hoher Anteil ausländischer Käufer ist auf den Ferienimmobilienmärkten zu beobachten. In Benahavís in der Provinz Málaga entfallen rund 84 % der Transaktionen mit Luxusimmobilien auf ausländische Käufer, in Andratx auf Mallorca sind es rund 79 %. In Madrid ist die Situation umgekehrt: In der Hauptstadt selbst machen Ausländer nur etwa 14 % der Transaktionen in diesem Segment aus, im prestigeträchtigen Vorort Alcorcón hingegen 17 %. Somit bleibt der Luxusimmobilienmarkt Madrids in deutlich größerem Maße auf vermögende spanische Käufer ausgerichtet.

Nicht ansässige Ausländer zahlen dabei mit die höchsten Preise pro Quadratmeter, da sie sich auf Objekte in den prestigeträchtigsten Gegenden konzentrieren. Nach Einschätzung von Hiscox war gerade das internationale Kapital einer der Faktoren für den Preisanstieg bei Luxusimmobilien in Spanien um etwa 30 % innerhalb von fünf Jahren.

Eine detaillierte Aufschlüsselung der Käufer von Immobilien im Wert von über 3 Millionen Euro nach Nationalität liefert die Hiscox-Studie nicht. Die jüngsten Daten der spanischen Grundbuchämter lassen jedoch erkennen, welche ausländischen Gruppen derzeit auf dem gesamten spanischen Markt am aktivsten sind.

Im zweiten Quartal 2026 erwarben Ausländer in Spanien mehr als 26.800 Wohnimmobilien, was einem Rekordanteil von 15,98 % aller registrierten Transaktionen entspricht.

Den ersten Platz belegten britische Staatsbürger mit einem Anteil von 6,99 % an den ausländischen Käufen und lagen damit fast gleichauf mit den Niederländern (6,94 %). Es folgten Deutschland mit 6,11 %, Marokko mit 6,09 %, Rumänien mit 5,70 %, Italien mit 5,13 %, Frankreich mit 4,97 % und Polen mit 4,33 %.

Im ersten Halbjahr erwarben Briten rund 3.570 Objekte, Käufer aus den Niederlanden rund 3.490. Dabei stieg die niederländische Nachfrage im Jahresvergleich um etwa 12 %, die polnische um etwa 11 %.

Auf dem Luxusimmobilienmarkt selbst verändert sich die Nachfragestruktur noch deutlicher. Reuters berichtete im Juni von einem starken Zustrom wohlhabender Käufer aus Polen, den USA und den Golfstaaten nach Madrid und an die Costa del Sol. Dabei bleiben Briten und Deutsche traditionell starke Gruppen ausländischer Eigentümer an der spanischen Küste.

Besonders schnell ist in den letzten Jahren die Nachfrage aus Polen gestiegen. Der Anteil der Polen an allen ausländischen Käufern stieg von etwa 1,6 % im Jahr 2019 auf 4 % im Jahr 2025. In der im vergangenen Jahr fertiggestellten Luxuswohnanlage Santa Clara in Marbella wurden etwa 70 % der 102 Häuser an polnische Kunden verkauft. Polnische Käufer dominieren auch unter den Kunden des im Bau befindlichen 64-stöckigen Wohnhochhauses in Benidorm.

Gleichzeitig nimmt das amerikanische Kapital rasant zu. Nach Angaben des Immobilienmaklers Gilmar stieg der Anteil der Kunden aus den USA an seinen Transaktionen von 0,5 % im Jahr 2024 auf 6,2 % im Jahr 2025, wobei die Amerikaner bei diesem Unternehmen die Briten unter den ausländischen Käufern an der Costa del Sol bereits überholt haben. Spanienweit zeichnen sich Käufer aus den USA zudem durch den hohen Wert der erworbenen Immobilien aus.

Auch Ukrainer gehören zu den auffälligsten ausländischen Immobilienkäufern in Spanien, obwohl sich ihre Käufe nicht ausschließlich auf das Luxussegment konzentrieren.

Im ersten Quartal 2026 machten ukrainische Staatsbürger 3,08 % aller ausländischen Immobilienkäufe aus und belegten damit den zehnten Platz unter den Nationalitäten. Dies entspricht etwa 760 bis 765 Transaktionen in drei Monaten. Im zweiten Quartal betrug der Anteil der Ukrainer etwa 2,94 %, was dem 11. Platz unter den ausländischen Käufern entsprach. Im ersten Halbjahr erwarben Ukrainer etwa 1.500 Wohnimmobilien. Die letztgenannte Zahl ist eine Schätzung, da die spanischen Grundbuchämter die absolute Halbjahreszahl der ukrainischen Transaktionen nicht gesondert veröffentlicht haben.

Zum Vergleich: Im zweiten Quartal lagen die ukrainischen Käufer direkt hinter China, dessen Anteil bei 3,02 % lag. Dabei lag die Ukraine weiterhin vor einer ganzen Reihe traditioneller Märkte ausländischer Käufer.

Bereits im ersten Halbjahr 2025 stellten die Ukrainer mit dem Kauf von 2.165 Immobilienobjekten einen neuen Rekord für sich selbst auf. Damals stieg die Zahl der Transaktionen ukrainischer Staatsbürger im Jahresvergleich um 4,5 %. Der Durchschnittspreis der von Ukrainern erworbenen Immobilien lag bei etwa 1.832 Euro pro Quadratmeter, was deutlich unter dem Niveau amerikanischer, deutscher oder skandinavischer Käufer liegt und darauf hindeutet, dass ein erheblicher Teil der ukrainischen Nachfrage nicht auf das Ultra-Luxus-Segment, sondern auf das normale und mittlere Segment entfällt.

Regional betrachtet sind Ukrainer insbesondere in der Autonomen Gemeinschaft Valencia stark vertreten, wo sie Ende 2025 5,92 % aller Immobilienkäufe durch Ausländer ausmachten.

Bemerkenswert ist, dass die Abschaffung des „Golden Visa“-Programms durch Spanien zum 3. April 2025 die Situation im oberen Preissegment praktisch nicht verändert hat.

Nach Schätzungen von Hiscox entfielen auf Transaktionen im Zusammenhang mit dem Erhalt einer Aufenthaltsgenehmigung durch Investitionen lediglich etwa 0,5 % der Gesamtzahl der Transaktionen. Ein typischer Käufer von Immobilien im Wert von mehreren Millionen Euro entscheidet sich vor allem wegen der Lebensqualität, des Klimas, der Sicherheit, der Infrastruktur und der Möglichkeit zur Kapitaldiversifizierung für Spanien – und nicht, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten.

Auch Reuters bestätigt diesen Trend: Geopolitische Instabilität ist zu einem zusätzlichen Nachfragefaktor geworden. Für einen Teil der polnischen und ukrainischen Familien gilt eine Immobilie an der Costa del Sol als Rückzugsort fernab der östlichen Grenze Europas, amerikanische Käufer suchen nach einem alternativen Wohnort und Anlagemöglichkeiten, und Kunden aus den Ländern am Persischen Golf beginnen, Spanien als mögliche Alternative zu Dubai in Betracht zu ziehen.

Somit wird der Markt für Luxusimmobilien in Spanien zunehmend internationaler.

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Die Immobilienpreise in Ungarn sind im Jahr 2025 um 20 % gestiegen

Der ungarische Immobilienmarkt setzte im Jahr 2025 seine Erholung fort, wobei die Preise nominal um 20 % und inflationsbereinigt um 15 % stiegen. Die Zahl der registrierten Transaktionen belief sich auf fast 136.000, und die endgültige Zahl dürfte nach Schätzungen des Ungarischen Zentralamts für Statistik (KSH) 140.000 Transaktionen übersteigen, wie aus dem jüngsten Jahresmarktbericht hervorgeht.

Allerdings hat das KSH bislang noch keine detaillierten Statistiken für das Jahr 2025 veröffentlicht, in denen die Käufer von Wohnimmobilien nach Staatsangehörigkeit aufgeschlüsselt sind. Die letzte verfügbare vollständige Übersicht zeigt, dass ausländische Staatsangehörige im Jahr 2024 in Ungarn 6.600 Wohnimmobilien mit einem Gesamtwert von rund 834 Millionen Euro erworben haben. Das waren 5,2 % mehr Objekte als im Jahr zuvor.

Somit machten Ausländer im Jahr 2024 etwa 5 % aller Immobilientransaktionen in Ungarn aus, und wertmäßig entfielen auf sie 6,4 % des Marktumsatzes. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Land rund 131.100 Immobilien verkauft.

Nach einem Rückgang der Aktivität im Jahr 2023 stieg die Zahl der Transaktionen in Ungarn im Jahr 2024 um 25 % – auf 131.100. Im Jahr 2025 setzte sich das Wachstum fort: Zum Zeitpunkt des Datenabschlusses lagen dem KSH Informationen über 135.700 Verkäufe vor, von denen 128.200 auf den Bestandsmarkt und etwa 7.600 auf Neubauten entfielen. Die endgültige Anzahl der Transaktionen wird voraussichtlich 140.000 übersteigen.

Besonders deutlich belebte sich der Markt in der zweiten Jahreshälfte nach dem Start des staatlichen Programms für vergünstigte Wohnungsbaukredite „Home Start“. Im September lag die Zahl der Verkäufe um 47 % höher als im Vorjahr, und im vierten Quartal schätzte das KSH das jährliche Wachstum der Transaktionszahlen auf etwa 10 %.

In Budapest lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen im vierten Quartal 2025 bei rund 3.240 Euro.

Der durchschnittliche Verkaufspreis einer Immobilie belief sich auf etwa 184.000 Euro. Plattenbauwohnungen wurden im Durchschnitt für etwa 165.000 Euro verkauft, Einfamilienhäuser für 284.000 Euro.

Der Quadratmeterpreis in der Hauptstadt stieg im Jahresvergleich um 21 %. In einzelnen Segmenten fiel der Anstieg dabei noch höher aus: Plattenbauwohnungen verteuerten sich um etwa 35 %.

Außerhalb der Hauptstadt wurden Ende 2025 unter den Verwaltungszentren die höchsten Preise in Debrecen verzeichnet – rund 2.620 Euro pro Quadratmeter, in Győr – 2.450 Euro, in Veszprém – 2.440 Euro und in Szeged – rund 2.380 Euro pro Quadratmeter.

Obwohl für das Jahr 2025 nahezu vollständige Gesamtstatistiken vorliegen, bezieht sich das zuletzt vom KSH veröffentlichte detaillierte Ranking der Käufer nach Staatsangehörigkeit bislang auf das Jahr 2024.

Ausländische Staatsangehörige erwarben damals 6,6 Tausend Wohnobjekte, was einem Anstieg von 5,2 % gegenüber dem Jahr 2023 entspricht.

Der Gesamtwert der von Ausländern erworbenen Immobilien belief sich auf rund 834 Millionen Euro, was 6,4 % des Umsatzes auf dem ungarischen Wohnungsmarkt entspricht.

Statistik nach den wichtigsten Gruppen von Ausländern im Jahr 2024:

Deutschland – 1.369 Objekte

China – 708

Rumänien – 671

Slowakei – 671

Niederlande – 438

Vietnam – 329

Österreich – 268

Russland – 185

Ukraine – 144

Israel – 137

Die Unterschiede zwischen den Gruppen ausländischer Käufer zeigen sich besonders deutlich in der geografischen Verteilung der Käufe.

Chinesische Staatsbürger tätigten 91,5 % ihrer Transaktionen in Budapest, Vietnamesen 96 % und Russen 84,9 %.

Die Ukrainer konzentrierten sich deutlich weniger auf die Hauptstadt: Nur 39,6 % der von ihnen erworbenen Wohnimmobilien befanden sich in Budapest. Somit entschieden sich die meisten ukrainischen Käufer für andere Städte und Regionen Ungarns.

Die Deutschen konzentrierten sich, trotz ihres ersten Platzes bei der Anzahl der Transaktionen, praktisch nicht auf die Hauptstadt – auf Budapest entfielen nur 8 % ihrer Käufe. Das KSH stellt eine hohe Aktivität deutscher Staatsbürger in kleineren Ortschaften im südlichen und westlichen Donaugebiet fest.

Der durchschnittliche Wert einer von einem ukrainischen Staatsbürger erworbenen Immobilie betrug rund 96.000 Euro, der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag bei etwa 1.350 Euro.

In ganz Ungarn machen Ausländer etwa 5 % der Transaktionen aus, in Budapest ist ihr Anteil jedoch deutlich höher. Im Jahr 2024 entfielen 7,8 % der Wohnimmobilienkäufe in der Hauptstadt auf ausländische Staatsbürger sowie 10 % ihres Gesamtwerts.

In den innerstädtischen Bezirken von Pest waren Ausländer an etwa 19 % aller Transaktionen beteiligt und machten wertmäßig rund 26 % des Marktes aus. Besonders auffällig waren hier chinesische und vietnamesische Käufer.

Somit lassen die neuesten offiziellen Statistiken bereits eine Einschätzung des ungarischen Immobilienmarktes für das Jahr 2025 zu: rund 136.000 registrierte Transaktionen mit der Aussicht auf eine Überschreitung der 140.000er-Marke nach der endgültigen Datenauswertung, ein Preisanstieg von 20 % sowie eine weitere deutliche Verteuerung von Wohnraum in Budapest und den meisten Großstädten.

Die Aufschlüsselung der Käufe nach Staatsangehörigkeit für das Jahr 2025 wurde jedoch bislang noch nicht veröffentlicht.

Primärquelle: Ungarisches Zentralamt für Statistik (KSH).

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Ukrainer belegten im Januar den dritten Platz beim Wohnungskauf in der Türkei

Ukrainische Staatsbürger belegten im Januar 2026 den dritten Platz unter den ausländischen Käufern von Wohnimmobilien in der Türkei und erwarben 77 Objekte, geht aus Daten hervor, die türkische Medien unter Berufung auf das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) anführen. Die Plätze eins und zwei belegten Staatsbürger der Russischen Föderation (219 Käufe) und des Iran (118).

Insgesamt kauften Ausländer in der Türkei 1.306 Wohneinheiten, was 20,8% weniger ist als im Januar 2025. Der Anteil der Verkäufe an Ausländer am gesamten Wohnungsabsatz im Land betrug 1,2%.

Geografisch konzentrierte sich die ausländische Nachfrage zu Jahresbeginn auf die größten und „touristischsten“ Regionen: Im Januar kauften Ausländer 595 Objekte in Istanbul und 375 in Antalya.

Die Gesamtzahl der Wohnimmobilientransaktionen in der Türkei belief sich im Januar auf 111.480, was 4,7% weniger ist als ein Jahr zuvor. Vor diesem Hintergrund setzte sich der Rückgang der Verkäufe an Ausländer fort; lokale Beobachter führen den Einbruch unter anderem auf steigende Preise sowie die Diskussion über die Parameter der „Investitions“-Staatsbürgerschaft und die damit verbundenen Anreize zurück.

Ein Trend zur Abkühlung der ausländischen Nachfrage war auch in den Ergebnissen für das Gesamtjahr 2025 erkennbar: Ausländer erwarben 21.534 Objekte (-9,4% j/j). Nach Nationalitäten lagen Russen vorn (3.649), gefolgt von Iranern (1.878) und Ukrainern (1.541). Nach Standorten kauften Ausländer 2025 am häufigsten in Istanbul (7.989), Antalya (7.118) und Mersin (1.800).

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