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REHABILITATION NACH EINER COVID-19-ERKRANKUNG SOLLTE BEGONNEN WERDEN, WÄHREND MAN NOCH KRANK IST – MEINUNG

Die Patienten brauchen die Rehabilitation nach einer COVID-19-Erkrankung, solange sie sich noch in einer medizinischen Einrichtung befinden. 20-40 % der Patienten, die die Krankheit durchgemacht haben, werden das Post-COVID-Syndrom haben, diese Meinung äußerte eine Reihe von Experten während einer Pressekonferenz bei der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine am Donnerstag.

„Von 100 % der Menschen, die COVID-19 haben, müssen 20 % ins Krankenhaus eingeliefert werden. Einige dieser Patienten benötigen einen Aufenthalt auf einer Intensivstation sowie eine künstliche Beatmung. Die Rehabilitation für diese Patienten wird noch auf der Intensivstation benötigt, insbesondere für Patienten am Beatmungsgerät. Die Rehabilitation ist auch für Patienten wichtig, die von der Intensivstation in den stationären Bereich verlegt werden“, erklärt Vadym Kerestei, Leiter der Rehabilitationsabteilung im Netzwerk medizinischer Kliniken Adonis.
Gleichzeitig betonte der Experte, dass derzeit in der Ukraine nur sehr wenige Rehabilitationsmaßnahmen auf Intensivstationen durchgeführt werden und die Rehabilitationszentren nicht den gesamten Bedarf abdecken.
Er wies darauf hin, dass die meisten Patienten, die einen leichten Krankheitsverlauf hatten, auch eine Post-COVID-Rehabilitation benötigen, da die Patienten Anomalien auf Seiten verschiedener Systeme aufweisen. Die Patienten leiden häufig unter Tachykardie, Lungenproblemen, verminderter Arbeitsfähigkeit, akuten zerebralen Durchblutungsstörungen, Thrombosen, die das Schlaganfallrisiko erhöhen, und Störungen des Nervensystems.
Darüber hinaus bestehe auch bei Ausländern ein Bedarf an Rehabilitation nach einer COVID-19-Erkrankung, betonte der Experte.
Ihm zufolge sei auch die Physiotherapie von besonderer Bedeutung.
„Physikalische Therapie wird die Genesung der Patienten beschleunigen. Physiotherapeuten bringen den Patienten bei, sich zu bewegen, richtig zu atmen, sie bestimmen den körperlichen Zustand und die Fähigkeit des Körpers zu trainieren“, erklärt Kerestei.

Leiterin der Abteilung für entzündliche Augenpathologien und deren mikrochirurgische Behandlung am Institut für Augenkrankheiten und Gewebetherapie, benannt nach A.P. Filatov, bei der Akademie der medizinischen Wissenschaften der Ukraine Oleksandra Zborovska merkte ihrerseits an, dass Patienten nach einer COVID-19-Erkrankung auch eine Rehabilitation durch Augenärzte durchlaufen sollten.
„Aus der Sicht einer Augenärztin brauchen alle eine Rehabilitation, auch diejenigen, die nicht krank waren, denn wir alle waren auf Isolation, was die Zeit des Kontakts mit elektronischen Geräten stark erhöht hat. Es gibt Hinweise auf eine Zunahme der Kurzsichtigkeit bei Kindern. Daher sind visuelle Hygiene und ein dosiertes visuelles Übungsregime von großer Bedeutung. Was die Rehabilitation nach einer COVID-19-Erkrankung betrifft, kommen die Patienten mit verschiedenen Beschwerden und es ist notwendig, von einem Arzt beobachtet zu werden“, betonte sie.
Gleichzeitig merkte medizinischer Berater von Farmak Vitalii Usenko an, dass nach den neuesten Daten 20-40 % der Patienten nach einer COVID-19-Erkrankung auch an einem Post-COVID-Syndrom leiden werden.
„Das Post-COVID-Syndrom wurde in die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten eingetragen. Das Gesundheitsministerium der Ukraine hat eine Verordnung mit einem Protokoll für die Rehabilitationspflege von Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung unterzeichnet. Es ist unmöglich, das Protokoll allein durch das Gesundheitssystem umzusetzen, und es ist sehr gut, dass es Rehabilitationsdienste gibt“, fügte er hinzu.
Laut Usenko können in der Rehabilitation nach einer COVID-19-Erkrankung Arzneimittel eingesetzt werden, die zur Behandlung von COVID-19 verwendet werden, aber nur auf ärztliche Verordnung.

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DER START DER PRODUKTION VON COVID-19-IMPFSTOFFEN IN DER UKRAINE KANN ETWA EIN JAHR IN ANSPRUCH NEHMEN – DIREKTOR VON FARMAK

Der Start der COVID-19-Impfstoffproduktion in der Ukraine kann trotz des Technologietransfermechanismus mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen, meint amtierender Direktor des Pharmaunternehmens Farmak Volodymyr Kostiuk.
„Wir führen Konsultationen durch, beziehen Experten ein. Wir haben schon im Sommer gesagt: Die beste Taktik und Strategie, um einen Impfstoff zu bekommen, ist Transfer der Technologien. Es gab Kandidaten für einen ukrainischen Impfstoff, und man wollte uns dort einbeziehen, aber wir haben diese Vorschläge abgelehnt, da wir wissen, wie schwierig, teuer und riskant es ist, einen eigenen Impfstoff zu entwickeln. Damals haben wir einen Mechanismus für den Technologietransfer vorgeschlagen. Jetzt sind wir zu dieser Idee zurückgekommen und versuchen mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums, einen Partner für den Technologietransfer zu finden“, erklärte er gegenüber den Journalisten.
Kostiuk teilte mit, dass Farmak seit Beginn der Corona-Pandemie mit einem Vorschlag für Technologietransferprojekte an Impfstoffentwickler herangetreten sei.
„Wir konzentrieren uns auf Impfstoffe aus gut regulierten Märkten – der EU, der Vereinigten Staaten. Wir haben sowohl indische als auch chinesische Impfstoffe geprüft, haben uns jedoch für gut regulierte Märkte entschieden“, sagte er.
Gleichzeitig prognostiziert Kostiuk, dass Impfstoffentwickler, die zu Geldgebern für den Technologietransfer werden könnten, ihr Augenmerk auf die Nutzung der Produktionskapazitäten ukrainischer Unternehmen richten könnten, „sobald sie den Bedarf ihrer eigenen Länder decken werden“.
„Wir arbeiten sehr aktiv in diese Richtung. Gleichzeitig sollen wir verstehen, dass es kein schneller Weg ist. Nach optimistischen Prognosen könnte es mit dem Technologietransfer und der Registrierung des Medikaments bestenfalls ein Jahr dauern“, merkte er an.
Laut Kostiuk könne Farmak die Kapazitäten der neuen Produktionsanlage für flüssige sterile Medikamente, die derzeit in Betrieb genommen wird, für die Produktion von Impfstoffen nutzen.
Technischer Direktor von Farmak Andrii Hoi, präzisierte, dass die Produktionskapazität der neuen Anlage es dem Unternehmen ermöglichen wird, etwa 10 Mio. Impfstoffdosen in Einzeldosis-Fläschchen oder 100 Mio. Dosen in Mehrfachdosis-Fläschchen pro Jahr zu produzieren und dieses Volumen sogar noch zu erhöhen.
„Wenn es um die Impfstoffproduktion geht, ist der Partner, der die Technologie an uns weitergeben wird, von großer Bedeutung. Wir haben mit vielen Unternehmen gesprochen, aber im Moment haben die Unternehmen, die als Technologiespender in Frage kommen, einen Mangel an Spezialisten, die sich mit dem Technologietransfer beschäftigen. Noch nie hat jemand in so kurzer Zeit mit der Impfstoffproduktion begonnen. Zuerst sind sie mit ihren eigenen Produktionsproblemen beschäftigt und erst dann werden sie sich um den Transfer kümmern. Vielleicht sollte es dafür eine politische Entscheidung geben“, erklärte er.
Laut den Ergebnissen des Jahres 2019 erhielt die Aktiengesellschaft Pharmak einen Nettogewinn von 1,056 Mrd. UAH, was fast dasselbe ist wie im Jahr 2018 – 1,05 Mrd. UAH. 2018 steigerte das Pharmaunternehmen seinen Nettogewinn um 25,16 %.
Die Aktiengesellschaft Pharmak ist Mitglied des Verbandes der ukrainischen Pharmahersteller.

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DAS COVID-19-GESETZ MUSS GEÄNDERT WERDEN – STELLUNGNAHME

Das Gesetz über die Behandlung der durch das Coronavirus verursachten Krankheit COVID-19 muss geklärt werden, um die Normen zur Verwendung der in diesem Gesetz erwähnten Medikamente sowie ihre Herstellung in der Ukraine eindeutig auszulegen, meint Vitalii Usenko, medizinischer Direktor des Pharmaunternehmens Farmak.
„Das Gesetz besagt, dass es möglich ist, die von den Regulierungsbehörden der EU-Länder oder der USA zugelassenen Medikamente zur Behandlung von COVID-19 zu verwenden. In der Tat aber haben diese Länder keine zugelassenen Medikamente zur Behandlung von COVID-19, es gibt nur experimentelle Erfahrungen mit dem Einsatz dieser Medikamente bei der Behandlung dieser Krankheit“, teilte Usenko der Agentur „Interfax-Ukraine“ mit.
Er betonte auch, dass „keine Regulierungsbehörde dieser Länder solche Verwendung von Medikamenten genehmigt und keine offizielle Zulassung dazu erteilt hat, sondern nur Notfall-Zugangsmechanismen implementierte“. Nichtdestotrotz setzten sie wirksame Mechanismen des Zugangs zu experimentellen und nicht dazu bestimmten Medikamenten für den Einsatz in kritischen Situationen zum Wohle ihrer Bürger ein.
„Damit die Patienten in der Ukraine in kritischen Situationen schnellen Zugang zu neuen experimentellen Medikamenten haben können, schreibt die Gesetzgebung Mechanismen des „compassionate drug use“ (gewissenhafter Gebrauch von Medikamenten oder sympathischer Gebrauch), des „expanded access“ (erweiterter Zugang) sowie des „emergency use authorization“ (Genehmigung für den Notfall) vor“, sagte er.

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UKRAINISCHE PHARMAUNTERNEHMEN SCHLAGEN DIE EINRICHTUNG EINER KOORDINATIONSGRUPPE FÜR DIE ARZNEIMITTELVERSORGUNG IN CORONA-ZEITEN VOR

Ukrainische Arzneimittelhersteller fordern die Einrichtung einer Koordinierungsgruppe unter Präsident der Ukraine mit Beteiligung der zentralen Exekutivbehörden, der Industrieverbände und der Arzneimittelhersteller, um die Fragen der Arzneimittelversorgung in Corona-Zeiten zeitnah zu behandeln.
Dies gaben Pharmaunternehmen, Mitglieder des Verbandes „Arzneimittelhersteller der Ukraine“ (APLU), auf einer Pressekonferenz in der Agentur „Interfax-Ukraine“ bekannt.
Nach den Worten von Präsident der APLU, Petro Bagriia, könnte die Arbeitsgruppe insbesondere die Probleme im Zusammenhang mit der gestiegenen Nachfrage nach einigen Gruppen von Arzneimitteln, dem Mangel an einigen aktiven pharmazeutischen Wirkstoffen (API), den Störungen der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung sowie den Fragen aus dem Patentrecht rasch angehen.
„Heute sind die Unternehmen, die sich mit der Produktion von API beschäftigen, eingestellt. Heutzutage gibt es Probleme mit der Lieferung von Substanzen, Verpackungsmaterialien, Medikamenten, deshalb wäre es sehr gut, ein Hauptquartier zu errichten und die Arbeit in der Regierung und im Büro des Präsidenten so zu planen, um die ukrainischen Hersteller bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen und die Bevölkerung der Ukraine mit Medikamenten zu versorgen“, merkte er an.
Im Gegenzug sagte Vorstandsvorsitzende der privaten Aktiengesellschaft „Indar“ Liubov Vishnevska, dass die Pharmaunternehmen vor einer Reihe von Problemen stünden, darunter Alkoholquoten ohne Verbrauchssteuer.
„Quoten, nicht einmal während der Epidemie, sondern im normalen Leben, sind eine Steinzeit. Arzneimittelhersteller, die Lizenzen für die Produktion haben, sollen genug Alkohol erhalten“, sagte sie.
Vishnevska wies auch auf das Problem der Registrierung von Substanzen für die Herstellung von Arzneimitteln hin, angesichts des derzeitigen Mangels an Substanzen und der Unfähigkeit, diese zu liefern. „Es ist notwendig, die Registrierung von Substanzen für die Arzneimittelherstellung aufzuheben und zum europäischen Verfahren rüberzugehen, wenn ein Arzneimittel zusammen mit der Substanz registriert wird. Damit wird es möglich sein, das Defizit zu decken“, teilte sie mit.
Vishnevska ist der Ansicht, dass sich die ukrainische Regierung zur Lösung des Problems der Lieferung von Substanzen beitragen sollte, deren Export von der indischen Regierung verboten sei, „da die Anstrengungen der ukrainischen Arzneimittelhersteller nicht ausreichen, um die Lieferung von Substanzen wieder in Gang zu setzen, da derzeit Exporte aus Indien, China und teilweise Großbritannien gesperrt sind“.
Vishnevska wies auch darauf hin, dass die Verabschiedung eines neuen Arzneimittelgesetzes erforderlich sei.
Dmytro Derkach, Generaldirektor von „Yuria-Pharm“, halte es seinerseits für notwendig, die Ansätze zur Zusammenstellung der Evidenzbasis für die Wirksamkeit von Arzneimitteln zu überdenken und den Erfahrungen mit der praktischen Anwendung von Arzneimitteln mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

„Wir müssen auf die Erfahrungen Italiens, Spaniens und der USA achten. Wir müssen verstehen, es ist heute nicht die Zeit für evidenzbasierte Medizin in ihrer reinen Form. Es ist die Zeit der praktischen Medizin, die Zeit der Lösungsfindung, die Zeit des Experimentierens und des Handelns. Wir unterschätzen die Ärzteschaft und die ukrainische Wissenschaft“, sagte er.
Gleichzeitig betonte Derkach, dass ukrainische Pharmahersteller im Kampf gegen das Coronavirus Probleme beim Zugang zu Rohstoffen hätten.
„Was die Medikamente betrifft, die heute von ausländischen Ärzten angeboten werden, sollen wir klar verstehen, dass China mit Rohstoffen Europa, die USA und sich selbst zunächst versorgt und erst danach diese zu uns liefern kann. Ich appelliere an den Staat, die Initiative der ukrainischen pharmazeutischen Industrie und Wissenschaft bei der Suche nach Lösungen für bestehende Probleme anzuregen und zu fördern“, sagte er.
Derkach prognostiziert zunehmende antiglobalistische und protektionistische Tendenzen auf dem Pharmamarkt. „Wir müssen endlich mal begreifen, dass wir auf ausländische Hilfe nicht zählen können“, betonte er.
Direktor des Handelshauses InterChem, Oleksandr Chumak, sagte, dass „die ukrainische Pharmaindustrie derzeit die Grundlage für die nationale Sicherheit des Landes darstellt“.
„Ich plädiere dafür, die Hände der ukrainischen Pharmaindustrie loszubinden und Mittel einzuführen, die es ermöglichen werden, so bald wie möglich die Produktion jener Medikamente auf die Beine zu stellen, die auf der ganzen Welt fehlen“, sagte er.

Chumak hält es ebenfalls für notwendig, die Herangehensweise zur Markteinführung von Medikamenten zu ändern. „Es ist erforderlich, das Verfahren der beschleunigten Markteinführung der in der Welt empfohlenen Medikamente anzunehmen. Wir werden diese Arzneimittel in zwei oder drei Wochen herstellen, die Substanz ist auf dem Weg, aber damit das Medikament den Patienten erreichen kann, muss die Anwendung dieser Medikamente erlaubt sein“, erklärte er.
Vitalii Usenko, medizinischer Direktor des Pharmakonzerns Farmak, betonte, „gleich zu Beginn der COVID-19-Pandemie begannen die Länder sich zu schließen und Exporte strategischer Güter zu verbieten. Wir in der Ukraine sollen verstehen, dass wir nun nur auf uns selbst verlassen können.

Wir brauchen einen strategischen Plan für die Entwicklung der Industrie, der den dringenden Bedarf der Bevölkerung an Medikamenten decken soll“, sagte er.
Usenko glaubt, dass „dies nicht nur die Herstellung von Medikamenten, sondern auch die Wiederaufnahme der Produktion von Substanzen erfordert“.
„Die Globalisierung hat zu einer Verdrehung geführt. Wir brauchen ein strategisches Programm für die medizinische, pharmazeutische und chemische Industrie zur Herstellung von Substanzen in der Ukraine“, sagte er.
Die APLU vereinigt die führenden Arzneimittelhersteller der Ukraine.

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PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER “FARMAK” MACHT GEWINNAUSSCHÜTTUNG IN HÖHE VON 100 MIO

Ukrainischer pharmazeutische Hersteller “Farmak” AG hat nach Ergebnissen von 2019 einen Nettogewinn in Höhe von 1,056 Mrd. UAH bekommen, was fast dem Kennwert 2018 entspricht – 1,05 Mrd. UAH, berichtete das Unternehmen dem System für Informationsoffenlegung – Nationaler Wertpapier- und Börsenkommission (Ukraine).
Die Mitglieder der AG haben vor, die Arbeitsergebnisse des Unternehmens im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 28. April zu besprechen.
Aktiva des Unternehmens sind im Laufe des Jahres um 12,3% – bis 6,657 Mrd. UAH gestiegen.
Außerdem hat das Unternehmen vor, 100 Mio. UAH für Dividendenauszahlung zuzuführen.
Wie es zuvor berichtet wurde, hat “Farmak” nach Ergebnissen 2018 den Nettogewinn um 25,16% gegenüber 2017 vergrößert – bis 1,05 Mrd. UAH.
“Farmak” ist ein Arzneimittelhersteller von europäischem Niveau, Marktführer des pharmazeutischen Marktes der Ukraine nach Verkaufsvolumen. “Farmak” exportiert seine Erzeugnisse nach 20 Ländern der Welt.
Produktportfolio des Unternehmens beläuft sich auf 220 Einheiten. Jährlich bringt das Unternehmen bis zu 20 neuen Arzneimitteln auf den Markt.
Beim “Farmak” funktionieren 19 Fertigungslinien, die den GMP-Anforderungen entsprechen. Pharmazeutisches Qualitätssystem ist gemäß den Normenanforderungen und ISO- sowie GMP-Weltnormen implementiert und wird ständig gemäß genannten Normen eingeführt. Jährlich wird durch etwa 15 internationalen Überprüfungskommissionen geprüft.
“Farmak” verfügt über 5 neuesten Laboratorien, eigenen labor-technologischen Komplex R&D. Seit 2015 existiert eine eigene Substanzproduktionsanlage (Abteilung für Produktion des Arzneimittelwirkstoffs) mit einer Plankapazität von 100 Tonnen Substanz pro Jahr in Schostka (Sumy Oblast)
“Farmak” AG ist ein Verbandsmitglied von “Arzneimittelhersteller der Ukraine”.
Nach Angaben des staatlichen Registers ist der Eigentümer von “Farmak” AG der Vorsitzende des Aufsichtsrates Filia Zherebkovskaia, die über 80% Aktien des Unternehmens besitzt.

„FARMAK“ ZOG EINEN KREDIT VON EBRD IN HÖHE VON 15 MIO. EUR HERAN

Das Pharmunternehmen „Öffentliche Aktiengesellschaft „Farmak“ (Kiew) zog den Kredit in Höhe von 15 Mio. EUR (im Gleichwert 427,8375 Mio. Hryvna) von der Europäischen Bank für Rekonstruktion und Entwicklung auf die Dauer von 5 Jahren heran.
Laut der Mitteilung vom Korrespondent der „Interfax-Ukraine“ wurde der Kreditvertrag zwischen der Bank und dem Pharmunternehmen am Dienstag abgeschlossen.
Nach der Aussage vom Exekutivdirektor von „Farmak“ Wladimir Kostjuk zog die Gesellschaft von der EBRD seit 2006 insgesamt 72 Mio. EUR heran.
„EBRD ist unser strategischer Partner, wir werden weiter zusammenarbeiten“, sagte er.
Herr Kostjuk präzisierte, dass die herangezogenen Ressourcen auf die Produktionsergänzung auf dem Gelände von Kiewer Werkstätten von Farmak zugeführt werden.
„Wir möchten uns entwickeln und die neuen Märkte erobern, aber momentan mangeln wir an den Produktionskapazitäten und deshalb ist die Produktionserweiterung sehr aktuell für uns“, sagte er.
Die Kreditressourcen werden auf die Finanzierung zur Erweiterung von Produktionskapazitäten, Bau vom neuen Labor- und Produktionskomplex zugeführt.
Wie es schon mitgeteilt wurde, dass „Farmak“ plant, 2019 in die Entwicklung 1,045 Mrd. Hryvna zu investieren. Die Geldmittel werden auf die Fertigstellung vom neuer Komprettenproduktion, Produktion von flüssigen Medikamenten, neuen Büro- und Laborkomplex zugeführt.
Bis zum Ende 2019 plant die Aktiengesellschaft „Farmak“, durch die FDA-Inspektion zur Eintritt in den USA-Markt geprüft zu werden.
Darüber hinaus plante die Gesellschaft die Vergrößerung von den Investitionen in die Entwicklung von Innovationstechnologien, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der EBRD.
Wie es schon mitgeteilt wurde, vergrößerte der Jahresüberschuss von „Farmak“ um 25.16% gegenüber 2018 – auf 1,05 Mio. Hryvna. Das Vermögen der Gesellschaft steigerten sich um 22,7% – auf 5,66 Mrd. Hryvna.
Die öffentliche Aktiengesellschaft „Farmak“ ist Produzent von Medikamenten mit der europäischen Qualität, führende Gesellschaft auf dem pharmazeutischen Markt der Ukraine nach den Vertriebsvolumen. Die Gesellschaft exportiert ihre Produkte nach 20 Ländern.
Das Portfolio der Gesellschaft verfügt über 220 Produktdossier. Jährlich bringt das Unternehmen ca. 20 neue Medikamente auf den Markt.
Die Gesellschaft betreibt 19 Produktionslinien, die den GMP-Forderungen entsprechen. Das pharmazeutische Qualitätssystem ist eingeführt und nach den geltenden Normenanforderungen und ISO-und GMP-Weltstandards verbessert. Jährlich wird das Unternehmen durch 15 internationale Inspektionen geprüft.
Die Gesellschaft verfügt über fünf modernsten Laboratorien und eigenen labortechnologischen Komplex R&D. Seit 2015 funktioniert der eigene Produktionskomplex für Substanzen (Abteilung für Produktion von Arzneimittelwirkstoffen) in der Stadt Schostka (Gebiet von Summy) mit der planmäßigen Kapazität von 100 Tonnen pro Jahr.
Die „Farmak AG“ gehört zur Assoziation „Ukrainische Heilmittelhersteller“.
Als letztendlicher Begünstigter gilt die Aufsichtsratsvorsitzende Filja Schebrowskaja, die 80% Aktien der Gesellschaft besitzt.

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