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EGIS ERSTELLT EINE MACHBARKEITSSTUDIE FÜR SEEHAFEN BELGOROD-DNESTROWSKI

Internationale Consultinggesellschaft Egis International erstellt auf Antrag des Ministeriums für Infrastruktur der Ukraine sowie unter Unterstützung der Europäischen Union eine provisorische Machbarkeitsstudie des Projektes für Entwicklung des Handelshafens Belgorod-Dnestrowski, berichtet der Pressendienst der Verwaltung von Seehäfen der Ukraine (AMPU).
“Die AMPU ist bereit, das Geld in die Arbeiten zur Naßbaggerung und Entwicklung der Infrastruktur für Anlegestellen zu investieren, wie es bereits 2018 in neun unseren Häfen geleistet war”, steht in der Pressemitteilung des AMPU-Vorstandsvorsitzenden Herrn Raivis Veckagans geschrieben.
Der Pressedient berichtet auch über die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Vorbereitung und Bewertung der Machbarkeitsstudie, die aus Vertretern von Ministerium für Infrastruktur, AMPU, Egis, Seehafen Belgorod-Dnestrowski, Gewerkschaften, Stadtverwaltung Belgorod-Dnestrowski, öffentlicher Aktiengesellschaft “Ukrsalisnytsja”, Repräsentanz der Europäischen Union in der Ukraine, Europäischer Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) und anderen zusammengesetzt ist.

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DER GÜTERUMSCHLAG IN DEN SEEHÄFEN SANK IM I. HALBJAHR UM 3,1PROZENT

Der Güterumschlag in den ukrainischen Seehäfen im Zeitraum von Januar bis Juni 2018 betrug 63,8 Mio. t, was um 3,1Prozent weniger als im gleichgroßen Zeitraum 2017 ist.
Nach den Mitteilungen der Verwaltung von Seehäfen der Ukraine (ASU) haben die Seehäfen in diesem Zeitraum 5848 Schiffe betreut, was um 176 Einheiten oder um 3,1Prozent höher im Vergleich zu 2017 ist.
“Der Rückgang ist durch die Zwischensaison bei Agrariern, wodurch einen Einfluss auf Umfang der Getreidefrüchte ausgeübt war, sowie den Mangel an Erzwaggonen verursacht”, steht im ASU-Bericht geschrieben.
Nach den Angaben der Verwaltung betraf die Abwärtsentwicklung beim Frachtumschlag zwei Hauptarten der beförderten Gütern: Getreide und Erz. Die Abwärtsentwicklung beim Umschlag der exportierten Getreide um 10,3Prozent ist auf Abnahme der Handelsaktivitäten in der Zwischensaison und hohe Konkurrenz zurückzuführen. Die Verwaltung betonte, dass die Arbeitsintensität für Getreide bei ukrainischen Häfen üblich ab Juli zu steigen beginnt.
“Die Abwärtsentwicklung bei Erzausfuhr betrug im ersten Halbjahr 26,5Prozent. Der höchste Rückgang beim Erzumschlag fand im Seehafen “Jushnyi” bei solchen zwei Terminalen statt: “TIS-RUDA” (um 34,9Prozent) und staatliches Unternehmen “YuMTP” (um 20,8Prozent). Solche mächtige Abwärtsentwicklung ist auf akuten Mangel an Fahrbetriebsmitteln (Lokomotiven und Waggons) zurückzuführen, die durch “Ukrsalisnytsja” zur Verfügung gestellt werden”, steht im ASU-Bericht unter Bezugnahme auf Zweigvereinigung “Ukrmetallurgprom” geschrieben.
Nach den statistischen Angaben von ASU betrug der Güterumschlag 46,1 Mio. t, was um 8,9Prozent weniger als im gleich großen Zeitraum des Vorjahrs ist. Der höchste Anstieg fällt auf Schwarzmetall: 8,1Prozent Mio. t (Umschlaganstieg um 16,5Prozent), u. zw. Walzerzeugnisse 4,8 Mio. t (Anstieg um 3Prozent), Gusseisen 1,6 Mio. t (Anstieg um 66,5Prozent).
Die Menge der umgeschlagenen Einfuhrgüter stieg um 18,7Prozent und betrug 11 Mio. t im Vergleich zu 9,2 Mio. t in der Zeitspanne von Januar bis Juni 2017. Positive Einfuhrdynamik blieb bei Erz (Anstieg um 19,7Prozent), dessen Umschlag 3,7 Mio. t betrug, und Kohle mit dem Umschlag in Höhe von 2,8 Mio. t (Anstieg um 10,7Prozent).

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