Der Export von Milchprodukten aus der Ukraine ging von Januar bis August 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2025 um 20,5 % auf 176,9 Mio. US-Dollar zurück, während die Importe um 24,7 % auf 247,2 Mio. US-Dollar stiegen, wie der Verband der Milchunternehmen der Ukraine (SMPU) mitteilte.
Infolgedessen wurde die Außenhandelsbilanz bei Milchprodukten negativ und belief sich auf 70,3 Mio. US-Dollar gegenüber einem Überschuss von 24,1 Mio. US-Dollar in den ersten acht Monaten des Vorjahres.
Das Gesamtvolumen des Außenhandels mit Milchprodukten blieb nahezu unverändert – es stieg lediglich um 0,8 % auf 424,1 Mio. US-Dollar gegenüber 420,6 Mio. US-Dollar im Vorjahr.
Am stärksten stieg in absoluten Zahlen der Import von Trinkmilch und flüssiger Sahne – um das 3,7-Fache –, von Butter – um das 2,6-Fache –, von Molke – um das 1,7-Fache –, von Käse – um 26 % – und von Sauermilchprodukten – um 17 %.
Gleichzeitig stiegen in der Exportstruktur die Anteile von Trocken- und Kondensmilch – auf 37 % gegenüber 24 % im August 2025 – sowie von Molke – auf 11 % von 5 %. Der Anteil von Butter und anderen Milchfetten sank von 36 % auf 15 %.
Im August dieses Jahres entfiel der größte Anteil der Importe auf Käse – 76,9 % (gegenüber 82,3 % im Vorjahr). Gleichzeitig stiegen die Anteile von Milch und nicht eingedickter Sahne, Molke, Butter und anderen Milchfetten.