Der internationale Finanzdienstleister „NovaPay“ (Marke NovaPay, Emittent ist die NovaPay Credit GmbH) hat die 16. Emission von Unternehmensanleihen der Serie „P“ mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH registriert und den Verkauf gestartet.
Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens besteht die 16. Emission aus 200.000 auf den Namen lautenden verzinslichen Unternehmensanleihen mit einem Nennwert von jeweils 1.000 UAH.
Der Zinssatz für die Anleihen der Serie „P“ beträgt 18 % p. a., während die Rückzahlung für den 10. September 2029 vorgesehen ist.
Das Unternehmen betonte, dass die aufgenommenen Mittel für den weiteren Ausbau der Kreditvergabe an Privatpersonen und Unternehmen verwendet werden sollen.
„Für uns ist dies ein effektives Instrument zur Kapitalbeschaffung für die Geschäftsentwicklung, und für Investoren eine Möglichkeit, ihre Ersparnisse zu diversifizieren und zusätzliche Erträge zu erzielen“, erklärte László Udut, Leiter der Finanzabteilung von NovaPay, in der Pressemitteilung.
Nach Angaben des Finanzdienstleisters sind mehr als 8.500 Kunden Inhaber ihrer Anleihen geworden, während das Gesamtverkaufsvolumen 5,1 Mrd. UAH überstieg.
NovaPay wies darauf hin, dass drei Anleiheemissionen mit einem Gesamtnennwert von 300 Mio. UAH zurückgezahlt wurden. Dabei handelt es sich um die Serie „C“ – September 2025, die Serie „A“ – April 2026 und die Serie „B“ – Juli 2026.
NovaPay wurde 2001 als internationaler Finanzdienstleister gegründet, gehört zur Nova-Gruppe („Nova Poshta“) und bietet Finanzdienstleistungen online sowie offline in den Filialen von „Nova Poshta“ an. Im Jahr 2023 erhielt das Unternehmen als erstes Nichtbank-Finanzinstitut in der Ukraine eine erweiterte Lizenz der NBU, die es ihm ermöglichte, Konten zu eröffnen und Karten auszugeben.
Im Juli registrierte die Nationale Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt die 15. Emission von NovaPay-Anleihen der Serie „O“ mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH. Anfang Juni gab das Unternehmen die vollständige Platzierung der 14. Emission der Serie „N“ im gleichen Umfang bekannt.
Nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2026 steigerte „NovaPay Credit“ den Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um das 3,2-Fache auf 172,01 Mio. UAH und den Umsatz um das 2,2-Fache auf 586,42 Mio. UAH.
Das Eigenkapital des Unternehmens belief sich Ende Juni auf 688,5 Mio. UAH gegenüber 516,5 Mio. UAH zu Jahresbeginn, die Verbindlichkeiten auf 1,69 Mrd. UAH gegenüber 1,37 Mrd. UAH.
Die Einnahmen des Unternehmens aus dem Verkauf von Anleihen stiegen in diesem Zeitraum auf 693 Mio. UAH gegenüber 355,63 Mio. UAH im Vorjahr, während die Kosten für deren Rückkauf auf 578,80 Mio. UAH gegenüber 244,92 Mio. UAH stiegen.
Die Nationale Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt der Ukraine (NKZBFR) sieht Möglichkeiten für eine Wiederbelebung des Marktes für Kommunalanleihen in der Ukraine, arbeitet aktiv daran und unterstützt den Gesetzentwurf zur steuerlichen Begünstigung der Einkünfte natürlicher Personen aus diesen Instrumenten, erklärte der Vorsitzende der Kommission, Oleksij Semenyuk.
„Ich halte dies für möglich (die Wiederbelebung des Marktes für Kommunalanleihen). Mehr noch, dieser Prozess findet bereits in recht großem Umfang statt“, sagte er während einer Diskussion über die Perspektiven des Aktienmarktes in der Ukraine, die letzte Woche vom Kiewer Internationalen Wirtschaftsforum organisiert wurde.
Semenjuk präzisierte, dass vorläufig für den 2. Oktober ein Treffen mit Vertretern von Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern geplant sei, an dem auch Vertreter des Finanzministeriums teilnehmen würden, um die Hauptprobleme zu erörtern, die die Förderung dieses Prozesses behindern.
„Die Hauptprobleme sind dort bekannt und wurden identifiziert … Ich möchte betonen, dass ich an Kommunalanleihen glaube“, unterstrich der Vorsitzende der Kommission.
Seinen Worten zufolge verfügen die Städte über Entwicklungshaushalte und haben derzeit einen erheblichen Bedarf an einem raschen Übergang zur Energieunabhängigkeit, weshalb Anleihen für sie ein interessantes Instrument darstellen.
Semenjuk ist der Ansicht, dass Kommunalanleihen auch für Investmentfonds und lokale, haushaltsbildende Unternehmen interessant sein könnten.
Gleichzeitig äußerte Serhij Fursa, stellvertretender Direktor für Wertpapierhandel bei der Investmentgesellschaft Dragon Capital, Zweifel daran, dass Kommunalanleihen unter den derzeitigen Bedingungen das Interesse der Anleger wecken würden, da das Finanzministerium derzeit Anleihen der inländischen Staatsverschuldung auf den Markt bringt, deren Erträge steuerfrei sind.
„Das wäre ein gutes Instrument, aber wie gesagt: Wir haben die inländischen Staatsanleihen und deren Rendite sowie die Notwendigkeit, eine risikogerechte Prämie zu gewähren. Ich verstehe übrigens nicht so recht – das ist eine Frage für Analysten –, wie man die Zahlungsfähigkeit der Städte in der Ukraine bewerten soll. Derzeit sehe ich diese Nachfrage nicht wirklich“, merkte der Experte an.
Seinen Angaben zufolge sind derzeit Privatpersonen die Hauptabnehmer, die sich an der Rendite und den Steuervergünstigungen orientieren.
Der Vorsitzende der Nationalen Kommission für Wertpapier- und Finanzmärkte (NKZBFR) teilte mit, dass derzeit die Möglichkeit geprüft werde, zwei Gesetzesentwürfe zu Steuervergünstigungen durch die Werchowna Rada zu bringen. Er präzisierte, dass der erste Gesetzentwurf Investitionskonten mit Befreiung von der Einkommensteuer für natürliche Personen bei einer Anlagedauer von mindestens drei Jahren betreffe, der zweite das „5+5“-Modell: 5 % Einkommensteuer und 5 % Wehrpflichtabgabe anstelle der derzeitigen 18 % + 5 %. Semenyuk fügte hinzu, dass bezüglich des letztgenannten Gesetzentwurfs derzeit Gespräche mit dem Finanzministerium stattfinden.
Wie Fixygen berichtet, werden die Reserven von USDT und USDC zu einem großen Teil in kurzfristige US-Staatsanleihen (US Treasuries) und in damit besicherte Repo-Geschäfte investiert.
Die Marktkapitalisierung eines USDT erreichte rund 183 Milliarden Dollar, während das Umlaufvolumen des USDC im zweiten Quartal bei 73,3 Milliarden Dollar lag.
Circle weist ausdrücklich darauf hin, dass die USDC-Reserven kurzfristige US-Staatsanleihen und Overnight-Repo-Geschäfte mit Staatsanleihen umfassen, insbesondere über den BlackRock-Fonds.
Infolgedessen steigert die zunehmende Nutzung digitaler Dollar automatisch die Nachfrage nach US-Staatsanleihen.
Genau aus diesem Grund betrachtet die US-Regierung die Verbreitung von Stablecoins nicht nur als Fintech-Projekt, sondern auch als Mittel, um die internationale Nachfrage nach dem Dollar und nach Staatsanleihen zu stärken.
Der Vorsitzende der BIZ, Pablo Hernández de Cos, räumte ebenfalls ein, dass Stablecoins potenziell die Kosten der US-Staatsfinanzierung senken könnten, gleichzeitig jedoch die Kosten der Bankfinanzierung erhöhen könnten.
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Wie der „Serbische Ökonom“ berichtet, sind seit dem 1. September 2026 langfristige, auf Dinar lautende serbische Staatsanleihen für internationale Investoren über das Euroclear-Bank-System zugänglich. Dies soll globalen Fonds den Zugang zum serbischen Markt für Schuldverschreibungen erleichtern und dessen Liquidität erhöhen.
Dies teilte das serbische Finanzministerium am 31. August mit. Gleichzeitig gab die serbische Nationalbank bekannt, dass die Euroclear Bank nun Teilnehmer ihres RTGS-Zahlungssystems sowie des Wertpapierabrechnungssystems des Zentralregisters, der Wertpapierverwahrstelle und der Wertpapierclearingstelle Serbiens ist.
In einer ersten Phase können über Euroclear Transaktionen mit fünf bereits im Umlauf befindlichen langfristigen Emissionen serbischer Staatsanleihen in Dinar abgewickelt werden. Künftig soll das System auch für einzelne neue Emissionen von Staatspapieren genutzt werden können.
Internationale Investoren können nun serbische Dinar-Anleihen über ihre bestehenden Konten bei Euroclear verwahren und abrechnen, ohne dafür eine separate Infrastruktur direkt auf dem serbischen Markt aufbauen zu müssen.
Für große Investmentfonds senkt dies die operativen Hürden erheblich. Banken, Pensions- und Investmentfonds, Versicherungsgesellschaften sowie Vermögensverwaltungsgesellschaften, die bereits über Euroclear tätig sind, erhalten die Möglichkeit, serbische Wertpapiere in Dinar einfacher in ihre Portfolios aufzunehmen.
Der serbische Finanzminister Sinisa Mali bezeichnete den Anschluss an Euroclear als einen wichtigen Schritt vom inländischen hin zu einem international integrierten Markt für Staatswertpapiere.
Das Projekt zur Integration des serbischen Marktes in die internationale Abwicklungsinfrastruktur wurde seit 2019 unter Beteiligung des Finanzministeriums, der Nationalbank von Serbien, des Zentralregisters für Wertpapiere und internationaler Partner umgesetzt.
Ein weiterer Faktor für die Gewinnung von internationalem Kapital war das Kreditrating des Landes. S&P Global Ratings hatte bereits im Oktober 2024 das Länderrating Serbiens erstmals auf das Investment-Grade-Niveau BBB- mit stabilem Ausblick angehoben. Im Juli 2026 behielt Fitch das Rating Serbiens auf dem Niveau BB+ mit positivem Ausblick bei.
Die Emission von Anleihen in Dinar über die Euroclear-Infrastruktur hat für Serbien auch eine längerfristige Bedeutung. Die Erweiterung des Kreises ausländischer Käufer kann den Umsatz auf dem Sekundärmarkt steigern und dazu beitragen, eine liquiderere Renditekurve in Dinar zu bilden.
Die Euroclear Bank ist eine der größten internationalen Clearing- und Verwahrstellen und ermöglicht es institutionellen Anlegern, Wertpapiere verschiedener Staaten über eine einheitliche Infrastruktur zu verwahren und abzurechnen.
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Die Nationale Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) hat die 16. Anleiheemission der Serie „P“ des internationalen Finanzdienstleisters NovaPay (TM NovaPay) aus der Nova-Gruppe registriert, deren Emittent die Tochtergesellschaft „NovaPay Credit“ ist und die einen Nennwert von 200 Mio. UAH aufweist, wie im Prospekt angegeben.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Emission die Platzierung von 200.000 auf den Namen lautenden, verzinslichen und unbesicherten Anleihen mit einem Nennwert von jeweils 1.000 UAH vorsieht. Der Zinssatz beträgt 18 % p. a.
Das öffentliche Angebot der Anleihen ist für den Zeitraum vom 4. September 2026 bis zum 3. August 2027 vorgesehen, sofern der Prospekt gültig ist. Die Anleihen werden zur Zulassung zum Handel an der Wertpapierbörse „Perspektiva“ angeboten. Als Emissionsverwalter der Serie „R“ wurde die „Univer Capital“ GmbH ernannt.
Das Unternehmen plant, die aus der Platzierung erzielten Mittel für die Kreditvergabe zu verwenden: 80 % an Privatpersonen, 20 % an juristische Personen.
Die Rückzahlung der Anleihen ist für den 4. bis 10. September 2029 vorgesehen.
Wie bereits berichtet, registrierte die Nationale Kommission für Wertpapier- und Börsenaufsicht (NKZPF) im Juli die 15. Anleiheemission von NovaPay der Serie „O“ mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH. Anfang Juni gab das Unternehmen die vollständige Platzierung der 14. Emission der Serie „N“ in gleicher Höhe bekannt.
Nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2026 steigerte „NovaPay Credit“ den Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um das 3,2-Fache auf 172,01 Mio. UAH und den Umsatz um das 2,2-Fache auf 586,42 Mio. UAH.
Das Eigenkapital des Unternehmens belief sich Ende Juni auf 688,5 Mio. UAH gegenüber 516,5 Mio. UAH zu Jahresbeginn, die Verbindlichkeiten auf 1,69 Mrd. UAH gegenüber 1,37 Mrd. UAH.
Die Einnahmen des Unternehmens aus dem Verkauf von Anleihen stiegen in diesem Zeitraum auf 693 Mio. UAH gegenüber 355,63 Mio. UAH im Vorjahr, während die Kosten für deren Rückkauf auf 578,80 Mio. UAH gegenüber 244,92 Mio. UAH stiegen.
Die „Ukrainische Investitions- und Analysegesellschaft“ GmbH (UIAK, Dnipro), die im Automobilhandel und im Finanzleasing tätig ist und zur Nichtbanken-Finanzgruppe „Planetgroup“ gehört, hat ihre erste öffentliche Emission von Fünfjahresanleihen mit einem jährlichen Emissionsvolumen von 50 Mio. UAH registriert.
Laut dem Emissionsprospekt auf der Website des Unternehmens beträgt der Nennwert der Anleihen 1.000 UAH, der Zinssatz im ersten Jahr der Laufzeit 25 % p. a., die Kuponzahlung erfolgt vierteljährlich, während der Zinssatz für die folgenden Jahre zusätzlich im Bereich von 5 bis 35 % p. a. festgelegt wird.
Die Platzierung der Anleihen ist vom 25. August bis zum 8. September dieses Jahres über die Wertpapierbörse „PFTS“ geplant. Als Underwriter fungiert die Investmentgesellschaft „Univer Capital“ (beide mit Sitz in Kiew).
„100 % des Gesamtvolumens der aufgenommenen Mittel (bis zu 50 Mio. UAH) sind für den Ausbau des Leasingportfolios, die Steigerung des Volumens der Finanzleasingdienstleistungen und die Optimierung der Finanzierungsstruktur vorgesehen“, heißt es im Prospekt zu den Zielen der Mittelbeschaffung.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres steigerte die UIAK ihren Umsatz um 39,6 % auf 29,78 Mio. UAH und den Nettogewinn um 41,5 % auf 3,09 Mio. UAH.
Die Bilanzsumme stieg seit Jahresbeginn um 27,6 % auf 34,72 Mio. UAH, das Eigenkapital um 14,7 % auf 24,14 Mio. UAH.
Im vergangenen Jahr steigerte die UIAK ihren Umsatz um fast das 2,9-Fache auf 40,68 Mio. UAH und erzielte einen Nettogewinn von 3,02 Mio. UAH.
Dem Prospekt zufolge wird für das Jahr 2026 ein Umsatz von 50 Mio. UAH prognostiziert, für das darauffolgende Jahr 52,8 Mio. UAH, während der Nettogewinn bei 5,0 Mio. UAH bzw. 5,4 Mio. UAH liegen soll. Im Jahr 2030 sollen diese Kennzahlen auf 58,8 Mio. UAH bzw. 6,3 Mio. UAH steigen, während die Vermögenswerte auf 61,0 Mio. UAH und das Eigenkapital auf 48,6 Mio. UAH anwachsen sollen.
Im Sommer 2025 nahm das Unternehmen eine jährliche revolvierende Kreditlinie der A-Bank in Höhe von 1,38 Mio. UAH zu einem Jahreszinssatz von 18,9 % in Anspruch, um das Betriebskapital aufzustocken.
Die Eigentümer der UIAK sind Andrij Kovtun und Tetjana Jagupowa zu gleichen Teilen. Kovtun ist zudem Kontrollinhaber von „Planetgroup“, zu der auch die „AK Plus“ GmbH und die „Avtokredit Plus“ GmbH gehören.