Das Industrie- und Technikunternehmen „Agromat“ (GmbH), das Ende Juli mit der Platzierung einer öffentlichen Emission dreijähriger Anleihen der Serie „J“ im Wert von 100 Mio. UAH begonnen hatte, startete am 5. August die Platzierung einer ähnlichen Emission der Serie „K“ im Wert von weiteren 100 Mio. UAH.
Wie das Unternehmen im System der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) mitteilte, beträgt der Zinssatz für die Anleihen mit vierteljährlichen Kupons in den ersten sechs Monaten 16 % p. a. und für jedes folgende Halbjahr bis Juli 2029 3-Monats- UIRD (ukrainischer Index der Einlagenzinsen für Privatpersonen) +4,9 Prozentpunkte.
Die Anleihen mit einem Nennwert von 1.000 UAH werden zum Nennwert über die PFTS-Börse platziert, als Investmentgesellschaft fungiert die staatliche Ukrgasbank. Das öffentliche Angebot der Anleihen richtet sich ausschließlich an qualifizierte Anleger; die Laufzeit erstreckt sich vom 5. August bis zum 4. Oktober 2026.
Der Nominalzinssatz der vorherigen Emission der Serie „J“, die am 17. Juli dieses Jahres bei der NKZPF registriert wurde, wurde für die ersten sechs Monate der Laufzeit auf 16 % p. a. festgelegt. Die Laufzeit des öffentlichen Angebots erstreckt sich vom 29. Juli bis zum 21. September 2026.
Es wird darauf hingewiesen, dass Unternehmensanleihen von „Agromat“ der Serien „H“, „I“ und „J“ mit einem Nennwert von jeweils 100 Mio. UAH im Umlauf sind.
Das Unternehmen „Agromat“ ist in der Herstellung und im Vertrieb von Keramikfliesen und Sanitärartikeln tätig und wurde 1993 gegründet. Es ist mit 33 Verkaufsstellen in 21 Städten der Ukraine sowie über agromat.ua aktiv. Nach Angaben des Analysesystems YouControl sind der Geschäftsführer Serhij Voitenko, Oksana Reva und Anatolij Tadaj mit Anteilen von jeweils 28,65 % Miteigentümer des Unternehmens; weitere 10,05 % gehören Olga Baschota und 4 % Nadija Rusheljuk.
Nach Angaben auf der Website des Unternehmens steigerte PTK LLC „Agromat“ im Jahr 2025 den Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % auf 3,59 Mrd. UAH und den Nettogewinn um 91,4 % auf 148 Mio. UAH. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,2 % auf 1,9 Mrd. UAH, der Nettoverlust belief sich auf 177,5 Mio. UAH gegenüber einem Nettogewinn von 87,1 Mio. UAH im Vorjahr.
Zum 30. Juni 2026 sind die Kreditgeber der „Agromat“-Gruppe die Raiffeisenbank – 199 Mio. UAH zu 14,9 %, Pivdenny – 30 Mio. UAH zu 16,5 %, OTP – 90 Mio. UAH zu 16,5 %, Crédit Agricole – 78 Mio. UAH zu 14,25 %, Kredobank – 75,1 Mio. UAH zu 15,5 % sowie ProCredit mit einem Gesamtbetrag von 185,8 Mio. UAH zu Zinssätzen zwischen 3,76 % und 15,5 %.
„NovaPay Credit“, eine Tochtergesellschaft des internationalen Finanzdienstleisters „NovaPay“ (TM NovaPay) aus der Nova-Gruppe, die als Emittent der NovaPay-Anleihen fungiert, hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um das 3,2-Fache auf 172,01 Mio. UAH gesteigert, wie aus dem verkürzten Zwischenabschluss hervorgeht.
Demnach stieg der Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um das 2,2-Fache auf 586,42 Mio. UAH.
Das Bruttogewinn stieg um das 2,9-Fache auf 265,41 Mio. UAH, während sich das Betriebsergebnis um das 3,2-Fache auf 229,17 Mio. UAH erhöhte.
In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 seinen Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um das 4,9-Fache auf 97,50 Mio. UAH gesteigert hat, vor dem Hintergrund eines Umsatzanstiegs um das 2,4-Fache auf 312,96 Mio. UAH.
Der Bruttogewinn stieg im zweiten Quartal 2026 ebenfalls um das 4,3-Fache auf 151,35 Mio. UAH, während sich der Betriebsgewinn um das 4,9-Fache auf 129,91 Mio. UAH erhöhte.
Dem Bericht zufolge stieg das Eigenkapital im ersten Halbjahr dieses Jahres von 516,5 Mio. UAH auf 688,5 Mio. UAH, während die Verbindlichkeiten von 1 Mrd. 371,0 Mio. UAH auf 1 Mrd. 690,8 Mio. UAH zunahmen.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Unternehmen die Erlöse aus dem Verkauf von Anleihen im Zeitraum Januar bis Juni dieses Jahres auf 693 Mio. UAH gesteigert hat, verglichen mit 355,63 Mio. UAH im ersten Halbjahr des Vorjahres, während die Aufwendungen für deren Rückkauf ebenfalls gestiegen sind – auf 578,80 Mio. UAH gegenüber 244,92 Mio. UAH.
Was die Erlöse aus REPO-Verträgen mit Anleihen betrifft, die das Unternehmen als Alternative zu Bankeinlagen anbietet, so stiegen diese im ersten Halbjahr 2026 auf 882,32 Mio. UAH von 705,88 Mio. UAH, während die Aufwendungen aus solchen Verträgen auf 727,59 Mio. UAH von 422,03 Mio. UAH stiegen.
Unter anderem wird im Bericht auch erwähnt, dass im Juli der Beschluss zur Emission von Anleihen der Serie „R“ an der PrJSC „Börse ‚Perspektiva‘“ mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH gefasst wurde, die Anleihen wurden mit dem üblichen Nennwert von jeweils 1.000 UAH und einer Laufzeit bis zum 3. September 2029 begeben.
Die Nationale Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) hat die 15. Anleiheemission der Serie „O“ des internationalen Finanzdienstleisters NovaPay (TM NovaPay) aus der Nova-Gruppe registriert, deren Emittent die Tochtergesellschaft „NovaPay Credit“ ist und die einen Nennwert von 200 Mio. UAH aufweist, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Auf der Website der NSSMC wird angegeben, dass die Anleihen mit dem üblichen Nennwert von jeweils 1.000 UAH begeben wurden. Die feste Rendite der entsprechenden Anleihen beträgt bis zu 18 % p. a.
„Wir bauen unser Programm für Unternehmensanleihen konsequent aus, da wir ein stabiles Interesse der Ukrainer an diesem Anlageinstrument feststellen“, wird Jana Levada, Direktorin für die Entwicklung des Privatkundengeschäfts bei NovaPay, in der Pressemitteilung zitiert.
Sie präzisierte, dass die Registrierung der neuen Emission es dem Unternehmen ermöglichen werde, weiterhin Mittel für die Entwicklung von Finanzdienstleistungen und Kreditprodukten des Finanzdienstleisters zu beschaffen.
Anfang Juni platzierte das Unternehmen die 14. Anleiheemission – der Serie „N“ – mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH vollständig.
Wie berichtet, lag die Zahl der Investoren, die Anleihen von NovaPay erworben haben, bei über 8.000, und das Gesamtvolumen der Verkäufe betrug 4 Mrd. UAH, während diese Zahlen im März dieses Jahres bei über 7.000 Investoren und 3,5 Mrd. UAH an Investitionen lagen.
Im Februar gab NovaPay bekannt, dass die Anleihen der Serie „M“ mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH vollständig platziert wurden.
Insgesamt wurden seit 2023 15 Emissionen von Unternehmensanleihen durchgeführt, von denen zwei getilgt wurden: die Serie „C“ im Umfang von 100 Mio. UAH im Jahr 2025 und die Serie „A“ im Umfang von 100 Mio. UAH im Jahr 2026.
NovaPay wurde 2001 als internationaler Finanzdienstleister gegründet, gehört zur Nova-Gruppe („Nova Poshta“) und bietet Finanzdienstleistungen online sowie offline in den Filialen von „Nova Poshta“ an. Das Unternehmen erhielt 2023 als erstes Nichtbank-Finanzinstitut in der Ukraine eine erweiterte Lizenz der NBU, die es ihm ermöglichte, Konten zu eröffnen und Karten auszugeben, und führte Ende letzten Jahres als erstes Nichtbank-Unternehmen eine eigene Finanz-App mit einem breiten Spektrum an Finanzdienstleistungen ein.
NovaPay steigerte im Jahr 2025 seinen Umsatz um 10,4 % auf 10,01 Mrd. UAH, während der Nettogewinn um 22 % auf 2,58 Mrd. UAH zurückging.
Von Januar bis März 2026 steigerte das Unternehmen das Überweisungsvolumen im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um 53 % auf über 200 Mrd. UAH, während die Anzahl der Transaktionen um 12 % auf 126 Mio. anstieg.
Nach Angaben der Nationalbank der Ukraine hat das Unternehmen einen Anteil von rund 22,7 % am Gesamtvolumen der inländischen Geldüberweisungen.
Das Unternehmen Coal Energy S.A. (Luxemburg), das aufgrund der russischen Aggression alle seine Kohle-Vermögenswerte in der Ukraine verloren und seine Geschäftstätigkeit auf Polen verlagert hatte, verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 (Geschäftsjahr, Juli 2025 – März 2026) einen Nettoverlust von 1,46 Mio. US-Dollar verzeichnet, während im gleichen Zeitraum des Geschäftsjahres 2025 ein Nettogewinn von 1,6 Mio. US-Dollar erzielt wurde.
Laut dem Bericht des Unternehmens an der Warschauer Börse, an der seine Aktien notiert sind, sank der Umsatz in diesem Zeitraum um 31,8 % auf 2,06 Mio. $, während der operative Verlust um 82,1 % auf 0,55 Mio. $ stieg.
Coal Energy präzisierte, dass der Nettoverlust von Januar bis März dieses Jahres 0,11 Mio. US-Dollar betrug, gegenüber einem Nettogewinn von 1,97 Mio. US-Dollar im gleichen Quartal des Vorjahres; der Umsatz stieg um 2,5 % auf 0,88 Mio. US-Dollar, während sich der operative Verlust um 33,3 % auf 0,05 Mio. US-Dollar verringerte.
Eine Woche zuvor hatte Coal Energy bekannt gegeben, dass die Vereinbarung mit dem Fonds „Global Tech Opportunities 31“, der zur ABO Securities-Gruppe gehört, ausgesetzt wurde; diese sah die Ausgabe zinsloser Wandelanleihen in Höhe von bis zu 14,5 Mio. Zloty vor.
Im ersten Halbjahr 2026FR waren Anleihen im Wert von 2,5 Mio. Zloty (0,67 Mio. US-Dollar zum damaligen Wechselkurs) bereits in neu ausgegebene Aktien umgewandelt worden, während bis Mitte dieses Jahres noch Anleihen im Wert von 2 Mio. Zloty nicht umgewandelt waren.
Wie berichtet, erzielte Coal Energy im Geschäftsjahr 2025 einen konsolidierten Nettogewinn von 4,12 Mio. $ gegenüber einem Nettoverlust von 2,12 Mio. $ im Geschäftsjahr 2024, was vor allem auf den Verkauf von vier Vermögenswerten an die Gruppe zurückzuführen war. Der konsolidierte Umsatz des Unternehmens stieg im Geschäftsjahr 2025 um 52,4 % auf 3,76 Mio.
Im September 2025 verabschiedete der Vorstand die aktualisierte Entwicklungsstrategie des Unternehmens für die Jahre 2025–2027, die die kürzlich gesicherte Finanzierung, die laufenden Investitionsprojekte und den anhaltenden Krieg in der Ukraine berücksichtigt.
„Die aktualisierte Strategie basiert auf vier Säulen: 1. Kohleförderung in Polen und Rumänien, 2. Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Rohstoffgewinnung in Polen und Rumänien, 3. Ausbau der Gewinnung kritischer Rohstoffe in Mittel- und Osteuropa sowie in der Ukraine und 4. globale Beratungsdienstleistungen für den Mineralressourcensektor“, hieß es im vorherigen Bericht, während im neuen Bericht eine Beschreibung der Geschäftstätigkeit fehlt.
Die Aktien von Coal Energy werden seit dem 8. August 2011 an der Warschauer Börse notiert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag auf dem Kohleabbau in zwei Untertagebergwerken sowie der Bewirtschaftung von Kohlehalden in der Oblast Donezk. Wyshnevetskyi kontrolliert derzeit über Lycaste Holdings 58,74 %, Global Tech Opportunities 2,34 %. An der Warschauer Börse werden 24,42 % der Aktien gehandelt.
Die Marktkapitalisierung des Unternehmens belief sich am 30. Juni auf 92,18 Mio. PLN (24,45 Mio. USD zum aktuellen Wechselkurs) bei einem Aktienkurs von 2,00 Zloty, der seit Beginn des Handelstages nach Veröffentlichung des Berichts um 1,28 % gefallen war.
Die Aktionäre des Industrie- und Technikunternehmens „Agromat“ haben beschlossen, Anleihen der Serie „J“ im Wert von 100 Mio. UAH zur öffentlichen Platzierung auszugeben, wie das Unternehmen im System der Nationalen Kommission für Wertpapiere und Börsen (NKZPF) mitteilte.
Der Mitteilung zufolge erfolgt die Platzierung der Anleihen mit dem Ziel, das Schuldenportfolio des Unternehmens zu optimieren.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Anleihen im Rahmen eines öffentlichen Angebots ausschließlich an qualifizierte Anleger (ohne Erstellung eines Prospekts) über eine Investmentgesellschaft platziert werden sollen, die die Platzierung ohne Gewährung einer Garantie durchführt.
Im Umlauf befinden sich Unternehmensanleihen von „Agromat“ der Serien „N“ und „I“ mit einem Nennwert von jeweils 100 Mio. UAH.
In der Mitteilung heißt es, dass der Geschäftsführer Serhij Wojtenko, Oksana Reva und Anatolij Tadaj mit Anteilen von jeweils 28,65 % Miteigentümer des Unternehmens sind; weitere 10,05 % gehören Olga Baschota und 4 % Nadija Rusheljuk.
Wie bereits berichtet, hat „Agromat“ im September 2024 dreijährige Anleihen der Serie „N“ im Wert von 100 Mio. UAH zur öffentlichen Platzierung emittiert und im November desselben Jahres Anleihen der Serie „I“ in gleicher Höhe. Die eingeworbenen Mittel sollen für den Ausbau des Einzelhandelsnetzes verwendet werden.
„Agromat“ ist in der Herstellung und im Vertrieb von Keramikfliesen und Sanitärartikeln tätig und wurde 1993 gegründet. Das Unternehmen ist mit 33 Verkaufsstellen in 21 Städten der Ukraine sowie über agromat.ua aktiv.
Nach Angaben auf der Website des Unternehmens steigerte PTK LLC „Agromat“ im Jahr 2025 den Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % auf 3,59 Mrd. UAH und den Nettogewinn um 91,4 % auf 148 Mio. UAH. Im ersten Quartal 2026 stieg der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,4 % auf 788,5 Mio. UAH, während der Nettogewinn von 47,5 Mio. UAH auf 199.000 UAH zurückging.
Zum Jahresende 2025 war die Kredobank mit 34,8 Mio. UAH der wichtigste langfristige Kreditgeber der „Agromat“-Gruppe zu Zinssätzen von 15,5 % und 24,68 %. Weitere 3,9 Mio. UAH entfielen auf die ProCredit Bank zu einem Zinssatz von 3,77 %.
Im Portfolio der kurzfristigen Kredite in Höhe von insgesamt 524,5 Mio. UAH waren Ende 2025 Kredite von sechs Banken zu Zinssätzen zwischen 3,77 % und 24,68 % enthalten: Raiffeisen – 199 Mio. UAH, ProKredit – 153,9 Mio. UAH, OTP – 20 Mio. UAH, Crédit Agricole – 65,6 Mio. UAH, „Pivdenny“ – 19 Mio. UAH und Kredobank – 66,9 Mio. UAH.