Business news from Ukraine

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Der Export von Eisenmetallen aus der Ukraine ist im Juli im Vergleich zum Juni um fast ein Drittel zurückgegangen

Die Deviseneinnahmen der Ukraine aus dem Export von Eisenmetallen beliefen sich im Juli 2026 auf 199,9 Millionen Dollar, was fast 32 % weniger ist als im Juni, als der Export 293,6 Millionen Dollar einbrachte, wie Daten des Staatlichen Zolldienstes zeigen.
Somit fiel der Juli für den ukrainischen Metallexport deutlich schwächer aus als der Vormonat.
Insgesamt erzielten die Unternehmen der Branche von Januar bis Juli Einnahmen aus dem Export von Eisenmetallen in Höhe von 1,678 Mrd. Dollar, was einem Rückgang von 7,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Gleichzeitig beliefen sich die Importe von Eisenmetallen im Juli auf 176,4 Mio. Dollar. Die Differenz zwischen Exporten und Importen verringerte sich somit auf etwa 23,5 Mio. Dollar pro Monat.
In den ersten sieben Monaten stiegen die Metallimporte um 7,2 % auf 1,023 Mrd. Dollar.
Der Rückgang der Exporterlöse im Juli erfolgt nach zwei Jahren der Erholung der Metallerzeugnis-Exporte. Im Jahr 2024 stieg deren Wert um 16,9 % und im Jahr 2025 um weitere 7,85 %.

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Die Ukraine verzeichnete einen Rückgang der Deviseneinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen um 7,6%

Die ukrainischen Metallunternehmen verzeichneten von Januar bis Juli 2026 einen Rückgang der Deviseneinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen um 7,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – auf 1,678 Mrd. US-Dollar, wie Daten des Staatlichen Zolldienstes zeigen.
Im Zeitraum Januar bis Juli 2025 brachte der Export von Eisenmetallen der Ukraine 1,816 Mrd. US-Dollar ein.
Der Anteil der Eisenmetalle am gesamten Warenexport des Landes ging ebenfalls zurück – von 7,79 % im Vorjahr auf 6,95 %, d. h. um 0,84 Prozentpunkte.
Gleichzeitig stiegen die Importe von Eisenmetallen in die Ukraine weiter an. In den ersten sieben Monaten stiegen sie um 7,2 % auf 1,023 Mrd. US-Dollar.
Somit sah sich die ukrainische Metallindustrie im Jahr 2026 gleichzeitig mit einem Rückgang der Exporteinnahmen und einer zunehmenden Konkurrenz durch Importprodukte konfrontiert.
Zum Vergleich: Im Jahr 2025 hatte die Ukraine hingegen ihre Exporterlöse aus Schwarzmetallen um 7,85 % auf 3,339 Mrd. US-Dollar gesteigert, nachdem sie 2024 bereits um 16,9 % gestiegen waren.
Quelle: Staatlicher Zolldienst der Ukraine, Daten für Januar–Juli 2026.

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Die Ukraine erzielte mit dem Export von gefrorenen Himbeeren einen Rekordumsatz von 250,8 Millionen Euro

In der Saison 2025/2026 erzielte die Ukraine mit dem Export von gefrorenen Himbeeren einen Rekordumsatz von 250,8 Millionen Euro, was einem Anstieg von 65 % gegenüber der vorangegangenen Saison entspricht.
Im Zeitraum von Juni 2025 bis Mai 2026 exportierten ukrainische Unternehmen 63,3 Tausend Tonnen gefrorene Himbeeren und steigerten damit das Liefervolumen um 7 %, wie aus dem am 7. August veröffentlichten Analysebericht des Verbandes „Beerenanbau der Ukraine“ vom Juli hervorgeht.
Somit war nicht die Steigerung der Mengen, sondern der deutliche Anstieg des Preises für ukrainische Beeren der Hauptfaktor für das Wachstum der Exporteinnahmen. Der durchschnittliche Exportpreis lag bei 3,96 Euro pro kg, was einem Anstieg von 54 % gegenüber der vorangegangenen Saison entspricht.
Im Mai, dem letzten Monat der Saison 2025/2026, exportierte die Ukraine rund 2,9 Tausend Tonnen gefrorene Himbeeren zu einem Durchschnittspreis von 3,95 Euro pro Kilogramm. Zu den wichtigsten Abnehmerländern zählten Polen, Tschechien und Deutschland.
Der Anstieg der Einnahmen setzt den Trend fort, der sich bereits im Kalenderjahr 2025 abzeichnete. Damals stieg der Export von gefrorenen Himbeeren von 55,7 Tausend Tonnen im Jahr 2024 auf 60,7 Tausend Tonnen, was einem Anstieg von etwa 9 % entspricht, während der Wert des Exports von 129,3 Mio. Euro auf 216,7 Mio. Euro anstieg.
Der Durchschnittspreis für ukrainische Himbeeren stieg im Laufe des gesamten vergangenen Jahres deutlich an. Lag er zu Beginn des Jahres 2025 noch bei etwa 2,78 Euro pro kg, so überstieg er in der zweiten Jahreshälfte 3,8 Euro und erreichte im Dezember 4,29 Euro pro kg.
Polen bleibt der Hauptmarkt
Der größte Abnehmer ukrainischer Tiefkühlhimbeeren ist nach wie vor Polen, das zugleich ein bedeutendes europäisches Verarbeitungs- und Reexportzentrum darstellt.
Im Jahr 2025 lieferte die Ukraine 24,1 Tausend Tonnen gefrorene Himbeeren nach Polen. Auf den polnischen Markt entfielen 39,7 % der gesamten Exporterlöse der Ukraine aus diesem Produkt, was 86,1 Millionen Euro entspricht. Ein Jahr zuvor betrug dieser Anteil noch 31,8 %.
Der zweitgrößte Markt ist Deutschland. Die direkten ukrainischen Lieferungen dorthin beliefen sich im Jahr 2025 auf 14,1 Tausend Tonnen gegenüber 15,4 Tausend Tonnen im Vorjahr. Dabei geht der Verband „Yagodarstvo Ukrainy“ davon aus, dass ein Teil der deutschen Nachfrage zunehmend über polnische Zwischenhändler gedeckt wird.
Tschechien behielt den dritten Platz. Die Ukraine lieferte dorthin jährlich etwa 10.000 Tonnen gefrorene Himbeeren, und der Wert der Lieferungen stieg im Jahr 2025 von 24,1 Mio. Euro auf 39,1 Mio. Euro, was vor allem auf Preissteigerungen zurückzuführen war.
Für ukrainische Erzeuger bleibt die Preissituation günstig
Der Verband „Beerenanbau der Ukraine“ geht davon aus, dass die Lage auf dem europäischen Markt in der Saison 2026/2027 für ukrainische Exporteure weiterhin günstig bleiben könnte.
Als Faktoren, die die Preise stützen, nennen Analysten Probleme bei der Himbeerernte in Serbien und den uneinheitlichen Zustand der Plantagen in Polen. In ihrem Juli-Bericht schätzt der Verband die serbische Ernte 2026 aufgrund der Dürre auf 20–30 % unter dem normalen Niveau ein.
Dies führt potenziell zu einem Rückgang des Angebots seitens eines der traditionell größten europäischen Produzenten und Exporteure von gefrorenen Himbeeren und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für ukrainische Lieferanten.
Somit steigert die Ukraine schrittweise nicht nur die physischen Exportmengen an Beeren, sondern auch den Wert der Lieferungen. In der Saison 2025/2026 wirkte sich der Preisanstieg deutlich stärker auf die Exporterlöse aus als der Anstieg der Tonnage und führte die Einnahmen aus gefrorenen Himbeeren auf ein historisches Hoch von 250,8 Millionen Euro.

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