Business news from Ukraine

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Überschuss im ukrainischen Außenhandel mit Eisenmetallen ging um fast ein Viertel zurück

Der positive Saldo des ukrainischen Außenhandels mit Eisenmetallen ist von Januar bis Juli 2026 um rund 24 % auf 655 Mio. USD zurückgegangen, wie Berechnungen von Open4Business auf Grundlage von Daten des Staatlichen Zolldienstes zeigen.

In den sieben Monaten exportierte die Ukraine Eisenmetalle im Wert von 1,678 Mrd. USD, während sich die Importe auf 1,023 Mrd. USD beliefen.

Im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 erreichten die Exporte 1,816 Mrd. USD, während die Importe, ausgehend von ihrem derzeitigen Wachstum um 7,2 %, rund 954 Mio. USD betrugen. Somit lag der Handelsüberschuss damals bei etwa 862 Mio. USD.

Der Rückgang des positiven Saldos ist gleichzeitig auf zwei Tendenzen zurückzuführen: Die Exporterlöse der ukrainischen Metallurgieunternehmen sanken um 7,6 %, während der Wert der in das Land eingeführten Erzeugnisse um 7,2 % stieg.

Im Juli verringerte sich die Differenz zwischen Exporten und Importen noch stärker: Die Exporte von Eisenmetallen beliefen sich auf 199,9 Mio. USD, die Importe auf 176,4 Mio. USD.

Trotz der Verschlechterung der Dynamik bleibt der Handel mit Eisenmetallen für die Ukraine weiterhin überschüssig. Der Vorsprung der Exporte gegenüber den Importen wird jedoch deutlich kleiner.

Quelle: Staatlicher Zolldienst der Ukraine, Berechnungen von Open4Business.

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Die Ukraine verzeichnete einen Rückgang der Deviseneinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen um 7,6%

Die ukrainischen Metallunternehmen verzeichneten von Januar bis Juli 2026 einen Rückgang der Deviseneinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen um 7,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – auf 1,678 Mrd. US-Dollar, wie Daten des Staatlichen Zolldienstes zeigen.
Im Zeitraum Januar bis Juli 2025 brachte der Export von Eisenmetallen der Ukraine 1,816 Mrd. US-Dollar ein.
Der Anteil der Eisenmetalle am gesamten Warenexport des Landes ging ebenfalls zurück – von 7,79 % im Vorjahr auf 6,95 %, d. h. um 0,84 Prozentpunkte.
Gleichzeitig stiegen die Importe von Eisenmetallen in die Ukraine weiter an. In den ersten sieben Monaten stiegen sie um 7,2 % auf 1,023 Mrd. US-Dollar.
Somit sah sich die ukrainische Metallindustrie im Jahr 2026 gleichzeitig mit einem Rückgang der Exporteinnahmen und einer zunehmenden Konkurrenz durch Importprodukte konfrontiert.
Zum Vergleich: Im Jahr 2025 hatte die Ukraine hingegen ihre Exporterlöse aus Schwarzmetallen um 7,85 % auf 3,339 Mrd. US-Dollar gesteigert, nachdem sie 2024 bereits um 16,9 % gestiegen waren.
Quelle: Staatlicher Zolldienst der Ukraine, Daten für Januar–Juli 2026.

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Der Anteil der Importe am ukrainischen Markt für Walzprodukte ist auf 46 % gestiegen

Die ukrainischen Unternehmen haben im Zeitraum Januar bis Juli dieses Jahres ihren Verbrauch an Walzprodukten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,27 % auf 2,309 Mio. Tonnen gesteigert.
Laut einer Pressemitteilung des Verbandes „Ukrmetallurgprom“ vom Freitag wurden in diesem Zeitraum 1,063 Mio. Tonnen importiert, was 46,06 % des inländischen Verbrauchs an Walzstahl entspricht.
Nach Angaben von „Ukrmetallurgprom“ produzierten die ukrainischen Metallunternehmen von Januar bis Juli 2026 3,322 Mio. Tonnen Walzstahl (91,7 % im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025), von denen nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes der Ukraine rund 2,076 Mio. Tonnen, d. h. 62,5 %, exportiert wurden. Im Zeitraum Januar bis Juli 2025 betrug der Exportanteil 60,2 % (2,182 Mio. Tonnen bei einer Gesamtproduktion von 3,622 Mio. Tonnen Walzstahl).
Der Anteil der Halbzeuge an den Exportlieferungen im Zeitraum Januar bis Juli 2026 beträgt 42,58 % und liegt damit deutlich über dem Wert der ersten sieben Monate des Jahres 2025 (32,58 %). Der Anteil von Flachwalzprodukten an den Exportlieferungen im Zeitraum Januar bis Juli 2026 liegt etwas unter dem Wert von Januar bis Juli 2025 (43,74 % bzw. 44,55 %). Der Anteil von Formstahl liegt hingegen deutlich unter dem Wert von Januar bis Juli 2025 (13,68 % im Jahr 2026 gegenüber 22,87 % im Jahr 2025).
Die Importstruktur im Zeitraum Januar bis Juli 2026 ist durch eine deutliche Dominanz von Flachwalzprodukten gegenüber Formstahl gekennzeichnet (66,59 % bzw. 26,94 %), während im Zeitraum Januar bis Juli 2025 die Dominanz von Flachwalzprodukten gegenüber Formstahl deutlich größer war (74,77 % bzw. 20,19 %).
„Im Zeitraum Januar bis Juli 2026 betrug die Kapazität des Binnenmarktes 2,309 Mio. Tonnen Walzstahl, wovon 1,063 Mio. Tonnen bzw. 46,06 % auf Importe entfielen. Im Zeitraum Januar bis Juli 2025 betrug das Volumen des Inlandsmarktes 2.302,7 Tausend Tonnen, wovon 862,7 Tausend Tonnen bzw. 37,46 % importiert wurden. „Somit ist im Zeitraum Januar bis Juli 2026 ein Anstieg der Kapazität des Binnenmarktes gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juli 2025 um 0,27 % zu verzeichnen, bei einem gleichzeitigen Anstieg des Anteils der Importe um 8,58 %“, heißt es in der Pressemitteilung.
Die wichtigsten Exportmärkte für ukrainische Walzprodukte waren im Zeitraum Januar bis Juli dieses Jahres nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes die Länder der Europäischen Union (81,9 %), das übrige Europa (9,6 %) und die GUS (6,5 %).
Unter den Importeuren von Metallprodukten belegen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 andere europäische Länder den ersten Platz (49,8 %), gefolgt von asiatischen Ländern (25,5 %) und den Ländern der EU-27 (16,0 %).
Wie bereits berichtet, wuchs der ukrainische Markt für Walzstahl im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 21,73 % auf 4 Mio. 1,6 Tausend Tonnen. Es wurden 1 Mio. 603,6 Tausend Tonnen importiert, was 40,07 % des inländischen Verbrauchs an Walzstahl entspricht.
Der ukrainische Markt für Walzstahl schrumpfte im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 6,26 % auf 3 Mio. 288,4 Tausend Tonnen, während er sich im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um das 2,19-Fache auf 3 Mio. 505,6 Tausend Tonnen vergrößerte.

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Die Benzinimporte in die Ukraine stiegen im Juli innerhalb eines Monats um mehr als 50 %

Wie das Analysezentrum Experts Club unter Berufung auf Daten der Beratungsgruppe A-95 berichtet, importierte die Ukraine im Juli 2026 rund 196.000 Tonnen Benzin. Dies war der höchste Wert seit August 2025.

Die Daten einer von der Beratungsgruppe A-95 veröffentlichten Infografik zeigen zugleich, dass das Liefervolumen gegenüber Juni um etwa 51 % gestiegen ist. Im Juni entfielen auf die wichtigsten Lieferrichtungen rund 130.000 Tonnen Benzin, während es im Juli bereits etwa 196.000 Tonnen waren.

Der starke Anstieg der Importe erfolgte trotz der Umstellung des ukrainischen Marktes auf den E10-Standard zum 1. Juli, der die obligatorische Beimischung von Bioethanol zu Benzin vorsieht. Die neue Anforderung schränkte die Auswahl verfügbarer ausländischer Lieferanten vorübergehend ein.

Insbesondere produziert die griechische Raffinerie Hellenic Petroleum kein Benzin des erforderlichen Standards. Ihre Produkte waren zuvor von ukrainischen Händlern in Zeiten erhöhter Nachfrage genutzt worden.

Gleichzeitig fiel der Beginn des Juli mit einem Anstieg der Preise für Mineralölprodukte auf dem Weltmarkt und einer erhöhten Binnennachfrage zusammen.

Bei A-95 wird darauf hingewiesen, dass die Lage in der ersten Monatshälfte am angespanntesten war. Die Ausweitung der Lieferungen ermöglichte es jedoch, den Markt in der zweiten Julihälfte zu stabilisieren. Die Importeure hatten zudem die erforderlichen Mengen für August im Voraus vertraglich vereinbart.

Polen und Litauen wurden zu den wichtigsten Quellen für zusätzliche Mengen. Die Importe aus Litauen stiegen von 40.500 Tonnen im Juni auf 56.100 Tonnen im Juli, die Importe aus Polen von 30.700 auf 51.700 Tonnen.

Auch die Lieferungen aus Deutschland nahmen deutlich zu – von 16.900 auf 20.900 Tonnen. Aus Rumänien kamen rund 34.000 Tonnen, verglichen mit 31.200 Tonnen einen Monat zuvor.

Gleichzeitig gingen die Importe aus Moldau von 9.600 auf 5.800 Tonnen zurück.

Somit wurde der Juli für den ukrainischen Markt zu einem Test seiner Fähigkeit, die Lieferungen aus dem Ausland nach einer Änderung der Anforderungen an die Benzinqualität schnell neu auszurichten. Trotz der anfänglichen Verringerung der verfügbaren Ressourcenbasis konnten die Importeure die Lieferungen innerhalb eines Monats um etwa das Eineinhalbfache steigern.

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„Ukrnafta“ hat ihre Dieselimporte um das 2,4-Fache gesteigert und ist damit zum zweitgrößten Importeur der Ukraine aufgestiegen

Das staatliche Unternehmen „Ukrnafta“ hat im Juli 2026 seine Dieselimporte im Vergleich zum Juli des Vorjahres um das 2,4-Fache auf fast 60.000 Tonnen gesteigert und belegt damit den zweiten Platz unter den größten Importeuren des Landes.
Diese Daten wurden von der „Beratungsgruppe A-95“ veröffentlicht. Insgesamt führten im Juli 134 Unternehmen Dieselkraftstoff ein.
Den ersten Platz behielt die OKKO-Gruppe, die mehr als 73.000 Tonnen Dieselkraftstoff einführte. Ihre Lieferungen stiegen im Vergleich zum Juli 2025 um 32 %.
Auf „Ukrnafta“ entfielen rund 59.800 Tonnen, was etwa 10,6 % der gesamten Dieselkraftstoffimporte des Landes im Juli entspricht.
Den dritten Platz belegte UPG mit einem Volumen von 53.200 Tonnen. Es folgen „AO Energo Trade“ mit 50,7 Tausend Tonnen und WOG mit 42,9 Tausend Tonnen.
Somit importierten die fünf größten Importeure zusammen rund 280 Tausend Tonnen Dieselkraftstoff – fast die Hälfte des gesamten Liefervolumens in die Ukraine im Juli.
Die höchsten Wachstumsraten unter den namhaften Marktteilnehmern verzeichnete die „Westliche Kraftstoff- und Energiegesellschaft“ (ZPEK), die ihre Lieferungen um das 5,3-Fache auf etwa 32.000 Tonnen steigerte.
Der starke Anstieg der Einkäufe von „Ukrnafta“ erfolgt vor dem Hintergrund ihrer gewachsenen Rolle auf dem ukrainischen Markt für Erdölprodukte nach dem Ausbau des eigenen Tankstellennetzes und des Handelsgeschäfts.
Insgesamt importierte die Ukraine im Juli 562.000 Tonnen Dieselkraftstoff – 5 % mehr als im Vorjahr.
Trotz des Importanstiegs verzeichnete „A-95“ jedoch eine Kraftstoffknappheit auf dem Markt. Als Gründe nennen Analysten die gestiegene Nachfrage infolge des Anstiegs der Weltmarktpreise, erhöhte Einkäufe durch industrielle und private Verbraucher sowie einen Anstieg des Verbrauchs aufgrund der Umstellung des Agrarexports auf den Straßen- und Schienenverkehr.
Für August erwarten Analysten eine allmähliche Normalisierung der Lage dank sinkender Weltmarktpreise und eines steigenden Kraftstoffangebots.

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Die Ukrainer kauften im Juli 22,6 Tausend Gebrauchtwagen aus dem Ausland

Die Ukrainer kauften im Juli 2026 22,6 Tausend aus dem Ausland importierte Gebrauchtwagen, was einem Anstieg von 1 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025 entspricht, teilte „Ukravtoprom“ über seinen Telegram-Kanal mit.

Den größten Anteil in diesem Segment des Automobilmarktes hatten Benziner, deren Anteil im Vergleich zum Juli 2025 um 7 Prozentpunkte auf 55 % stieg.
An zweiter Stelle folgen Dieselautos mit 17 % (19 %), während der Anteil der Elektroautos von 24 % auf 15 % zurückging; dennoch liegen sie weiterhin vor den Hybridfahrzeugen, deren Anteil bei 10 % (6 %) lag. Der Anteil der Fahrzeuge mit LPG-Anlage blieb unverändert bei 3 %.

Das Durchschnittsalter der importierten Gebrauchtwagen betrug 8,8 Jahre.
Die Top 10 der beliebtesten importierten Gebrauchtwagenmodelle wird souverän vom Volkswagen Tiguan mit 937 Stück angeführt. Es folgen der VW Golf mit 862 Stück, der AUDI Q5 mit 803 Stück, der Nissan Rogue mit 799 Stück, der Skoda Octavia mit 661 Stück, der Renault Megane mit 618 Stück, Tesla Model Y – 509 Stück, Ford Escape – 465 Stück, Tesla

Model 3 – 456 Stück, Mazda CX-5 – 432 Stück.
Wie unter Berufung auf „Ukravtoprom“ berichtet wurde, kauften die Ukrainer im Jahr 2025 274.300 aus dem Ausland importierte Gebrauchtwagen, was einem Anstieg von 24 % gegenüber 2024 entspricht, und zu den drei beliebtesten Modellen nach dem Volkswagen Golf gehörten zwei Elektroautos von Tesla – das Model Y und das Model 3.

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