Business news from Ukraine

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„Standard-Rating“ hat das Finanzstabilitätsrating der Versicherungsgesellschaft „VUSO“ aktualisiert

Die Ratingagentur „Standard-Rating“ hat das Finanzstabilitätsrating der Aktiengesellschaft „Versicherungsgesellschaft ‚VUSO‘“ (Kiew) auf der nationalen Skala auf dem Niveau „uaAA“ aktualisiert, basierend auf den Geschäftsergebnissen des Unternehmens für den Zeitraum Januar bis Juni 2026.

Wie aus einer Mitteilung auf der Website der Ratingagentur hervorgeht, erzielte das Unternehmen in diesem Zeitraum Bruttoprämieneinnahmen in Höhe von 2,689 Mrd. UAH, was einem Anstieg von 26,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Die Einnahmen von Privatpersonen stiegen um 18,88 % auf 1,633 Mrd. UAH, die von Rückversicherern um 6,67 % auf 23,096 Mio. UAH. Somit betrug der Anteil der Privatpersonen an den Bruttoprämien des Versicherers zum Ende des ersten Halbjahres 2026 60,75 %, während der Anteil der Rückversicherer bei 0,86 % lag.

Die gebuchten Rückversicherungsprämien, die in die Rückversicherung abgegeben wurden, stiegen im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2025 um 87,62 % auf 456,193 Mio. UAH, der Anteil der Rückversicherer an den Versicherungsprämien stieg um 5,55 Prozentpunkte auf 16,97 %.

Im Berichtszeitraum stiegen die Nettoprämien um 18,39 % auf 2,232 Mrd. UAH und die verdienten Nettoprämien um 36,91 % auf 2,415 Mrd. UAH.

Die Versicherungsgesellschaft „VUSO“ zahlte im ersten Halbjahr 2026 1,292 Mrd. UAH an ihre Kunden aus, was 63,98 % über dem Volumen der Versicherungsleistungen und Entschädigungen im ersten Halbjahr 2025 liegt. Die Auszahlungsquote stieg um 11,04 Prozentpunkte auf 48,05 %.

Nach den Ergebnissen der ersten sechs Monate des Jahres 2026 stieg der Gewinn aus der operativen Geschäftstätigkeit des Unternehmens um 12,73 % auf 152,743 Mio. UAH, während der Nettogewinn um 52,39 % auf 155,944 Mio. UAH zunahm.

Die Vermögenswerte des Versicherers stiegen zum 1. Juli 2026 um 11,84 % auf 3,504 Mrd. UAH, das Eigenkapital verzeichnete einen Zuwachs um 13,57 % auf 1,137 Mrd. UAH, die Verbindlichkeiten stiegen um 11,03 % auf 2,367 Mrd. UAH,

die liquiden Mittel und deren Äquivalente stiegen um 0,69 % auf 1,219 Mrd. UAH.

Die RA stellt außerdem fest, dass das Unternehmen zu Beginn des zweiten Halbjahres 2026 über eine ausreichende Kapitalausstattung (55,02 %) und eine ausreichende Deckung der Verbindlichkeiten durch liquide Mittel (48,05 %) verfügte. Der Saldo der Mittel in den zentralisierten Versicherungsreservefonds (MTsBU) des Versicherers belief sich auf 749,333 Mio. UAH, was sich ebenfalls positiv auf die Liquidität des Unternehmens auswirkte.

Zum 1. Juli 2026 hatte die Versicherungsgesellschaft „VUSO“ ein Portfolio an laufenden Anlagen in staatlichen Wertpapieren (OVGZ) in Höhe von 583,623 Mio. UAH aufgebaut, was die Ausstattung des Versicherers mit liquiden Vermögenswerten erhöhte, die insgesamt 76,14 % der Verbindlichkeiten des Unternehmens deckten.

Die Versicherungsgesellschaft „VUSO“ wurde im Jahr 2001 gegründet. Am 23. April 2024 erneuerte die Nationalbank der Ukraine die Lizenzen des Unternehmens für die Ausübung der Versicherungstätigkeit (33 für die freiwillige und 17 für die Pflichtversicherung). Das Unternehmen verfügt über 34 Vertretungen, 2 Zweigstellen und mehr als 20 Vertriebszentren im ganzen Land.

 

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Die Ausfuhrzölle auf Soja- und Rapssamen haben gewirkt – Kysilevsky

Im Wirtschaftsjahr 2025/26 stieg die Verarbeitung von Rapssamen in der Ukraine um das 2,7-Fache und der Export von Rapsöl um das 2,5-Fache im Vergleich zum vorangegangenen Wirtschaftsjahr. Insgesamt wurden im Inland 42 % der Rapsernte verarbeitet (im Vorjahr lag dieser Wert bei 15 %), was einen absoluten Rekord seit Beginn des Anbaus dieser Kulturpflanze in der Ukraine darstellt. Die Deviseneinnahmen aus dem Export von Rapsöl stiegen um mehr als das Dreifache und erreichten 588 Mio. US-Dollar.

Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Entwicklung der Werchowna Rada, Dmytro Kysilevskyi, unter Berufung auf Daten des Verbandes „Ukroliiaprom“ mit. Er wies zudem darauf hin, dass der Anteil der inländischen Verarbeitung der Sojabohnenernte im Wirtschaftsjahr 2025/26 von 39 % auf 54,2 % gestiegen ist (ebenfalls ein historischer Verarbeitungsrekord). Trotz eines Rückgangs der Sojabohnenernte von 6,6 Mio. t auf 4,8 Mio. t stiegen die Deviseneinnahmen aus dem Export von Sojaöl und Sojaschrot um 12,3 % auf 1,02 Mrd. US-Dollar.

Im Vergleich zum vorangegangenen Wirtschaftsjahr haben sich die Anbauflächen dieser Kulturen nur unwesentlich verändert: Raps +15,7 %, Soja -3,9 %. Insgesamt stiegen die Anbauflächen für diese Kulturen von 3,25 Mio. ha auf 3,37 Mio. ha.

Die zusätzlichen Einnahmen für den Staatshaushalt aus den Ausfuhrzöllen auf Soja und Raps beliefen sich nach Angaben des Ministeriums für Agrarpolitik auf 2,174 Mrd. UAH für das Wirtschaftsjahr, d. h. für den Zeitraum von September 2025 bis August 2026.

„Die vorgelegten Daten belegen, dass die Ausfuhrzölle auf Sojabohnen und Raps ihre Wirkung gezeigt haben: Der Anteil der Verarbeitung ist gestiegen – die ukrainischen Verarbeitungsbetriebe verzeichnen eine höhere Auslastung, die Anbauflächen haben sich vergrößert – die Landwirte halten den Anbau dieser Kulturen für rentabel, der Haushalt erhielt zusätzliche Einnahmen aus den Zöllen sowie Einnahmen aus dem Betrieb der Verarbeitungsbetriebe. Schritt für Schritt verzichtet die Ukraine auf den Export billiger Rohstoffe, steigert die Verarbeitung, die Devisen- und Steuereinnahmen und baut neue Fabriken mit angemessenen Löhnen für die Ukrainer auf. „Wenn die Ukraine nicht Soja und Raps, sondern deren Verarbeitungsprodukte exportiert, beträgt das Wachstum der Deviseneinnahmen pro Tonne Export zwischen 30 % und 50 %“, bemerkte Dmytro Kysylevskyi.

Am 16. Juli 2025 verabschiedete die Werchowna Rada der Ukraine die Einführung eines Ausfuhrzolls von 10 % auf Soja- und Rapssamen. Die Zölle traten am 4. September 2025 in Kraft.

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Schnelles Gehen und Joggen sind nach dem 40. Lebensjahr am besten geeignet, um die Knochendichte zu erhalten – Studie

Wie Experts.news berichtet, gehören zügiges Gehen und Joggen möglicherweise zu den effektivsten Formen körperlicher Aktivität zur Erhaltung der Knochenmineraldichte bei Menschen über 40 Jahren. Dies geht aus den Ergebnissen einer groß angelegten Metaanalyse hervor, die am 9. September 2026 in der Fachzeitschrift BMJ veröffentlicht wurde.

Wie ScienceAlert berichtet, analysierten die Forscher 124 randomisierte klinische Studien mit 18.429 Teilnehmern im Alter ab 40 Jahren. Die Wissenschaftler verglichen verschiedene Arten körperlicher Belastung, darunter Gehen, Laufen, Krafttraining, Aerobic-Übungen, Yoga und kombinierte Trainingsprogramme.

Der wichtigste Indikator war die Knochenmineraldichte im Lendenwirbelbereich, am Oberschenkelhals und am Hüftgelenk. Ein Rückgang dieses Wertes mit zunehmendem Alter ist mit einem erhöhten Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche verbunden.

Die besten Ergebnisse hinsichtlich der Knochendichte zeigten zügiges Gehen und Joggen. Für die Lendenwirbelsäule sorgten sie im Vergleich zur Kontrollgruppe für eine durchschnittliche Verbesserung von etwa 0,013 g/cm². Ein ähnliches Ergebnis zeigte die Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining.

Für den Oberschenkelhals waren zügiges Gehen oder Laufen mit einer Verbesserung von etwa 0,009 g/cm² verbunden. Ein positiver Effekt wurde auch bei den sogenannten Mind-Body-Praktiken beobachtet, zu denen insbesondere Yoga und ähnliche Trainingsformen gehören.

Die Forscher versuchten zudem, das optimale Ausmaß an körperlicher Aktivität zu ermitteln. Die Analyse ergab, dass sich ein spürbarer Effekt auf das Knochengewebe ab etwa 600 MET-Minuten pro Woche einstellt. Dies entspricht in etwa zwei bis drei Stunden zügigem Gehen oder leichtem Joggen pro Woche, wobei die konkrete Dauer von der Trainingsintensität abhängt.

Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass strukturierte körperliche Übungen den altersbedingten Rückgang der Knochenmineraldichte im Lendenwirbelbereich, am Oberschenkelhals und am Hüftgelenk moderat, aber klinisch signifikant verlangsamen können.

Gleichzeitig unterschied sich die Wirkung des Trainings je nach Alter und anderen Merkmalen der Teilnehmer. Bei Menschen mittleren Alters und mit normalem Körpergewicht waren die Veränderungen der Knochendichte ausgeprägter, während die Ergebnisse bei älteren Teilnehmern und Menschen mit Übergewicht schwächer ausfielen. Die Autoren betonen, dass diese subgruppenspezifischen Schlussfolgerungen nur begrenzte Aussagekraft haben und ohne weitere Untersuchungen nicht als fertige individuelle Empfehlungen herangezogen werden sollten.

Separat analysierten die Wissenschaftler das Frakturrisiko. In diese Analyse flossen 26 Studien mit 11.132 Teilnehmern ein. Einige kombinierte Aerobic-Programme und Mind-Body-Übungen zeigten eine potenzielle Senkung des Frakturrisikos, allerdings war die Evidenzbasis hier weniger eindeutig.

Die Experten warnen zudem davor, dass eine Erhöhung der Knochenmineraldichte nicht immer direkt mit einer entsprechenden Verringerung des Frakturrisikos einhergeht. So zeigte beispielsweise zügiges Gehen einige der besten Ergebnisse hinsichtlich der Knochendichte, doch eine statistisch signifikante Verringerung der Frakturhäufigkeit in dieser Gruppe konnte nicht festgestellt werden.

Die Autoren der Studie bewerten die allgemeine Zuverlässigkeit eines Teils der Ergebnisse als gering oder mäßig und betonen, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind, um präzise Empfehlungen hinsichtlich der Art und der „Dosis“ körperlicher Aktivität zu formulieren.

Originalstudie: BMJ – Effect of exercise on bone health in middle aged and older adults.

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Die Ukraine und Honduras planen eine Vertiefung ihrer Zusammenarbeit

Die Ukraine und Honduras haben einen „Fahrplan“ zur Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit für die Jahre 2026–2029 unterzeichnet, wie der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga mitteilte.
„Ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Beziehungen war die Unterzeichnung eines ‚Fahrplans‘ zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Honduras für die Jahre 2026–2029“, schrieb er in dem sozialen Netzwerk X.
Sibiga teilte mit, dass er ein Treffen mit der honduranischen Außenministerin Mireya Agüero de Corrales nach deren Besuch in Kiew als Teil einer Delegation des honduranischen Präsidenten abgehalten habe.
Seinen Worten zufolge waren sich beide Seiten einig, dass der Ausbau der wirtschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen von großer Bedeutung sei.
Sibiga dankte Agüero de Corrales für ihr Interesse an der Ukraine und merkte an, dass ihr Besuch in Kiew es ihr ermöglicht habe, die Folgen des russischen Krieges mit eigenen Augen zu sehen und das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden Ländern zu stärken.
Besonders hob er die Haltung Honduras’ hinsichtlich der illegalen Aktivitäten der „Schattenflotte“ hervor, insbesondere die Beendigung der Praxis, Schiffe unter honduranischer Flagge zu registrieren.
Die Seiten erörterten zudem die Notwendigkeit der Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer, den Schutz der ukrainischen Häfen, die globale Ernährungssicherheit sowie den ungehinderten Export ukrainischer Agrarprodukte.
Sibiga informierte seinen Amtskollegen über die Arbeiten zur Einrichtung einer Internationalen Kommission zur Prüfung von Ansprüchen sowie über weitere internationale Initiativen, die auf die Gewährleistung von Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit abzielen.
Zudem erörterten die Minister die Zusammenarbeit bei der Rückführung von Kindern, die von Russland entführt und deportiert wurden, in die Ukraine sowie praktische Schritte zur Intensivierung dieser Bemühungen.
Laut Sibiga zählt die Ukraine auf die weitere Unterstützung Honduras‘ bei ihren Bemühungen um einen umfassenden und dauerhaften Frieden.

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Oleg Topuzov wurde zum Präsidenten der Nationalen Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der Ukraine gewählt

Die Generalversammlung der Nationalen Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der Ukraine hat Oleg Topuzov für eine Amtszeit von fünf Jahren – vom 18. September 2026 bis zum 17. September 2031 – zum Präsidenten der NAPN gewählt.

Nach den Ergebnissen einer geheimen Abstimmung unterstützten 185 Teilnehmer der Versammlung seine Kandidatur, neun stimmten dagegen, zwei Stimmzettel wurden für ungültig erklärt. Topuzov war der einzige Kandidat für dieses Amt.

Er trat die Nachfolge von Wassili Kremen an, der die Akademie seit 1997 geleitet hatte. Die Generalversammlung wählte Kremen einstimmig zum Ehrenpräsidenten der NAPN auf Lebenszeit.

Bei der Vorstellung seines Entwicklungsprogramms für die Akademie legte Topuzov vier Grundprinzipien der Arbeit fest: Kontinuität, Kompetenz, Offenheit und Ergebnisorientierung.

„Meine Aufgabe ist es nicht, bei Null anzufangen. Meine Aufgabe ist es, das Beste zu bewahren und gemeinsam mit Ihnen eine neue Entwicklungsphase unserer Akademie einzuleiten“, erklärte er.

Zu den Hauptschwerpunkten der Arbeit der neuen Führung zählte Topuzov die Stärkung des Einflusses der Pädagogik auf die Gestaltung der staatlichen Bildungspolitik, den Wiederaufbau des Humankapitals, die Überwindung von Bildungsrückständen, die Förderung junger Wissenschaftler sowie die Erforschung der Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf das Bildungssystem.

Eine der Schlüsselinitiativen soll eine systematische Zukunftsprognose zur Entwicklung des Bildungswesens in der Ukraine bis 2035 sein. Diese wird mögliche Entwicklungsszenarien für die Vorschul-, Schul-, Berufs-, Hochschul- und Erwachsenenbildung unter Berücksichtigung demografischer Veränderungen, der Anforderungen des Arbeitsmarktes, der technologischen Entwicklung und der europäischen Integration umfassen.

„Unsere Forschungen dürfen nicht nur in Monografien, Artikeln oder Empfehlungen münden. Sie müssen Einfluss auf staatliche Entscheidungen nehmen“, betonte Topuzov.

Als gesonderte Priorität nannte er die wissenschaftliche Begleitung des Bildungswesens in Kriegszeiten und während des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Dabei geht es insbesondere um die psychische Belastbarkeit von Kindern und Jugendlichen, die Unterstützung von Lehrkräften, Inklusion sowie die Wiedereingliederung von Veteranen und Ukrainern, die aus dem Ausland zurückkehren werden.

Nach den Worten des neuen Präsidenten der NAPN muss der Wiederaufbau der Ukraine mit der Wiederherstellung des Humankapitals beginnen.

Topuzov schlug zudem vor, ein akademienübergreifendes Programm mit dem Titel „Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Bildung“ ins Leben zu rufen. Die Forschungsarbeiten sollen sich mit dem Wandel der Rolle des Lehrers, Ansätzen zur Leistungsbewertung, Fragen der akademischen Integrität sowie den Kompetenzen befassen, die Schüler in den nächsten 10 bis 20 Jahren benötigen werden.

Die europäische Integration der NAPN sieht die Ausweitung gemeinsamer Forschungsprojekte, die Teilnahme an internationalen Konsortien und Programmen wie „Horizon Europe“, „Erasmus+“ und „COST“, akademische Mobilität sowie eine Steigerung der Anzahl gemeinsamer internationaler Publikationen vor.

Für junge Forscher ist die Einrichtung des Programms „Junger Wissenschaftler der NAPN der Ukraine“ geplant, das Fördermittel, Mentoring, internationale Mobilität und die Teilnahme an großen wissenschaftlichen Projekten vorsehen wird.

Im Rahmen der Rechenschaftssitzung wurden zudem die Ergebnisse der Tätigkeit der NAPN im Zeitraum 2017–2026 vorgestellt. In diesem Zeitraum haben die Einrichtungen der Akademie 163 Grundlagenforschungsprojekte und 195 anwendungsorientierte Forschungsprojekte abgeschlossen, mehr als 14.000 wissenschaftliche Artikel sowie über 250 Monografien, Preprints und andere wissenschaftliche Arbeiten verfasst.

Der Bestand der elektronischen Bibliothek der NAPN ist auf 40.000 Volltext-Ressourcen angewachsen, und die Anzahl ihrer Abrufe erreichte 19 Millionen. Die Einrichtungen der Akademie beteiligten sich jährlich an fast 50 internationalen wissenschaftlichen und bildungsbezogenen Projekten und Programmen.

Im Rahmen der Versammlung wurde zudem eine neue Leitung der Akademie gebildet. Zu Vizepräsidenten der NAPN wurden Wladimir Lugowoj und Vitalij Panko gewählt, und das neue Präsidium wurde mit 29 Mitgliedern gebildet, von denen 22 zuvor nicht dem Präsidium angehörten.

Die Nationale Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der Ukraine betreibt Grundlagen- und angewandte Forschung in den Bereichen Bildung, Pädagogik und Psychologie, beteiligt sich an der Entwicklung von Bildungsstandards, Lehrplänen und Lehrbüchern sowie an der wissenschaftlichen Begleitung von Reformen des Bildungssystems.

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„Inzhur“ plant, das verwaltete Vermögen innerhalb von fünf Jahren auf 100 Mrd. UAH zu steigern

Die Investmentgruppe „Inzhur“, zu der eine Vermögensverwaltungsgesellschaft mit drei Investmentfonds, eine Investmentgesellschaft, ein Wertpapierhändler und eine Wertpapierverwahrstelle gehören, plant, das verwaltete Vermögen innerhalb von fünf Jahren von derzeit 9,36 Mio. UAH auf 100 Mrd. UAH zu steigern, teilte der Gründer und Leiter der Gruppe, Andrij Zhurzhii, mit.
„100 Milliarden – das ist unser Traum und unser Plan. Das sind die nächsten fünf Jahre. Das heißt, wir werden dieses Jahr mit mehr als 10 Milliarden – 10 bis 11 Milliarden verwalteten Vermögenswerten abschließen. Und in den nächsten fünf Jahren werden wir nach heutigen Zahlen die 100-Milliarden-Marke erreichen. Das heißt, sollten es zu Abwertungsprozessen kommen, werden wir dieses Ziel natürlich schneller erreichen“, sagte er am Mittwoch beim „Forbes Business Breakfast mit Fedorin“ und fügte hinzu, dass es einen Tag gab, an dem es der Gruppe gelang, auf einen Schlag 500 Mio. UAH einzunehmen.
Seinen Angaben zufolge ist es der Gruppe gelungen, 131.560 Investoren für die Fonds zu gewinnen; investieren kann man bereits ab 11 UAH.
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis Ende des Jahres 28 genau 1 Million Anleger für ‚Injur‘ zu gewinnen. Dieses Jahr wollen wir mit 150.000 bis 200.000 abschließen: 170.000 haben wir bereits erreicht, 200.000 sind eine Herausforderung, aber das Team gibt sein Bestes“, erklärte Zhurzhii.
Seiner Meinung nach muss man, um die Zahl der Investoren auf 2–3 Millionen zu steigern, mehr in die Community sowie in deren Weiterbildung und Erfahrung investieren; daher hat die Gruppe gemeinsam mit Prometheus ein Bildungsprogramm gestartet, für das sich innerhalb einer Woche 14.000 Menschen angemeldet haben.
Der Chef von „Injur“ äußerte zudem die Ansicht, dass der ukrainische Markt derzeit noch nicht bereit für Aktien sei.
„Wir werden dennoch über bestimmte Schuldtitel wachsen – Anleihen oder quasi-schuldenähnliche Instrumente, wenn wir über Fonds sprechen. Aktien werden dann eine gewisse nächste Etappe darstellen“, meint Zhurzhii.

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