Das „Maschinenbauwerk Nowokramatorsk“ (NKMZ, Kramatorsk, Oblast Donezk) schloss das erste Halbjahr 2026 mit einem Verlust in Höhe von 228,2 Mio. UAH ab, was einer Steigerung um das 3,7-Fache im Vergleich zum Zeitraum Januar bis Juni 2025 entspricht
Laut dem auf der Website des Werks veröffentlichten Finanzbericht sank der Nettoumsatz in diesem Zeitraum um mehr als die Hälfte auf 371,4 Mio. UAH.
Der Bruttoverlust belief sich auf 63,4 Mio. UAH gegenüber einem Gewinn von 173,3 Mio. UAH im Zeitraum Januar bis Juni 2025, während der Verlust aus der operativen Geschäftstätigkeit 275 Mio. UAH erreichte (eine Steigerung um das 5,5-Fache).
Im Berichtszeitraum wurden Produkte im Wert von 351,7 Mio. UAH exportiert, was 94,7 % des Gesamtumsatzes entspricht, wobei sich das Exportvolumen mehr als halbiert hat.
Insbesondere gingen die Exporte in den wichtigsten Exportmarkt Indien um 47,2 % auf 166,8 Mio. UAH zurück, in die Slowakei um fast 20 % auf 45,5 Mio. UAH, um das 3,2-Fache nach Rumänien – auf 3,7 Mio. UAH; es gab keine Lieferungen nach Bulgarien (im ersten Halbjahr 2025: 63,4 Mio. UAH), Litauen (36,2 Mio. UAH) und Frankreich (6,1 Mio. UAH).
Dagegen stiegen die Lieferungen nach Polen um das 3,6-Fache – auf 44,9 Mio. UAH – und nach Luxemburg um 47,5 % – auf 63,9 Mio. UAH.
Im zweiten Quartal belief sich der Umsatz auf 194,6 Mio. UAH, davon entfielen 189,7 Mio. UAH auf den Export; das Produktionsvolumen betrug 99,9 Mio. UAH, davon 95,0 Mio. UAH für den Export. Der Verlust belief sich auf 112,7 Mio. UAH (im Vorjahr: 88,4 Mio. UAH).
„Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage und des Kriegszustands in der Ukraine wird das NKMZ weiterhin seine Anlagen und Mitarbeiter erhalten und Projekte im Bereich Forschung und Innovation entwickeln“, heißt es in dem Bericht.
Gleichzeitig weist das Werk darauf hin, dass die Aktivitäten unter den Bedingungen der militärischen Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine, die Nähe zur Frontlinie, logistische Schwierigkeiten und Unterbrechungen bei der Energieversorgung zu einem erheblichen Rückgang des Produktionsvolumens und zu Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf führen.
Unter diesen Umständen hat das Unternehmen die Produktion seit Juni dieses Jahres vorübergehend eingestellt. Nach Angaben auf der Website des Unternehmens hat es am 12. Juni dieses Jahres Medienberichte über eine Verlagerung von NKMZ nach Perechin (Oblast Transkarpatien) dementiert.
„Die PrJSC ‚NKMZ‘ führt keine Verlagerung des Unternehmens in die Stadt Perechin durch, verlegt keine Produktionskapazitäten und realisiert keine Projekte im Zusammenhang mit einem Umzug des Unternehmens in die Oblast Transkarpatien“, heißt es in der Mitteilung der Pressestelle auf der Website.
NKMZ ist ein für Kramatorsk stadtbildprägendes Unternehmen und der größte Hersteller von Walz-, Metallurgie-, Schmiede- und Press-, hydrotechnischen, Bergbau-, Hebe- und Transport-, hydrotechnischen sowie Eisenbahnausrüstungen in der Ukraine.
Das Werk schloss das Jahr 2025 mit einem Verlust von 127 Mio. UAH ab, während im Jahr 2024 der Nettogewinn 36,3 Mio. UAH betrug, bei einem Anstieg des Nettoumsatzes um 29,6 % auf 1,49 Mrd. UAH.
Zum 1. Juli 2026 betrug die durchschnittliche Zahl der festangestellten Mitarbeiter 4.018 Personen – das sind 12,7 % oder 587 Personen weniger als im Vorjahr.
Die Finanzaufsichtsbehörden Kasachstans und Chinas haben eine Vereinbarung über den Start eines Pilotprojekts für Zahlungen im digitalen Tenge und im digitalen Yuan getroffen, teilte die Pressestelle der Nationalbank Kasachstans im Anschluss an den Besuch einer Delegation in der VR China mit.
„Ein wichtiger Schritt war die Einigung zwischen der Nationalbank und der Volksbank von China über den Start eines Pilotprojekts für Zahlungen in digitalem Tenge und digitalem Yuan“, heißt es in der Mitteilung.
„Wir haben uns auf die Integration des digitalen Tenge und des digitalen Yuan in zwei sich ergänzenden Bereichen geeinigt: auf der multilateralen Plattform mBridge (eine internationale Multiwährungsplattform für grenzüberschreitende Zahlungen und Überweisungen in Echtzeit, die Blockchain-Technologie nutzt) sowie auf der direkten bilateralen Integration über CBETS (Cross-Border e-CNY Transfer Services, eine Plattform für den digitalen Yuan zur grenzüberschreitenden Abwicklung)“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Nationalbank von Kasachstan, Binur Zhalenov, der an den Verhandlungen teilgenommen hatte, auf seiner Seite in den sozialen Netzwerken.
Während der Verhandlungen mit dem Unternehmen Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) erörterten die Parteien weitere praktische Schritte zur Umsetzung der Absichtserklärung zwischen der Nationalbank, der Nationalen Zahlungskorporation und CIPS sowie die Perspektiven für eine Ausweitung der Nutzung der grenzüberschreitenden Zahlungsinfrastruktur, die Entwicklung von Zahlungen in Landeswährungen und die Stärkung der Zusammenarbeit im Bereich des internationalen Zahlungsverkehrs.
Im Rahmen der Umsetzung der Absichtserklärung zwischen der Nationalen Zahlungskörperschaft Kasachstans und UnionPay International (UPI) – einer globalen Tochtergesellschaft von China UnionPay für die internationale Entwicklung von UnionPay-Produkten und -Dienstleistungen – wird bis Ende des Jahres die Integration von QR-Zahlungen zwischen den Ländern umgesetzt, teilt die Nationalbank Kasachstans mit.
Zudem unterzeichneten die Zentralbanken ein neues Währungsswap-Abkommen mit einer Laufzeit von drei Jahren und der Möglichkeit einer Verlängerung im gegenseitigen Einvernehmen der Parteien.
Bei Treffen mit dem chinesischen Bankenverband und der Führung der größten Geschäftsbanken der VR China wurde deren Beteiligung an der Finanzierung von Investitionsprojekten in Kasachstan sowie die Emission von Schuldtiteln erörtert.
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Geografische struktur des aussenhandels der Ukraine (ausfuhren) im januar-märz 2026, mio von us-dollars

Die AG „Oschchadbank“ gab am 30. Juli ihre Absicht bekannt, mit der Versicherungsgesellschaft „VUSO“ einen Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der freiwilligen Krankenversicherung abzuschließen, wie aus dem elektronischen Beschaffungssystem Prozorro hervorgeht.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Angebot des Unternehmens 153,566 Mio. UAH betrug, während die Bank für diesen Zweck 153,9 Mio. UAH veranschlagt hatte.
An der Ausschreibung nahmen die Versicherungsgesellschaft „Kraina“ mit einem Angebot von 146,348 Mio. UAH teil, das abgelehnt wurde, sowie die Versicherungsgesellschaft „Euroins Ukraine“ mit 153,699 Mio. UAH und „Arsenal Versicherung“ mit 153,759 Mio. UAH.
Wie bereits berichtet, ging die Versicherungsgesellschaft „VUSO“ im Jahr zuvor als Sieger aus einer ähnlichen Ausschreibung hervor.
Die Versicherungsgesellschaft „VUSO“ wurde 2001 gegründet. Sie ist Mitglied des MTSBU und des UFS, Teilnehmerin an der Vereinbarung über die direkte Schadenregulierung und Mitglied des Nuklearversicherungs-Pools.
„NovaPay Credit“, eine Tochtergesellschaft des internationalen Finanzdienstleisters „NovaPay“ (TM NovaPay) aus der Nova-Gruppe, die als Emittent der NovaPay-Anleihen fungiert, hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um das 3,2-Fache auf 172,01 Mio. UAH gesteigert, wie aus dem verkürzten Zwischenabschluss hervorgeht.
Demnach stieg der Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um das 2,2-Fache auf 586,42 Mio. UAH.
Das Bruttogewinn stieg um das 2,9-Fache auf 265,41 Mio. UAH, während sich das Betriebsergebnis um das 3,2-Fache auf 229,17 Mio. UAH erhöhte.
In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 seinen Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um das 4,9-Fache auf 97,50 Mio. UAH gesteigert hat, vor dem Hintergrund eines Umsatzanstiegs um das 2,4-Fache auf 312,96 Mio. UAH.
Der Bruttogewinn stieg im zweiten Quartal 2026 ebenfalls um das 4,3-Fache auf 151,35 Mio. UAH, während sich der Betriebsgewinn um das 4,9-Fache auf 129,91 Mio. UAH erhöhte.
Dem Bericht zufolge stieg das Eigenkapital im ersten Halbjahr dieses Jahres von 516,5 Mio. UAH auf 688,5 Mio. UAH, während die Verbindlichkeiten von 1 Mrd. 371,0 Mio. UAH auf 1 Mrd. 690,8 Mio. UAH zunahmen.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Unternehmen die Erlöse aus dem Verkauf von Anleihen im Zeitraum Januar bis Juni dieses Jahres auf 693 Mio. UAH gesteigert hat, verglichen mit 355,63 Mio. UAH im ersten Halbjahr des Vorjahres, während die Aufwendungen für deren Rückkauf ebenfalls gestiegen sind – auf 578,80 Mio. UAH gegenüber 244,92 Mio. UAH.
Was die Erlöse aus REPO-Verträgen mit Anleihen betrifft, die das Unternehmen als Alternative zu Bankeinlagen anbietet, so stiegen diese im ersten Halbjahr 2026 auf 882,32 Mio. UAH von 705,88 Mio. UAH, während die Aufwendungen aus solchen Verträgen auf 727,59 Mio. UAH von 422,03 Mio. UAH stiegen.
Unter anderem wird im Bericht auch erwähnt, dass im Juli der Beschluss zur Emission von Anleihen der Serie „R“ an der PrJSC „Börse ‚Perspektiva‘“ mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH gefasst wurde, die Anleihen wurden mit dem üblichen Nennwert von jeweils 1.000 UAH und einer Laufzeit bis zum 3. September 2029 begeben.