Business news from Ukraine

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Die Ukraine hat im Zeitraum Januar bis Mai ihre Kupferimporte um 9,4% gesteigert

Ukrainische Unternehmen haben im Zeitraum Januar bis Mai dieses Jahres ihre Importe von Kupfer und Kupfererzeugnissen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wertmäßig um 9,4 % auf 85,297 Mio. US-Dollar gesteigert.

Laut den am Freitag vom Staatlichen Zolldienst der Ukraine veröffentlichten Zollstatistiken stiegen die Exporte von Kupfer und Kupfererzeugnissen im genannten Zeitraum um 1,3 % auf 39,247 Mio. US-Dollar. Im Mai wurden Kupfererzeugnisse im Wert von 20,421 Mio. US-Dollar importiert und im Wert von 9,237 Mio. US-Dollar exportiert.

Wie berichtet, steigerten ukrainische Unternehmen im Jahr 2025 den Import von Kupfer und Kupferprodukten wertmäßig um 23,2 % gegenüber dem Vorjahr auf 173,453 Mio. US-Dollar, während der Export von Kupfer und Kupferprodukten um 17,7 % auf 103,848 Mio. US-Dollar stieg.

Kupfer findet breite Anwendung in der Elektrotechnik, bei der Herstellung von Rohren, zur Herstellung von Legierungen, in der Medizin und in anderen Bereichen.

Zuvor veröffentlichte das Informations- und Analysezentrum Experts Club ein Video über die weltweite Kupferproduktion und die führenden Erzeugerländer – https://youtube.com/shorts/_h8iU50z8C0?si=a-XkgGEfeUxseQNa

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Die Ukraine hat den Export von Metallwaren in fünf Monaten um 17,9% reduziert

Die Ukraine hat im Zeitraum Januar bis Mai 2026 den Export von Metallwaren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,9 % auf 351,285 Mio. US-Dollar reduziert.

Laut den Statistiken des Staatlichen Zolldienstes beliefen sich die Exporte von Metallprodukten im Mai dieses Jahres auf 78,032 Mio. US-Dollar.

Der Rückgang der Exporte von Metallprodukten fiel stärker aus als der Rückgang der Exporteinnahmen aus Schwarzmetallen, die im gleichen Zeitraum um 6,2 % zurückgingen.

Wie berichtet, reduzierte die Ukraine im Jahr 2025 den Export von Metallprodukten im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf 916,151 Mio. $.

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Die Ukraine hat ihre Ausfuhren von Eisenmetallen in den ersten fünf Monaten um 6,2% reduziert

Die ukrainischen Metallunternehmen verzeichneten im Zeitraum Januar bis Mai 2026 einen Rückgang der Exporteinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen um 6,2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – von 1,262746 Mrd. USD auf 1,184435 Mrd. USD.

Laut den vom Staatlichen Zolldienst veröffentlichten Statistiken entfielen in diesem Zeitraum 6,73 % der gesamten Exporteinnahmen auf Eisenmetalle, gegenüber 7,45 % im Zeitraum Januar bis Mai 2025.

Im Mai 2026 beliefen sich die Einnahmen aus dem Export von Eisenmetallen auf 291,757 Mio. US-Dollar, während sie im April bei 259,544 Mio. US-Dollar lagen.

Wie berichtet, steigerten die ukrainischen Metallunternehmen im Jahr 2025 die Einnahmen aus dem Export von Eisenmetallen im Vergleich zum Vorjahr um 7,85 % auf 3 Mrd. 339,487 Mio. $. Auf Eisenmetalle entfielen im Jahresverlauf 8,25 % des Gesamtvolumens der Exporteinnahmen.

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Das USDA hat die Prognose für die Weizenernte in der Ukraine auf 23,5 Millionen Tonnen angehoben

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat in seinem Juni-Bericht die Prognose für die Weizenproduktion in der Ukraine im Wirtschaftsjahr 2026/27 (Juli–Juni) von 23 Millionen Tonnen auf 23,5 Millionen Tonnen angehoben, die einen Monat zuvor erwartet worden waren, und erhöhte zudem die Schätzung der Exporte von 13 Mio. Tonnen auf 14 Mio. Tonnen.
Im Juni-Bericht „World Agricultural Supply and Demand Estimates“ (WASDE) begründeten die Analysten des USDA die Korrektur der Prognose für die Ukraine mit den günstigen Wetterbedingungen im Frühjahr.
Nach Schätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums war die Anhebung der Prognose für die Ukraine einer der Faktoren für die Erhöhung der Prognose für die weltweite Weizenproduktion im Wirtschaftsjahr 2026/27 von 819,1 Mio. Tonnen auf 820,1 Mio. Tonnen. Auch der weltweite Weizenhandel wurde nach oben korrigiert – von 211,7 Mio. Tonnen auf 212,0 Mio. Tonnen.
Darüber hinaus hat das USDA die Prognose für die Gerstenernte in der Ukraine im Wirtschaftsjahr 2026/27 um 300.000 Tonnen angehoben – von 5,5 Mio. Tonnen auf 5,8 Mio. Tonnen, wie bereits einen Monat zuvor erwartet.
Um dieselben 300.000 Tonnen wurde auch die Exportprognose angehoben, die zusammen mit anderen Getreidesorten außer Weizen und Mais derzeit 2,49 Mio. Tonnen beträgt.
Was die Prognose für die Maisernte betrifft, so haben die Analysten des US-Landwirtschaftsministeriums diese unverändert bei 30 Millionen Tonnen für dieses Jahr belassen, verglichen mit 30,9 Millionen Tonnen im Vorjahr. Die Maisausfuhren aus der Ukraine werden wie im Vormonat auf 23 Millionen Tonnen geschätzt.
Wie berichtet, veröffentlichte das USDA in seinem Mai-Bericht erstmals eine Prognose für die Ukraine für das Wirtschaftsjahr 2026/27 und schätzte die Weizenernte auf 23 Mio. Tonnen, die Weizenexporte auf 13 Mio. Tonnen sowie die Maisproduktion und -exporte auf 30 Mio. Tonnen bzw. 23 Mio. Tonnen.
Wie berichtet, prognostiziert das Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine die Getreideernte im Jahr 2026 auf rund 60,4 Mio. Tonnen, was nur 1 % oder 0,64 Mio. Tonnen weniger ist als im Vorjahr. Nach vorläufigen Schätzungen des Wirtschaftsministeriums könnte die Ernte der wichtigsten Kulturen etwa 22,4 Mio. Tonnen Weizen, etwa 4,7 Mio. Tonnen Gerste und etwa 31,6 Mio. Tonnen Mais betragen.
Nach Angaben des Staatlichen Statistikdienstes der Ukraine stieg die Weizenernte in der Ukraine im Jahr 2025 um 3,6 % auf 23,34 Mio. Tonnen, die Maisernte um 14,6 % auf 30,9 Mio. Tonnen, während die Gerstenproduktion um 2,4 % auf 5,2 Mio. Tonnen zurückging.

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Die Ukraine hat ihre Exporte von Bio-Beeren im Jahr 2025 um 12,5% reduziert

Die Ukraine hat im Jahr 2025 die physischen Exportmengen an Bio-Beeren im Vergleich zu 2024 um 12,5 % auf 15,4 Tausend Tonnen reduziert, den Wert jedoch um 8,5 % auf 39,8 Mio. EUR gesteigert.
„In den letzten zwei Jahren blieben Bio-Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren die wichtigsten Exportartikel“, berichtete die führende Exportexpertin der Zertifizierungsstelle für ökologische Produktion „Organic Standard“ Iryna Fedorchenko bei der Präsentation einer Studie zum Export von Bio-Beeren und -Nüssen in den Jahren 2024–2025 auf dem Forum „Entwicklung des Exports des Beeren- und Nusssektors der Ukraine“ am 10. Juni in Kiew.
Sie wies darauf hin, dass die Ukraine einen recht großen Anteil am Export von Bio-Beeren in die EU hat. Die größten Abnehmer ukrainischer Produkte waren Polen, Tschechien, Italien, Deutschland und Österreich.
„Bei Himbeeren liegen wir an zweiter Stelle hinter Serbien. Die Ukraine hat einen Anteil von etwa 20 % an den Bio-Himbeereinfuhren, bei Brombeeren sind es 30 %. Heidelbeeren sind überhaupt unser Trumpf, denn fast alle Bio-Heidelbeeren, die in die EU exportiert werden, stammen aus der Ukraine“, sagte Fedorchenko.
Derzeit gibt es in der Ukraine 55 Exportunternehmen für Bio-Beeren, die in 18 Länder weltweit liefern.
Laut der Studie bildeten im vergangenen Jahr wie zuvor wildwachsende Beeren den Großteil der Lieferungen – 11,8 Tausend Tonnen im Wert von 27,1 Mio. EUR, während 3,6 Tausend Tonnen kultivierter Beeren im Wert von 12,7 Mio. EUR exportiert wurden.
Das Segment der kultivierten Beeren verzeichnete trotz rückläufiger Mengen einen Anstieg des Exportwerts. So ging der Export von Bio-Himbeeren um 18,7 % auf 2,23 Tausend Tonnen zurück, doch ihr Wert stieg um 31 % auf 8 Mio. EUR.
Die Lieferungen von Bio-Erdbeeren sanken um 13 % auf 1,29 Tausend Tonnen, während der Erlös von 3,4 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR stieg. Der Export von Bio-Heidelbeeren stieg hingegen um mehr als das Elffache – von 8,1 Tonnen auf 91,8 Tonnen, und ihr Wert stieg von 0,1 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR.
Laut Fedorchenko wird der überwiegende Teil der ukrainischen Bio-Beeren in gefrorener Form exportiert. „Es ist für uns sehr schwierig, frische Beeren zu exportieren, insbesondere wenn sie biologisch angebaut und unbehandelt sind“, betonte sie.
Die Vertreterin von „Organic Standard“ wies zudem auf Veränderungen in der Struktur des Bio-Beerenanbaus hin. Die Anbauflächen für Bio-Himbeeren stiegen im Jahr 2025 auf 842 ha von 768 ha im Vorjahr, die für Heidelbeeren auf 353 ha von 337 ha. Dagegen schrumpften die Anbauflächen für Erdbeeren von 309 ha auf 210 ha und für Kirschen von 146 ha auf 54 ha. Die Gesamtfläche der Bio-Beerenanbauflächen verringerte sich von 1,7 Tausend ha auf 1,6 Tausend ha.
Die Studie wurde von der Zertifizierungsstelle „Organic Standard“ gemeinsam mit dem Amt für Unternehmens- und Exportförderung und dem nationalen Projekt „Dія.Бізнес“ mit Unterstützung der Schweiz im Rahmen des von der UNIDO durchgeführten Programms für globale Qualität und Standards (GQSP Ukraine) durchgeführt.

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Die Ukraine hat den Export von Bio-Walnüssen im Jahr 2025 fast verdoppelt

Die Ukraine hat im Jahr 2025 den Export von Bio-Walnüssen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt – von 2,6 Tausend auf 4,9 Tausend Tonnen, und ihr Wert hat sich mehr als verdoppelt – von 7,9 Mio. EUR auf 16,6 Mio. EUR, wie aus einer Studie über den Export von Bio-Beeren und -Nüssen in den Jahren 2024–2025 hervorgeht, die am 10. Juni in Kiew auf dem Forum „Entwicklung des Exports des Beeren- und Nusssektors der Ukraine“ vorgestellt wurde.
„Die Nachfrage ist stabil. Bio-Walnüsse aus der Ukraine werden in neun Länder exportiert, darunter in die Niederlande, nach Österreich, Rumänien, Frankreich, Deutschland und Italien“, berichtete Iryna Fedorchenko, leitende Expertin für Export bei der Zertifizierungsstelle für ökologische Produktion „Organic Standard“, während der Präsentation der Studie.
Gleichzeitig betonte sie, dass die Ukraine das Potenzial für den Export von Produkten mit Mehrwert bislang nicht voll ausschöpft, da Bio-Walnüsse vorwiegend als Rohware auf die Außenmärkte geliefert werden.
„Alle Bio-Walnüsse werden als Rohware exportiert. Wir haben eine offene Nische für den Export von Fertigprodukten“, merkte sie an.
Laut Fedorchenko kaufen die Importländer ukrainische Rohware ein und führen die Weiterverarbeitung, Veredelung und Neuverpackung dann in ihren eigenen Betrieben durch.
Der größte Importeur ukrainischer Bio-Walnüsse im Jahr 2025 waren die Niederlande, die 1,95 Tausend Tonnen der Produkte im Wert von 6 Mio. EUR kauften. Zu den drei größten Abnehmern gehörten außerdem Österreich – 986 Tonnen im Wert von 2,6 Mio. EUR – und Rumänien – 724 Tonnen im Wert von 3,6 Mio. EUR. Darüber hinaus wurden ukrainische Bio-Walnüsse nach Frankreich, Deutschland, Italien, Moldawien, Polen und Großbritannien geliefert.
Fedorchenko merkte außerdem an, dass die Ukraine drei Arten von Bio-Nüssen exportiert – Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse. Den Löwenanteil der Exporte machen dabei Walnüsse aus, wobei der Großteil der ins Ausland gelieferten Bio-Walnüsse aus Wildbeständen stammt.
Laut der Studie betrug die Gesamtfläche der zertifizierten Bio-Nussplantagen in der Ukraine im Jahr 2025 469 ha gegenüber 556 ha im Vorjahr. Davon entfielen 383 ha auf Bio-Walnüsse (470 ha im Jahr 2024), 84,9 ha auf Haselnüsse und 1 ha auf Mandeln. Die Zahl der Bio-Nussproduzenten sank von 19 im Vorjahr auf 17.
Die Studie wurde von der Zertifizierungsstelle „Organic Standard“ gemeinsam mit dem Amt für Unternehmens- und Exportförderung und dem nationalen Projekt „Dія.Бізнес“ mit Unterstützung der Schweiz im Rahmen des Programms für globale Qualität und Standards in der Ukraine (GQSP Ukraine) durchgeführt, das von der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) durchgeführt.

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