Business news from Ukraine

Business news from Ukraine

„Nova Poshta“ wird 2026 300 Filialen in Wohnanlagen eröffnen

„Nova Poshta“, der Marktführer im Expressversand in der Ukraine und Teil der NOVA-Gruppe, plant, im Jahr 2026 rund 300 Filialen in Wohnanlagen zu eröffnen, teilte der Kundendienstleiter des Unternehmens, Maksym Melezhik, der Agentur „Interfax-Ukraine“ mit.

„Wir planen, noch etwa 300 solcher Filialen zu eröffnen. Wir testen bereits 25 solcher Standorte in den (Hauptstadt-)Wohnkomplexen „Nova Anglia“, „Respublika“ und „Parkland“. Wir sehen, dass das Format an Beliebtheit gewinnt: Es gibt eine stabile Nachfrage und gute Umsätze“, erklärte Melezhik.

Als Beispiel nannte er den Wohnkomplex „Nova Anglia“, wo eine zweite Filiale eröffnet werden musste, da die erste der Nachfrage nicht mehr gewachsen war.

Seinen Angaben zufolge sind die neuen Formate für die Kunden bequemer, und die Eröffnung neuer Filialen dauert nur 2–4 Wochen.

„Unser strategisches Ziel ist es, noch näher an die Kunden heranzurücken. In Zahlen ausgedrückt haben heute 87 % der Nutzer eine unserer Servicestellen in 5-minütiger Erreichbarkeit. Die Eröffnung von weiteren 10.000 Filialen wird es bereits 95 % der Kunden ermöglichen, eine 2-minütige Erreichbarkeit zu haben“, erklärte der Kundendienstleiter von „Nova Poshta“.

Zudem testet „Nova Poshta“ bereits einen neuen Bereich mit Paketautomaten im Wohnkomplex „Great“ in der Hauptstadt und plant, die Anzahl solcher Mini-Logistikzentren bis 2026 auf 100 zu erhöhen, fügte Melezhik hinzu.

Er wies darauf hin, dass auch der Selbstbedienungsservice ausgebaut wird: In diesem Jahr ist die Eröffnung von 25 solcher Filialen geplant.

„Derzeit ist dieser Service in zwei Filialen verfügbar – in der 26. und 256. in Kiew. Heute wird jede vierte Sendung vom Kunden ohne Mitwirkung eines Mitarbeiters abgeholt“, präzisierte Melezhik.

Das äußere Erscheinungsbild der Paketautomaten wird je nach Standort ebenfalls aktualisiert. Eine Benachrichtigung über eine zugestellte Sendung wird nun auch ohne mobile App möglich sein. Zu diesem Zweck werden SMS-Benachrichtigungen eingeführt, teilte der Kundendienstleiter des Unternehmens mit.

„Außerdem testen wir derzeit ein neues Format von Paketautomaten mit Bildschirmen. Diese Funktion eignet sich eher für große Paketautomaten mit zahlreichen Fächern – auf dem Bildschirm wird das Fach hervorgehoben, das der Kunde zum Versenden oder Empfangen benötigt. Daher handelt es sich eher um eine Pilotphase als um eine flächendeckende Einführung“, fügte Melezhik hinzu.

Insgesamt plant „Nova Poshta“, im Jahr 2026 das Netz der Servicestellen von 51.500 auf 60.000 zu erweitern, darunter die Anzahl der Postautomaten auf 40.000, teilte Melezhik während des Nova Summit in Kiew mit. Er präzisierte, dass in den Gebieten nahe der Front 430 Filialen von „Nova Poshta“ mit 2.300 Mitarbeitern tätig sind.

„Nova Poshta“ verfügt derzeit über 51.852 Servicestellen in der Ukraine, darunter 15.913 Filialen unterschiedlicher Größe und 35.939 Paketautomaten.

Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 21 % auf über 54 Mrd. UAH, während der Gewinn 2,6 Mrd. UAH betrug, verglichen mit 2,5 Mrd. UAH im Vorjahr. Die Zahl der zugestellten Pakete und Sendungen stieg im Jahr 2025 um 7,4 % – von 486 Mio. auf 522 Mio., darunter internationale Sendungen – um 52,6 %, von 19 Mio. auf 29 Mio.

,

Das ungarische Unternehmen MOL hat von den US-Behörden die Genehmigung erhalten, die Verhandlungen über den Kauf der serbischen NIS fortzusetzen

Wie Serbian Economist berichtet, hat das ungarische Öl- und Gasunternehmen MOL von den US-Behörden die Genehmigung erhalten, die Verhandlungen über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der serbischen NIS bis zum 22. Mai 2026 fortzusetzen. Dies berichtete die Agentur Reuters unter Berufung auf eine Erklärung von MOL.

Es handelt sich um Verhandlungen über den Kauf der Anteile der russischen Aktionäre – Gazprom Neft und Gazprom –, denen jeweils 44,9 % und 11,3 % an NIS gehören. Zunächst hatte das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (OFAC) des US-Finanzministeriums eine Frist bis zum 24. März für die Abstimmung über den Ausstieg der russischen Unternehmen aus dem Kapital von NIS gesetzt, doch nun wurde diese Frist bis zum 22. Mai verlängert.

Im Januar unterzeichnete MOL eine verbindliche Vereinbarung mit den russischen Aktionären über den Kauf ihrer Anteile an NIS, wobei die emiratische ADNOC im Rahmen dieser Vereinbarung eine Minderheitsbeteiligung erhalten soll. Die serbische Regierung behält 29,9 % an dem Unternehmen.

Für Serbien ist die Frage des Eigentümerwechsels bei NIS von strategischer Bedeutung, da das Unternehmen der größte Kraftstofflieferant des Landes und Betreiber der einzigen Ölraffinerie in Pančevo bleibt. Letzte Woche verlängerten die USA zudem die Sanktionsaussetzung für NIS selbst bis zum 17. April, damit das Unternehmen weiterhin Rohöl importieren kann.

https://t.me/relocationrs/2499

 

, , ,

In Kiew fand das lettisch-ukrainische Verteidigungsforum 2026 statt

Lettland und ukrainische Fachverbände aus Wirtschaft und Verteidigung vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Rüstungsindustrie. Dies wurde im Rahmen des Lettisch-Ukrainischen Verteidigungsforums 2026 bekannt gegeben, das am 23. März in Kiew in den Räumlichkeiten der Industrie- und Handelskammer der Ukraine stattfand. Ergebnis der Veranstaltung war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem lettischen Verteidigungsministerium und einer Reihe ukrainischer Organisationen, die eine langfristige Zusammenarbeit, den Technologieaustausch und staatliche Unterstützung für ukrainische Unternehmen vorsieht, die einen Markteintritt oder eine Ausweitung ihrer Aktivitäten auf dem lettischen Markt planen.

An dem Forum nahmen Regierungsvertreter, Diplomaten sowie Vertreter der Wirtschaft und der Branchenverbände beider Länder teil. Die Veranstaltung wurde vom Präsidenten der Industrie- und Handelskammer der Ukraine, Gennadij Tschischikow, dem lettischen Verteidigungsminister Andris Spruds, dem stellvertretenden Verteidigungsminister der Ukraine, Serhij Bojew, und dem lettischen Botschafter in der Ukraine, Andrejs Pildegovičs, eröffnet. Wie die Organisatoren betonten, zielte das Forum nicht nur auf eine politische Bekräftigung der Unterstützung für die Ukraine ab, sondern auch auf die Schaffung praktischer Mechanismen der Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Investoren und staatlichen Institutionen beider Länder.

Auf ukrainischer Seite schlossen sich der Ukrainische Rat der Waffenhersteller, der Nationale Verband der Verteidigungsindustrie der Ukraine, der Arbeitgeberverband der Ukraine und „Technologische Kräfte der Ukraine“ den Vereinbarungen an. Nach Angaben der lettischen Seite soll das Dokument als Instrument zum Aufbau eines gemeinsamen Ökosystems der Verteidigungsindustrie dienen, das die Kampferfahrung ukrainischer Hersteller mit dem technologischen und institutionellen Potenzial Lettlands verbindet. Das lettische Verteidigungsministerium betonte, dass das Memorandum gezielte staatliche Unterstützung für ukrainische Unternehmen vorsieht, die planen, ihre Tätigkeit in Lettland aufzunehmen oder auszuweiten.

„Die Kampferfahrung der ukrainischen Verteidigungsindustrie und das technologische Potenzial Lettlands sind eine starke Kombination für die gemeinsame Entwicklung. Das Memorandum hat keinen rein deklarativen, sondern einen praktischen Charakter und soll als Plattform für die Entwicklung innovativer Lösungen dienen, die die Sicherheit beider Staaten und die Fähigkeiten ihrer Streitkräfte stärken“, erklärte der lettische Verteidigungsminister Andris Spruds.

Das lettische Verteidigungsministerium betonte zudem, dass das Land bestrebt sei, eine stabile Basis für ukrainische Unternehmen in Europa zu werden und gleichzeitig das eigene industrielle Potenzial auszubauen.

Der Präsident der Ukrainischen Industrie- und Handelskammer, Gennadij Tschischikow, betonte seinerseits, dass die Vertiefung der Zusammenarbeit im Verteidigungssektor „unsere Länder und Industrien stärkt“.

„Die Umsetzung der Vereinbarungen erfolgt unter Beteiligung der lettischen Agentur für Investitionen und Entwicklung sowie des lettischen Wirtschafts- und Verteidigungsministeriums. Dabei geht es insbesondere um die Förderung ukrainischer Unternehmen auf dem lettischen Markt und die Unterstützung der Entwicklung eines breiteren Ökosystems der Verteidigungsindustrie“, fügte er hinzu.

Der praktische Teil des Forums umfasste eine bilaterale Geschäftssitzung und eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung des Beraters des ukrainischen Präsidenten für strategische Fragen, Oleksandr Kamyshin, des Mitbegründers des Baltic Forces Hub, Vadym Yunyk, des Generaldirektors des Ukrainischen Rates der Verteidigungsindustrie, Ihor Fedirko, sowie Vertretern des Arbeitgeberverbandes der Ukraine, lettischer Wirtschaftsverbände, der LIAA, DAIF Latvia, der lettischen Botschaft in der Ukraine sowie privater Unternehmen aus dem Verteidigungs- und Technologiesektor. Diese Zusammensetzung der Teilnehmer zeigt, dass die Seiten bestrebt sind, politische Unterstützung in konkrete Produktions-, Investitions- und Kooperationsentscheidungen umzusetzen.

Eine weitere Bestätigung für den praktischen Charakter des Besuchs war die Tatsache, dass die lettische Agentur für Investitionen und Entwicklung bereits Anfang März eine Handelsmission lettischer Verteidigungs- und Sicherheitsunternehmen nach Kiew für den 23. bis 25. März während des Arbeitsbesuchs des lettischen Verteidigungsministers angekündigt hatte. Das Programm sah direkte Kontakte mit Vertretern des ukrainischen Verteidigungssektors sowie B2B-Treffen mit potenziellen Partnern vor. Das Forum in Kiew war somit Teil eines umfassenderen Vorhabens, die lettisch-ukrainische Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie vor dem Hintergrund des Krieges und der wachsenden Bedeutung dieses Sektors für die Wirtschaft der europäischen Länder zu institutionalisieren.

Veranstalter der Veranstaltung waren das lettische Verteidigungsministerium, die lettische Agentur für Investitionen und Entwicklung sowie die lettische Botschaft in der Ukraine, während die Ukrainische Industrie- und Handelskammer als Mitorganisator fungierte und die Ukraine Facility Platform als Partner des Forums auftrat. Angesichts des Inhalts der unterzeichneten Vereinbarungen geht es nicht mehr nur um die politische Solidarität Lettlands mit der Ukraine, sondern um den Versuch, einen nachhaltigen bilateralen Kooperationsmechanismus aufzubauen.

Interfax-Ukraine ist Informationspartner des Forums.

, , ,

Der Investitions- und Baukongress IBC wird über 6.000 Teilnehmer in Kiew versammeln

Der Investitions- und Baukongress IBC findet am 26. März 2026 im Kongresszentrum „Parkovy“ in Kiew statt und wird über 6.000 Teilnehmer zusammenbringen – Bauträger, Investoren, Architekten, Unternehmer und Führungskräfte.

Wie die Organisatoren mitteilten, wird sich der Kongress mit Fragen der Entwicklung, Investitionen, Architektur, Stadterneuerung und neuen Möglichkeiten für die Marktentwicklung befassen.

Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung ist für 11:00 Uhr geplant. An ihr werden die stellvertretende Ministerin für die Entwicklung von Gemeinden, Gebieten und Infrastruktur der Ukraine, Nataliia Kozlovska, der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, sowie die stellvertretende Vorsitzende der staatlichen Verwaltung der Oblast Kiew, Nataliia Havatjuk, teilnehmen.

Nach Angaben der Organisatoren stehen strategische Entwicklungsrichtungen des Marktes, Fragen der Erneuerung und Transformation des städtischen Umfelds, neue Investitionsmöglichkeiten sowie wichtige Partnerschaften und Lösungen für die Branche im Mittelpunkt des Kongresses.

Das Programm des IBC dauert von 09:00 bis 21:00 Uhr. Im Rahmen der Veranstaltung sind außerdem die Real Estate Market Awards 2026, „Interieur des Jahres. Immobilien“ sowie ein Konzertprogramm geplant.

Der Kongress findet im Präsenzformat im Hauptsaal „Chasha“ im dritten Stock des Ausstellungszentrums „Parkovy“ statt.

Details zur Teilnahme und zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Veranstalter: www.ibc-ua.info

Litauen investiert 15 Millionen Euro in das medizinische Rehabilitationssystem in der Ukraine

Litauen investiert 15 Millionen Euro in die Stärkung des Rehabilitationssystems und die Modernisierung des Gesundheitswesens in der Ukraine.

Wie die Central Project Management Agency (CPVA), die das Programm umsetzt, der Agentur „Interfax-Ukraine“ mitteilte, wird das Projekt vom litauischen Fonds für Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe sowie vom litauischen Verteidigungsministerium finanziert.

Das Programm umfasst drei strategisch wichtige Rehabilitationszentren – in Lemberg, Dnipro und Schytomyr. Insbesondere wird in Dnipro im Universitätskrankenhaus im Rahmen des Programms eine stationäre Rehabilitationsstation mit 34 Betten in 18 Zimmern mit modernen Räumen für Physio- und Ergotherapie eingerichtet sowie eine Unterkunft für 80 Personen geschaffen.

In Schytomyr wird die Rehabilitationsabteilung eines der Militärkrankenhäuser modernisiert: Es entstehen 11 Zweibettzimmer, eine Unterkunft für 200 Personen und Sonnenkollektoren für die Energieautarkie bei massiven Angriffen.

Das Projekt unterstützt zudem den Ausbau des Rehabilitationszentrums UNBROKEN in Lemberg und dessen Erweiterung von 70 auf 120 Betten durch den Bau eines dritten Stockwerks und eines speziellen Rehabilitationsbeckens.

„Die internationale Unterstützung für die Ukraine hält bis heute an, doch sie braucht Sichtbarkeit. Für die Partner ist es von entscheidender Bedeutung zu sehen, dass ihre Hilfe nicht nur ankommt, sondern auch sichtbar, wertvoll und wichtig für die ukrainische Gesellschaft ist“, heißt es bei der CPVA.

, ,

Das Mediangehalt von Traktorfahrern in der Ukraine ist um 12% auf 31.600 UAH gestiegen

Der Median des monatlichen Gesamteinkommens von Traktorfahrern (ohne Bonuszahlungen) in der Ukraine stieg nach den Ergebnissen des Jahres 2025 auf 31,6 Tausend UAH, was einem Anstieg von 12 % gegenüber dem Wert von 2024 entspricht, teilte das Unternehmen Agrohub unter Berufung auf die Ergebnisse der jährlichen Studie HR360 Benchmarking mit.

Der Studie zufolge liegt das Mediangehalt eines Traktorfahrers unter Berücksichtigung von Bonuszahlungen derzeit bei 36,3 Tausend UAH pro Monat. Der Gesamtanstieg der Lohnsumme in diesem Segment betrug 5 %, was teilweise auf den Personalmangel zurückzuführen ist: Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter sank von 27 auf 25 Personen pro 10.000 ha.

Die teuerste technologische Tätigkeit im Agrarsektor bleibt die Ernte. Im Jahr 2025 stieg der Durchschnittslohn für diese Arbeit um 5 % auf 383 UAH/Stunde. An zweiter Stelle hinsichtlich des Einkommens steht das Sprühen mit einem Wert von 320 UAH/Stunde (+8 %), an dritter Stelle die Aussaat, bei der die Preise um 14 % auf 271 UAH/Stunde gestiegen sind. Der kostengünstigste Arbeitsgang bleibt das Walzen – 142 UAH/Stunde (+17 %).

Analysten stellten fest, dass auf dem Markt weiterhin ein akuter Mangel an Multitasking-Fachkräften herrscht. Nur 0,5 % der Traktorfahrer sind in der Lage, gleichzeitig Aussaat, Sprühen und Ernte durchzuführen. Dabei entfallen durchschnittlich 3.700 ha auf einen Mitarbeiter.

Die Analyse der Vergütungsmodelle zeigt, dass die kombinierte Form (Festgehalt + Leistungslohn + Bonus) dominiert, die von 76 % der Agrarunternehmen angewendet wird. In der Struktur dieses Einkommens macht der feste Anteil 36 %, der variable Anteil 53 % und der Bonusanteil 11 % aus. Eine reine Stücklohnvergütung wird in 21 % der Unternehmen beibehalten, während ein Festgehalt nur in 2 % der Fälle anzutreffen ist.

In der Altersstruktur der Belegschaft ist ein Trend zur Verjüngung zu beobachten: Der Anteil der Traktorfahrer unter 25 Jahren ist in den letzten drei Jahren von 6 % auf 10 % gestiegen. Gleichzeitig ist der Anteil der Beschäftigten über 55 von 18 % auf 14 % gesunken. Die Mehrheit der beschäftigten Fachkräfte (52 %) sind Personen unter 45 Jahren.

„Der Markt entwickelt sich allmählich hin zu komplexeren Vergütungsmodellen. Für Unternehmen wird es entscheidend wichtig, Traktorfahrer nicht nur zu gewinnen, sondern auch zu halten. Genau deshalb erhöhen Arbeitgeber den festen Anteil am Einkommen, was im Wettbewerb um Arbeitskräfte ein effektiveres Instrument ist als eine bloße Anhebung der Stücklohnsätze“, erklärte Dmitri Lebedew, Leiter von Agrohub HR360 Benchmarking.

Die Studie stellte zudem fest, dass Drohnen für das Sprühen und die Desikation nur in geringem Umfang eingesetzt werden – derzeit werden etwas mehr als 1 % aller Flächen mit Hilfe von UAVs bearbeitet. Dabei führen die Agrarholdings 89 % der Feldarbeiten mit eigener Technik durch, während 11 % ausgelagert werden.

Die Untersuchung zu Einkommen und Aufgabenbereichen von Traktorfahrern durch Agrohub HR360 Benchmarking wurde von Januar bis Oktober 2025 unter 7 Holdings (41 Feldbetriebe) durchgeführt, in denen 3634 Fachkräfte beschäftigt sind.

,