Die Ukraine exportierte seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2021/2022 (Juli-Juni) und mit Stand vom 29. Oktober 19,05 Mio. Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte, das sind um 19,3 % mehr als zum gleichen Zeitpunkt des vorangegangenen WJ.Nach Angaben des Informations- und Analyseportals des agroindustriellen Komplexes der Ukraine wurden bisher 12,18 Mio. Tonnen Weizen exportiert (um 17,9 % mehr als im Vergleichszeitraum des Wirtschaftsjahres 2020/2021). In Anbetracht der vom Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung am 19. Oktober verhängten Ausfuhrbeschränkung von 25,3 Mio. Tonnen können die ukrainischen Exporteure nur noch 13,12 Mio. Tonnen Weizen (51,9 % des festgelegten Limits) auf ausländische Märkte liefern.Darüber hinaus exportierte die Ukraine in diesem Zeitraum 4,36 Mio. Tonnen Gerste (um 29,7% mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2020/2021), 2,26 Mio. Tonnen Mais (um 1,8 % mehr) und 42.900 Tonnen Mehl (um 30,5 % weniger).
Ein scharfer Wettbewerb in allen Produktionszweigen und eine rasende Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien verlangen ständig vom Business, nach den neuen Instrumenten für die Ausdehnung des Absatzmarktes zu suchen.
Im August 2021 hat der Klub der Exporteure der Ukraine ein neues Online-Projekt „Digital expo – ukrainische Waren und Dienstleistungen“ anlaufen gelassen. Das Projektziel besteht in der Erregung der Aufmerksamkeit der ausländischen Importeure, Distributoren, Vertreter der Handelsnetze zur Produktion ukrainischer Herstellung, in ihrer Heranziehung zur Zusammenarbeit und, auf solche Weise, in der ukrainischen Exportsteigerung.
Digital expo – ist eine Internet-Ressource, auf dem nur ukrainische Gesellschaften vertreten sind. Jede von ihnen hat ihre Einzelseite mit der Beschreibung der Tätigkeit, den Fotos und der Präsentation der Waren und Dienstleistungen und dem Antwortformular für die Sendung der Anfragen zur Zusammenarbeit. Zur Bequemlichkeit der Suche sind alle Gesellschaften nach den Hauptkategorien gruppiert, und zwar:
WAREN:
DIENSTLEISTUNGEN:
TOURISMUS
Digital expo – sind drei Webseiten, jede davon ist in ihrer Sprache: auf Ukrainisch, Englisch und Chinesisch. Das war dafür gemacht, um die Marktdurchdringung zu verbessern und das Vertrauen der ausländischen Gesellschaften, die sich in verschiedenen Regionen der Welt befinden, zu steigern.
In der Wirklichkeit ist „Digital expo – ukrainische Waren und Dienstleistungen“ kein neues Projekt des Klubs der Exporteure der Ukraine. Das ist ein modernisiertes, erneutes und den gegenwärtigen Marktbedürfnissen angepasstes Projekt „Die Begeisterten den Besten in der Ukraine“, das bereits 2015 erstellt wurde.
Das vorherige Projekt wurde in verschiedenen Etappen seines Lebens von DHL und von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung unterstützt. Es präsentierte ukrainische Waren und Dienstleistungen in der internationalen Ausstellung IF CHINA in Peking 2016 und CIIE in China 2019.
Im Sommer 2021 haben sich elektronische Kataloge des Klubs der Exporteure der Ukraine in Digital expo verwandelt.
In den letzten 3 Monaten (vom Juni bis August) 2021 haben die Exponenten der Ausstellung über 10 000 Anfragen zur Zusammenarbeit erhalten, die aus Malaysia, Polen, der Türkei, China, Korea, Baltikum und anderen Ländern der Welt eingegangen sind.
Das gegenwärtige Projekt wurde noch besser. Es nimmt an internationalen Online-Ausstellungen teil, unter denen bereits: worldexpo, expotobi, food1.com, echemi.com, infobel.com, foodfocus.co.za und andere sind.
„Digital expo – ukrainische Waren und Dienstleistungen“ wird von den autoritären Weltorganisationen und ukrainischen Organisationen unterstützt, unter denen: Wirtschaftsministerium der Ukraine, Kiewer Industrie- und Handelskammer, Büro für Entwicklung des Unternehmertums und des Exports, Euromonitor International und andere sind. Der Generalinformationspartner der Ausstellung ist die Informationsagentur „Interfax-Ukraine“.
Sie können über das Projekt „Digital expo – ukrainische Waren und Dienstleistungen“ mehr erfahren und sich für die Teilnahme unter dem Link anmelden: https://inspiredbythebestofukraine.ticketforevent.com/ru/home/40010/
Laut der ukrainisch-schweizerischen Studie des Biomarkts, die vom Portal organic.info veröffentlicht wurde, reduzierte die Ukraine 2020 die Exporte von Bioprodukten im Vergleich zu 2019 um 30 % auf 332.000 Tonnen, während die Einnahmen um 7,9 % auf 204 Mio. USD stiegen.
Die wichtigsten Handelspartner der Ukraine waren im vergangenen Jahr die Niederlande, die 97.400 Tonnen Bioprodukte im Wert von 29,5 Mio. USD kauften, die Vereinigten Staaten (keine Angaben) und Deutschland (41.600 Tonnen im Wert von 27 Mio. USD). Gleichzeitig wurden die meisten Verträge über die Lieferung von Bioprodukten im Jahr 2020 mit Unternehmen aus Deutschland (43), Polen (38) und den Niederlanden (26) abgeschlossen.
Insgesamt exportiert die Ukraine Bioprodukte in 40 Länder, davon 73 % in die europäische Region (85 % im Jahr 2019), 24 % nach Nordamerika und 3 % nach Asien.
Der Studie zufolge liefert die Ukraine etwa 80 ökologische Produkte. Die beliebtesten Produkte sind dabei Mais, Soja und Weizen.
2020 lag die Ukraine bei den Bio-Lieferungen in die EU mit einem Anteil von 7,8 % an vierter Stelle und lieferte 217.200 Tonnen Waren im Wert von 116,7 Mio. USD in diesen Markt, hinter Ecuador, der Dominikanischen Republik und China.
„Die Exporte in asiatische Länder nehmen zu, insbesondere nach China, Vietnam, Indien und Japan. Die ersten Lieferungen von Bioprodukten in die Republik Korea und nach Myanmar wurden ebenfalls getätigt“, heißt es im Bericht, der im Rahmen des schweizerisch-ukrainischen Programms zur Entwicklung des hochwertigen Handels im Bio- und Milchsektor der Ukraine erstellt wurde.
Die Ukraine reduzierte die Stahlexporte im Jahr 2020 auf 15,2 Mio. Tonnen von 15,6 Mio. Tonnen im Vorjahr, ist aber in der Rangliste der Exporteure vom 10. auf den 9. Platz aufgestiegen, so die veröffentlichte jährliche Zusammenstellung der World Steel Association (Worldsteel).
Demnach wurde ein Platz über der Ukraine im letzten Jahr von Indien besetzt mit 17,1 Mio. Tonnen. Italien schließt mit 14,9 Mio. Tonnen die Top-Zehn-Exporteure in der Liste ab. Angeführt wird die Liste immer noch von China mit 51,4 Mio. Tonnen, gefolgt von Russland mit 31,5 Mio. Tonnen und Japan mit 29,8 Mio. Tonnen.
Aufgrund des geringen Importvolumens behält die Ukraine in der Weltrangliste der Nettoexporteure im Jahr 2020 jedoch den vierten Platz mit 13,9 Mio. Tonnen, was nur geringfügig unter dem Wert von 14 Mio. Tonnen im Jahr 2019 liegt.
Der erste Platz geht hier an Russland mit 26,4 Mio. Tonnen, der zweite an Japan mit 24,8 Mio. Tonnen, der dritte an Südkorea mit 16,1 Mio. Tonnen, während China mit 13,5 Mio. Tonnen den fünften Platz auf der Liste belegt.
Die größten Importeure von Metall waren im vergangenen Jahr China mit 37,09 Mio. Tonnen, die EU-28 mit 32,6 Mio. Tonnen, ohne Berücksichtigung des interregionalen Handels, und die USA belegten den dritten Platz mit 19,9 Mio. Tonnen.
In der Rangliste der Nettoimporteure für 2020 führen die USA mit 13,6 Mio. Tonnen, gefolgt von der EU-28 mit 10 Mio. Tonnen und Saudi-Arabien an dritter Stelle mit 7,2 Mio. Tonnen.
Worldsteel erinnert daran, dass die Ukraine im Jahr 2020 20,6 Mio. Tonnen Stahl produzierte und damit auf Platz 12 landete (2019 – Platz 13 mit 20,8 Mio. Tonnen), die Eisenproduktion betrug 20,4 Mio. Tonnen (20,1 Mio. Tonnen). Gleichzeitig exportierte das Land im vergangenen Jahr 3,1 Mio. Tonnen (2,6 Mio. Tonnen) Roheisen, während der sichtbare Verbrauch 17,3 Mio. Tonnen (17,5 Mio. Tonnen) betrug.
Der sichtbare Stahlverbrauch in der Ukraine 2020 beträgt nach Angaben des Verbandes 4,6 Mio. Tonnen (4,7 Mio. Tonnen im Jahr 2020), mit einem Verbrauch pro Person 105,5 kg (im Jahr 2019 – 105,8 kg/Person).
Der globale durchschnittliche sichtbare Stahlverbrauch im Jahr 2020 betrug 227,5 kg/Person (230,3 kg/Person). Die besten Werte sind in Südkorea 954,9 kg/Person (1.039 kg/Person), Taiwan 777 kg/Person (740,9 kg/Person), der Tschechischen Republik 616,3 kg/Person (637,6 kg/Person), China 691,3 kg/Person (636 kg/Person), Japan 415,7 kg/Person (498,3 kg/Person) und Österreich 405,1 kg/Person (444,4 kg/Person) zu verzeichnen.
Im Januar-März 2020 erhöhte die Ukraine die Exporte von Geflügelfleisch und Nebenprodukten um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr auf 103 900 Tonnen, teilte der Staatliche Zolldienst mit.
Seinen Daten zufolge ging der Export dieser Produkte in monetärer Form um 7,1% auf 136,39 Mio. USD zurück.
Gleichzeitig gingen die Einfuhren von Geflügelfleisch und Nebenprodukten innerhalb von drei Monaten dieses Jahres um 33,7% auf 20 350 Tonnen zurück, in monetärer Form um 28,9% auf 8,73 Mio. USD.
Der Export von Schweinefleisch verdoppelte sich nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes auf 625 Tonnen. Geliefert wurden diese Produkte für 1,82 Mio. USD, was um das 2,6-fache mehr ist als im ersten Quartal 2019.