Business news from Ukraine

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Die Erträge bei Weizen, Gerste und Sonnenblumen sind in der Ukraine im Jahr 2026 deutlich gestiegen

Der Anstieg der Erträge war der Hauptfaktor für die Zunahme der Bruttoernte der wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturen in der Ukraine im Jahr 2026.

Nach Angaben des Ministeriums für Agrarpolitik lag der durchschnittliche Ertrag bei Getreide und Hülsenfrüchten zum 13. Oktober bei 49,1 ts/ha gegenüber 43,5 ts/ha im Vorjahr.

Die deutlichste positive Entwicklung unter den wichtigsten Kulturen wurde bei Sonnenblumen, Weizen, Raps und Gerste verzeichnet.

Der Ertrag bei Sonnenblumen stieg um 17,7 % auf 21,6 ts/ha gegenüber 18,4 ts/ha im Vorjahr. Dabei verringerte sich die Erntefläche um 12,1 %, dennoch stieg die Bruttoernte um 3,4 % auf 7,44 Mio. Tonnen.

Bei Weizen stieg der Ertrag um 13,2 % auf 51,1 ts/ha, wodurch sich die Bruttoernte um 14,8 % auf 26,15 Mio. Tonnen erhöhte.

Bei Raps stieg der Ertrag um 12,4 % auf 29,2 ts/ha und die Bruttoernte um 17,1 % auf 3,88 Mio. Tonnen.

Gerste erzielte im Durchschnitt 44,3 ts/ha gegenüber 39,7 ts/ha im Vorjahr, d. h. der Ertrag stieg um 11,8 %. Die Bruttoernte stieg um 22,3 % auf 6,55 Mio. Tonnen.

Auch Erbsen verzeichneten eine positive Entwicklung: Der Ertrag stieg um 12,3 %, die Bruttoernte um 25,1 %.

Bei Soja und Zuckerrüben stellt sich die Situation anders dar. Der Ertrag bei Soja sank um 4,5 % auf 21,9 ts/ha, der Ertrag bei Zuckerrüben ebenfalls um etwa 4,5 % auf rund 500 ts/ha.

Somit wird das Wachstum der Bruttoerträge einer Reihe wichtiger Kulturen im Jahr 2026 in erster Linie nicht durch eine Ausweitung der Anbauflächen, sondern durch eine Steigerung der Produktionseffizienz pro Hektar gewährleistet.

Quelle: Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine.

Ministerium für Agrarpolitik

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Die Ukraine hat 13,9 Millionen Tonnen Ölsaaten geerntet, die Sonnenblumenernte übertrifft den Vorjahreswert

Bis zum 13. Oktober 2026 haben die ukrainischen Landwirte rund 13,9 Millionen Tonnen Ölsaaten geerntet, was einem Anstieg von 2,1 % gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres entspricht.

Den größten Anteil hatten Sonnenblumen und Raps, während die Sojaernte bislang unter dem Vorjahresniveau liegt.

Von Sonnenblumen wurden 7,44 Mio. Tonnen auf einer Fläche von 3,44 Mio. ha geerntet, was 66 % der prognostizierten Anbaufläche entspricht. Trotz eines Rückgangs der Erntefläche um 12,1 % lag die Bruttoerntemenge um 3,4 % über dem Vorjahreswert, was auf einen Anstieg des Ertrags auf 21,6 ts/ha gegenüber 18,4 ts/ha zurückzuführen ist.

Von Raps wurden 3,88 Mio. Tonnen auf einer Fläche von 1,33 Mio. ha geerntet. Das sind 17,1 % mehr als im Vorjahr. Der durchschnittliche Ertrag beträgt 29,2 ts/ha gegenüber 26 ts/ha.

Von Soja wurden 2,56 Mio. Tonnen auf einer Fläche von 1,17 Mio. ha geerntet, was 73 % der prognostizierten Anbaufläche entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Bruttoernte um 16,9 % niedriger, und der Ertrag sank auf 21,9 ts/ha gegenüber 22,9 ts/ha.

Bei den Spätkulturen hat sich die Maisernte deutlich beschleunigt. Innerhalb einer Woche stieg die Bruttoerntemenge von 1,6 Mio. auf 3,49 Mio. Tonnen. 589,4 Tausend ha, d. h. 13 % der prognostizierten Anbaufläche, wurden gedroschen, bei einem durchschnittlichen Ertrag von 59,1 ts/ha.

Obwohl bis Mitte Oktober weniger Mais geerntet wurde als vor einem Jahr, liegt der Ertrag bereits um 7,8 % über dem des Vorjahres.

Die Ernte der Zuckerrüben hinkt deutlich hinterher. Es wurden 1,58 Mio. Tonnen von 31,6 Tausend ha, d. h. 19 % der prognostizierten Fläche, geerntet. Ein Jahr zuvor waren zum gleichen Zeitpunkt 4,72 Mio. Tonnen von 90.000 ha geerntet worden.

Die Ernte von Buchweizen und Hirse nähert sich ihrem Ende. Buchweizen wurde auf 91 % der Anbaufläche gedroschen, dabei wurden 55,6 Tausend Tonnen geerntet. Hirse wurde auf 88 % der Anbaufläche geerntet, die Bruttoerntemenge beträgt 81,3 Tausend Tonnen.

Quelle: Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine, Stand: 13. Oktober 2026.

Ministerium für Agrarpolitik

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Die Ausfuhrzölle auf Soja- und Rapssamen haben gewirkt – Kysilevsky

Im Wirtschaftsjahr 2025/26 stieg die Verarbeitung von Rapssamen in der Ukraine um das 2,7-Fache und der Export von Rapsöl um das 2,5-Fache im Vergleich zum vorangegangenen Wirtschaftsjahr. Insgesamt wurden im Inland 42 % der Rapsernte verarbeitet (im Vorjahr lag dieser Wert bei 15 %), was einen absoluten Rekord seit Beginn des Anbaus dieser Kulturpflanze in der Ukraine darstellt. Die Deviseneinnahmen aus dem Export von Rapsöl stiegen um mehr als das Dreifache und erreichten 588 Mio. US-Dollar.

Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Entwicklung der Werchowna Rada, Dmytro Kysilevskyi, unter Berufung auf Daten des Verbandes „Ukroliiaprom“ mit. Er wies zudem darauf hin, dass der Anteil der inländischen Verarbeitung der Sojabohnenernte im Wirtschaftsjahr 2025/26 von 39 % auf 54,2 % gestiegen ist (ebenfalls ein historischer Verarbeitungsrekord). Trotz eines Rückgangs der Sojabohnenernte von 6,6 Mio. t auf 4,8 Mio. t stiegen die Deviseneinnahmen aus dem Export von Sojaöl und Sojaschrot um 12,3 % auf 1,02 Mrd. US-Dollar.

Im Vergleich zum vorangegangenen Wirtschaftsjahr haben sich die Anbauflächen dieser Kulturen nur unwesentlich verändert: Raps +15,7 %, Soja -3,9 %. Insgesamt stiegen die Anbauflächen für diese Kulturen von 3,25 Mio. ha auf 3,37 Mio. ha.

Die zusätzlichen Einnahmen für den Staatshaushalt aus den Ausfuhrzöllen auf Soja und Raps beliefen sich nach Angaben des Ministeriums für Agrarpolitik auf 2,174 Mrd. UAH für das Wirtschaftsjahr, d. h. für den Zeitraum von September 2025 bis August 2026.

„Die vorgelegten Daten belegen, dass die Ausfuhrzölle auf Sojabohnen und Raps ihre Wirkung gezeigt haben: Der Anteil der Verarbeitung ist gestiegen – die ukrainischen Verarbeitungsbetriebe verzeichnen eine höhere Auslastung, die Anbauflächen haben sich vergrößert – die Landwirte halten den Anbau dieser Kulturen für rentabel, der Haushalt erhielt zusätzliche Einnahmen aus den Zöllen sowie Einnahmen aus dem Betrieb der Verarbeitungsbetriebe. Schritt für Schritt verzichtet die Ukraine auf den Export billiger Rohstoffe, steigert die Verarbeitung, die Devisen- und Steuereinnahmen und baut neue Fabriken mit angemessenen Löhnen für die Ukrainer auf. „Wenn die Ukraine nicht Soja und Raps, sondern deren Verarbeitungsprodukte exportiert, beträgt das Wachstum der Deviseneinnahmen pro Tonne Export zwischen 30 % und 50 %“, bemerkte Dmytro Kysylevskyi.

Am 16. Juli 2025 verabschiedete die Werchowna Rada der Ukraine die Einführung eines Ausfuhrzolls von 10 % auf Soja- und Rapssamen. Die Zölle traten am 4. September 2025 in Kraft.

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Ukrainische Landwirte haben mehr als 741.000 Hektar mit Wintergetreide eingesät

Bis zum 23. September haben ukrainische Landwirte 741,4 Tausend Hektar mit Wintergetreide, was 14,2 % der prognostizierten Fläche entspricht, und 958,8 Tausend Hektar mit Winterraps, was 86,7 % der Prognose entspricht, ausgesät, teilte die Pressestelle des Ministeriums für Agrarpolitik und Ernährung mit.

Insbesondere wurden 662,4 Tausend ha (14,6 % der Prognose) mit Weizen und Triticale (eine Kreuzung aus Weizen und Roggen – IF-U) sowie 53,1 Tausend ha (8,9 %) mit Gerste und 25,8 Tausend ha (33,6 %) mit Roggen ausgesät.

Die größten Anbauflächen für Wintergetreide wurden in der Oblast Mykolajiw ausgesät – 101.000 ha, davon 79.000 ha mit Weizen und Triticale sowie 22.000 ha mit Gerste.

Im Gebiet Poltawa wurden 91,3 Tausend ha ausgesät, davon 87,3 Tausend ha mit Weizen und Triticale sowie 4 Tausend ha mit Roggen.

Im Gebiet Dnipropetrowsk wurden 86.300 ha mit Wintergetreide ausgesät, davon 84.000 ha mit Weizen und Triticale, 2.100 ha mit Gerste und 200 ha mit Roggen.

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Die UZA forderte die Abschaffung des 10-prozentigen Ausfuhrzolls auf Soja und Raps

Der Ukrainische Getreideverband (UZA) schlägt der Werchowna Rada und der Regierung vor, den 10-prozentigen Ausfuhrzoll auf Soja und Raps abzuschaffen, wie der Verband mitteilte.
Nach Schätzungen des Verbandes exportierte die Ukraine im Wirtschaftsjahr 2025/26 2,7 Millionen Tonnen Soja gegenüber 3,8 Millionen Tonnen in der vorangegangenen Saison sowie 1,82 Millionen Tonnen Raps gegenüber 3,2 Millionen Tonnen. Die UZA sieht in der Einführung des Ausfuhrzolls einen der Hauptgründe für den Rückgang der Exporte dieser Kulturen.
Der Verband weist darauf hin, dass der zusätzliche Ausfuhrzoll in Höhe von 10 % einen Teil der Einnahmen aus der Produktionskette entzieht und die finanzielle Belastung für die landwirtschaftlichen Erzeuger erhöht, insbesondere der kleinen und mittleren, für die der Verkauf der Ernte zu einem wettbewerbsfähigen Exportpreis entscheidend für die Begleichung von Krediten, Pachtzahlungen, Kosten für Kraftstoff, Düngemittel, Pflanzenschutzmittel und Löhne ist.
Der UZA weist zudem darauf hin, dass die Regierung das Verfahren zur Bestätigung des Anspruchs der landwirtschaftlichen Erzeuger auf Zollbefreiung für selbst angebaute Erzeugnisse über das Staatliche Agrarregister verbessert hat. Nach Ansicht des Verbandes löst dieser Mechanismus jedoch das systemische Problem nicht, da ein erheblicher Teil der ukrainischen Soja- und Rapserzeugnisse über die Handelskette läuft.
Nach Angaben des UZA führen Exportbeschränkungen zu Ungleichgewichten auf dem Binnenmarkt und schränken die Möglichkeiten der Erzeuger ein, den wirtschaftlich sinnvollsten Absatzkanal zu wählen. Der Verband hält es für wichtig, die Möglichkeit zu bewahren, Produkte auf Märkte zu exportieren, auf denen Nachfrage besteht und der Erzeuger einen wettbewerbsfähigen Preis erzielen kann.

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Die Ukraine rechnet mit einer Ernte von Ölsaaten in Höhe von rund 20 Millionen Tonnen

Die Ernte von Ölsaaten in der Ukraine wird voraussichtlich bei rund 20 Millionen Tonnen liegen, teilte der Minister für Agrarpolitik und Ernährung, Taras Vysotsky, am Freitag bei einer Pressekonferenz mit.
„Vorläufig wird bei Sonnenblumen eine Ernte von etwa 12 Millionen Tonnen erwartet. Von Raps wurden 4 Millionen Tonnen geerntet. Wir gehen davon aus, dass es bei Soja ebenfalls etwa 4 Millionen Tonnen sein werden“, erklärte Vysotsky.
Er wies zudem darauf hin, dass es nach Abschluss der Sonnenblumenernte zu Korrekturen in Höhe von 1 bis 1,5 Millionen Tonnen kommen könne. Seinen Angaben zufolge hänge dies damit zusammen, dass Sonnenblumen von Einzelbauern angebaut werden, die nicht zur Übermittlung von Statistiken verpflichtet sind und diese daher auch nicht einreichen.

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