Business news from Ukraine

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Ukrainischer Film Another Day in the Metal Box beim Filmfestival von Locarno präsentiert

Die Premiere des ukrainischen Kurzfilms Another Day in the Metal Box unter der Regie von Hlib Feldman fand am 9. August beim 79. Internationalen Filmfestival von Locarno in der Schweiz statt.

Der Film wurde in den internationalen Wettbewerb Pardi di Domani – Concorso Internazionale aufgenommen, wie aus dem offiziellen Programm des Locarno Film Festival hervorgeht. Der Film wurde 2026 in der Ukraine produziert und hat eine Laufzeit von 18 Minuten.

Wie die Botschaft der Ukraine in der Schweiz und in Liechtenstein mitteilte, versetzt die Handlung die Zuschauer in die Ukraine des Jahres 2008 und erzählt die persönliche Geschichte eines gewöhnlichen Menschen, der vor einer schwierigen Entscheidung steht. Ein Vertreter der ukrainischen Botschaft besuchte die Festivalvorführung und traf sich mit dem Kreativteam des Films.

Das Locarno Film Festival gehört zu den größten internationalen Filmfestivals Europas. Sein Programm Pardi di Domani konzentriert sich auf Kurzfilme und Arbeiten neuer Filmschaffender aus aller Welt. Another Day in the Metal Box wurde im internationalen Wettbewerb dieser Sektion präsentiert.

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Die Ukraine hat im Jahr 2026 den Import von Manganerz aus Ghana wieder aufgenommen

Von Januar bis Juli 2026 importierte die Ukraine rund 10,9 Tausend Tonnen Manganerz, während im gleichen Zeitraum des Vorjahres keine Importe dieser Ware zu verzeichnen waren.
Nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes stammte praktisch die gesamte Liefermenge aus Ghana – 10.896 Tausend Tonnen im Wert von 1,677 Mio. $. Weitere 5 Tonnen im Wert von 3 Tausend $ wurden aus China importiert.
Somit deckte Ghana 99,82 % des Wertes der ukrainischen Importe von Manganerz im Zeitraum Januar bis Juli ab.
Die Wiederaufnahme der Lieferungen geht einher mit der Erholung des Außenhandels mit Manganerz insgesamt. In den ersten sieben Monaten exportierte die Ukraine 24.647 Tausend Tonnen dieser Ware im Wert von 4,227 Mio. US-Dollar.
Der durchschnittliche rechnerische Wert des exportierten Erzes betrug etwa 171 US-Dollar pro Tonne, der aus Ghana importierten Erzes etwa 154 US-Dollar pro Tonne. Diese Zahlen sind auf der Grundlage des Zollwerts und der physischen Liefermengen berechnet und spiegeln keine Unterschiede in der Qualität und den Eigenschaften des Rohstoffs wider.
Die Einfuhren von Manganerz in die Ukraine schwankten in den letzten Jahren erheblich. Im Jahr 2024 führte das Land 84.293 Tausend Tonnen im Wert von 18,302 Mio. Dollar ein.
Im Jahr 2025 gingen die Importe auf 37.006 Tausend Tonnen im Wert von 5,546 Mio. US-Dollar zurück. Dabei wurde diese gesamte Menge allein im November aus Ghana geliefert, während von Januar bis Oktober praktisch keine Importe stattfanden.
Die Wiederaufnahme der Lieferungen bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2026 könnte auf einen steigenden Rohstoffbedarf der Ferrolegierungsindustrie vor dem Hintergrund einer allmählichen Erholung der Produktion hindeuten.
Die Hauptabnehmer von Manganerz in der Ukraine sind Unternehmen der Ferrolegierungsindustrie. Die Ferrolegierungswerke in Nikopol und Saporischschja hatten die Verhüttung eingestellt, nachdem die ukrainischen Bergbaukombinate im Herbst 2023 den Abbau von rohem Manganerz eingestellt hatten; im Sommer 2024 wurde die Ferrolegierungsproduktion jedoch teilweise wieder aufgenommen.

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Exporterlöse der ukrainischen Metallurgieunternehmen gingen im Juli gegenüber Juni um fast ein Drittel zurück – Experts Club

Die Einnahmen der Ukraine aus dem Export von Eisenmetallen beliefen sich im Juli 2026 auf 199,9 Millionen Dollar und gingen damit im Vergleich zu den 293,6 Millionen Dollar im Juni um etwa 31,9 % zurück, wie das Informations- und Analysezentrum „Experts Club“ mitteilt.

Diese Berechnung ergibt sich aus den Daten des Staatlichen Zolldienstes der Ukraine.

Die Entwicklung im Juli verschlechterte die Ergebnisse der Branche für die ersten sieben Monate erheblich. Insgesamt gingen die Deviseneinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen von Januar bis Juli im Jahresvergleich um 7,6 % auf 1,678 Mrd. US-Dollar zurück.

Gleichzeitig importierte die Ukraine im Juli Eisenmetalle im Wert von 176,4 Mio. US-Dollar. Somit verringerte sich die monatliche Differenz zwischen den Exporten und Importen dieser Produkte auf rund 23,5 Mio. US-Dollar.

Weitere 71,4 Mio. US-Dollar entfielen im Juli auf den Export von Metallerzeugnissen, während deren Import 106,3 Mio. US-Dollar betrug. Folglich überstieg der Import von Metallerzeugnissen im Juli den Export unmittelbar um fast 35 Mio. US-Dollar.

Insgesamt belief sich der Export von Eisenmetallen und Metallerzeugnissen im Juli auf rund 271,3 Mio. US-Dollar, während der Import etwa 282,6 Mio. US-Dollar betrug.

Wenn diese beiden Produktgruppen gemeinsam betrachtet werden, verzeichnete die Ukraine im Juli somit faktisch eine geringfügig negative Handelsbilanz von rund 11 Mio. US-Dollar, obwohl der Saldo für alle sieben Monate bislang positiv bleibt.

Zum Vergleich: Im Jahr 2025 erzielte die Ukraine 3,339 Mrd. US-Dollar aus dem Export von Eisenmetallen und 916,2 Mio. US-Dollar aus dem Export von Metallerzeugnissen.

Der starke Rückgang im Juli erfordert eine weitere Beobachtung: Die Daten eines einzelnen Monats allein lassen bislang nicht erkennen, ob es sich um den Beginn einer anhaltenden Verschlechterung der Exportbedingungen oder um eine kurzfristige Schwankung der Lieferungen handelt.

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Das Handelsplus der Ukraine bei Metallprodukten ist in den ersten sieben Monaten um etwa 40% zurückgegangen

Der Handelsüberschuss der Ukraine bei Eisenmetallen und daraus hergestellten Erzeugnissen ist im Zeitraum Januar bis Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 40 % auf rund 465 Mio. US-Dollar gesunken.
Die Berechnung basiert auf Daten des Staatlichen Zolldienstes der Ukraine.
In den ersten sieben Monaten exportierte die Ukraine Eisenmetalle im Wert von 1,678 Mrd. US-Dollar und Metallprodukte im Wert von weiteren 507,5 Mio. US-Dollar. Die Gesamtexporterlöse dieser beiden Gruppen beliefen sich auf rund 2,185 Mrd. US-Dollar.
Gleichzeitig beliefen sich die Importe von Eisenmetallen auf 1,023 Mrd. US-Dollar und die von daraus hergestellten Erzeugnissen auf 697,6 Mio. US-Dollar. Somit betrugen die Gesamtimporte rund 1,720 Mrd. US-Dollar.
Die Differenz zwischen Exporten und Importen verringerte sich auf etwa 465 Mio. US-Dollar.
Zum Vergleich: Ausgehend von der von der GTS veröffentlichten Jahresentwicklung beliefen sich die Gesamtexporte dieser beiden Warengruppen im Zeitraum Januar bis Juli 2025 auf rund 2,385 Mrd. US-Dollar, die Importe auf etwa 1,612 Mrd. US-Dollar und der Handelsüberschuss auf rund 773 Mio. US-Dollar.
Somit verringerte sich der Handelsüberschuss im Jahresvergleich um etwa 308 Mio. US-Dollar bzw. um fast 40 %.
Der Hauptgrund für diesen Rückgang ist die gegenläufige Entwicklung der Export- und Importströme. Die Gesamtexporte von Eisenmetallen und Metallprodukten gingen in den ersten sieben Monaten um etwa 8,4 % zurück, während deren Importe um etwa 6,7 % stiegen.
Besonders auffällig ist das Ungleichgewicht gerade im Segment der Metallprodukte: Die Exporte beliefen sich hier auf 507,5 Mio. $ bei Importen von 697,6 Mio. $, d. h., das Defizit erreichte rund 190 Mio. $.
Eisen- und Stahlprodukte gleichen dieses Defizit bislang aus: Ihre Exporte übersteigen die Importe um etwa 655 Mio. US-Dollar. Gleichzeitig sind jedoch die Deviseneinnahmen aus ihren Exporten um 7,6 % gesunken, während die Importe um 7,2 % gestiegen sind.
Diese Entwicklung deutet auf einen deutlichen Rückgang des positiven Beitrags der metallurgischen Erzeugnisse zur Außenhandelsbilanz der Ukraine im Jahr 2026 hin.

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Bergbau- und Aufbereitungskombinat Pokrowske plant, die Produktion von Mangankonzentrat 2026 um das 3,4-Fache zu steigern

Das Bergbau- und Aufbereitungskombinat Pokrowske (PGOK, Region Dnipropetrowsk) plant, die Produktion von Mangankonzentrat im Jahr 2026 gegenüber dem Vorjahr um das 3,44-Fache auf 220.000 Tonnen zu steigern.

Im Jahr 2025 produzierte das Unternehmen 63.900 Tonnen Mangankonzentrat im Wert von 342,138 Mio. UAH und verkaufte 25.400 Tonnen der Erzeugnisse für 216,309 Mio. UAH.

Die Pläne für eine deutliche Steigerung der Produktion fallen mit einer erheblichen Erholung der ukrainischen Exporte von Manganrohstoffen zusammen. Von Januar bis Juli 2026 exportierte die Ukraine 24.647 Tonnen Manganerze. Dies ist mehr als das Achtfache des Wertes im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 und übersteigt bereits das Lieferungsvolumen des gesamten vergangenen Jahres.

Die Deviseneinnahmen aus den Exporten erreichten innerhalb von sieben Monaten 4,227 Mio. US-Dollar gegenüber 491.000 US-Dollar im Vorjahr. Die wichtigsten Absatzmärkte waren die Slowakei und Georgien.

Die Bergbau- und Aufbereitungskombinate Pokrowske und Marhanez, die zur Privat-Gruppe gehören, stellten Ende Oktober beziehungsweise Anfang November 2023 den Abbau und die Verarbeitung von rohem Manganerz vor dem Hintergrund militärischer und energiebedingter Risiken für die Branche ein.

Im Jahr 2024 produzierten beide Unternehmen praktisch keine marktfähigen Erzeugnisse. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 produzierte das PGOK 160.310 Tonnen Mangankonzentrat, während das Bergbau- und Aufbereitungskombinat Marhanez bereits damals stillstand.

Gleichzeitig mit der Stilllegung der Bergbau- und Aufbereitungskombinate setzten auch die wichtigsten Verbraucher von Manganrohstoffen – die Ferrolegierungswerke Nikopol und Saporischschja – ihre Produktion aus. Im Sommer 2024 begannen die Ferrolegierungsunternehmen mit der Wiederaufnahme der Produktion.

Im Jahr 2026 erhöht die Ukraine auch wieder ihre Importe von Manganerz. Innerhalb von sieben Monaten wurden rund 10.900 Tonnen importiert, fast vollständig aus Ghana, während im gleichen Zeitraum des Vorjahres keine Lieferungen erfolgten.

Somit deutet die aktuelle Entwicklung auf eine schrittweise Erholung der gesamten Wertschöpfungskette der Manganindustrie hin – vom Abbau und der Produktion des Konzentrats bis hin zum Außenhandel und zum Verbrauch der Rohstoffe durch Ferrolegierungsunternehmen.

Die Bergbau- und Aufbereitungskombinate Pokrowske und Marhanez sind die wichtigsten ukrainischen Unternehmen für den Abbau und die Aufbereitung von Manganerz. Mangankonzentrat wird vor allem zur Herstellung von Ferrolegierungen verwendet, die für die metallurgische Industrie erforderlich sind.

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Der Anteil der Eisenmetalle am ukrainischen Export ist in den ersten sieben Monaten unter 7% gesunken

Die ukrainischen Metallunternehmen verzeichneten von Januar bis Juli 2026 einen Rückgang der Deviseneinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen um 7,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – von 1,816 Mrd. USD auf 1,678 Mrd. USD.
Dies geht aus Daten des Staatlichen Zolldienstes der Ukraine hervor.
Der Anteil der Eisenmetalle an den gesamten Warenexporterlösen der Ukraine sank in den ersten sieben Monaten von 7,79 % im Zeitraum Januar bis Juli 2025 auf 6,95 %, was einem Rückgang um 0,84 Prozentpunkte entspricht.
Somit machen Metallprodukte weiterhin einen erheblichen Teil der ukrainischen Warenexporte aus, doch ihr Anteil geht vor dem Hintergrund sinkender Deviseneinnahmen der Branche zurück.
Gleichzeitig stiegen die Importe von Eisenmetallen in die Ukraine weiter an. Von Januar bis Juli stiegen sie um 7,2 % auf 1,023 Mrd. US-Dollar.
Trotz der gegensätzlichen Entwicklung bei Exporten und Importen konnte die Ukraine nach den Ergebnissen der ersten sieben Monate einen positiven Außenhandelssaldo bei Eisenmetallen in Höhe von etwa 655 Mio. US-Dollar verzeichnen.
Besonders verschlechterte sich die Lage bei den Metallwaren. Deren Export ging um 10,8 % auf 507,5 Mio. US-Dollar zurück, während die Importe um 6 % auf 697,6 Mio. US-Dollar stiegen. Infolgedessen belief sich das Außenhandelsdefizit bei Metallwaren auf rund 190 Mio. US-Dollar.
Zum Vergleich: Nach den Ergebnissen des Jahres 2025 stiegen die Exporterlöse aus Schwarzmetallen um 7,85 % auf 3,339 Mrd. US-Dollar, und ihr Anteil am gesamten Warenexport belief sich auf 8,25 %. Im Jahr 2024 stiegen die Exporte von Eisenmetallen um weitere 16,9 % auf 3,096 Mrd. Dollar.
Nach zwei Jahren des Wachstums bei den Exporteinnahmen der Metallindustrie kehrte sich der Trend im Jahr 2026 somit um: Die Einnahmen gehen zurück, während die Importe von Eisenmetallen und Metallprodukten weiter zunehmen.

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