Nach Angaben des Innenministeriums wurden seit Beginn des umfassenden Krieges 780.465 verlorene und gestohlene Waffen gezählt. Die Waffen, die während des Krieges als vermisst gemeldet wurden, machen derzeit 66 % der gesamten Einträge im Register aus. In diesem Jahr wurden 149.000 neue Einträge hinzugefügt – fast so viele wie im gesamten Jahr 2025. Am häufigsten werden automatische Waffen, Jagdgewehre und Karabiner gestohlen oder gehen verloren. Fast die Hälfte der verlorenen und gestohlenen Waffen entfällt auf die Regionen Mykolajiw, Kiew und Donezk.
Seit Beginn der groß angelegten Invasion wurden in der Ukraine 780.465 Waffen verloren und gestohlen. Das sind 66 % der Gesamtzahl der verlorenen und gestohlenen Waffen – 1,17 Millionen Stück.
Die meisten Meldungen über die Suche nach verlorenen Waffen gab es im ersten Jahr der vollumfänglichen Invasion – 266.086 Stück. Im Jahr 2023 ging die Zahl der verlorenen und gestohlenen Waffen zurück, doch seit 2024 steigt die Zahl wieder an. Das laufende Jahr ist auf dem besten Weg, ein Rekordjahr zu werden: Bereits 149.760 Waffen werden in diesem Jahr gesucht. Zum Vergleich: Im gesamten vergangenen Jahr wurden fast ebenso viele Verluste verzeichnet: 179.315 Fälle.
Das Register wurde im März erheblich erweitert: um ganze 130.000 Stück. Es ist jedoch anzumerken, dass 60 % dieser Einträge Waffen betreffen, die bereits im ersten Jahr des umfassenden Einsatzes (2022) verschwunden sind. Derzeit werden in der Liste zwei Daten erfasst: das Datum des Verschwindens/Diebstahls und das Datum der Eintragung in das Register.
Die meisten Fälle von Waffenverlust werden relativ zügig erfasst – innerhalb einer Woche nach dem Verschwinden: 512.350 Fälle. Gleichzeitig werden 173.980 Einträge mit einer Verzögerung von über einem Jahr hinzugefügt.
Nur 4 % der Einträge betreffen gestohlene Waffen, die überwiegende Mehrheit wird als verloren gemeldet.
Welche Waffen werden am häufigsten gesucht?
Am häufigsten gehen automatische Waffen (252.369 Stück), Jagdgewehre (210.712) und Karabiner (102.616) verloren oder werden gestohlen. Unangefochtener Spitzenreiter ist das Sturmgewehr AK-74: Jeder vierte Eintrag im Register betrifft genau dieses Modell.
Jeder fünfte Fall von verlorenen und gestohlenen Waffen entfällt auf die Region Mykolajiw: 169.172 Waffen. Es folgen Kiew (104.864 Stück) und die Region Donezk (86.188).
Auf diese drei Regionen entfällt zusammen fast die Hälfte aller verlorenen und gestohlenen Waffen im Land.
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Die durchschnittlichen Mietpreise für Langzeitmieten in Spanien erreichten im April 2026 mit 15 Euro pro Quadratmeter und Monat einen historischen Höchststand, wie das Portal Idealista berichtet.
Analysten zufolge sind die Mieten im Jahresvergleich um 5,2 % gestiegen. Dabei war das Wachstumstempo das moderateste seit Sommer 2022, was auf eine allmähliche Abkühlung des Marktes nach mehreren Jahren starker Preissteigerungen hindeutet.
Trotz der Abkühlung bleibt der Markt angespannt. Der Hauptgrund dafür ist das anhaltende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. In Großstädten, Tourismusregionen und Universitätszentren wird die Nachfrage durch lokale Mieter, ausländische Arbeitnehmer, Studenten, digitale Nomaden und Kurzzeitvermietungen gestützt. Gleichzeitig kommt neues Angebot nur langsam auf den Markt, und ein Teil der Eigentümer zieht die touristische Vermietung langfristigen Verträgen vor.
Für Mieter bedeutet der Rekordpreis eine weitere Verschlechterung der Wohnsituation. Besonders akut ist das Problem in Madrid, Barcelona, Valencia, Málaga sowie auf den Balearen und den Kanarischen Inseln, wo die Mietnachfrage nicht nur durch Binnenmigration, sondern auch durch Ausländer gestützt wird. Nach Angaben von Idealista stiegen die Mieten in Spanien im April auf 15 Euro pro Quadratmeter, allerdings ohne die zweistelligen Wachstumsraten, die für die Vorjahre charakteristisch waren.
Der Migrationsfaktor bleibt einer der wichtigsten Markttreiber. Nach Angaben des spanischen Nationalen Instituts für Statistik waren am 1. Januar 2025 die größten Gruppen von Ausländern im Land Staatsangehörige aus Marokko – 968.999 Personen –, Kolumbien – 676.534 – und Rumänien – 609.270. Zu den wichtigsten Gruppen zählen zudem Personen aus Venezuela, Italien, China, Peru, Großbritannien, der Ukraine und anderen Ländern.
Im Jahr 2024 wuchs die Zahl der kolumbianischen Staatsbürger am schnellsten – um 98.057 Personen, gefolgt von Venezuela mit 52.555 und Marokkos – um 48.306. Dabei ging die Zahl der ukrainischen Staatsbürger laut INE-Angaben um 7.907 Personen zurück, was mit einer Änderung des Aufenthaltsstatus, dem Umzug eines Teils der Ukrainer in andere Länder oder der Einbürgerung zusammenhängen könnte.
Der Zustrom von Ausländern verstärkt die Nachfrage nach Mietwohnungen vor allem in Städten mit Arbeitsplätzen, Universitäten und einem gut entwickelten Dienstleistungssektor. Im vierten Quartal 2025 waren die Hauptgruppen der neuen Einwanderer nach Spanien Staatsangehörige aus Kolumbien, Venezuela und Marokko.
Zusätzlichen Druck auf den Markt erzeugt die Investitionsnachfrage. Ausländische Käufer von Wohnimmobilien in Spanien zahlen deutlich mehr als Einheimische: In der zweiten Jahreshälfte 2025 kauften Nichtansässige Immobilien im Durchschnitt für 3.242 Euro pro Quadratmeter, ausländische Ansässige für 1.963 Euro und spanische Staatsbürger für 1.839 Euro. Dies wirkt sich auch auf den Mietmarkt aus, da Investitionskäufe oft auf die Vermietung der Immobilien ausgerichtet sind.
Spanien steht somit vor einer doppelten Herausforderung: Die Mieten haben bereits ein Rekordniveau erreicht, doch das strukturelle Angebotsdefizit lässt bislang keinen raschen Preisrückgang erwarten. Selbst eine Verlangsamung des jährlichen Wachstums auf 5,2 % bedeutet keine Trendwende am Markt, sondern deutet eher auf einen Übergang von einem starken Preisanstieg zu einem stabileren, aber immer noch hohen Mietpreisniveau hin.
Wie Fixygen berichtet, verzeichnete Coinbase Global, Betreiber der größten Kryptowährungsbörse der USA, im ersten Quartal 2026 einen Nettoverlust aufgrund des Wertverlusts seiner Vermögenswerte in digitalen Währungen.
Wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht, belief sich der Nettoverlust im Zeitraum Januar bis März auf 394,1 Mio. US-Dollar bzw. 1,49 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit einem Gewinn von 65,6 Mio. US-Dollar bzw. 0,24 US-Dollar pro Aktie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
In dieser Zahl ist ein Wertverlust der dem Unternehmen gehörenden Kryptowährungs-Vermögenswerte in Höhe von 482,4 Mio. US-Dollar enthalten.
Der Quartalsumsatz von Coinbase sank auf 1,41 Mrd. US-Dollar, nach 2,03 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Von FactSet befragte Experten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 1,49 Mrd. US-Dollar prognostiziert.
Die Einnahmen des Unternehmens aus Transaktionsgebühren beliefen sich im vergangenen Quartal auf 755,8 Mio. US-Dollar gegenüber einer Prognose von 805,2 Mio. US-Dollar. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Abonnements betrugen 583,5 Mio. US-Dollar statt der erwarteten 619,3 Mio. US-Dollar.
Die Coinbase-Aktie verlor am Donnerstag im nachbörslichen Handel 4,6 % an Wert. Seit Jahresbeginn ist die Marktkapitalisierung des Unternehmens um fast 15 % auf 52,28 Mrd. US-Dollar gesunken.
„Ukrnafta“ und Wärtsilä haben mit Unterstützung des ukrainischen Energieministeriums und der Naftogaz-Gruppe eine Zusammenarbeit im Bereich der Energiesicherheit aufgenommen.
Anlässlich eines Treffens des Ersten Vizepremierministers und Energieministers Denys Schmyhal mit dem finnischen Premier Petteri Orpo unterzeichnet, wurde eine Rahmenvereinbarung über die Lieferung kompletter Ausrüstung für moderne Gaskolbenanlagen zwischen dem größten Ölförderunternehmen der Ukraine, der AG „Ukrnafta“, und dem finnischen Marktführer im Bereich Energietechnologie, Wärtsilä, unterzeichnet.
„Dies ist eines der strategischen Projekte, das darauf abzielt, die Energiesicherheit der Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur zu stärken. Die langwierigen Verhandlungen tragen nun Früchte“, betonte der Vorstandsvorsitzende der NAK „Naftogaz der Ukraine“, Serhij Koretskyj.
Die Finanzierung des Kaufs erfolgt über zinsgünstige Kredite der Finnish-Ukrainian Investment Facility (FUIF) unter der Garantie der finnischen Exportkreditagentur Finnvera.
„Das Projekt wird eine Notstromversorgung für kritische Abteilungen des Unternehmens sicherstellen. Der Überschuss an erzeugter elektrischer Energie wird zur Deckung des Bedarfs der Bevölkerung und der Wirtschaft im gemeinsamen Stromnetz des Landes verwendet, das unter den russischen Angriffen gelitten hat“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der AG „Ukrnafta“, Bohdan Kukura.
Moderne, hochflexible Gasanlagen werden es „Ukrnafta“ ermöglichen, zusätzliche Ausgleichsdienste für den Strommarkt anzubieten und die Energiesicherheit in den Regionen erheblich zu stärken.
Die AG „Ukrnafta“ ist das größte Ölförderunternehmen der Ukraine und Betreiber des größten nationalen Tankstellennetzes – UKRNAFTA. Im Jahr 2024 trat das Unternehmen in die Vermögensverwaltung von Glusco ein. Im Jahr 2025 schloss es einen Vertrag mit Shell Overseas Investments BV über den Kauf des Shell-Netzes in der Ukraine ab. Insgesamt betreibt es fast 700 Tankstellen.
Das Unternehmen setzt ein umfassendes Programm zur Wiederbelebung der Geschäftstätigkeit und zur Modernisierung des Formats der Tankstellen seines Netzes um. Seit Februar 2023 gibt es eigene Tankgutscheine und „NAFTA-Karten“ heraus, die über die „Ukrnafta-Postach“ LLC an juristische und natürliche Personen verkauft werden.
Größter Anteilseigner von „Ukrnafta“ ist die NAK „Naftogaz Ukrainy“ mit einem Anteil von 50 % + 1 Aktie.
Im November 2022 beschloss der Oberste Befehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, die Anteile an den Unternehmensrechten, die sich im Besitz von Privatpersonen befanden, an den Staat zu übertragen; das Unternehmen wird derzeit vom Verteidigungsministerium verwaltet.
Die weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie (IT) könnten im Jahr 2026 um 13,5 % steigen und 6,3 Billionen US-Dollar übersteigen, wie aus einer Pressemitteilung des Marktforschungsunternehmens Gartner hervorgeht.
„Diese Prognose unterstreicht das beschleunigte Wachstum der KI-Infrastruktur und fortschrittlicher Speicherchip-Technologien“, so John-David Lovelock, leitender Analyst bei Gartner. „Die Investitionen in Rechenzentren steigen rasant an, was wiederum zu einer steigenden Nachfrage nach Hochleistungsrechnern führt. Diese Dynamik schafft erhebliche Wachstumschancen für Unternehmen, die KI-optimierte Prozessoren und Technologien anbieten.“
Die deutlichsten Zuwachsraten werden in diesem Jahr voraussichtlich bei den Ausgaben für Rechenzentren zu verzeichnen sein – um 55,8 % auf 788 Mio. US-Dollar.
„Die anhaltende Nachfrage in Verbindung mit begrenzten Liefermengen hat zu einem Rekordanstieg der Preise für Hochgeschwindigkeits-Speicherchips geführt“, bemerkt Lovelock. „Dieser Preisanstieg macht das Speichersegment zu einem profitablen Bereich für Chiphersteller.“
Die PrJSC „Bergbaukombinat Pivdenny“ (Pivdenny GZK, Krywyj Rih, Oblast Dnipropetrowsk) hat im Januar bis März dieses Jahres die Konzentratproduktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45,1 % gesenkt – von 2,819 Mio. Tonnen auf 1,546 Mio. Tonnen.
Nach den der Agentur „Interfax-Ukraine“ vorliegenden Informationen betrug das Produktionsvolumen an marktfähigen Produkten im ersten Quartal 2026 bei PGZK 1,5465 Mio. Tonnen Konzentrat im Wert von 4,255486 Mrd. UAH, das Absatzvolumen an Konzentrat 1,431 Mio. Tonnen im Wert von 3,865853 Mrd. UAH.
Dabei wird angemerkt, dass PGZK im Berichtszeitraum keine Produkte exportiert hat.
Dabei betrug das Produktionsvolumen an marktfähigen Produkten im ersten Quartal 2025 2,819 Mio. Tonnen Konzentrat im Wert von 6 Mrd. 103,340 Mio. UAH. Das Absatzvolumen betrug: Konzentrat – 2,852 Mio. Tonnen im Wert von 6 Mrd. 202,801 Mio. UAH.
Es wird präzisiert, dass die Erzaufbereitungsanlagen Nr. 1 und Nr. 2 eisenhaltige Quarzite verarbeiten, wobei der Eisengehalt im Ausgangserz Fe gesamt – 34,70 % und Fe magnetisch – 27,55 % beträgt.
Im Jahr 2023 gelang es dem PGZK nach der Freigabe der Seehäfen, die für den Absatz der Handelsprodukte genutzt werden, den Export von Eisenerzprodukten an ausländische Abnehmer wieder aufzunehmen und dementsprechend die Produktionsmengen zu steigern.
„Derzeit hindert die militärische Aggression der Russischen Föderation PGZK daran, seine Produktions- und Geschäftstätigkeit in vollem Umfang auszuüben, weshalb das Investitionsniveau deutlich unter dem Vorkriegsniveau bleibt, die Umsetzung eines Teils der Investitionsprojekte ausgesetzt wurde und das langfristige Entwicklungsprogramm des Unternehmens bis 2030, das 2021 ausgearbeitet und genehmigt wurde, wurde angepasst, wobei der Schwerpunkt auf der Aufrechterhaltung der bestehenden Produktionskapazitäten, der maximalen Erhaltung und Verlängerung der Nutzungsdauer der vorhandenen Ausrüstung sowie der ständigen Suche nach betrieblichen Verbesserungen zur Senkung der Gesamtkosten der wirtschaftlichen Tätigkeit liegt“, heißt es im Zwischenbericht.
Im 1. Quartal 2026 betrug die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter 4007 Personen.
Der Süd-Erzbergbau ist einer der wichtigsten Produzenten von Eisenerzrohstoffen in der Ukraine – Konzentrat. Das Unternehmen befasst sich mit der Gewinnung und Aufbereitung von eisenhaltigen Quarziten mit geringem Eisengehalt zur Gewinnung von Eisenerzkonzentrat. Die Rohstoffbasis des Kombinats bilden die Quarzite des Skelevatsky-Vorkommens, das sich im zentralen Teil des Kryvyi-Rih-Eisenerzbeckens befindet.
Zu Beginn des Krieges wurde PivdenGZK von der „Metinvest“-Gruppe und der Firma Lanebrook Ltd. kontrolliert. (zuvor Mehrheitsaktionär der Evraz Group, die 2018 aus dem Aktionärskreis der Gruppe ausschied), die Ende 2007 50 % der Anteile an PGZK von der „Privat“-Gruppe (Dnipro) erworben hatte.
Nach Angaben der Nationalen Wertpapieraufsichtsbehörde (NDU) für das vierte Quartal 2025 hält Zantest Limited 29,8815 % der Unternehmensanteile, Jetere Limited (beide mit Sitz in Zypern und unter derselben Adresse registriert) 59,7630 %.
Das Stammkapital der AG beträgt 535,915 Mio. UAH, der Nennwert einer Aktie 0,25 UAH.