Business news from Ukraine

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„Euroshpon-Smyga“ verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rückgang des Nettogewinns um 29%

Die PrJSC „Euroshpon-Smiga“ (Ortsteil Smiga, Oblast Riwne), ein führender ukrainischer Hersteller von Hobelfurnier, verzeichnete im Zeitraum Januar bis Juni 2026 einen Rückgang des Nettogewinns um 29,2 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2025 – auf 109,4 Mio. UAH.
Laut dem auf der Website veröffentlichten Jahresabschluss des Unternehmens stieg der Nettoumsatz in diesem Zeitraum hingegen um 18,4 % auf 630,3 Mio. UAH.
Das Unternehmen erzielte einen Bruttogewinn von 168,9 Mio. UAH (ein Rückgang um 3,6 %), während sich der Gewinn aus der operativen Geschäftstätigkeit um 31,8 % auf 132,2 Mio. UAH verringerte.
Der nicht ausgeschüttete Gewinn belief sich zum Ende des Berichtszeitraums auf 1,23 Mrd. UAH.
Dem Bericht zufolge sank der Nettogewinn von „Euroshpon-Smyga“ im zweiten Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zum Zeitraum April bis Juni 2025 um 41,7 % auf 54,2 Mio. UAH, während der Nettoumsatz um fast 15 % auf 311,7 Mio. UAH stieg.
Anfang Juli dieses Jahres waren 430 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.
Das Handels- und Industrieunternehmen „Euroshpon-Smyga“ ist nach eigenen Angaben Marktführer unter den Herstellern von gehobeltem Furnier in der Ukraine. Es produziert Schnittholz sowie gehobeltes und verleimtes Furnier aus verschiedenen Holzarten. Die Produkte entsprechen internationalen Standards und sind FSC-zertifiziert.
Im vergangenen Jahr exportierte das Unternehmen 81,6 % seines Gesamtumsatzes im Wert von 901,1 Mio. UAH; zu den Importländern gehörten Polen, Litauen, Spanien, die Slowakei, Belgien und die USA.
Im Jahr 2025 stieg der Nettogewinn des Unternehmens um 14,7 % auf 258,8 Mio. UAH im Vergleich zu 2024, bei einem Anstieg des Nettoertrags um 15,6 % auf 1 Mrd. 105 Mio. UAH. Im laufenden Jahr beschlossen die Aktionäre zweimal die Ausschüttung von Dividenden – in Höhe von insgesamt 50 Mio. UAH.

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Die Oschadbank hat die Kreditvergabe an Kleinstunternehmen im ersten Halbjahr um 37% gesteigert

Die staatliche Oschadbank hat von Januar bis Juni 2026 Kredite in Höhe von 3,3 Mrd. UAH an Kleinstunternehmen vergeben, was einem Anstieg von 37 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht, wie das Finanzinstitut auf seiner Website mitteilte.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Anzahl der vergebenen Kredite um 27 % auf 2.596 gestiegen ist.
Das Kreditportfolio der Oschadbank für Kleinstunternehmen ist seit Jahresbeginn um fast 20 % gewachsen und hat 7,6 Mrd. UAH überschritten.
Im ersten Halbjahr bearbeitete die Bank 2.799 Anträge von Vertretern von Kleinstunternehmen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Fonds für Teilgarantien für Kredite in der Landwirtschaft vergab die Oschadbank in diesem Zeitraum 313 Mikrokredite an landwirtschaftliche Erzeuger unter Portfolio-Garantien in Höhe von insgesamt 459,8 Mio. UAH.
Nach Angaben der Nationalbank belegte die Oschadbank zum 1. Juli 2026 mit einer Bilanzsumme von 518,87 Mrd. UAH den zweiten Platz unter den 59 Banken der Ukraine. Das gesamte Kreditportfolio der Bank stieg im ersten Halbjahr um 6,7 % auf 136,83 Mrd. UAH.

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Die Ukraine hat ein Konsularteam nach Nepal entsandt, wo nach einer Überschwemmung 55 Ukrainer vermisst werde

Die ukrainische Botschaft in Indien, die gleichzeitig die Ukraine in Nepal vertritt, hat zwei Mitarbeiter, darunter einen Konsul, in dieses Land entsandt, um ukrainischen Staatsbürgern nach einer plötzlichen großflächigen Überschwemmung und Erdrutschen in der Region Rasuwa in der Provinz Bagmati Hilfe zu leisten.
Wie die Botschaft mitteilte, werden die ukrainischen Diplomaten direkt vor Ort gemeinsam mit den zuständigen Behörden Nepals, den örtlichen Rettungsdiensten und dem Honorarkonsul der Ukraine tätig sein. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Verbleib der ukrainischen Staatsbürger, zu denen der Kontakt abgebrochen ist, zu ermitteln und ihnen konsularische Hilfe zu leisten.
Nach den neuesten Angaben des ukrainischen Außenministeriums gelten infolge der Naturkatastrophe in Nepal 55 ukrainische Staatsbürger als vermisst. Dabei handelt es sich um zwei Reisegruppen mit 47 bzw. sieben Personen sowie um eine Ukrainerin, die Teil einer ausländischen Reisegruppe war. Stand 27. August liegen keine Informationen über getötete oder verletzte ukrainische Staatsbürger vor.
Nach Informationen, die das ukrainische Außenministerium von den lokalen Behörden erhalten hat, gelten nach den großflächigen Überschwemmungen und Erdrutschen insgesamt mehr als 1.100 Menschen als vermisst, darunter über 700 Touristen aus fast 30 Ländern. Zum Zeitpunkt der Meldung des ukrainischen Außenministeriums waren mindestens 165 Todesopfer bekannt.
Die Naturkatastrophe ereignete sich am 26. August im Bergbezirk Rasuwa nahe der Grenze Nepals zu Tibet. Eine gewaltige Flutwelle aus Wasser, Geröll und Erde raste durch die Täler der Flüsse Bhote-Koshi und Trishuli und beschädigte Ortschaften, Straßen, Brücken, Energieanlagen und die touristische Infrastruktur.
Nach neuesten Einschätzungen von Experten könnte einer der möglichen Gründe für die Katastrophe der Absturz eines Teils des Gletschers zusammen mit einer Masse aus Gestein und Schnee gewesen sein. Die Rettungsmaßnahmen werden durch die Beschädigung der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur erschwert.
Die Botschaft hat die in Nepal aufhältigen ukrainischen Staatsbürger aufgefordert, den Diplomaten bei nächster Gelegenheit ihren Aufenthaltsort und ihren Zustand mitzuteilen, die Empfehlungen der lokalen Behörden und Rettungsdienste zu befolgen und die betroffenen Gebiete nicht aufzusuchen.
Angehörige von Ukrainern, zu denen der Kontakt abgebrochen ist und die sich möglicherweise im Katastrophengebiet befanden, werden gebeten, den Diplomaten Informationen über deren letzten bekannten Aufenthaltsort mitzuteilen.
Hotline der ukrainischen Botschaft in Indien: +91 92055 07157 (Viber, Telegram), E-Mail: consul_in@mfa.gov.ua.
Honorarkonsul der Ukraine in Nepal: +977 1 441 6544, +977 1 441 6767.
Rund um die Uhr erreichbare Hotline des ukrainischen Außenministeriums: +38 044 238 1588, E-Mail: cons_or@mfa.gov.ua.
Primärquelle – Botschaft der Ukraine in der Republik Indien, Mitteilung vom 27. August 2026. Weitere aktuelle Informationen über ukrainische Staatsbürger wurden dem Nachrichtenagentur „Interfax-Ukraine“ vom Außenministerium der Ukraine zur Verfügung gestellt.

 

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NovaPay wird neue Anleihen mit einem Jahreszins von 18% anbieten

Die Nationale Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) hat die 16. Anleiheemission der Serie „P“ des internationalen Finanzdienstleisters NovaPay (TM NovaPay) aus der Nova-Gruppe registriert, deren Emittent die Tochtergesellschaft „NovaPay Credit“ ist und die einen Nennwert von 200 Mio. UAH aufweist, wie im Prospekt angegeben.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Emission die Platzierung von 200.000 auf den Namen lautenden, verzinslichen und unbesicherten Anleihen mit einem Nennwert von jeweils 1.000 UAH vorsieht. Der Zinssatz beträgt 18 % p. a.
Das öffentliche Angebot der Anleihen ist für den Zeitraum vom 4. September 2026 bis zum 3. August 2027 vorgesehen, sofern der Prospekt gültig ist. Die Anleihen werden zur Zulassung zum Handel an der Wertpapierbörse „Perspektiva“ angeboten. Als Emissionsverwalter der Serie „R“ wurde die „Univer Capital“ GmbH ernannt.
Das Unternehmen plant, die aus der Platzierung erzielten Mittel für die Kreditvergabe zu verwenden: 80 % an Privatpersonen, 20 % an juristische Personen.
Die Rückzahlung der Anleihen ist für den 4. bis 10. September 2029 vorgesehen.
Wie bereits berichtet, registrierte die Nationale Kommission für Wertpapier- und Börsenaufsicht (NKZPF) im Juli die 15. Anleiheemission von NovaPay der Serie „O“ mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH. Anfang Juni gab das Unternehmen die vollständige Platzierung der 14. Emission der Serie „N“ in gleicher Höhe bekannt.
Nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2026 steigerte „NovaPay Credit“ den Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um das 3,2-Fache auf 172,01 Mio. UAH und den Umsatz um das 2,2-Fache auf 586,42 Mio. UAH.
Das Eigenkapital des Unternehmens belief sich Ende Juni auf 688,5 Mio. UAH gegenüber 516,5 Mio. UAH zu Jahresbeginn, die Verbindlichkeiten auf 1,69 Mrd. UAH gegenüber 1,37 Mrd. UAH.
Die Einnahmen des Unternehmens aus dem Verkauf von Anleihen stiegen in diesem Zeitraum auf 693 Mio. UAH gegenüber 355,63 Mio. UAH im Vorjahr, während die Kosten für deren Rückkauf auf 578,80 Mio. UAH gegenüber 244,92 Mio. UAH stiegen.

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Die Ukraine könnte ihre Anbauflächen um 5 bis 7 Millionen Hektar reduzieren – Vysotsky

Aufgrund von Problemen bei der Lagerung und dem Export der Ernte infolge der geschlossenen Schwarzmeerhäfen besteht die Gefahr, dass die Anbauflächen für die kommende Ernte um 5 bis 7 Millionen Hektar reduziert werden, erklärte der Minister für Agrarpolitik und Ernährung, Taras Vysotsky.
„Die größte Herausforderung ist derzeit die Kompensation der Kreditzinsen. Wenn wir die finanzielle Stabilität der Landwirte nicht sichern, besteht die Gefahr, dass die Anbauflächen für die kommende Ernte um 5–7 Millionen Hektar zurückgehen“, zitiert der Pressedienst des Ministeriums für Agrarpolitik Vysotsky während seines Treffens mit dem Koordinator des UN-Systems in der Ukraine, Matthias Schmale, sowie der Führung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und des Welternährungsprogramms (WFP).
Der Minister betonte, dass die Ukraine derzeit vor zwei zentralen Aufgaben stehe: den Verderb der bereits geernteten Ernte zu verhindern, Möglichkeiten für deren Lagerung zu schaffen und die Landwirte mit Betriebskapital zu versorgen.
„Nach unseren Berechnungen könnte der Kapazitätsengpass bereits in diesem Herbst 11 Millionen Tonnen erreichen, und der Finanzierungsbedarf in diesem Bereich beläuft sich auf 44 Millionen US-Dollar“, betonte er.
Laut Vysotsky hat die Ukraine ein offizielles Ersuchen an die Europäische Union gerichtet, 220 Millionen Euro zur Kompensation der Zinssätze für Bankkredite an Landwirte bereitzustellen.
Ein weiteres wichtiges Thema der Gespräche war seiner Aussage nach die Bereitschaft der UN-Organisationen, sich aktiver an der Lösung der durch den Krieg verursachten systemischen Probleme und der Bewältigung seiner Folgen zu beteiligen, wie es in der Mitteilung heißt.
Vertreter der Vereinten Nationen bekräftigten ihre Bereitschaft, rasch auf dringende Ersuchen der Ukraine zu reagieren, Ressourcen der internationalen Gemeinschaft zu mobilisieren, die operative Hilfe auszuweiten und die Ukraine bei der Bewältigung humanitärer und wirtschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen.
Im Anschluss an das Treffen einigten sich die Parteien auf einen gemeinsamen Aktionsplan zur Mobilisierung zusätzlicher Gebermittel von internationalen Finanzinstitutionen, insbesondere der Weltbank, sowie von privaten humanitären Stiftungen.

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Die Gründer der Vyshyvanka-Marke 2KOLYORY schließen ihr Unternehmen

Wie Interfax-Ukraine berichtet, haben die Gründer der Marke für bestickte Kleidung 2KOLYORY, deren Produktionsstätten wiederholt durch feindliche Angriffe beschädigt wurden, beschlossen, das Unternehmen zu schließen, wie auf der Facebook-Seite der Marke mitgeteilt wird.

„Wir schließen 2KOLYORY. Über 10 Jahre lang haben wir 2KOLYORY aufgebaut – hier in der Ukraine. Wir haben bestickte Blusen genäht, einen Teil unserer Kultur mit der Welt geteilt und mit Menschen zusammengearbeitet, die wir lieben und schätzen. Der Krieg hat nicht nur unser Leben verändert. Er hat auch unser Unternehmen verändert. Unsere Produktionsstätte wurde dreimal beschossen. Zurück blieben beschädigte Wände, Fenster, Türen, Leitungen und Spuren der Zerstörung“, heißt es in der Mitteilung.

In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass 2KOLYORY für Stickereien stand, die in der Ukraine, in Europa und in Amerika zu sehen waren.

„Wir haben uns wieder aufgerappelt. Wir haben weitergearbeitet. Wir suchten nach Möglichkeiten. Wir führten Aufträge aus, selbst als es so aussah, als hätten wir keine Kraft mehr. Aber nun ist der Moment gekommen, ehrlich zu sagen: Wir können diesen Weg in dem Format, in dem wir all die Jahre existiert haben, nicht mehr fortsetzen“, schrieben die Gründer.

Sie versicherten, dass alle Aufträge, die sich derzeit in der Produktion befinden, bis Ende September vollständig ausgeführt werden.

„Vielleicht ist das nicht ganz das Ende. Vielleicht ist es das Ende von 2KOLYORY in der Form, wie ihr es kanntet, und der Beginn von etwas Neuem“, heißt es in dem Beitrag.

Die Geschichte der Marke begann im Jahr 2015, als das Ehepaar Igor und Oksana Kowalenko eine eigene Produktion gründete.

In Kiew gibt es ein Ladengeschäft der Marke, und im Online-Shop wird ein breites Sortiment an bestickter Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie Heimtextilien aus Leinen und Baumwolle angeboten.

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