Die Ukraine und Albanien haben ein Abkommen über den internationalen Straßenverkehr unterzeichnet, das regelmäßige Güter- und Personenbeförderungen ermöglicht, teilte der für den Wiederaufbau zuständige Vizepremierminister und Minister für kommunale und territoriale Entwicklung, Oleksij Kuleba, mit.
„In der Praxis bedeutet dies mehr Möglichkeiten für den Export ukrainischer Waren, eine Vereinfachung der Abläufe für Transportunternehmen, die Entwicklung neuer Transportrouten durch die Länder Südosteuropas und eine bessere Verkehrsanbindung für die Bürger beider Staaten“, schrieb Kuleba am Dienstag auf Telegram.
Seinen Angaben zufolge ist Albanien nun das 37. Land, mit dem die Ukraine eine „Visumfreiheit im Verkehr“ hat.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Ministerium weiterhin daran arbeitet, die internationalen Verkehrsverbindungen der Ukraine auszubauen und neue Märkte für Transportunternehmen zu erschließen.
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Die Exportlogistik der Ukraine ist mit einer neuen Konfiguration in das Jahr 2026 gestartet, in der die Umstellung der Ukrzaliznytsia auf einen festen Tarif für die Anmietung von Getreidetransportwagen die Volatilität der Kosten verringert hat, berichtete die Informations- und Analyseagentur UkrAgroConsult.
Nach Angaben von Analysten konzentrieren sich die wichtigsten Frachtströme derzeit auf die Häfen von Odessa, wo sich die Auslastung der Terminals bei 50 % stabilisiert hat. Anfang Februar überstieg die Zahl der Getreidewagen in Richtung der Häfen 9.000 Einheiten, was mit der aktiven Erfüllung von Verträgen und dem Bedarf der Landwirte an Betriebskapital vor den Frühjahrsarbeiten zusammenhängt.
„Die Dynamik des Getreidetransports zeigt, dass der Druck auf die Kapazität der Infrastruktur weiterhin besteht. Diese Situation zeugt von einer Wiederbelebung der Exportaktivitäten, lässt aber gleichzeitig nur einen minimalen Spielraum für das Logistiksystem“, so die Experten.
Die Agentur stellte eine Veränderung des Wettbewerbsgleichgewichts zwischen den Verkehrsträgern fest: Die Eisenbahn behält ihre Schlüsselrolle bei Massentransporten, während der Straßenverkehr aufgrund seiner höheren Umschlaggeschwindigkeit seinen Anteil ausbaut.
„Dieses Koexistenzmodell wird für den ukrainischen Export langfristig Realität werden“, prognostiziert „UkrAgroConsult“.
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