Das medizinische Netzwerk Adonis hat eine Zusammenarbeit mit dem Nationalen Gesundheitsdienst der Ukraine (NSZU) begonnen und unterzeichnet Erklärungen über die Bereitstellung von medizinischer Grundversorgung im Rahmen des Programms für medizinische Garantien (PMG).
Wie der Agentur „Interfax-Ukraine“ mitgeteilt wurde, erhalten Patienten, die eine Erklärung unterzeichnet haben, im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem NSZU eine vollständige Liste der Leistungen gemäß dem PMG, insbesondere Konsultationen beim Hausarzt, Therapeuten oder Kinderarzt, dynamische Beobachtung bei chronischen Erkrankungen, Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, ärztlichen Attesten, elektronischen Überweisungen an Fachärzte und elektronischen Rezepten im Rahmen des Programms „Zugängliche Medikamente“ sowie grundlegende Labor- und Instrumentenuntersuchungen.
Nach Angaben der Nationalen Gesundheitsbehörde (NSZU) wurden für 2026 im Rahmen des PMG 479 private medizinische Einrichtungen und 953 Einzelunternehmer für die medizinische Grundversorgung unter Vertrag genommen.
Adonis wurde 1997 gegründet und ist ein multidisziplinäres medizinisches Zentrum für Erwachsene und Kinder. Zur medizinischen Gruppe gehören sieben moderne Kliniken in Kiew und Umgebung, über 80 medizinische Fachbereiche, eigene Labore, Operationszentren, Krankenhäuser und Abteilungen für Fachärzte.
Im Zentralen Staatsarchiv der Ukraine in Kiew wird eines der wichtigsten Dokumente aus dem Leben von Taras Schewtschenko aufbewahrt – die Geburtsurkunde des Dichters. Dieses Dokument zeigte der Direktor des Zentralen Staatsarchivs der Ukraine in Kiew, Yaroslav Fayzulin, der Leiterin der Abteilung „Kultur” der Agentur „Interfax-Ukraine”, Olga Levkun.
Es handelt sich um einen Eintrag im Kirchenbuch der Johanneskirche im Dorf Morintsy im Bezirk Zvenigorod der Provinz Kiew. Darin ist die Geburt des zukünftigen Dichters am 25. Februar 1814 (9. März nach dem neuen Kalender) verzeichnet.
Archivare weisen darauf hin, dass Kirchenbücher wichtige Primärquellen für Historiker und Forscher sind, da sie offizielle Aufzeichnungen über Geburten, Taufen, Eheschließungen und Todesfälle enthalten. Anhand solcher Dokumente lassen sich Biografien historischer Persönlichkeiten und Familiengeschichten rekonstruieren.
Neben der Geburtsurkunde von Schewtschenko werden im Archiv auch andere Dokumente aufbewahrt, die seine Familie betreffen. Dazu gehören insbesondere die Konfirmationsregister – kirchliche Bücher zur Erfassung der Gemeindemitglieder.
Unter diesen Aufzeichnungen findet sich auch ein Hinweis auf die Familie von Grigori Schewtschenko, dem Vater des zukünftigen Dichters. In dem Dokument sind seine Frau Kateryna und seine Kinder Mykyta, Taras und Yosyp aufgeführt.
Historiker erklären, dass die Konfessionsregister nicht nur für kirchliche Zwecke geführt wurden. Sie wurden auch von den Behörden des Russischen Reiches zur Registrierung der Bevölkerung und zur Besteuerung verwendet und haben daher heute einen bedeutenden historischen Wert.
Taras Schewtschenko wurde in einer Bauernfamilie in Morinzy in der Region Tscherkassy geboren. Trotz einer schwierigen Kindheit und frühzeitiger Verwaisung wurde er zu einer der Schlüsselfiguren der ukrainischen Kultur – ein Dichter, Künstler und Denker, dessen Schaffen die neue ukrainische Literatur prägte und zum Symbol der nationalen Identität wurde.
Das Archivdokument mit der Eintragung zur Geburt des Dichters wird im Zentralen Staatsarchiv der Ukraine aufbewahrt: f. 127, op. 1012, spr. 1378, ark. 695 zw.
https://interfax.com.ua/news/culture/1150203.html
Wie Serbian Economist berichtet, hat Budva in Montenegro das Recht erhalten, die 10. Paragliding-Europameisterschaft in der Disziplin Präzisionslandung auszurichten, die vom 30. September bis zum 7. Oktober 2028 stattfinden wird.
Die Entscheidung wurde auf der 51. Plenarsitzung der Paragliding-Kommission der Internationalen Luftfahrt-Föderation CIVL/FAI in Porto getroffen.
Konkurrent Montenegros im Kampf um das Recht, das Turnier auszurichten, war Kosovo.
Die Delegation des Luftsportverbands Montenegros wurde von dessen Präsidenten Zoran Lakić geleitet. Neben der Präsentation der Bewerbung für die Europameisterschaft führten die Vertreter des Verbandes Gespräche mit der Leitung der Internationalen Luftfahrt-Föderation über weitere internationale Programme. Insbesondere wurde die Möglichkeit diskutiert, 2027 in Budva Flugrennen und 2028 in mehreren Städten Montenegros ein Weltfestival der Heißluftballons zu veranstalten.
Für Budva könnte die Ausrichtung der Europameisterschaft ein zusätzlicher Faktor für die Entwicklung des Event- und Sporttourismus außerhalb der Hochsaison im Sommer sein.
Ein ukrainischer Staatsbürger hat mit einem Kleinflugzeug illegal die Grenze zu Rumänien überquert und wurde nach einem Anruf bei der Notrufnummer 112 im Kreis Suceava festgenommen, teilte die rumänische Grenzpolizei mit. Die offizielle Mitteilung wurde auf der Website der Territorialinspektion der Grenzpolizei von Sighetu Marmației veröffentlicht.
Nach Angaben der rumänischen Seite ereignete sich der Vorfall am 8. März gegen 10:30 Uhr in der Nähe der Ortschaft Frătăuții Vechi im Kreis Suceava. Nach dem Alarm trafen Polizeibeamte und Grenzschutzbeamte am Ort des Geschehens ein und identifizierten den Mann anhand seines biometrischen Reisepasses der Ukraine. Die rumänischen Behörden fanden auch das Fluggerät selbst in einem Garten hinter einem der Häuser im Dorf.
Wie aus der Mitteilung der Grenzpolizei hervorgeht, bat der Mann angesichts des Krieges in der Ukraine um vorübergehenden Schutz in Rumänien. Gleichzeitig wurden die ukrainischen Grenzbehörden über die Kontaktstelle Porubne über den Vorfall informiert.
Gegen den ukrainischen Staatsbürger wurde ein Strafverfahren wegen zweier Straftaten eingeleitet – wegen illegaler Überschreitung der Staatsgrenze und wegen des Führens eines Luftfahrzeugs ohne die erforderlichen Zertifikate.
Nach Angaben des UNHCR und der rumänischen Regierung befanden sich Ende Dezember 2025 201.860 Flüchtlinge aus der Ukraine im Land.
Die Aluminiumpreise zeigen am Montag eine erhöhte Volatilität: Zu Beginn der Sitzung erreichten die Notierungen ein neues Hoch seit April 2022, gingen dann jedoch zurück.
Der Preis für Aluminium-Futures an der London Metal Exchange (LME) fiel bis 16:07 Uhr um 1,1 % auf 3387 USD pro Tonne. Im Laufe der Sitzung stiegen die Notierungen um 2,8 % auf 3544 USD, zum ersten Mal seit April 2022.
In der vergangenen Woche verteuerte sich Aluminium um fast 10 % und verzeichnete damit den höchsten Anstieg seit drei Jahren, aufgrund von Befürchtungen über Lieferunterbrechungen aus dem Nahen Osten, auf den etwa 9 % der weltweiten Produktion dieses Metalls entfallen. Zwei Aluminiumwerke in Katar und Bahrain mussten aufgrund des bewaffneten Konflikts in der Region ihre Lieferungen einstellen.
„Ein langwieriger Krieg wird die Aluminiumlieferungen beeinträchtigen“, sagte Gao Yin, Analystin bei Shuohe Asset Management Co. Ihren Angaben zufolge stocken die Verbraucher für diesen Fall ihre Aluminiumvorräte auf.
Einen detaillierteren Überblick über die weltweite Aluminiumproduktion von 1970 bis 2024 finden Sie im Video auf dem YouTube-Kanal Experts Club.
Angriffe auf Rechenzentren im Nahen Osten könnten eine Überarbeitung der globalen Standards für den Schutz der digitalen Infrastruktur beschleunigen und der Ukraine die Möglichkeit eröffnen, der Welt ihre eigenen Erfahrungen mit der Stabilität von Cloud-Diensten während des Krieges anzubieten, meint Anton Khvastunov, Mitbegründer und CBDO von GigaCloud. Darüber schrieb er in seinem Blog für die Agentur „Interfax-Ukraine“.
Nach Einschätzung des Autors könnten sich die Anforderungen an den Schutz von Rechenzentren nach den Angriffen in der Region den Standards für den Schutz militärischer Einrichtungen annähern. Dabei könnte es sich um die Geheimhaltung des Standorts, neue Sicherheitsprotokolle, zusätzliche Zertifizierungen und die obligatorische Datensicherung zwischen mehreren Standorten handeln, damit ein direkter Angriff auf eine einzelne Einrichtung nicht zu einer vollständigen Unterbrechung der Dienste führt.
Chvastunow merkt an, dass diese Situation für die Ukraine eine Chance darstellt, da ukrainische Anbieter bereits praktische Erfahrungen mit der Arbeit und dem Schutz von Daten unter Kriegsbedingungen gesammelt haben. Er betont, dass die Abhängigkeit von einem einzigen, selbst sehr großen Infrastrukturanbieter Daten anfällig macht und sich der Markt daher in Richtung Interoperabilität und verteilte Speicherung kritischer Informationen bewegen wird.
In dem Blogbeitrag heißt es auch, dass die größten Akteure des ukrainischen Cloud-Marktes im Frühjahr 2025 die Ukrainische Allianz für digitale Souveränität gegründet haben. Dem Autor zufolge arbeiten die Teilnehmer im Rahmen dieser Initiative an einem Modell, bei dem die Stabilität der kritischen digitalen Infrastruktur nicht von einem einzigen Anbieter, sondern von mehreren großen Marktteilnehmern gleichzeitig gewährleistet wird.
Der Autor ist der Ansicht, dass das Thema der digitalen Souveränität sowohl in Europa als auch in anderen Regionen an Bedeutung gewinnen wird und dass Angriffe auf Rechenzentren den Datenschutz zu einem der Schlüsselbereiche der neuen Technologiepolitik machen könnten. Der vollständige Text des Blogs ist auf der Website „Interfax-Ukraine” veröffentlicht.
Quelle: Blog von Anton Khvastunov „Der Krieg um die Rechenzentren hat begonnen. Was bedeutet das für die Welt und die Ukraine?“ auf der Website „Interfax-Ukraine“.