Business news from Ukraine

Business news from Ukraine

Der Import von Traktoren in die Ukraine stieg in den ersten sieben Monaten auf 507,5 Mio. US-Dollar

Die Ukraine importierte von Januar bis Juli 2026 Traktoren im Wert von 507,5 Mio. US-Dollar, was einem Anstieg von 2 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht, als das Liefervolumen 497,8 Mio. US-Dollar betrug, wie aus Daten des Staatlichen Zolldienstes hervorgeht.
Dabei ging der Traktorenimport im Juli selbst im Vergleich zum Juli 2025 um 5 % und im Vergleich zum Juni dieses Jahres um 3 % zurück – auf 70,6 Mio. US-Dollar.
Größter Lieferant von Traktoren in die Ukraine war nach den Ergebnissen der ersten sieben Monate Deutschland, auf das 19,4 % der Importe entfielen, was 98,3 Mio. US-Dollar entspricht.
China lieferte ein nahezu gleich großes Volumen – 98 Mio. US-Dollar oder 19,3 % der Gesamtimporte. Die USA belegten mit Lieferungen im Wert von 89,6 Mio. US-Dollar den dritten Platz, was einem Anteil von fast 17,7 % entspricht.
Somit entfielen auf die drei größten Länder rund 56,4 % der gesamten Traktorimporte in die Ukraine im Zeitraum Januar bis Juli.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Struktur der Lieferanten verändert. Im Zeitraum Januar bis Juli 2025 waren die USA mit einem Volumen von 94,1 Mio. US-Dollar der größte Lieferant, gefolgt von China mit 87,3 Mio. US-Dollar und Deutschland mit 83,9 Mio. US-Dollar.
Im Jahresverlauf stiegen die Lieferungen aus Deutschland um etwa 17 %, aus China um mehr als 12 %, während die Importe aus den USA um etwa 5 % zurückgingen.
Im Gesamtjahr 2025 importierte die Ukraine Traktoren im Wert von 845,7 Mio. $, was um 7,9 % über dem Wert von 2024 lag. Die wichtigsten Lieferanten waren damals ebenfalls die USA mit 179,7 Mio. $, Deutschland mit 145 Mio. $ und China mit 142,8 Mio. $.
Somit hält das Wachstum der Traktorimporte im Jahr 2026 zwar an, doch hat sich das Tempo deutlich verlangsamt: Nach den Ergebnissen der ersten sieben Monate stieg der Wert nur um 2 %, und im Juli wurde bereits eine negative Jahresdynamik verzeichnet.

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Der Export von Eisenmetallen aus der Ukraine ist im Juli im Vergleich zum Juni um fast ein Drittel zurückgegangen

Die Deviseneinnahmen der Ukraine aus dem Export von Eisenmetallen beliefen sich im Juli 2026 auf 199,9 Millionen Dollar, was fast 32 % weniger ist als im Juni, als der Export 293,6 Millionen Dollar einbrachte, wie Daten des Staatlichen Zolldienstes zeigen.
Somit fiel der Juli für den ukrainischen Metallexport deutlich schwächer aus als der Vormonat.
Insgesamt erzielten die Unternehmen der Branche von Januar bis Juli Einnahmen aus dem Export von Eisenmetallen in Höhe von 1,678 Mrd. Dollar, was einem Rückgang von 7,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Gleichzeitig beliefen sich die Importe von Eisenmetallen im Juli auf 176,4 Mio. Dollar. Die Differenz zwischen Exporten und Importen verringerte sich somit auf etwa 23,5 Mio. Dollar pro Monat.
In den ersten sieben Monaten stiegen die Metallimporte um 7,2 % auf 1,023 Mrd. Dollar.
Der Rückgang der Exporterlöse im Juli erfolgt nach zwei Jahren der Erholung der Metallerzeugnis-Exporte. Im Jahr 2024 stieg deren Wert um 16,9 % und im Jahr 2025 um weitere 7,85 %.

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Überschuss im ukrainischen Außenhandel mit Eisenmetallen ging um fast ein Viertel zurück

Der positive Saldo des ukrainischen Außenhandels mit Eisenmetallen ist von Januar bis Juli 2026 um rund 24 % auf 655 Mio. USD zurückgegangen, wie Berechnungen von Open4Business auf Grundlage von Daten des Staatlichen Zolldienstes zeigen.

In den sieben Monaten exportierte die Ukraine Eisenmetalle im Wert von 1,678 Mrd. USD, während sich die Importe auf 1,023 Mrd. USD beliefen.

Im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 erreichten die Exporte 1,816 Mrd. USD, während die Importe, ausgehend von ihrem derzeitigen Wachstum um 7,2 %, rund 954 Mio. USD betrugen. Somit lag der Handelsüberschuss damals bei etwa 862 Mio. USD.

Der Rückgang des positiven Saldos ist gleichzeitig auf zwei Tendenzen zurückzuführen: Die Exporterlöse der ukrainischen Metallurgieunternehmen sanken um 7,6 %, während der Wert der in das Land eingeführten Erzeugnisse um 7,2 % stieg.

Im Juli verringerte sich die Differenz zwischen Exporten und Importen noch stärker: Die Exporte von Eisenmetallen beliefen sich auf 199,9 Mio. USD, die Importe auf 176,4 Mio. USD.

Trotz der Verschlechterung der Dynamik bleibt der Handel mit Eisenmetallen für die Ukraine weiterhin überschüssig. Der Vorsprung der Exporte gegenüber den Importen wird jedoch deutlich kleiner.

Quelle: Staatlicher Zolldienst der Ukraine, Berechnungen von Open4Business.

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Die Ukraine verzeichnete einen Rückgang der Deviseneinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen um 7,6%

Die ukrainischen Metallunternehmen verzeichneten von Januar bis Juli 2026 einen Rückgang der Deviseneinnahmen aus dem Export von Eisenmetallen um 7,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – auf 1,678 Mrd. US-Dollar, wie Daten des Staatlichen Zolldienstes zeigen.
Im Zeitraum Januar bis Juli 2025 brachte der Export von Eisenmetallen der Ukraine 1,816 Mrd. US-Dollar ein.
Der Anteil der Eisenmetalle am gesamten Warenexport des Landes ging ebenfalls zurück – von 7,79 % im Vorjahr auf 6,95 %, d. h. um 0,84 Prozentpunkte.
Gleichzeitig stiegen die Importe von Eisenmetallen in die Ukraine weiter an. In den ersten sieben Monaten stiegen sie um 7,2 % auf 1,023 Mrd. US-Dollar.
Somit sah sich die ukrainische Metallindustrie im Jahr 2026 gleichzeitig mit einem Rückgang der Exporteinnahmen und einer zunehmenden Konkurrenz durch Importprodukte konfrontiert.
Zum Vergleich: Im Jahr 2025 hatte die Ukraine hingegen ihre Exporterlöse aus Schwarzmetallen um 7,85 % auf 3,339 Mrd. US-Dollar gesteigert, nachdem sie 2024 bereits um 16,9 % gestiegen waren.
Quelle: Staatlicher Zolldienst der Ukraine, Daten für Januar–Juli 2026.

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Der Anteil der Importe am ukrainischen Markt für Walzprodukte ist auf 46 % gestiegen

Die ukrainischen Unternehmen haben im Zeitraum Januar bis Juli dieses Jahres ihren Verbrauch an Walzprodukten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,27 % auf 2,309 Mio. Tonnen gesteigert.
Laut einer Pressemitteilung des Verbandes „Ukrmetallurgprom“ vom Freitag wurden in diesem Zeitraum 1,063 Mio. Tonnen importiert, was 46,06 % des inländischen Verbrauchs an Walzstahl entspricht.
Nach Angaben von „Ukrmetallurgprom“ produzierten die ukrainischen Metallunternehmen von Januar bis Juli 2026 3,322 Mio. Tonnen Walzstahl (91,7 % im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025), von denen nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes der Ukraine rund 2,076 Mio. Tonnen, d. h. 62,5 %, exportiert wurden. Im Zeitraum Januar bis Juli 2025 betrug der Exportanteil 60,2 % (2,182 Mio. Tonnen bei einer Gesamtproduktion von 3,622 Mio. Tonnen Walzstahl).
Der Anteil der Halbzeuge an den Exportlieferungen im Zeitraum Januar bis Juli 2026 beträgt 42,58 % und liegt damit deutlich über dem Wert der ersten sieben Monate des Jahres 2025 (32,58 %). Der Anteil von Flachwalzprodukten an den Exportlieferungen im Zeitraum Januar bis Juli 2026 liegt etwas unter dem Wert von Januar bis Juli 2025 (43,74 % bzw. 44,55 %). Der Anteil von Formstahl liegt hingegen deutlich unter dem Wert von Januar bis Juli 2025 (13,68 % im Jahr 2026 gegenüber 22,87 % im Jahr 2025).
Die Importstruktur im Zeitraum Januar bis Juli 2026 ist durch eine deutliche Dominanz von Flachwalzprodukten gegenüber Formstahl gekennzeichnet (66,59 % bzw. 26,94 %), während im Zeitraum Januar bis Juli 2025 die Dominanz von Flachwalzprodukten gegenüber Formstahl deutlich größer war (74,77 % bzw. 20,19 %).
„Im Zeitraum Januar bis Juli 2026 betrug die Kapazität des Binnenmarktes 2,309 Mio. Tonnen Walzstahl, wovon 1,063 Mio. Tonnen bzw. 46,06 % auf Importe entfielen. Im Zeitraum Januar bis Juli 2025 betrug das Volumen des Inlandsmarktes 2.302,7 Tausend Tonnen, wovon 862,7 Tausend Tonnen bzw. 37,46 % importiert wurden. „Somit ist im Zeitraum Januar bis Juli 2026 ein Anstieg der Kapazität des Binnenmarktes gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juli 2025 um 0,27 % zu verzeichnen, bei einem gleichzeitigen Anstieg des Anteils der Importe um 8,58 %“, heißt es in der Pressemitteilung.
Die wichtigsten Exportmärkte für ukrainische Walzprodukte waren im Zeitraum Januar bis Juli dieses Jahres nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes die Länder der Europäischen Union (81,9 %), das übrige Europa (9,6 %) und die GUS (6,5 %).
Unter den Importeuren von Metallprodukten belegen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 andere europäische Länder den ersten Platz (49,8 %), gefolgt von asiatischen Ländern (25,5 %) und den Ländern der EU-27 (16,0 %).
Wie bereits berichtet, wuchs der ukrainische Markt für Walzstahl im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 21,73 % auf 4 Mio. 1,6 Tausend Tonnen. Es wurden 1 Mio. 603,6 Tausend Tonnen importiert, was 40,07 % des inländischen Verbrauchs an Walzstahl entspricht.
Der ukrainische Markt für Walzstahl schrumpfte im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 6,26 % auf 3 Mio. 288,4 Tausend Tonnen, während er sich im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um das 2,19-Fache auf 3 Mio. 505,6 Tausend Tonnen vergrößerte.

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Die Benzinimporte in die Ukraine stiegen im Juli innerhalb eines Monats um mehr als 50 %

Wie das Analysezentrum Experts Club unter Berufung auf Daten der Beratungsgruppe A-95 berichtet, importierte die Ukraine im Juli 2026 rund 196.000 Tonnen Benzin. Dies war der höchste Wert seit August 2025.

Die Daten einer von der Beratungsgruppe A-95 veröffentlichten Infografik zeigen zugleich, dass das Liefervolumen gegenüber Juni um etwa 51 % gestiegen ist. Im Juni entfielen auf die wichtigsten Lieferrichtungen rund 130.000 Tonnen Benzin, während es im Juli bereits etwa 196.000 Tonnen waren.

Der starke Anstieg der Importe erfolgte trotz der Umstellung des ukrainischen Marktes auf den E10-Standard zum 1. Juli, der die obligatorische Beimischung von Bioethanol zu Benzin vorsieht. Die neue Anforderung schränkte die Auswahl verfügbarer ausländischer Lieferanten vorübergehend ein.

Insbesondere produziert die griechische Raffinerie Hellenic Petroleum kein Benzin des erforderlichen Standards. Ihre Produkte waren zuvor von ukrainischen Händlern in Zeiten erhöhter Nachfrage genutzt worden.

Gleichzeitig fiel der Beginn des Juli mit einem Anstieg der Preise für Mineralölprodukte auf dem Weltmarkt und einer erhöhten Binnennachfrage zusammen.

Bei A-95 wird darauf hingewiesen, dass die Lage in der ersten Monatshälfte am angespanntesten war. Die Ausweitung der Lieferungen ermöglichte es jedoch, den Markt in der zweiten Julihälfte zu stabilisieren. Die Importeure hatten zudem die erforderlichen Mengen für August im Voraus vertraglich vereinbart.

Polen und Litauen wurden zu den wichtigsten Quellen für zusätzliche Mengen. Die Importe aus Litauen stiegen von 40.500 Tonnen im Juni auf 56.100 Tonnen im Juli, die Importe aus Polen von 30.700 auf 51.700 Tonnen.

Auch die Lieferungen aus Deutschland nahmen deutlich zu – von 16.900 auf 20.900 Tonnen. Aus Rumänien kamen rund 34.000 Tonnen, verglichen mit 31.200 Tonnen einen Monat zuvor.

Gleichzeitig gingen die Importe aus Moldau von 9.600 auf 5.800 Tonnen zurück.

Somit wurde der Juli für den ukrainischen Markt zu einem Test seiner Fähigkeit, die Lieferungen aus dem Ausland nach einer Änderung der Anforderungen an die Benzinqualität schnell neu auszurichten. Trotz der anfänglichen Verringerung der verfügbaren Ressourcenbasis konnten die Importeure die Lieferungen innerhalb eines Monats um etwa das Eineinhalbfache steigern.

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