Der weltweite Kryptowährungsmarkt könnte Anfang November 2026 versuchen, sich zu erholen, nachdem der Bitcoin-Kurs unter 78.000 US-Dollar gefallen ist. Die Wachstumsaussichten hängen jedoch von der Situation rund um die größte Kryptowährungsbörse Binance, der Entwicklung der institutionellen Investitionen und der allgemeinen Lage auf den weltweiten Finanzmärkten ab, berichtet das Portal Fixygen.
In der letzten Oktoberwoche verlor Bitcoin rund 4,8 % seines Wertes und fiel auf 77.200 US-Dollar, während Ethereum um etwa 6 % auf 2.240 US-Dollar nachgab. Der größte Teil des Rückgangs entfiel auf die zweite Wochenhälfte, als der Markt mit einem groß angelegten Cyberangriff auf Binance und verstärkten Kapitalabflüssen aus US-amerikanischen Spot-Kryptowährungs-ETFs konfrontiert wurde.
Im Zeitraum vom 2. bis 8. November könnten die nächstgelegenen indikativen Kurszonen für Bitcoin bei 76.000–78.000 US-Dollar und 80.000–82.000 US-Dollar liegen. Diese Spannen entsprechen den jüngsten Handelstiefs und -hochs und werden als potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsbereiche betrachtet.
Eine Rückkehr von Bitcoin über die psychologisch wichtige Marke von 80.000 US-Dollar bei gleichzeitiger Wiederaufnahme positiver Kapitalzuflüsse in ETFs könnte auf eine Stärkung der Nachfrage hindeuten und Voraussetzungen für einen weiteren Kursanstieg in Richtung 82.000 US-Dollar schaffen.
Gleichzeitig könnte eine nachhaltige Etablierung des Kurses unter 76.000 US-Dollar den Verkaufsdruck verstärken und die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung der Korrektur erhöhen. Ein solches Szenario könnte eintreten, wenn neue Liquiditätsprobleme bei Kryptowährungsplattformen auftreten oder institutionelle Anlagen weiter zurückgehen.
Eines der wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche wird die für den 2. November geplante Veröffentlichung eines aktualisierten Reservenachweises (Proof of Reserves) der Börse Binance sein. Das Unternehmen beabsichtigt, Informationen über die Verfügbarkeit digitaler Vermögenswerte zur Absicherung seiner Verpflichtungen gegenüber Kunden vorzulegen, nachdem bei einem Cyberangriff am 29. Oktober Kryptowährungen im Wert von rund 6,3 Milliarden US-Dollar gestohlen wurden.
Laut der offiziellen Erklärung von Binance vom 30. Oktober hat das Unternehmen mehr als 6,34 Milliarden US-Dollar an eigenen Mitteln zur Deckung der Verluste zurückgestellt, darunter 5 Milliarden US-Dollar direkt in den betroffenen digitalen Vermögenswerten. Darüber hinaus konnten in Zusammenarbeit mit Branchenpartnern rund 3 Milliarden US-Dollar der gestohlenen Mittel eingefroren werden.
Die Börse plant außerdem, Kryptowährungsabhebungen nach Abschluss zusätzlicher Sicherheitsüberprüfungen schrittweise wieder aufzunehmen. Die Geschwindigkeit der Wiederaufnahme des Betriebs, die Ergebnisse des Reservenachweises und die Reaktionen der Kunden könnten wichtige Faktoren für die Veränderung der Stimmung am Kryptowährungsmarkt werden.
Zusätzliche Aufmerksamkeit der Anleger wird sich auf US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs richten. In der Handelswoche vom 26. bis 30. Oktober beliefen sich die Nettoabflüsse aus diesen Fonds auf 202,4 Millionen US-Dollar. Am 30. Oktober zogen Anleger 643,2 Millionen US-Dollar ab und machten damit die positiven Kapitalströme der vorangegangenen vier Handelstage vollständig zunichte.
Die Wiederaufnahme nachhaltiger Kapitalzuflüsse in ETFs könnte eines der Signale für eine Rückkehr der institutionellen Nachfrage sein. Umgekehrt könnten anhaltende Abflüsse die Kurserholung selbst bei einer Normalisierung der Situation rund um Binance begrenzen.
Ein weiterer Faktor bleibt die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve. Die Beibehaltung relativ hoher Zinssätze stützt die Attraktivität auf US-Dollar lautender Finanzinstrumente und könnte das Interesse der Anleger an risikoreicheren Vermögenswerten, einschließlich Kryptowährungen, dämpfen.
Daher sind Anfang November zwei Hauptszenarien möglich. Sollten das Vertrauen in Binance wiederhergestellt werden, sich die institutionellen Kapitalströme stabilisieren und sich die Lage an den Aktienmärkten verbessern, könnte Bitcoin versuchen, in die Spanne von 80.000–82.000 US-Dollar zurückzukehren. Sollten die Kapitalabflüsse aus ETFs anhalten und neue Probleme auf Kryptowährungsplattformen entstehen, droht dem Markt ein weiterer Rückgang.
Dabei handelt es sich bei den genannten Kursmarken um szenariobasierte Schätzungen auf Grundlage der jüngsten Marktentwicklung und nicht um garantierte Niveaus zukünftiger Kurse.
Binance, BITCOIN, ETF, INVESTITIONEN, KRYPTOWÄHRUNG, PROGNOSE
Die weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie (IT) könnten im Jahr 2027 um 15 % steigen und sich auf rund 7,35 Billionen US-Dollar belaufen, heißt es in einer Pressemitteilung des Marktforschungsunternehmens Gartner.
Für das Jahr 2026 wird ein Wachstum von 14,5 % auf 6,39 Billionen US-Dollar prognostiziert.
„Marktkräfte treiben die Ausgaben für Infrastruktur im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), KI-gestützte Cloud-Plattformen und fortschrittliche Software-Ökosysteme an, da dies die attraktivsten globalen Segmente sind“, so John-David Lovelock, leitender Analyst bei Gartner. „Das Wachstum der digitalen Wirtschaft wird zunehmend nicht nur durch die Einführung von Software bestimmt, sondern auch durch die Fähigkeit, KI-Infrastruktur in beispiellosem Umfang zu finanzieren, aufzubauen und zu monetarisieren.“
Die höchsten Wachstumsraten im kommenden Jahr – wie auch in diesem – werden die Ausgaben für Rechenzentren verzeichnen: um 55,5 % nach einem Wachstum von 73,8 % im Jahr 2026. Unterdessen wird der Softwarebereich nach Ansicht der Gartner-Analysten bei den Gesamtausgaben den ersten Platz einnehmen und damit den IT-Dienstleistungssektor überholen.
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Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Ukraine wird im dritten Quartal um 2,1 %, im vierten Quartal um 4,2 % und im ersten Quartal des nächsten Jahres um 5,2 % wachsen – diese aktualisierte vierteljährliche Prognose veröffentlichte die Nationalbank in ihrem „Inflationsbericht“ vom April auf ihrer Website.
„Eine Lockerung der Fiskalpolitik und ein umfangreicher wirtschaftlicher Impuls durch die Umleitung eines Teils der ausländischen Finanzmittel in die Lokalisierung der Rüstungsproduktion sowie höhere Ernten als im Vorjahr Ernteerträge werden zur Belebung der Wirtschaftstätigkeit in der zweiten Jahreshälfte beitragen“, erklärte die NBU, die ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr insgesamt von 1,3 % auf 1,8 % im „Inflationsbericht“ vom April angehoben hat.
Damals ging die Nationalbank davon aus, dass das BIP im dritten Quartal dieses Jahres um 1,9 %, im vierten Quartal um 1,7 % und im ersten Quartal des nächsten Jahres um 4,7 % steigen würde.
Die NBU rechnet nun mit einem Anstieg des Defizits des konsolidierten Haushalts (ohne Berücksichtigung von Zuschüssen bei den Einnahmen) auf 35,2 % des BIP zum Jahresende 2026 im Vergleich zu 24,7 % des BIP im vergangenen Jahr, während sie noch im April im Gegenteil einen Rückgang dieses Wertes auf 19,2 % des BIP prognostiziert hatte.
Wie aus dem Bericht hervorgeht, stiegen die Haushaltsausgaben im zweiten Quartal dieses Jahres um 32,7 % im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres – um 0,45 Billionen UAH auf 1,81 Billionen UAH, während sie im ersten Quartal auf dem Vorjahresniveau von 1,25 Billionen UAH lagen.
Die Nationalbank betonte, dass der fiskalische Impuls die negativen Auswirkungen der Beschüsse ausgleicht, die die Nationalbank auf 0,9 Prozentpunkte schätzt.
Nach einer vorläufigen Schätzung des Staatlichen Statistikamtes stieg das BIP nach einem Rückgang um 0,6 % im ersten Quartal dieses Jahres im zweiten Quartal 2026 um 0,6 %, während die Nationalbank in ihrer Prognose vom April ein Wachstum von 1,7 % erwartet hatte.
Die NBU erklärte, dass ein stärkeres Wirtschaftswachstum durch die Folgen der verstärkten russischen Angriffe auf die logistische Infrastruktur – insbesondere die Blockade von Häfen – sowie auf den Energiesektor und Unternehmen behindert werde. Auch im Baugewerbe hat sich der Rückgang deutlich verstärkt (auf 7,5 % im zweiten Quartal) – vor dem Hintergrund einer hohen Vergleichsbasis im Vorjahr, eines Mangels an qualifizierten Arbeitskräften und einer veränderten Nachfragestruktur angesichts der Kriegs- und Energieschocks: Der Schwerpunkt verlagerte sich von großen Wohnbauprojekten hin zu privatem Wohnungsbau und zum Wiederaufbau der Infrastruktur.
Die Zentralbank bestätigte zudem die Wachstumsprognose für 2027 bei 2,8 %, änderte jedoch ihre Erwartungen hinsichtlich der vierteljährlichen Entwicklung: Während sie im April für das zweite Quartal des nächsten Jahres einen Anstieg des BIP um 2,5 % erwartet hatte, im dritten um 2,0 % und im vierten um 2,5 %, so liegen diese Werte nun bei 4,3 %, 2,4 % bzw. 0,2 %.
Die NBU führt die Beschleunigung des Aufschwungs in den kommenden Jahren auf steigende Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten, insbesondere im Rüstungssektor, auf weitere Ertragssteigerungen, eine allmähliche Stabilisierung im Energiesektor und eine anhaltend stabile Verbrauchernachfrage zurück.
„Eine expansive Fiskalpolitik wird in den Jahren 2026–2027 zu einer positiven BIP-Lücke führen“, heißt es zudem im Inflationsbericht.
Die Prognose für das Defizit des konsolidierten Haushalts wurde für das nächste Jahr von 17,7 % des BIP auf 25,6 % des BIP angehoben, für das Jahr 2028 von 10,9 % des BIP auf 14,6 % des BIP.
Dem Bericht zufolge ist die Senkung der BIP-Wachstumsprognose für das Jahr 2028 von 3,7 % auf 3,0 % auf eine deutlichere Haushaltskonsolidierung zurückzuführen.
Wie bereits berichtet, verlangsamte sich das BIP-Wachstum der Ukraine nach Angaben des Staatlichen Statistikamtes im Jahr 2025 auf 1,8 %, nachdem es 2024 noch bei 2,9 % und 2023 bei 5,5 % gelegen hatte, nachdem es 2022 – im ersten Jahr der umfassenden russischen Aggression – um 28,8 % eingebrochen war.
BIP, Haushalt, NBU, PROGNOSE, WIRTSCHAFT
Wie Fixygen berichtet, schließt der Kryptomarkt die Woche vom 27. Juli bis zum 1. August vorwiegend mit Kursverlusten ab – vor dem Hintergrund der zurückhaltenden Haltung der US-Notenbank, instabiler Zuflüsse in börsengehandelte Fonds und schwacher Geschäftszahlen der größten US-Kryptobörse Coinbase.
Am 1. August notierte Bitcoin bei rund 63.000 US-Dollar, gegenüber etwa 65.300 US-Dollar zu Beginn der Woche. Damit verlor die führende Kryptowährung rund 3,6 %.
Ethereum stieg zu Beginn der Woche fast auf 1.950 US-Dollar, geriet dann jedoch ebenfalls unter Druck. Die meisten der größten Altcoins konnten keinen nachhaltigen Aufwärtstrend entwickeln, da Investoren es vorzogen, ihre Positionen in risikoreicheren Anlagen zu reduzieren. Solana blieb im Laufe der Woche weitgehend in der Spanne von 70 bis 76 US-Dollar.
Das wichtigste makroökonomische Ereignis der Woche war die Sitzung der US-Notenbank (Federal Reserve) am 28. und 29. Juli. Die Fed behielt den Zielkorridor für den Leitzins bei 3,5–3,75 % bei. Dabei wies die Zentralbank darauf hin, dass die Inflation weiterhin über dem Zielwert von 2 % liege, insbesondere aufgrund steigender Energiepreise und anderer Folgen des Konflikts im Nahen Osten. Ein weiteres Signal für eine straffe Geldpolitik war, dass sich drei Mitglieder des Offenmarktausschusses für eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte aussprachen.
Für Kryptowährungen bedeutet dies, dass teure Dollar-Liquidität erhalten bleibt. Bei hohen Zinsen erzielen Anleger attraktive Renditen mit Staatsanleihen und Geldmarktinstrumenten, was den Kapitalzufluss in Bitcoin und Altcoins begrenzt.
Der Markt hatte zumindest mit einer milderen Rhetorik der Fed gerechnet, weshalb das Ausbleiben eines Signals für eine baldige Zinssenkung einer der Gründe für die Schwäche von Bitcoin in der zweiten Wochenhälfte war.
Die US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs schlossen die Woche mit einem kumulierten Nettoabfluss von rund 61,5 Mio. US-Dollar ab. Am Montag und Dienstag zogen Investoren 11,6 Mio. US-Dollar bzw. 49,7 Mio. US-Dollar ab. Am Mittwoch verzeichneten die Fonds einen Zufluss von 32,1 Mio. $, am Donnerstag 233,1 Mio. $. Am Freitag wurden jedoch erneut 265,4 Mio. $ aus den Fonds abgezogen. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass es bislang keine nachhaltige institutionelle Nachfrage gibt. Positive Mittelzuflüsse halten ein bis zwei Tage an, woraufhin sie durch vergleichbare oder noch umfangreichere Verkäufe abgelöst werden.
Besonders auffällig war der Mittelabfluss am Freitag aus dem IBIT-Fonds von BlackRock in Höhe von 122,7 Mio. $. Aus dem FBTC von Fidelity wurden 54,8 Mio. $ abgezogen, aus dem GBTC von Grayscale 52,6 Mio. $.
Solange die Bitcoin-ETFs nicht wieder zu stabilen Mittelzuflüssen zurückkehren, wird eine Erholung des Kurses über die nächsten Widerstandsniveaus hinaus schwierig sein.
Zusätzlichen Druck auf den Markt übten die Finanzergebnisse von Coinbase aus. Die größte börsennotierte Kryptobörse der USA meldete den dritten Quartalsverlust in Folge. Nach der Veröffentlichung des Berichts gaben die Coinbase-Aktien nach, und Analysten wiesen auf schwierige Bedingungen für den Handel mit Kryptowährungen sowie auf die mangelnde Klarheit hinsichtlich des Zeitpunkts einer Erholung des Handelsvolumens hin.
Der Rückgang der Aktivität von Privatanlegern stellt eines der Hauptrisiken für den Markt dar. Trotz des Anstiegs des Marktanteils von Coinbase am Kryptowährungshandel auf 10,3 % bleiben die Gesamtmarktvolumina schwach.
Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Abhängigkeit von Provisionen für Spot-Geschäfte weiter ab und entwickelt Geschäftsbereiche im Zusammenhang mit Stablecoins, Derivaten, der Verwahrung digitaler Vermögenswerte und der Blockchain-Infrastruktur aus. Dies ist jedoch eher ein langfristiger positiver Faktor und gleicht den Rückgang der spekulativen Aktivität bislang nicht aus.
Einer der Trends der Woche war weiterhin das Bestreben der Anleger, sich auf die größten und liquidesten digitalen Vermögenswerte zu konzentrieren. Wenn makroökonomische Risiken zunehmen, fließt Kapital in der Regel schneller aus kleinen Token ab als aus Bitcoin. Infolgedessen können Altcoins selbst bei einem relativ stabilen Kurs der führenden Kryptowährung an Wert verlieren.
Ethereum verfügt dank der Nutzung des Netzwerks in den Bereichen dezentrale Finanzen, Tokenisierung von Vermögenswerten und Infrastrukturprojekten weiterhin über eine fundamentale Stütze. Für eine nachhaltige Erholung ist jedoch eine Wiederbelebung der Nachfrage auf dem gesamten Kryptomarkt sowie eine Stabilisierung von Bitcoin erforderlich.
Solana und andere hochvolatile Vermögenswerte können zwar kurzfristige Kurssprünge verzeichnen, doch ohne eine Zunahme der Liquidität dürften solche Bewegungen höchstwahrscheinlich nicht von Dauer sein.
Das Basisszenario für Anfang August bleibt die Konsolidierung von Bitcoin in der Spanne von 60.000 bis 66.000 US-Dollar. Die nächste Unterstützungszone liegt bei 62.000–63.000 $. Die entscheidende psychologische und technische Schwelle bleibt jedoch bei 60.000 $. Ein Wiederaufflammen geopolitischer Spannungen oder anhaltende Abflüsse aus ETFs könnten dazu führen, dass dieses Niveau erneut getestet wird.
Ein Durchbrechen der 60.000-Dollar-Marke nach unten würde die Wahrscheinlichkeit einer Bewegung in den Bereich von 55.000 bis 58.000 Dollar erhöhen. Für die Verwirklichung eines solchen Szenarios wäre eine Kombination mehrerer negativer Faktoren erforderlich: eine weitere Aufwertung des Dollars, steigende Renditen amerikanischer Anleihen, erhebliche Abflüsse aus ETFs und eine Verschlechterung der Lage an den Aktienmärkten.
Für eine Rückkehr des Bitcoin-Wachstums ist ein Anstieg über den Bereich von 64.700–66.000 $ erforderlich. In diesem Fall könnten 68.000 $ und 70.000 $ die nächsten Zielmarken sein.
Ein positives Szenario ist möglich, sofern wieder ein nachhaltiger Mittelzufluss in Bitcoin-ETFs einsetzt, die geopolitischen Risiken abnehmen und schwache Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht werden, die die Erwartungen hinsichtlich einer künftigen Lockerung der Geldpolitik der Fed verstärken.
Ethereum könnte im Falle einer Marktstabilisierung versuchen, wieder über 1.900 $ zu steigen. Sollte Bitcoin jedoch auf 60.000 $ fallen, würde sich der Druck auf die zweitgrößte Kryptowährung und die meisten Altcoins verstärken.
Somit dürfte der Markt Anfang August weiterhin volatil bleiben und vor allem von den Zuflüssen in US-amerikanische ETFs, den makroökonomischen Daten der USA sowie der Lage im Nahen Osten abhängen. Ein eindeutiges Signal für das Ende der Korrektur gibt es bislang noch nicht, doch sollte Bitcoin das Niveau von 60.000 US-Dollar halten, würde dies die Aussicht auf eine weitere Erholung stützen.
Bitcoin ist die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung und wurde 2009 ins Leben gerufen. Ethereum ist die zweitgrößte digitale Währung und dient als Basiswert für das Ethereum-Smart-Contract-Netzwerk.
Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat in seinem WASDE-Bericht vom Juli die Prognose für die Weizenproduktion in der Ukraine im Wirtschaftsjahr 2026/27 von 23,5 Mio. Tonnen, die einen Monat zuvor erwartet worden waren, auf 24 Mio. Tonnen angehoben.
Laut dem am 10. Juli 2026 veröffentlichten WASDE-Bericht blieb die Prognose für die weltweite Weizenproduktion im Wirtschaftsjahr 2026/27 nahezu unverändert und beläuft sich auf 819,97 Mio. Tonnen gegenüber 820,06 Mio. Tonnen im Juni. Dabei stellt das USDA fest, dass die Prognose für die Weizenproduktion in Russland und der Ukraine aufgrund günstiger Bedingungen für Winterweizen nach oben korrigiert wurde.
Die Prognose für den Export von ukrainischem Weizen hat das USDA von 14 Mio. Tonnen im Vormonat auf 14,5 Mio. Tonnen angehoben. Dem Bericht zufolge wurden die weltweiten Weizenexporte im Wirtschaftsjahr 2026/27 auf 213,1 Mio. Tonnen angehoben, was auf gestiegene Lieferungen aus Argentinien, Russland und der Ukraine zurückzuführen ist und den Rückgang der Exportprognose für Kanada mehr als ausgeglichen hat.
In den WASDE-Tabellen für das Wirtschaftsjahr 2025/26 wird die Weizenproduktion in der Ukraine auf 24,1 Mio. Tonnen und die Exporte auf 14 Mio. Tonnen geschätzt. Im Wirtschaftsjahr 2024/25 produzierte die Ukraine laut USDA 23,4 Mio. Tonnen Weizen und exportierte 15,75 Mio. Tonnen.
Die Korrektur der Prognose für die Ukraine erfolgt vor dem Hintergrund einer angespannteren weltweiten Marktbilanz. Das USDA senkte die Prognose für die weltweiten Endbestände an Weizen im Wirtschaftsjahr 2026/27 auf 272,8 Mio. Tonnen, was 2,6 Mio. Tonnen weniger ist als in der Schätzung vom Juni. Gleichzeitig wurde die Prognose für den weltweiten Verbrauch auf 826,2 Mio. Tonnen angehoben.
Das Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine hatte zuvor die Getreideernte für das Jahr 2026 auf etwa 60,4 Mio. Tonnen prognostiziert, darunter etwa 22,4 Mio. Tonnen Weizen, etwa 4,7 Mio. Tonnen Gerste und etwa 31,6 Mio. Tonnen Mais.
Nach Angaben des Staatlichen Statistikamtes stieg die Weizenernte in der Ukraine im Jahr 2025 um 3,6 % auf 23,34 Mio. Tonnen, die Maisernte um 14,6 % auf 30,9 Mio. Tonnen, während die Gerstenproduktion um 2,4 % auf 5,2 Mio. Tonnen zurückging.
Die Ukraine bleibt einer der wichtigsten Weizenexporteure in der Schwarzmeerregion, doch die Liefermengen im Wirtschaftsjahr 2026/27 werden nicht nur von der Ernte, sondern auch vom Betrieb des Seewegs, der Logistik über die Donau und die westlichen Grenzen, der Versicherung der Schiffe sowie der Sicherheitslage der Hafeninfrastruktur abhängen.
Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat in seinem WASDE-Bericht vom Juli die Prognose für die Maisproduktion in der Ukraine im Wirtschaftsjahr 2026/27 unverändert bei 30 Millionen Tonnen belassen.
Auch die Prognose für den Export von ukrainischem Mais wurde nicht revidiert und beläuft sich auf 23 Mio. Tonnen. Laut den WASDE-Tabellen werden in der Juli-Einschätzung für die Ukraine für das Wirtschaftsjahr 2026/27 eine Erzeugung von 30 Mio. Tonnen, ein Export von 23 Mio. Tonnen und Endbestände von 2,06 Mio. Tonnen angegeben.
Für das Wirtschaftsjahr 2025/26 schätzt das USDA die Maisernte in der Ukraine auf 30,9 Mio. Tonnen und die Exporte auf 23 Mio. Tonnen. Somit geht die neue Prognose im Vergleich zur laufenden Saison von einem leichten Rückgang der Produktion aus, während das Exportpotenzial auf dem bisherigen Niveau bleiben soll.
In der weltweiten Maisbilanz senkte das USDA im Juli die Produktionsprognose für das Wirtschaftsjahr 2026/27 auf 1,297 Mrd. Tonnen, gegenüber 1,300 Mrd. Tonnen im Vormonat. Der größte Rückgang ist auf die Europäische Union und Kenia zurückzuführen, während die Prognose für die Ukraine unverändert blieb.
Die weltweiten Maisausfuhren im Wirtschaftsjahr 2026/27 wurden hingegen von 207,61 Mio. Tonnen im Juni auf 209,88 Mio. Tonnen angehoben. Das USDA senkte zudem die Prognose für die weltweiten Endbestände an Mais auf 275,26 Mio. Tonnen gegenüber 281,22 Mio. Tonnen im Juni-Bericht.
In der WASDE-Zusammenfassung wird darauf hingewiesen, dass die ausländische Maisproduktion aufgrund verschlechterter Aussichten in der EU und in Kenia nach unten korrigiert wurde. Für die EU ist der Rückgang in erster Linie auf die Hitze in Frankreich und die Senkung der Prognose für Ungarn zurückzuführen.
Die Prognose für die ukrainische Maisernte bleibt in der zweiten Sommerhälfte wetterabhängig. Mais ist stärker von den Niederschlägen und Temperaturen im Juli und August abhängig, weshalb die tatsächliche Ernteertrag deutlich von der aktuellen Schätzung des USDA abweichen kann.