Business news from Ukraine

Business news from Ukraine

Der Export von Eisenerz aus der Ukraine ist in den ersten neun Monaten um fast 30% zurückgegangen

Die Bergbauunternehmen der Ukraine haben von Januar bis September dieses Jahres den Export von Eisenerz (ZRS) in physischer Menge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,8 % gesenkt – von 24.145.038 Tausend Tonnen auf 16.948.958 Tausend Tonnen.
Laut den vom Staatlichen Zolldienst (DMS) veröffentlichten Statistiken wurden im September 1.174.008 Tausend Tonnen Eisenerz exportiert, im August 1.865.697 Tausend Tonnen, im Juli 1.875.428 Tausend Tonnen, im Juni – 2.021.299 Tonnen, im Mai – 2.239.167 Tonnen Rohstoffe, im April – 2.163.837 Tonnen, im März – 2.300.467 Tonnen, im Februar – 1.254.516 Tausend Tonnen, im Januar – 2.054.539 Tausend Tonnen.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 sanken die Deviseneinnahmen aus dem Export von Rohstoffen um 29 % – auf 1.286.304 Mio. $.
Darüber hinaus importierte die Ukraine von Januar bis September 2026 246 Tonnen Rohstoffe im Wert von 74.000 US-Dollar, während sie im Zeitraum Januar bis September 2025 107.000 Tonnen im Wert von 80.000 US-Dollar aus dem Ausland einführte.
Wie berichtet, haben die Bergbauunternehmen der Ukraine im Jahr 2025 den Export von Rohstoffen in physischer Menge im Vergleich zum Vorjahr um 8 % gesenkt – auf 30.995.363 Tausend Tonnen von 33.699.722 Tausend Tonnen, die Deviseneinnahmen sanken um 16,6 % – von 2 Mrd. 803,223 Mio. Dollar auf 2 Mrd. 337,765 Mio. Dollar. Die Exporte gingen überwiegend nach China (44,98 % der Lieferungen in monetärer Hinsicht), in die Slowakei (17,15 %) und nach Polen (16,09 %).
Darüber hinaus importierte die Ukraine im Jahr 2025 Rohstoffe im Wert von 95.000 US-Dollar und in einer Menge von 130 Tonnen aus den Niederlanden (46,32 %), Italien (36,84 %) und Norwegen (13,68 %), während im Vorjahr 2.042 Tausend Tonnen im Wert von 414 Tausend US-Dollar eingeführt wurden.

, , , ,

Die italienische Stiftung Med-Or und die Diplomatische Akademie der Ukraine haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Die italienische Stiftung Med-Or und die nach Gennadij Udovenko benannte Diplomatische Akademie der Ukraine beim Außenministerium der Ukraine haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die auf den Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der diplomatischen Ausbildung und des internationalen Dialogs abzielt.

Wie berichtet wird, unterzeichneten der Vorsitzende der Stiftung, Marco Minniti, und der Direktor der Diplomatischen Akademie der Ukraine, Ihor Ostash, das Dokument am 13. Oktober im Hauptsitz von Med-Or in Rom.

Die Vereinbarung sieht die Schaffung einer Grundlage für gemeinsame Initiativen im Bereich der diplomatischen Ausbildung sowie die Erweiterung der Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zwischen Italien und der Ukraine vor. Insbesondere wird erwogen, italienische und internationale Dozenten und Experten in die Lehrprogramme der ukrainischen Akademie einzubinden.

Die Med-Or-Stiftung verfügt bereits über Erfahrung beim Aufbau internationaler Partnerschaften im Bereich der Personalausbildung in Afrika und im Nahen Osten.

An der Unterzeichnungszeremonie nahmen auch der Staatssekretär beim Ministerpräsidenten Italiens und Sicherheitsbeauftragte der Republik, Alfredo Mantovano, sowie der ukrainische Botschafter in Italien, Ihor Brusylo, teil.

Bei Med-Or wurde betont, dass die Vereinbarung Teil eines umfassenderen Programms der Stiftung ist, das auf die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit unter den Bedingungen einer komplexen internationalen Lage abzielt.

Die Unterzeichnung des Memorandums schafft die Grundlage für eine weitere Vertiefung der ukrainisch-italienischen Kontakte im Bereich der diplomatischen Ausbildung, des Austauschs von Fachwissen und der Ausbildung von Fachkräften für internationale Beziehungen.

, , , ,

Die Ukraine verzeichnet weiterhin einen Handelsüberschuss von über 500 Mio. US-Dollar bei Drähten und Kabeln, doch die Importe steigen schneller als die Exporte

Die ukrainische Branche für die Herstellung von isolierten Drähten und Kabeln gehört nach wie vor zu den Industriezweigen mit einer deutlich positiven Außenhandelsbilanz.
Von Januar bis September 2026 exportierte die Ukraine diese Produkte im Wert von 1,065 Mrd. $, während sich die Importe auf 540,7 Mio. $ beliefen. Somit belief sich der Handelsüberschuss auf rund 524,3 Mio. $.
Die Exporte überstiegen die Importe fast um das Doppelte, was sich deutlich von der allgemeinen Struktur des Außenhandels der Ukraine unterscheidet, bei der die Warenimporte in den letzten Jahren die Exporte deutlich überstiegen haben.
Die Entwicklung deutet jedoch auf einen allmählichen Rückgang dieses Überhangs hin.
Die Exporte von Drähten und Kabeln blieben in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert, während die Importe um 22,7 % stiegen. Nach Berechnungen beliefen sich die Importe von Januar bis September 2025 auf rund 441 Mio. US-Dollar und der Handelsüberschuss auf etwa 624 Mio. US-Dollar.
Somit verringerte sich der Handelsüberschuss bei Drähten und Kabeln im Jahresvergleich um etwa 100 Mio. $ bzw. 16 %.
Der wichtigste Exportmarkt für die Ukraine bleibt die Europäische Union. Allein Deutschland, Polen und Ungarn kauften ukrainische Produkte im Wert von fast 698 Mio. $ und machten damit rund zwei Drittel der gesamten Exporte aus.
Gleichzeitig wird die Importstruktur zunehmend asiatisch geprägt. China steigerte seine Lieferungen um etwa 70 % – auf 157 Mio. $ – und rückte damit an die Spitze der Lieferanten, noch vor Ungarn und Polen.
Daraus ergibt sich ein doppelter Trend: Die Ukraine ist weiterhin ein bedeutender Lieferant von Kabelprodukten für die europäische Industrie, steigert aber gleichzeitig schneller die Einkäufe bestimmter Arten von Drähten, Kabeln und elektrotechnischen Komponenten im Ausland.
Zum Jahresende 2025 beliefen sich die Exporte von Kabelprodukten auf 1,41 Mrd. US-Dollar und die Importe auf 590,7 Mio. US-Dollar, sodass der jährliche Überschuss 819 Mio. US-Dollar überstieg.
Die Beibehaltung eines erheblichen Handelsüberschusses macht die Herstellung von Drähten und Kabeln zu einem der interessanten Beispiele der ukrainischen verarbeitenden Industrie, die tief in die europäischen Produktionsketten integriert ist. Dabei wird die weitere Entwicklung von der Lage der europäischen Automobilindustrie, dem Energiebau sowie der Fähigkeit der ukrainischen Unternehmen abhängen, die Produktion unter Kriegsbedingungen aufrechtzuerhalten.
Quelle: Staatlicher Zolldienst der Ukraine, Außenhandelsstatistik für Januar–September 2026.
Statistik des Staatlichen Zolldienstes

, , , , ,

Die Bilanz der Einstellung der Ukrainer gegenüber Usbekistan liegt bei plus 11,2 Prozentpunkten – Studie

Im August 2026 bleibt die Einstellung der Ukrainer gegenüber Usbekistan überwiegend neutral: Diese Haltung vertreten 55,6 % der Befragten. Zählt man die genannten Kategorien zusammen, bewerten 25,7 % der Befragten das Land positiv, 14,5 % negativ, berichtet das Informations- und Analysezentrum Experts Club. In der Zusammenfassung der Studie wird der positive Wert mit 25,6 % angegeben, was auf die Rundung der Ausgangsdaten zurückzuführen ist.

6,5 % der Ukrainer stehen Usbekistan vollständig positiv gegenüber, 19,2 % überwiegend positiv. Eine neutrale Antwort wählten 55,6 % der Befragten. 13,1 % bewerten das Land überwiegend negativ, 1,4 % vollständig negativ; weitere 4,3 % konnten sich nicht entscheiden.

In der Summe der Kategorien beträgt die Differenz zwischen positiver und negativer Einstellung plus 11,2 Prozentpunkte. Positive Bewertungen überwiegen somit etwa um das 1,8-Fache gegenüber den negativen. Gleichzeitig zeigt mehr als die Hälfte der Befragten keine ausgeprägte positive oder negative Haltung gegenüber dem Land.

Im regionalen Gesamtbild hat Usbekistan ein weniger ausgeprägtes positives Image als Georgien und Aserbaidschan. Für Georgien lagen die positiven Bewertungen im August bei 57,3 %, für Aserbaidschan bei 48,7 %, während ein hoher Anteil neutraler Antworten weiterhin das Hauptmerkmal der Wahrnehmung Usbekistans ist.

Gleichzeitig ist die Einstellung im Vergleich zur Umfrage vom April 2025 deutlicher geworden. Damals nahmen 63,4 % der Ukrainer eine neutrale Haltung gegenüber Usbekistan ein, 21,7 % standen dem Land positiv gegenüber, 9,3 % negativ, und 5,6 % konnten sich nicht entscheiden. Somit ist der Anteil der positiven Antworten um etwa 4 Prozentpunkte gestiegen, der der negativen um 5,2 Prozentpunkte, während der Anteil der neutralen Antworten um 7,8 Prozentpunkte zurückgegangen ist.

Der Gründer des Informations- und Analysezentrums Experts Club, Maxim Urakin, Doktor der Wirtschaftswissenschaften, ist der Ansicht, dass ein wesentlicher Aspekt der Wahrnehmung Usbekistans nach wie vor die unzureichende Informiertheit der Ukrainer über die aktuelle Rolle dieses Landes in Zentralasien ist.

„Usbekistan bleibt für einen Großteil der ukrainischen Gesellschaft ein recht fernes Land. Die Menschen kommen deutlich seltener mit Informationen über dessen Wirtschaft, Geschäftsleben, Politik oder humanitäre Beziehungen in Berührung als dies bei den EU-Staaten, den Ländern des Kaukasus oder den unmittelbaren Nachbarn der Ukraine der Fall ist. Genau deshalb macht die neutrale Gruppe immer noch mehr als die Hälfte der Befragten aus“, erklärte Urakin.

Gleichzeitig sei der Rückgang des Anteils neutraler Antworten von 63,4 % im April 2025 auf 55,6 % im August 2026 ein wichtigeres Signal als der einzelne Anstieg positiver oder negativer Bewertungen, so Urakin.

„Wir beobachten die allmähliche Herausbildung eines klareren Bildes von Usbekistan. Ein Teil der Befragten wechselt von einer neutralen Haltung zu einer konkreten Einschätzung des Landes. Dabei überwiegt die positive Einstellung nach wie vor deutlich gegenüber der negativen. Das bedeutet, dass für die Entwicklung wirtschaftlicher, bildungspolitischer, kultureller und humanitärer Kontakte eine ausreichend günstige Grundlage besteht, das Bild Usbekistans in der Ukraine jedoch noch einer stärkeren Informationspräsenz bedarf“, fügte Urakin hinzu.

Die aktuellen Ergebnisse bestätigen diese Einschätzung teilweise: Die Gruppe der Neutralen ist nach wie vor die größte, hat sich jedoch im Vergleich zum Jahr 2025 deutlich verkleinert. Der gleichzeitige Anstieg sowohl der positiven als auch der negativen Antworten zeugt vor allem von der allmählichen Herausbildung einer klareren Haltung gegenüber Usbekistan.

Die Umfrage wurde im August 2026 mittels selbstausgefüllter Online-Fragebögen im SunFlowerSociology-Panel unter 800 ukrainischen Bürgern im Alter ab 18 Jahren durchgeführt. Die Stichprobe ist hinsichtlich Alter, Geschlecht und Region repräsentativ; die maximale theoretische Fehlerquote bei Indikatoren auf einem Niveau von 50 % beträgt ±3,5 Prozentpunkte.

, , , , , , , ,

China ist zum größten Lieferanten von Drähten und Kabeln in die Ukraine geworden – die Importe stiegen um 23 %

Von Januar bis September 2026 steigerte die Ukraine ihre Importe von isolierten Drähten und Kabeln um 22,7 % – auf 540,7 Mio. $, wobei China in diesem Segment erstmals die traditionellen europäischen Lieferanten deutlich überholte.
Nach Angaben des Staatlichen Zolldienstes beliefen sich die Importe chinesischer Kabelprodukte auf 157 Mio. US-Dollar gegenüber 92,6 Mio. US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Somit stiegen die Lieferungen aus China innerhalb nur eines Jahres um etwa 69,5 %, und sein Anteil an den ukrainischen Importen von Drähten und Kabeln näherte sich 29 %.
Ungarn bleibt der zweitgrößte Lieferant. In den ersten neun Monaten importierte die Ukraine von dort Drähte und Kabel im Wert von 124 Mio. US-Dollar gegenüber 114 Mio. US-Dollar im Vorjahr, was einem Anstieg von etwa 8,8 % entspricht.
Polen belegte mit Lieferungen im Wert von 74 Mio. US-Dollar gegenüber 74,7 Mio. US-Dollar im Zeitraum Januar bis September 2025 den dritten Platz.
Somit lieferten China, Ungarn und Polen zusammen rund 355 Mio. US-Dollar oder fast zwei Drittel der gesamten ukrainischen Importe von Kabelprodukten.
Die wichtigste Veränderung in der Marktstruktur war gerade die Stärkung der Position Chinas. Noch vor einem Jahr war Ungarn der größte Lieferant, während der Wert der chinesischen Importe mittlerweile den ungarischen um etwa 33 Mio. US-Dollar übersteigt.
Das rasante Wachstum der Importe könnte mit der gestiegenen Nachfrage nach elektrotechnischen Produkten, dem Wiederaufbau der Energieinfrastruktur, Telekommunikationsprojekten, dem Bauwesen, Industrieausrüstung und Automobilkomponenten zusammenhängen.
Dabei wachsen die Importe deutlich schneller als die Exporte. In den ersten neun Monaten blieben die Exporte ukrainischer Drähte und Kabel in etwa auf dem Niveau des Vorjahres – 1,065 Mrd. $ –, während die Importe um fast ein Viertel stiegen.
Im Jahr 2025 importierte die Ukraine Drähte und Kabel im Wert von 590,7 Mio. US-Dollar, was einem Anstieg von 24,3 % gegenüber 2024 entsprach. Bereits in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 näherte sich das Liefervolumen dem Gesamtwert des Vorjahres an.

 

, , , , ,

Die positive Einstellung der Ukrainer gegenüber Litauen ist nach wie vor hoch, ist jedoch auf 69,9 % gesunken – Studie

Wie der Experts Club berichtet, genießt Litauen unter den Ukrainern weiterhin eine der höchsten positiven Bewertungen: Im August 2026 stehen 69,9 % der Befragten dem Land positiv gegenüber, während nur 3,9 % eine negative Einstellung haben. Gleichzeitig ist im Vergleich zur vorherigen Erhebungswelle der Anteil der positiven Bewertungen gesunken, während der Anteil der neutralen Bewertungen gestiegen ist, berichtet das Informations- und Analysezentrum Experts Club.

Nach den Ergebnissen der Umfrage vom August stehen 37,8 % der Ukrainer Litauen völlig positiv gegenüber, 32,1 % überwiegend positiv. Eine neutrale Haltung nehmen 24,5 % der Befragten ein. 3,1 % bewerten das Land überwiegend negativ, 0,8 % vollständig negativ; weitere 1,8 % konnten sich nicht entscheiden.

Nach den gerundeten Werten der Tabelle beträgt die Differenz zwischen positiven und negativen Bewertungen etwa plus 66 Prozentpunkte. Das bedeutet, dass die positiven Bewertungen Litauens die negativen um fast das 18-Fache überwiegen. Das Land gehört weiterhin zu den Staaten, die von den Ukrainern am positivsten wahrgenommen werden.

Im Vergleich zum März 2026 hat sich die positive Einstellung etwas abgeschwächt. Damals bewerteten 44,1 % der Befragten Litauen vollständig positiv, weitere 31 % überwiegend positiv, sodass der Gesamtanteil der positiven Bewertungen bei 75,1 % lag. 21 % der Befragten standen dem Land neutral gegenüber, etwa 3,3 % negativ.

Somit ist der Anteil der positiven Bewertungen innerhalb von fünf Monaten um 5,2 Prozentpunkte gesunken – von 75,1 % auf 69,9 %. Der Anteil der neutralen Antworten stieg um 3,5 Prozentpunkte – von 21 % auf 24,5 %, während der Anteil der negativen Antworten nur um etwa 0,6 Prozentpunkte zunahm. Der Rückgang des positiven Anteils ist also vor allem darauf zurückzuführen, dass ein Teil der Befragten eine neutrale Haltung einnahm, und nicht auf einen starken Anstieg der negativen Einstellung.

Bedeutsam ist auch die Veränderung der Intensität der positiven Bewertungen. Der Anteil der Befragten mit einer durchweg positiven Einstellung sank von 44,1 % im März auf 37,8 % im August, während der Anteil der überwiegend positiven Antworten sogar leicht anstieg – von 31 % auf 32,1 %. Dies deutet auf eine gewisse Abschwächung der Bewertungen hin, während das insgesamt positive Bild Litauens erhalten bleibt.

Oleksandr Pozniy, Direktor des Marktforschungsunternehmens Active Group, hatte zuvor die hohen Bewertungen der europäischen Staaten damit in Verbindung gebracht, wie die Ukrainer deren Unterstützung wahrnehmen.

„Diese Studie bestätigt den allgemeinen Trend der öffentlichen Stimmung in der Ukraine, der sich seit Beginn des groß angelegten Krieges verstärkt hat. Die Ukrainer verbinden die Unterstützung, die sie vor allem von den Ländern der Europäischen Union und Großbritannien erhalten haben, eindeutig mit einer positiven Einstellung ihnen gegenüber“, erklärte Pozniy.

Gleichzeitig betonte er mit Blick auf die Struktur der Antworten in der Studie: „Die Welt ist für die Ukrainer nicht ‚schwarz-weiß‘, und der hohe Anteil neutraler Bewertungen in Bezug auf eine Reihe von Ländern zeugt eher von Vorsicht und dem Streben nach einem ausgewogenen Urteil als von Gleichgültigkeit.“

Die neue Umfragewelle zeigt, dass sich dieser Trend im Falle Litauens in einem Anstieg gerade des neutralen Segments bei gleichzeitig sehr geringem Anteil negativer Bewertungen äußert. Trotz eines Rückgangs im Vergleich zum März stehen etwa sieben von zehn Ukrainern dem Land weiterhin positiv gegenüber.

Die Umfrage wurde im August 2026 mittels selbst auszufüllender Online-Fragebögen im SunFlowerSociology-Panel unter 800 ukrainischen Bürgern im Alter von mindestens 18 Jahren durchgeführt. Die vorherige Umfrage im März umfasste ebenfalls 800 Befragte; die Stichprobe war hinsichtlich Alter, Geschlecht und Region repräsentativ, und die maximale theoretische Fehlerquote bei Indikatoren von 50 % betrug ±3,5 Prozentpunkte.

https://www.experts.news/posts/pozytyvne-stavlennya-ukrayintsiv-do-lytvy-zalyshayetsya-vysokym-ale-znyzylosya-do-699-doslidzhennya

 

, , , , , , , ,