Business news from Ukraine

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Serbien vereinbart Drohnenproduktion mit der israelischen Elbit Systems

Serbien bereitet den Start der Produktion von Drohnen auf seinem Staatsgebiet in Zusammenarbeit mit dem israelischen Unternehmen Elbit Systems vor, berichtete der Telegram-Kanal „Serbischer Ökonom“ unter Berufung auf eine gemeinsame Recherche von BIRN und Haaretz.

Den veröffentlichten Informationen zufolge soll das neue Unternehmen als gemeinsame Struktur von Elbit Systems und der serbischen Staatsfirma Yugoimport SDPR gegründet werden. Die israelische Seite soll 51% an dem neuen Projekt erhalten, während 49% bei SDPR verbleiben.

Wie es heißt, sollen in dem Werk zwei Arten von Drohnen produziert werden — für Kurz- und Langstreckenmissionen. Der Produktionsstandort könnte nach vorliegenden Angaben in der Industriezone Šimanovci rund 30 km westlich von Belgrad errichtet werden.

Der serbische Präsident Alexander Vucic hatte bereits am 7. März 2026 öffentlich von der Schaffung der „ersten Fabrik für ernsthafte Drohnen“ in Serbien gesprochen. Er erklärte damals, dass das Projekt gemeinsam mit einem ausländischen Partner aus Israel umgesetzt werde und bereits im April starten könne. Der Name des Partners wurde zu diesem Zeitpunkt jedoch offiziell nicht genannt.

Nach Einschätzung der Autoren der Recherche hebt die neue Vereinbarung die militärtechnische Zusammenarbeit zwischen Serbien und Israel auf eine neue Stufe. Nach Angaben von Haaretz/BIRN stiegen die serbischen Waffenexporte nach Israel in den vergangenen zwei Jahren um das 42-Fache und erreichten 2025 114 Mio. Euro, wobei ein erheblicher Teil dieser Lieferungen über SDPR abgewickelt wurde.

Für Serbien ist das Projekt nicht nur als weiterer Rüstungsstandort wichtig, sondern auch als Zugang zu modernen Technologien. Eine der von Haaretz und BIRN zitierten Quellen erklärte, dass die neuen unbemannten Systeme die Fähigkeiten des serbischen Modells Pegaz übertreffen sollen. Neben SDPR sollen auch Ingenieure des Unternehmens UTVA an dem Projekt beteiligt werden.

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Ungarn stellt seinen Abschnitt von TurkStream nach dem Vorfall in Serbien unter militärischen Schutz

Ungarn hat beschlossen, die Sicherheit seines Abschnitts der Gaspipeline TurkStream zu verstärken und ihn nach dem Vorfall auf serbischem Gebiet unter militärische Kontrolle zu stellen, berichtete der Telegram-Kanal „Serbischer Ökonom“.

Wie mitgeteilt wurde, fiel die entsprechende Entscheidung nach einer außerordentlichen Sitzung des Verteidigungsrates, die von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán einberufen worden war. Nach Angaben von Außenminister Péter Szijjártó wird das Militär den gesamten ungarischen Abschnitt der Pipeline bewachen — von der Grenze zu Serbien bis zur Grenze zur Slowakei.

Auslöser für diesen Schritt war ein Vorfall in Serbien, wo nach Angaben der serbischen und ungarischen Seite in der Nähe der Gasinfrastruktur, über die russisches Gas nach Ungarn und weiter in die Region gelangt, starke Sprengsätze gefunden wurden.

Gleichzeitig hat der Vorfall bereits eine politische Debatte ausgelöst. Ein Teil der Veröffentlichungen und Kommentare in der Region stellt die offizielle Darstellung der Ereignisse infrage und hält einen politisierten Hintergrund der Geschichte für möglich, insbesondere vor dem Hintergrund des Wahlkampfs in Ungarn.

Die Ukraine wiederum hat offiziell alle Versuche zurückgewiesen, sie mit dem Vorfall in Serbien in Verbindung zu bringen.

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Serbien festigt seine Rolle als industrielle Brücke Chinas nach Europa

Wie der Serbian Economist berichtet, entwickelt sich Serbien zunehmend zu einer zentralen industriellen Plattform für China, um den europäischen Markt zu erschließen. Es handelt sich dabei nicht mehr um vereinzelte Investitionen, sondern um ein gut funktionierendes System, das Metallurgie, Rohstoffgewinnung, Verkehrsinfrastruktur und Exportkanäle miteinander verbindet.

Ein Wendepunkt war der Erwerb des Stahlwerks in Smederevo durch das chinesische Unternehmen HBIS im Jahr 2016 für rund 46 Millionen Euro mit anschließenden Investitionen in die Modernisierung. Ein zweites großes Schlüsselprojekt war die Expansion von Zijin Mining im serbischen Kupfersektor – in Bora und am Vorkommen Čukaru-Peki, wo die Gesamtinvestitionsverpflichtungen 3 Mrd. Euro überstiegen. Dies ermöglichte es Serbien, eine prominentere Rolle in der europäischen Lieferkette für Stahl und Kupfer einzunehmen.

Analysten betonen, dass chinesisches Kapital in Serbien gleich mehrere Glieder der Industriekette kontrolliert: den Kupferabbau, die Verarbeitung und Verhüttung, die Stahlproduktion sowie den Export der Produkte auf die europäischen Märkte. Vor diesem Hintergrund tritt Serbien zunehmend nicht nur als Empfänger ausländischer Investitionen auf, sondern als funktionale Erweiterung der chinesischen Industriebasis im europäischen Wirtschaftsraum.

Dies spiegelt sich auch im Handel wider. Bis 2025 wurde China zum zweitgrößten Handelspartner Serbiens, und der bilaterale Warenumsatz überstieg 7 Mrd. US-Dollar. Dabei wird ein erheblicher Teil der Exporte aus Serbien nach China gerade von chinesischen Unternehmen bestritten, die im Land tätig sind, vor allem im Kupfer- und Metallsektor.

Eine besondere Rolle spielt die Infrastruktur. Analysten bringen das neue Modell mit Projekten im Rahmen der „Belt and Road“-Initiative in Verbindung, darunter die Eisenbahnstrecke Belgrad–Budapest, Brücken, Autobahnen und Logistikknotenpunkte. In diesem System fungiert Serbien als Transitplattform zwischen Piräus, den Balkanstaaten und Mitteleuropa, was die Transportkosten senkt und Lieferungen in die EU beschleunigt.

Neben Metallen weitet sich die chinesische Präsenz auch auf die verarbeitende Industrie aus. Zu nennen sind hier das Linglong-Reifenwerk in Zrenjanin im Wert von rund 900 Millionen Euro sowie Projekte von Hisense in Valjevo und der Minth Group im Bereich der Automobilkomponenten. Diese Produktionsstätten nutzen die niedrigeren Kosten in Serbien und dessen Handelspräferenzen für Lieferungen auf den EU-Markt.

Ein weiterer Faktor ist die Handelsarchitektur des Landes. Serbien verbindet den präferenziellen Zugang zum EU-Markt mit einem Freihandelsabkommen mit China, das 2024 in Kraft treten wird. Dadurch wird das Land zu einem seltenen Standort, an dem chinesisches Kapital gleichzeitig im europäischen und im außereuropäischen Handelsregime operieren kann.

Gleichzeitig stößt dieses Modell auf neue Einschränkungen. Die Bedeutung der Energiewende und des CBAM-Mechanismus nimmt zu, was die Kosten für die energieintensiven Exportbranchen Serbiens erhöhen könnte. Dies treibt chinesische Investoren zur nächsten Phase an – Investitionen in erneuerbare Energien, Speicher und Netzinfrastruktur –, um die Wettbewerbsfähigkeit der serbischen Anlagen auf dem europäischen Markt zu erhalten.

Auf diese Weise etabliert sich Serbien immer deutlicher als Industrie- und Logistikknotenpunkt zwischen China und Europa. Die weitere Entwicklung dieser Rolle wird jedoch von der Fähigkeit Belgrads abhängen, chinesisches Kapital zu halten und sich gleichzeitig an die verschärften regulatorischen Anforderungen der EU anzupassen.

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Serbien wird die Lieferung von Transformatoren für die ukrainische Energiewirtschaft mit 2 Mio. Euro finanzieren

Serbien wird 2 Mio. Euro zur Unterstützung des Energiesektors der Ukraine im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) bereitstellen, berichtete der Telegram-Kanal „Serbischer Ökonom“ unter Berufung auf offizielle Angaben.

Wie mitgeteilt wurde, haben die Regierung der Republik Serbien und das UNDP ein Abkommen unterzeichnet, das die Finanzierung der Beschaffung und Lieferung von Hochspannungstransformatoren vorsieht. Dabei handelt es sich um eine für die Wiederherstellung der Stromübertragungssysteme und die Gewährleistung einer stabilen Stromversorgung entscheidende Ausrüstung.

Die Mittel werden im Rahmen des UNDP-Programms für den grünen energetischen Wiederaufbau der Ukraine bereitgestellt. Die Initiative sieht die Unterstützung grundlegender Versorgungsleistungen in den am stärksten betroffenen Regionen vor, darunter Strom-, Wärme- und Wasserversorgung.

Der serbische Botschafter in der Ukraine, Andon Sapundji, erklärte, dass der Beitrag Belgrads auf die Unterstützung kritischer Infrastruktur und die Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Energieversorgung der Bevölkerung ausgerichtet sei.

Der Ständige Vertreter des UNDP in der Ukraine, Auke Lootsma, betonte seinerseits, dass die Hilfe Serbiens nicht nur zur Wiederherstellung beschädigter Anlagen, sondern auch zur Modernisierung des ukrainischen Energiesystems beitragen werde.

Nach internationalen Schätzungen hat die Energieinfrastruktur der Ukraine seit 2022 erhebliche Zerstörungen erlitten. Die Gesamtverluste des Sektors werden auf 88,2 Mrd. US-Dollar geschätzt, davon entfallen rund 17,1 Mrd. US-Dollar auf die Elektrizitätswirtschaft einschließlich Erzeugung und Übertragung.

Das Projekt wird im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und den Vereinten Nationen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung umgesetzt und entspricht dem strategischen Ziel des Übergangs zu einem widerstandsfähigeren und moderneren Energiesystem.

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Ungarn beschleunigt den Bau einer Ölpipeline nach Serbien

Wie der Serbische Ökonom berichtet, hat die ungarische Regierung die Ölpipeline „Ungarn–Serbien“ und die dazugehörige Infrastruktur zu einem vorrangigen Investitionsprojekt erklärt, was die Verwaltungsabläufe und Bauarbeiten beschleunigen soll. Budapest betrachtet das Projekt als Teil einer umfassenderen Strategie zur engeren Koordinierung der Energie- und Kraftstoffmärkte Ungarns, Serbiens und der Slowakei. Die ungarische Seite geht davon aus, dass dies die Stabilität der regionalen Energieversorgung erhöhen und die Abhängigkeit von externen Risiken verringern soll.

In Berichten ungarischer Medien heißt es, das Ziel der Regierung sei es, das System im Jahr 2027 oder 2028 voll in Betrieb zu nehmen. Die neue Route soll eine zusätzliche Grundlage für die Ölversorgung der Region schaffen, da die bestehenden Lieferungen weiterhin anfällig sind.

Das Thema ist für die Region besonders heikel nach den Problemen mit der Versorgung über die „Druzhba“-Pipeline, deren Abschnitt auf ukrainischem Gebiet im Januar beschädigt wurde. Vor diesem Hintergrund verknüpft Budapest in den letzten Wochen Fragen der Energiesicherheit mit einer umfassenderen Regionalpolitik.

Für Serbien ist die Beschleunigung des Projekts sowohl im Hinblick auf die Diversifizierung der Lieferwege als auch im Kontext der anhaltenden Unsicherheit rund um NIS und die Ölimporte von Bedeutung. Die neue Ölpipeline könnte zu einem der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Energiesektor des Landes werden.

https://t.me/relocationrs/2509

 

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Das ungarische Unternehmen MOL hat von den US-Behörden die Genehmigung erhalten, die Verhandlungen über den Kauf der serbischen NIS fortzusetzen

Wie Serbian Economist berichtet, hat das ungarische Öl- und Gasunternehmen MOL von den US-Behörden die Genehmigung erhalten, die Verhandlungen über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der serbischen NIS bis zum 22. Mai 2026 fortzusetzen. Dies berichtete die Agentur Reuters unter Berufung auf eine Erklärung von MOL.

Es handelt sich um Verhandlungen über den Kauf der Anteile der russischen Aktionäre – Gazprom Neft und Gazprom –, denen jeweils 44,9 % und 11,3 % an NIS gehören. Zunächst hatte das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (OFAC) des US-Finanzministeriums eine Frist bis zum 24. März für die Abstimmung über den Ausstieg der russischen Unternehmen aus dem Kapital von NIS gesetzt, doch nun wurde diese Frist bis zum 22. Mai verlängert.

Im Januar unterzeichnete MOL eine verbindliche Vereinbarung mit den russischen Aktionären über den Kauf ihrer Anteile an NIS, wobei die emiratische ADNOC im Rahmen dieser Vereinbarung eine Minderheitsbeteiligung erhalten soll. Die serbische Regierung behält 29,9 % an dem Unternehmen.

Für Serbien ist die Frage des Eigentümerwechsels bei NIS von strategischer Bedeutung, da das Unternehmen der größte Kraftstofflieferant des Landes und Betreiber der einzigen Ölraffinerie in Pančevo bleibt. Letzte Woche verlängerten die USA zudem die Sanktionsaussetzung für NIS selbst bis zum 17. April, damit das Unternehmen weiterhin Rohöl importieren kann.

https://t.me/relocationrs/2499

 

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