Business news from Ukraine

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VUSO ist nun offizieller Partner der ukrainischen Fußballnationalmannschaft

Die Versicherungsgesellschaft VUSO (Kiew) und der Ukrainische Fußballverband (UAF) haben den Beginn ihrer Zusammenarbeit bekannt gegeben und darauf hingewiesen, dass der Versicherer den Status eines offiziellen Versicherungspartners der ukrainischen Fußballnationalmannschaft erhalten hat, wie auf der Website des Versicherers zu lesen ist.

Wie der Vorstandsvorsitzende von VUSO, Andriy Artukhiv, betonte, sei das Unternehmen stets auf der Suche nach Projekten, die von lebendiger Energie, Charakter und Siegeswillen geprägt sind. Die Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Fußballverband sei genau ein solcher Fall.

Den Informationen zufolge sieht die Zusammenarbeit eine umfassende Präsenz der Marke VUSO bei Heim- und Auswärtsspielen der Nationalmannschaft, die Integration in die digitalen Kanäle des UAF sowie die Umsetzung gemeinsamer Medienprojekte vor.

„Im Fußball wie im Leben ist es wichtig, zuverlässige Unterstützung zu haben und Vertrauen in diejenigen zu setzen, die einem zur Seite stehen. Genau deshalb freuen wir uns, VUSO als offiziellen Versicherungspartner der ukrainischen Fußballnationalmannschaft begrüßen zu dürfen. Besonders wertvoll ist, dass die ukrainische Wirtschaft auch unter Kriegsbedingungen den ukrainischen Sport und unsere Nationalmannschaft weiterhin unterstützt“, betonte UAF-Präsident Andriy Shevchenko.

Die Versicherungsgesellschaft „VUSO“ wurde 2001 gegründet. Am 23. April 2024 erneuerte die Nationalbank der Ukraine die Lizenzen des Unternehmens für die Ausübung von Versicherungstätigkeiten (33 für freiwillige und 17 für Pflichtversicherungen). Das Unternehmen verfügt über 34 Vertretungen, zwei Niederlassungen und mehr als 20 Vertriebszentren im ganzen Land.

Zum Jahresende 2025 belief sich das Prämienvolumen des Unternehmens auf über 5,1 Mrd. UAH. VUSO belegte den 2. Platz in den Bereichen freiwillige Krankenversicherung und Reiseversicherung, den 3. Platz in den Segmenten KASKO und Sachversicherung und gehörte zudem zu den Top 10 der Versicherer im Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung.

 

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Die Ausfuhrzölle auf Soja- und Rapssamen haben gewirkt – Kysilevsky

Im Wirtschaftsjahr 2025/26 stieg die Verarbeitung von Rapssamen in der Ukraine um das 2,7-Fache und der Export von Rapsöl um das 2,5-Fache im Vergleich zum vorangegangenen Wirtschaftsjahr. Insgesamt wurden im Inland 42 % der Rapsernte verarbeitet (im Vorjahr lag dieser Wert bei 15 %), was einen absoluten Rekord seit Beginn des Anbaus dieser Kulturpflanze in der Ukraine darstellt. Die Deviseneinnahmen aus dem Export von Rapsöl stiegen um mehr als das Dreifache und erreichten 588 Mio. US-Dollar.

Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Entwicklung der Werchowna Rada, Dmytro Kysilevskyi, unter Berufung auf Daten des Verbandes „Ukroliiaprom“ mit. Er wies zudem darauf hin, dass der Anteil der inländischen Verarbeitung der Sojabohnenernte im Wirtschaftsjahr 2025/26 von 39 % auf 54,2 % gestiegen ist (ebenfalls ein historischer Verarbeitungsrekord). Trotz eines Rückgangs der Sojabohnenernte von 6,6 Mio. t auf 4,8 Mio. t stiegen die Deviseneinnahmen aus dem Export von Sojaöl und Sojaschrot um 12,3 % auf 1,02 Mrd. US-Dollar.

Im Vergleich zum vorangegangenen Wirtschaftsjahr haben sich die Anbauflächen dieser Kulturen nur unwesentlich verändert: Raps +15,7 %, Soja -3,9 %. Insgesamt stiegen die Anbauflächen für diese Kulturen von 3,25 Mio. ha auf 3,37 Mio. ha.

Die zusätzlichen Einnahmen für den Staatshaushalt aus den Ausfuhrzöllen auf Soja und Raps beliefen sich nach Angaben des Ministeriums für Agrarpolitik auf 2,174 Mrd. UAH für das Wirtschaftsjahr, d. h. für den Zeitraum von September 2025 bis August 2026.

„Die vorgelegten Daten belegen, dass die Ausfuhrzölle auf Sojabohnen und Raps ihre Wirkung gezeigt haben: Der Anteil der Verarbeitung ist gestiegen – die ukrainischen Verarbeitungsbetriebe verzeichnen eine höhere Auslastung, die Anbauflächen haben sich vergrößert – die Landwirte halten den Anbau dieser Kulturen für rentabel, der Haushalt erhielt zusätzliche Einnahmen aus den Zöllen sowie Einnahmen aus dem Betrieb der Verarbeitungsbetriebe. Schritt für Schritt verzichtet die Ukraine auf den Export billiger Rohstoffe, steigert die Verarbeitung, die Devisen- und Steuereinnahmen und baut neue Fabriken mit angemessenen Löhnen für die Ukrainer auf. „Wenn die Ukraine nicht Soja und Raps, sondern deren Verarbeitungsprodukte exportiert, beträgt das Wachstum der Deviseneinnahmen pro Tonne Export zwischen 30 % und 50 %“, bemerkte Dmytro Kysylevskyi.

Am 16. Juli 2025 verabschiedete die Werchowna Rada der Ukraine die Einführung eines Ausfuhrzolls von 10 % auf Soja- und Rapssamen. Die Zölle traten am 4. September 2025 in Kraft.

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Die Ukraine und Honduras planen eine Vertiefung ihrer Zusammenarbeit

Die Ukraine und Honduras haben einen „Fahrplan“ zur Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit für die Jahre 2026–2029 unterzeichnet, wie der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga mitteilte.
„Ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Beziehungen war die Unterzeichnung eines ‚Fahrplans‘ zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Honduras für die Jahre 2026–2029“, schrieb er in dem sozialen Netzwerk X.
Sibiga teilte mit, dass er ein Treffen mit der honduranischen Außenministerin Mireya Agüero de Corrales nach deren Besuch in Kiew als Teil einer Delegation des honduranischen Präsidenten abgehalten habe.
Seinen Worten zufolge waren sich beide Seiten einig, dass der Ausbau der wirtschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen von großer Bedeutung sei.
Sibiga dankte Agüero de Corrales für ihr Interesse an der Ukraine und merkte an, dass ihr Besuch in Kiew es ihr ermöglicht habe, die Folgen des russischen Krieges mit eigenen Augen zu sehen und das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden Ländern zu stärken.
Besonders hob er die Haltung Honduras’ hinsichtlich der illegalen Aktivitäten der „Schattenflotte“ hervor, insbesondere die Beendigung der Praxis, Schiffe unter honduranischer Flagge zu registrieren.
Die Seiten erörterten zudem die Notwendigkeit der Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer, den Schutz der ukrainischen Häfen, die globale Ernährungssicherheit sowie den ungehinderten Export ukrainischer Agrarprodukte.
Sibiga informierte seinen Amtskollegen über die Arbeiten zur Einrichtung einer Internationalen Kommission zur Prüfung von Ansprüchen sowie über weitere internationale Initiativen, die auf die Gewährleistung von Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit abzielen.
Zudem erörterten die Minister die Zusammenarbeit bei der Rückführung von Kindern, die von Russland entführt und deportiert wurden, in die Ukraine sowie praktische Schritte zur Intensivierung dieser Bemühungen.
Laut Sibiga zählt die Ukraine auf die weitere Unterstützung Honduras‘ bei ihren Bemühungen um einen umfassenden und dauerhaften Frieden.

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Oleg Topuzov wurde zum Präsidenten der Nationalen Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der Ukraine gewählt

Die Generalversammlung der Nationalen Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der Ukraine hat Oleg Topuzov für eine Amtszeit von fünf Jahren – vom 18. September 2026 bis zum 17. September 2031 – zum Präsidenten der NAPN gewählt.

Nach den Ergebnissen einer geheimen Abstimmung unterstützten 185 Teilnehmer der Versammlung seine Kandidatur, neun stimmten dagegen, zwei Stimmzettel wurden für ungültig erklärt. Topuzov war der einzige Kandidat für dieses Amt.

Er trat die Nachfolge von Wassili Kremen an, der die Akademie seit 1997 geleitet hatte. Die Generalversammlung wählte Kremen einstimmig zum Ehrenpräsidenten der NAPN auf Lebenszeit.

Bei der Vorstellung seines Entwicklungsprogramms für die Akademie legte Topuzov vier Grundprinzipien der Arbeit fest: Kontinuität, Kompetenz, Offenheit und Ergebnisorientierung.

„Meine Aufgabe ist es nicht, bei Null anzufangen. Meine Aufgabe ist es, das Beste zu bewahren und gemeinsam mit Ihnen eine neue Entwicklungsphase unserer Akademie einzuleiten“, erklärte er.

Zu den Hauptschwerpunkten der Arbeit der neuen Führung zählte Topuzov die Stärkung des Einflusses der Pädagogik auf die Gestaltung der staatlichen Bildungspolitik, den Wiederaufbau des Humankapitals, die Überwindung von Bildungsrückständen, die Förderung junger Wissenschaftler sowie die Erforschung der Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf das Bildungssystem.

Eine der Schlüsselinitiativen soll eine systematische Zukunftsprognose zur Entwicklung des Bildungswesens in der Ukraine bis 2035 sein. Diese wird mögliche Entwicklungsszenarien für die Vorschul-, Schul-, Berufs-, Hochschul- und Erwachsenenbildung unter Berücksichtigung demografischer Veränderungen, der Anforderungen des Arbeitsmarktes, der technologischen Entwicklung und der europäischen Integration umfassen.

„Unsere Forschungen dürfen nicht nur in Monografien, Artikeln oder Empfehlungen münden. Sie müssen Einfluss auf staatliche Entscheidungen nehmen“, betonte Topuzov.

Als gesonderte Priorität nannte er die wissenschaftliche Begleitung des Bildungswesens in Kriegszeiten und während des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Dabei geht es insbesondere um die psychische Belastbarkeit von Kindern und Jugendlichen, die Unterstützung von Lehrkräften, Inklusion sowie die Wiedereingliederung von Veteranen und Ukrainern, die aus dem Ausland zurückkehren werden.

Nach den Worten des neuen Präsidenten der NAPN muss der Wiederaufbau der Ukraine mit der Wiederherstellung des Humankapitals beginnen.

Topuzov schlug zudem vor, ein akademienübergreifendes Programm mit dem Titel „Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Bildung“ ins Leben zu rufen. Die Forschungsarbeiten sollen sich mit dem Wandel der Rolle des Lehrers, Ansätzen zur Leistungsbewertung, Fragen der akademischen Integrität sowie den Kompetenzen befassen, die Schüler in den nächsten 10 bis 20 Jahren benötigen werden.

Die europäische Integration der NAPN sieht die Ausweitung gemeinsamer Forschungsprojekte, die Teilnahme an internationalen Konsortien und Programmen wie „Horizon Europe“, „Erasmus+“ und „COST“, akademische Mobilität sowie eine Steigerung der Anzahl gemeinsamer internationaler Publikationen vor.

Für junge Forscher ist die Einrichtung des Programms „Junger Wissenschaftler der NAPN der Ukraine“ geplant, das Fördermittel, Mentoring, internationale Mobilität und die Teilnahme an großen wissenschaftlichen Projekten vorsehen wird.

Im Rahmen der Rechenschaftssitzung wurden zudem die Ergebnisse der Tätigkeit der NAPN im Zeitraum 2017–2026 vorgestellt. In diesem Zeitraum haben die Einrichtungen der Akademie 163 Grundlagenforschungsprojekte und 195 anwendungsorientierte Forschungsprojekte abgeschlossen, mehr als 14.000 wissenschaftliche Artikel sowie über 250 Monografien, Preprints und andere wissenschaftliche Arbeiten verfasst.

Der Bestand der elektronischen Bibliothek der NAPN ist auf 40.000 Volltext-Ressourcen angewachsen, und die Anzahl ihrer Abrufe erreichte 19 Millionen. Die Einrichtungen der Akademie beteiligten sich jährlich an fast 50 internationalen wissenschaftlichen und bildungsbezogenen Projekten und Programmen.

Im Rahmen der Versammlung wurde zudem eine neue Leitung der Akademie gebildet. Zu Vizepräsidenten der NAPN wurden Wladimir Lugowoj und Vitalij Panko gewählt, und das neue Präsidium wurde mit 29 Mitgliedern gebildet, von denen 22 zuvor nicht dem Präsidium angehörten.

Die Nationale Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der Ukraine betreibt Grundlagen- und angewandte Forschung in den Bereichen Bildung, Pädagogik und Psychologie, beteiligt sich an der Entwicklung von Bildungsstandards, Lehrplänen und Lehrbüchern sowie an der wissenschaftlichen Begleitung von Reformen des Bildungssystems.

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Ukrainische Landwirte haben mehr als 741.000 Hektar mit Wintergetreide eingesät

Bis zum 23. September haben ukrainische Landwirte 741,4 Tausend Hektar mit Wintergetreide, was 14,2 % der prognostizierten Fläche entspricht, und 958,8 Tausend Hektar mit Winterraps, was 86,7 % der Prognose entspricht, ausgesät, teilte die Pressestelle des Ministeriums für Agrarpolitik und Ernährung mit.

Insbesondere wurden 662,4 Tausend ha (14,6 % der Prognose) mit Weizen und Triticale (eine Kreuzung aus Weizen und Roggen – IF-U) sowie 53,1 Tausend ha (8,9 %) mit Gerste und 25,8 Tausend ha (33,6 %) mit Roggen ausgesät.

Die größten Anbauflächen für Wintergetreide wurden in der Oblast Mykolajiw ausgesät – 101.000 ha, davon 79.000 ha mit Weizen und Triticale sowie 22.000 ha mit Gerste.

Im Gebiet Poltawa wurden 91,3 Tausend ha ausgesät, davon 87,3 Tausend ha mit Weizen und Triticale sowie 4 Tausend ha mit Roggen.

Im Gebiet Dnipropetrowsk wurden 86.300 ha mit Wintergetreide ausgesät, davon 84.000 ha mit Weizen und Triticale, 2.100 ha mit Gerste und 200 ha mit Roggen.

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Indonesien ist bereit, sich am Wiederaufbau der Ukraine zu beteiligen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszuweiten – Botschafter

Indonesien sei bereit, die praktische Zusammenarbeit mit der Ukraine auszuweiten, insbesondere in den Bereichen Handel, Investitionen, kritische Mineralien, Wissenschaft und beim künftigen Wiederaufbau des Landes, erklärte der Botschafter der Republik Indonesien in der Ukraine, Arif Muhammad Basalamah.
„Indonesien ist bereit, praktische Bereiche der Zusammenarbeit zu prüfen, die den Wiederaufbau und die Wiederherstellung fördern und gleichzeitig neue Möglichkeiten für unsere bilaterale Partnerschaft eröffnen können“, sagte er während eines diplomatischen Empfangs in Kiew anlässlich des 81. Jahrestags der Unabhängigkeit Indonesiens.
Der Empfang fand am 22. September unter Beteiligung von Vertretern der ukrainischen Behörden, des diplomatischen Korps, internationaler Organisationen, der Wirtschaft und der indonesischen Gemeinschaft statt. In seiner Rede begrüßte der Botschafter insbesondere den stellvertretenden Außenminister der Ukraine für digitale Entwicklung, digitale Transformation und Digitalisierung, Andrij Dronyuk, sowie den Vorsitzenden der interparlamentarischen Freundschaftsgruppe Ukraine-Indonesien, Artem Kunaev.
Basalamah stellte fest, dass trotz des Krieges der politische Dialog zwischen den Ländern weiterhin aktiv sei und sich die Zusammenarbeit weiter ausbaue. Gleichzeitig sei der bilaterale Warenhandel im Jahr 2025 auf 492,6 Mio. US-Dollar zurückgegangen, verglichen mit dem Höchststand von 1,45 Mrd. US-Dollar im Jahr 2021.
„Wir sehen Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Kooperationsbereiche und für eine umfassendere Ausschöpfung des Potenzials einer für beide Seiten vorteilhaften Wirtschaftspartnerschaft“, betonte der Botschafter.
Seinen Worten zufolge könnten kritische Mineralien und Seltenerdmetalle einen dieser neuen Bereiche darstellen, in denen beide Seiten Möglichkeiten für Forschung, technologische Zusammenarbeit und künftige Geschäftsprojekte sehen. Die indonesische Seite ist zudem an einer intensiveren Zusammenarbeit der Unternehmen beider Länder in den Bereichen Handel, Investitionen und gemeinsame Produktion interessiert.


Der Botschafter lud ukrainische Unternehmen ein, an der Trade Expo Indonesia 2026 teilzunehmen, die vom 14. bis 18. Oktober stattfindet und als Plattform für den Aufbau von Kontakten zu indonesischen Exporteuren und potenziellen Investitionspartnern dienen soll.
Als weiteren Bereich für den Ausbau der Kontakte nannte Basalamah den Tourismus. Seinen Angaben zufolge haben im Jahr 2026 bereits mehr als 18.000 ukrainische Staatsbürger Indonesien besucht.
„Wir hoffen, dass mit der Verbesserung der Verkehrsverbindungen und sobald es die Umstände zulassen, mehr Ukrainer die Möglichkeit haben werden, Indonesien für sich zu entdecken – seine natürliche Schönheit, sein kulturelles Erbe und seine vielfältigen kulinarischen Traditionen“, sagte der Diplomat.
Der Botschafter wies zudem auf die Intensivierung der Kontakte im Bildungs- und Wissenschaftsbereich hin. Seinen Angaben zufolge habe die indonesische Botschaft in Kiew allein im Jahr 2026 die Unterzeichnung von vier Abkommen zwischen ukrainischen und indonesischen Universitäten unterstützt. Ukrainische Studierende können im Rahmen der Programme „Darmasiswa“ und „KNB Scholarship“ auch in Indonesien studieren.
Darüber hinaus haben die Nationale Agentur für Forschung und Innovation Indonesiens und das Nationale Antarktis-Forschungszentrum der Ukraine kürzlich ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Bereich der Antarktis- und Tropenforschung geschlossen. Das Dokument eröffnet Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsprojekte und den wissenschaftlichen Austausch.


In Bezug auf den Krieg betonte Basalamah, dass Indonesien sich weiterhin für den Einsatz von Dialog und Diplomatie zur Erreichung eines dauerhaften Friedens sowie für die Einhaltung der Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen einsetzt.
„Frieden bedeutet, dass die Menschen in Sicherheit leben, ihre Gemeinschaften wiederaufbauen, ihren Kindern Bildung ermöglichen und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können“, sagte er.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Ukraine und Indonesien wurden am 11. Juni 1992 aufgenommen, einige Monate nachdem Indonesien am 28. Dezember 1991 die Unabhängigkeit der Ukraine anerkannt hatte.
Die Botschaft der Republik Indonesien in Kiew nahm im Januar 1994 ihre Arbeit auf. Derzeit ist Arif Muhammad Basalamah außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter Indonesiens in der Ukraine.
Die ukrainische Botschaft in Jakarta wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre eröffnet; die offizielle Eröffnung der diplomatischen Vertretung fand am 16. Mai 1997 statt. Derzeit ist das Amt des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der Ukraine in Indonesien unbesetzt. Nach dem Ende der Amtszeit von Vasyl Hamyanin wird die ukrainische Botschaft in Jakarta von der Geschäftsträgerin der Ukraine, Jewgenija Schinkarenko, geleitet. Im September 2026 übte sie weiterhin die Funktionen der Leiterin der ukrainischen diplomatischen Vertretung in Indonesien aus.

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