Bis zum 31. Juli 2026 exportierte die Ukraine seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2026/27 (WJ, Juli–Juni) 2,601 Mio. Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte exportiert, was einem Anstieg von 54,9 % gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres entspricht, als dieser Wert bei 1,679 Mio. Tonnen lag.
Wie das Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung unter Berufung auf Daten des Staatlichen Zolldienstes mitteilte, beliefen sich die Gesamtexporte von Getreide, Hülsenfrüchten und Mehl auf 2,603 Mio. Tonnen gegenüber 1,684 Mio. Tonnen zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Wirtschaftsjahres.
Insbesondere beliefen sich die Weizenexporte auf 1,059 Mio. Tonnen gegenüber 744.000 Tonnen vor einem Jahr, die Maisausfuhren auf 1,244 Mio. Tonnen gegenüber 627.000 Tonnen und die Gerstenausfuhren auf 294.000 Tonnen gegenüber 267.000 Tonnen. Roggen wurde wie im Vorjahr nicht exportiert.
Der Mehl-Export belief sich seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2026/27 auf 1,8 Tausend Tonnen, was halb so viel ist wie zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Wirtschaftsjahres (3,6 Tausend Tonnen). Insbesondere der Export von Weizenmehl halbierte sich ebenfalls – auf 1,7 Tausend Tonnen gegenüber 3,4 Tausend Tonnen vor einem Jahr.
Wie „Serbischer Ökonom“ berichtet, belegte die Ukraine nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2026 den 28. Platz unter den Handelspartnern Serbiens.
Der gesamte Warenumsatz der beiden Länder belief sich auf 275,9 Millionen Euro gegenüber 194,6 Millionen Euro im Vorjahr. Damit stieg das Handelsvolumen um etwa 41,8 %. Dies geht aus Daten des Republikanischen Statistikamtes Serbiens hervor, die am 31. Juli 2026 veröffentlicht wurden.
Die serbischen Exporte in die Ukraine stiegen um 80,2 % auf 161,3 Mio. Euro. Die Importe ukrainischer Waren stiegen um 9 % auf 114,6 Mio. Euro.
Infolgedessen wechselte Serbien von einem Defizit in Höhe von 15,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2025 zu einem Überschuss von 46,7 Mio. Euro im Zeitraum Januar bis Juni 2026.
Auf die Ukraine entfielen 0,9 % der gesamten serbischen Exporte und 0,5 % der Importe.
Trotz des raschen Wachstums bleibt das Handelsvolumen im Vergleich zum Potenzial beider Länder gering. Der Warenhandel Serbiens mit der Ukraine ist fast 19-mal geringer als der Handel mit Deutschland und etwa 16-mal geringer als der Handel mit China.
Die PrJSC „Bergbau- und Aufbereitungskomplex Pokrowsk“ (PGZK, ehemals Bergbau- und Aufbereitungskomplex Ordzhonikidze, Region Dnipropetrowsk) hat im Zeitraum Januar bis Juni dieses Jahres seinen Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30,3 % auf 194,190 Mio. UAH erhöht.
Laut dem Zwischenbericht des PGZK für die ersten sechs Monate des Jahres 2026, der der Agentur „Interfax-Ukraine“ vorliegt, sank der Ertrag aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in diesem Zeitraum um 29,5 % auf 374,943 Mio. UAH. Der nicht gedeckte Verlust belief sich Ende Juni 2026 auf 556,538 Mio. UAH.
In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass die Hauptabnehmer der Produkte des Unternehmens derzeit weiterhin das Ferrolegierungswerk Nikopol und ZZF sind. Gleichzeitig baut die PGZK ihre Absatzmärkte weiter aus und führt Verhandlungen mit potenziellen ausländischen Abnehmern. Im Berichtszeitraum wurden Außenhandelsverträge mit Partnern aus Georgien und der Slowakei abgeschlossen. Derzeit erfolgen tatsächliche Lieferungen in diese beiden Länder.
Im zweiten Quartal 2026 legte die Geschäftsführung folgende Schwerpunkte fest: Reduzierung und Optimierung der Steuerrückstände; Steigerung der Effizienz bei der Nutzung von Energieressourcen durch Senkung des spezifischen Verbrauchs; Optimierung des Verbrauchs von Kraftstoffen und Schmierstoffen; Verbesserung der Organisationsstruktur und Optimierung des Personalbestands; Steigerung der Einnahmen aus Nebentätigkeiten, insbesondere aus dem Verkauf von Schwarz- und Buntmetallschrott sowie aus der Erbringung von Transport- und Baudienstleistungen; Fortsetzung der Unterstützung der Streitkräfte der Ukraine.
Wie berichtet, hat PGZK im Zeitraum Januar bis März 2026 den Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25,56 % erhöht – von 91,322 Mio. UAH auf 114,678 Mio. UAH; der Ertrag aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank in diesem Zeitraum um 52,2 % auf 133,646 Mio. UAH.
Im Jahr 2025 senkte PGZK den Nettoverlust im Vergleich zu 2024 um 47 % – von 712,380 Mio. UAH auf 377,357 Mio. UAH; der Ertrag aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg in diesem Zeitraum um 26 % – auf 1 Mrd. 281,772 Mio. UAH.
Je vier zyprische Unternehmen – Profetis Enterprises Limited, Exseed Investments Limited, Clemente Enterprises Limited und Alexton Holdings Limited (alle mit Sitz in Zypern) – halten jeweils 24,3024 % der Anteile an der PrAT.
Das Stammkapital der PrAT beträgt 736,134 Mio. UAH, der Nennwert einer Aktie liegt bei 0,25 UAH.
Im Jahr 2025 blieb die Ukraine der fünftgrößte Lieferant von Bio-Produkten in die EU, obwohl ihr Exportvolumen um 14,3 % zurückging – von 203.897 Tausend auf 174.701 Tausend Tonnen. Der Anteil der Ukraine an den gesamten Bio-Importen der Europäischen Union betrug 5,9 %.
Die größten Lieferanten waren Ecuador mit 434.970 Tausend Tonnen, China mit 314.404 Tausend Tonnen, Peru mit 220.333 Tausend Tonnen und die Dominikanische Republik mit 177.642 Tausend Tonnen. Dahinter folgte die Ukraine.
Die Ukraine behielt ihren ersten Platz bei den Lieferungen von Bio-Getreide. Im Jahr 2025 importierte die EU 85.859 Tausend Tonnen dieser Produkte aus dem Land, was 27,7 % der europäischen Importe in dieser Kategorie ausmachte.
Bei Öl- und Eiweißpflanzen belegte die Ukraine mit 48.828 Tausend Tonnen den dritten Platz hinter China und Togo. Der Export von Bio-Obst und -Nüssen belief sich auf 20.250 Tausend Tonnen, womit die Ukraine den neunten Platz belegte.
Das BIP Deutschlands stieg im zweiten Quartal im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten um 0,2 %, wie das Statistische Bundesamt mitteilte, das die vorläufigen Daten veröffentlichte. Die von Trading Economics angeführte Konsensprognose der Experten ging von einem Wachstum von 0,1 % aus.
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland betrug im Jahresvergleich 0,9 %, während Experten ein Wachstum von 0,6 % erwartet hatten.
Im ersten Quartal stieg das deutsche BIP im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten um 0,4 % und im Jahresvergleich um 0,7 %. Die Daten für Januar bis März wurden nach oben korrigiert; zuvor war von einem Wachstum von 0,3 % bzw. 0,4 % berichtet worden.
Vorläufigen Daten zufolge stiegen die Exporte im Zeitraum April bis Juni im Vergleich zum ersten Quartal an, während die Entwicklung der Konsum- und Staatsausgaben schwach blieb und die Unternehmensinvestitionen zurückgingen.
Die endgültigen Daten zur Entwicklung des deutschen BIP im zweiten Quartal werden am 25. August veröffentlicht.
Das Ministerium für Landwirtschaft und Forstwirtschaft der Republik Türkei verschärft ab dem 4. August 2026 die pflanzengesundheitlichen Kontrollen bei der Einfuhr, Ausfuhr, Wiederausfuhr und dem Transit von Pflanzen und pflanzlichen Erzeugnissen, insbesondere von Weizen, wie die Staatliche Dienststelle der Ukraine für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (Derzhprodspozhyvsluzhba) mitteilte.
Die Verschärfung der Anforderungen steht im Zusammenhang mit der Verabschiedung einer neuen Verordnung über die Pflanzenquarantäne durch die türkische Seite, durch die die bisherige Quarantäneverordnung aufgehoben wird.
„Da Weizen, der in die Republik Türkei importiert wird, eine Wirtspflanze für Schädlinge wie Tilletia barclayana, Tilletia indica, Tilletia caries, Tilletia controversa, Tilletia laevis (Tilletia foetida) ist, hat die Republik Türkei die Kontrollen zur Erkennung der genannten Schadorganismen in Weizensendungen verschärft“, heißt es in der Mitteilung.
Im Falle des Nachweises dieser Schädlinge wird ukrainischen Exporteuren die Ausstellung eines Pflanzengesundheitszeugnisses gemäß Artikel 46 des ukrainischen Gesetzes „Über die Pflanzenquarantäne“ verweigert.